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warum beweisen "SIE" es uns nicht?

Dieses Thema im Forum "Esoterik kritisch" wurde erstellt von domaris73, 18. März 2008.

  1. domaris73

    domaris73 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2006
    Beiträge:
    2.011
    Ort:
    Österreich
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    hallo an alle,
    bin wieder mal am grübeln.
    und da ging mir diese frage durch den kopf:
    wenn ich jetzt sterben würde, würde ich ALLES daran setzen, die mir hinterbliebenen zu informieren, wo, wer wie ich jetzt bin. ich mein, es war doch schon JEDER mal in der rolle eines hinterbliebenen, daher weiß auch jeder, wie unglaublich weh die trennung und vor allem die ungewissheit auf ein wiedersehen tut.
    wozu soll das gut sein? warum ist es nicht einer der ersten schritte eines verstorbenen, sich zu melden? wenn ich verreise und gut angekommen bin, schick ich auch ne postkarte oder ein sms, damit die daheimgebliebenen bescheid wissen.
    all diese windigen zeichen, klopfen, uhr bleibt stehen, hund jault usw., ich mein, das ist doch nicht wirklich was stichhaltiges.
    und von wegen, dass sie zu beschäftigt sind damit sich einzugewöhnen. wenn ich in einem hotel einchecke, finde ich trotzdem noch zeit für eine kurze botschaft.
    also entweder läßt ihr interesse an uns sowas von nach oder sie sind zu weit weg, um das besser machen zu können.
    und warum tun sie sich nicht zusammen und informieren mal die ganze welt? nicht immer nur ein paar visionäre, erleuchtete oder sonstige schräge vögel. sollen mal einen tv-sender in beschlag nehmen und uns hinterbliebenen sagen, was sache ist.

    ich bin mir sicher, die welt wäre viel schöner.

    lg, domaris
     
  2. regenbogenweib

    regenbogenweib Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2008
    Beiträge:
    304
    Ort:
    hamburg
    deine idee ist prima,
    einige verstorbene geben ja schon zeichen.die veröffentlicht werden.
    es gibt viele die wir sicherlich nicht bemerken.
    ein tv sender? astro tv ist doch sowas.
     
  3. cultbuster

    cultbuster Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2008
    Beiträge:
    5.503
    Ort:
    Villingen
    Es soll nicht möglich gemacht werden, daß sich das Diesseitige mit dem Jenseitigen Informationen austauschen kann und sich somit vermischen
    oder beeinflussen kann.
     
  4. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Der Sterbeprozess besteht ja gerade in einer Lösung von dieser Welt - auch von Trennungsschmerz etc. Es relativiert völlig die (von uns maßlos überschätzte) Bedeutung eines kurzen menschlichen Lebens. Das ist bei Sterbenden erlebbar : dass sie immer öfter nach "drüben" orientiert sind und zeitweise diese Welt hier nicht mehr wahrnehmen.

    Auch : Wie soll sich eine körperlose Seele Menschen mitteilen, die sich der seelischen Wahrnehmung verweigern ??? Sie können Dich ja nicht anbrüllen, bis Du geruhst, sie zu hören. Wenn Du nach China fährst, wirst Du auch wenig Erfolg haben, wenn Du Chinesen sagst : "Redet gefälligst Deutsch (= in meiner Sprache) mit mir, wenn Ihr wollt, dass ich Euch verstehe." Da muss man schon die Sprachen lernen, die dort üblich sind, wenn man sich verständigen will.

    ZB. Kinder von früh verstorbenen Eltern beschreiben oft, dass sie sich begleitet von den Seelen der Eltern begleitet erleben. Nach dem Tod von Menschen ist es auch spürbar, ob deren Seelen noch anwesend sind (dann sieht zB. der Leichnam irgendwie lebendig aus, wie wenn der Mensch schlafen würde) oder gegangen sind (dann wirkt der Körper wie ein abgelegtes Kleidungsstück - einfach leer).

    Wenn Menschen sterben, ist oft auch spürbar, dass Seelen von verstorbenen Verwandten anwesend sind, um sie zu begleiten.

    Das "Toten-Abmelden" von gefallenen Soldaten im 2. Weltkrieg wurde übrigens sehr häufig erlebt.

    Wenn man Seelen erleben und wahrnehmen will, kann man ihnen nicht vorschreiben, wie sie sich mitzuteilen haben - sondern man muss sich auf die Seelen und auf ihre Möglichkeiten und Formen der Mitteilung einstellen. (Das wirst Du aber eh nach Deinem Tod erleben, dass das nicht so funktioniert, wie Du es jetzt gerne hättest. Dann können wir ja darüber weiter reden ... :) .)

    Das ist übrigens vor allem ein Problem unserer Kultur. Es gibt ja gar nicht so wenige, die Seelen von Verstorbenen wahrnehmen - aber es sich ausreden lassen (weil das bei uns als verrückt und falsch gilt). In Kulturen, die darum wissen, dass man Seelen begegnen und mit ihnen kommunizieren kann, ist man darin geübt und dort stellt sich Deine Frage gar nicht.

