Warum sollte man auch kein Bio Fleisch mehr essen?

Dieses Thema im Forum "Gesunde Ernährung, Fasten, Abnehmen" wurde erstellt von BioTherapeut, 19. September 2018.

  1. Waldkraut

    Waldkraut Guest

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    Ich habe nach 10 Jahren wieder damit angefangen Fleisch zu essen.
    Grund: nicht erklärbare Schmerzen in den Gelenken und Schlafprobleme ... und ich wäre ohne einen Neurologen nicht drauf gekommen was die Ursache ist. Mein Hausärztin (auch Naturmedizinerin) kam auch nicht drauf, da alle Blutwerte tip top in Ordnung waren.
    Jetzt nehme ich zusätzlich noch L-Tryptophan ein und die Schmerzen werden deutlich weniger und ich schlafe wieder gut, bin wieder leistungsfähiger.
    Fleisch gibt es bei mir nur biologisch und nur aus der Region und aus nachhaltiger Landwirtschaft.
    Eine sehr gute Bekannte, bei der ich auch gern mal ein Stück Fleisch esse, hat einen autarken Biohof in den Bergen und hat eine besondere Art ihre Tiere zum Schlachten zu bringen.
    Sie bekommen vor Transport jede menge Bier und ggf. auch Schnaps, bis sie in einem leichten Dämmerzustand sind. Außerdem bekommen sie auch bestimmte Globulies, die ihnen den Stress nehmen.
    Ich denke sanfter geht es kaum. Ich habe jedenfalls von "Angsthormonen" nichts wahr genommen, da hatte ich bei einem Stück aus den Biomarkt mehr Pech, denn da war mir hinterher sehr unwohl.

    Man muss auch ein wenig darauf achten was man für einen Nährstoffbedarf hat.
    Ich arbeite in 3 Schichten und das auch noch unregelmäßig, dazu noch mit wesentlich körperlicher und psychischer Belastung - da wird man von vegetarischer Kost auf Dauer nicht ausreichend mit allem versorgt.
    Man darf auch nicht vergessen, dass unser Körper sehr wohl in der Lage ist Gifte zu filtern und auszuscheiden - dürfte dir ja bekannt sein, dass wir ansonsten nach einer noch so "gesunden" Mahlzeit einfach umkippen würden.
    Und auch die Menge des Fleischverzehrs spielt eine Rolle.

    Da würde man an andere Stelle wesentlich mehr Gifte usw. finden die in unseren Körper kommen und uns schaden als über Biofleisch.
    Das fängt ja schon bei Kosmetik an, geht über Putzmittel bis hin zu ungesunden Verpackungen an Lebensmitteln und weiter über giftige Kleidung, belastetes Spielzeug, Plastikgeschirr, wenig adäquate Medikamente und deren Nebenwirkungen ... et.pp.

    LG
    Waldkraut
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. September 2018
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  2. Waldkraut

    Waldkraut Guest

    Wenn das Tier dabei gelitten hat, war es eure Schuld - da sollte man schon wissen wie man richtig schlachtet, weil die Voraussetzungen waren ja gut. Ist nur die Frage warum die Hühner in einem Sack waren ... komisches Survival ...
     
  3. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    7,8,9 Milliarden Menschen Fleichlos zu ernähren, wird nicht gehen. Zumal wenn es nur noch Biobenzin gibt, weil die Ressourcen für Benzin und Diesel verbraucht sind.
     
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  4. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

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    Niederösterreich
    Für mich ist auch Karma ein bisschen Quatsch .
    Sollte man im Forum aber eher nicht sagen.:D
     
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  5. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2018
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    26.231
    Ort:
    Niederösterreich
    Das denk ich mir auch.
    Für mich ist trotzdem Nichtfleisch ok.
     
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    Ich will jetzt nicht deine Entscheidung wieder Fleisch zu essen in Frage stellen, aber mich würde die neurologische Begründung interessieren, warum man besser schlafen und weniger Gelenkschmerzen haben soll, wenn man wieder Fleisch zu sich nimmt?
    Ich esse nun seit 24 Jahren kein Fleisch mehr (und bin Mitte 40, also etwas mehr als die Hälfte meines Lebens) und mir ist kein damit verbundenes gesundheitliches Problem bekannt?:unsure:
     
  7. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    51.528
    Ort:
    Wien

    Der Mensch wird sich nach dem Angebot und nach den Gegebenheiten entwickeln. So wie es aussieht, werden wir uns in absehbarer Zeit viel von Insekten ernähren. Aber ich bin sicher, die Franzosen und die Italiener werden auch daraus wunderbar schmeckende Gerichte kreieren.
    Das haben die Franzosen ja schon mal bewiesen, als sie Frösche und Schnecken essen mussten, weil sonst kaum was da war ...

    :)
    Zippe
     
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  8. Waldkraut

    Waldkraut Guest

    Durch die Schichtarbeit benötigt man eine gute Menge an Niacin (B3, was eine wesentlich Rolle bei der Energieversorgung und beim Stoffwechsel im Körper spielt) - was aus L-Tryptophan hergestellt wird. Das wirkt sich auf den Serotonin- und Malatoninspiegel aus. Ist der nicht okay, dann spielt u.U. das Nervensystem verrückt. Dazu kommt ab einem bestimmten Alter auch noch die Wechseljahre. Schlafprobleme sind dann nur ein Symptom von vielen. Die Schmerzen sind in meinem Fall nervlich bedingt (obwohl ich immer B12 zu mir genommen habe) und wie gesagt ist mein Job auch körperlich schwer und psychisch anstrengend - es besteht also ein höherer Bedarf als z.B. bei einem Bürojob.
    L-Tryptophan ist am besten aus Fleisch verfügbar, von den anderen vegetarischen Lebensmitteln kann man kaum tägl. genug essen um einen erhöhten Bedarf abzudecken . sonst hätte ich das bestimmt geschafft, da ich immer sehr ausgewogen gegessen habe.

    LG
     
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  9. ping

    ping Guest

    Was ist denn das für eine Logik?
    Fleisch ist viel ineffizienter, was Tiere an Pflanzen fressen und was dabei am Ende bleibt, bedeutet großen Energieverlust. Man kann viel mehr Menschen mit Pflanzen direkt ernähren als mit Tieren, die diese Pflanzen fressen.
    Ist doch logisch, denn die Tiere verbrauchen ja einen Teil der Nahrungsenergie für sich selbst, der Körper bewegt sich ja nicht von allein.
     
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  10. Waldkraut

    Waldkraut Guest

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    kennst du einen Biobauern der Vegetarier ist?
    Falls nicht,dann denke mal drüber nach warum das so ist.
    Schon mal über längere Zeit schwer gearbeitet im Leben? ;)

    Fleisch essen heißt nicht zwingend Ressourcen verschleudern oder Tierleid erzeugen - es geht auch anders.
     
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