    Gawyrd
     
  5. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    18.909
    Ort:
    Hamburg
    Oder man sucht sich einen Dolmetscher, der beide Sprachen spricht. Das wären im Beispiel von Seelen dann die Medien.

    Ist es eigentlich schonmal vorgekommen, dass ein Verstorbener zu einem Medium gesagt hat, er/sie möge sich doch beim entsprechenden noch lebenden Menschen melden?

    Und mir brennt weiter die Frage auf der Seele, warum es so schwer (und beinahe verpönt) ist, Beweisfragen zu stellen. Es wäre so einfach... "er/sie spielte dieses Musikinstrument sehr gerne, hatte an jenem Tag Geburtstag etc." Wenn das reproduzierbar häufig passieren würde, würde es auch Mneschen überzeugen, die sich "dem seelichen verschließen".

    Ich finde es nach wie vor unfair, die "Schuld" dem "ungläubigen" Trauernden mit solchen Argumenten in die Schuhe zu schieben.

    Ja, es ist spürbar; nicht nur bei Verwandten, sondern auch bei guten Freunden. Ein halbes Jahr nach ihrem Tod habe ich von meiner Freundin geträumt. Im Traum umarmte sie mich und sagte: "Natürlich gehe ich nicht, ohne Tschüß zu sagen. Aber wir sehen uns eh wieder, wenn Du aussteigst." Eine Zeit lang war sehr oft, wenn ich ins Kino ging, wie durch Zufall ein Platz neben mir frei. Und noch heute, wenn ich in einer ruhigen Stunde an sie denke, bekomme ich die Antwort: "Ich bin bei Dir, solange Du mich brauchst." Ähnliches erlebe ich auch mit meinem Vater.

    Jetzt ist aber die Frage, die ich mir stelle: Warum erlebe ich das? Sind es sie da drüben, ober ist es "wishfull thinking" von mir? Ich habe (leider) nach wie vor meine Zweifel.

    Wirf mir (und anderen) diese Zweifel aber bitte nicht vor. Da jemandem zu sagen "Du verschließt Dich dem seelischen gegenüber." oder "Du gehst da nicht mit Liebe ran" (was mir auch schon vorgeworfen wurde) ist unfair. Seit wann darf man nicht kritisch und rational die eigenen Empfindungen und die anderer Menschen hinterfragen (so schmerzhaft es für mich selbst machmal war)? Dir Argumente, die ich daraufhin bisher gehört und gelesen habe, klangen für mich aber eher wie: "Lass mich mit Deinen Zweifeln in Ruhe! Du bist selbst schuld!" Und das ist auch nicht besonders liebevoll und "seelisch", oder?

    Viele Grüße
    Joey
     
  6. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    hm... eventuell liegt der Grund dafür in der Tatsache, dass ein Verstorbener eben - Tod ist

    lG

    FIST
     
  7. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    18.909
    Ort:
    Hamburg
    Ja, das ist möglich.

    Aber es besteht nach wie vor die Hoffnung, dass sie noch irgendwo weiter bestehen; dass Ihr Bewusstsein eben nicht völlig ausgelöscht ist. Auch, wenn ich daran meine Zweifel habe, so kann und will ich diese Möglichkeit nich ausschließen.

    Viele Grüße
    Joey
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    hi Joey

    nein, ganz ausschliessen kann man das nicht. Aber genau so wenig darf man damit rechnen ;) wir werdens irgendwann einmal ganz bestimmt rausfinden - dat is wenigstens was, was sicher ist ;)

    hm... allerdings frage ich mich grad dies: ob ich es wirklich erhoffenswert oder erstrebenswert finde, nach dem Tod nicht wirklich tot zu sein, sondern mit irgend einem Bewusstsein weiterzuexistieren....

    lG

    FIST, bereit fürs Nirvana ;)
     
  9. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    18.909
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    Hamburg
    Oder eben auch nicht...

    Es ist, wie es ist. Daran ändern weder die Hoffnungen oder der Glaube etwas, noch die Zweifel oder die Skepsis.

    Wenn es ein Jenseits gibt, werde ich mich freuen, all die mir lieben Menschen wieder zu sehen, die vor mir übergetreten sind. Wenn nicht, bleibt nichts von mir übrig, was diesen Umstand bedauern könnte.

    Aber da sind eben wie gesagt noch die mir lieben Menschen, die vor mir gestorben sind oder noch vor mir sterben werden. Und wegen denen habe ich mir lange Zeit diese Gedanken gemacht. Und ich bin mir sicher, beim nächsten Todesfall in meiner Umgebung werde ich mir auch wieder vermehrt diese Gedanken zwischen Hoffen und Zweifeln machen.

    Kommt drauf an. Ich finde es durchaus einen schönen Gedanken.

    Viele Grüße
    Joey
     
  10. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

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    39.559
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    Wien
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    Weil sie´s ned können Domaris - sie sind tot - mausetot.

    Das ist aber nichts schlimmes, das ist einfach der Lauf der Dinge.


    :)
    Mandy
     
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