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Seelenverwandtschaft: ja, nein, weiss nicht ???

Dieses Thema im Forum "Seelenverwandtschaft" wurde erstellt von Alkaid, 2. Februar 2010.

  1. Alkaid

    Alkaid Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2010
    Beiträge:
    4
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    Ein erstmaliges und herzliches Hallo an euch (bin neu hier)! :)


    Da ich mich bis jetzt kaum mit dem Thema Seelenverwandschaft beschäftigt habe (diesbezüglich also noch sehr unwissend bin), würde mich eure Meinung zu meiner Geschichte sehr interessieren und freuen!


    ----- Entschuldigung dafür, dass es etwas länger wurde :o -----


    Etwas persönlicher wurde ich mit dem Thema erstmals durch meine Schwester konfrontiert. Sie war ein paar Jahre mit ihrem vorhergehenden Freund zusammen und bekam eher gegen Ende der Beziehung auch ein Kind mit ihm. Zur Trennung kam es dann wegen ihres damaligen Chefs, in den sie sich verliebte. Auch er ist zweifacher Vater von zwei schon älteren Kindern und befand sich damals noch in einer Ehe. Trotz dieser beidseitig äußerst schwierigen Situation und eines größeren Altersunterschiedes, bekannten sie sich schließlich zueinander und sind seitdem sehr glücklich. Mein Vater, der am Anfang auf diese Veränderung nicht gut zu sprechen war, kommt mit dem neuen Partner mittlerweile gut aus und gestand schließlich auch, dass seine Tochter seit ihm sehr viel ausgeglichener ist. Zwischen ihm und mir herrschte seit Anfang an eine Sympathie und auch ich bin davon überzeugt, dass er einen sehr guten Einfluss auf meine Schwester hat (z.B. erklärt er meiner oftmals temperamentvollen Schwester auch, dass eine Beziehung kein Revier-Kampf gegeneinander sondern miteinander sein soll, da das alltägliche Leben für eine junge Familie und uns alle noch genug Herausforderungen mit sich bringt). Seit kurzem sind die beiden nun auch verlobt und in einem guten Monat werden beide ein gemeinsames Kind zur Welt bringen. Kontakt zu den vorhergehenden Partnern besteht nach wie vor und auf einer rücksichtsvollen und (so weit als möglich) freundschaftlichen Ebene. Der enorm wichtige Punkt mit den Kindern wurde friedlich und vernünftig geregelt. Tja und was war nun das schlagkräftigste Argument und für meine Schwester wohl der ausschlaggebendste Grund, damals solch eine schwere Entscheidung in eben diese Richtung zu treffen? Sie sagt, sie sehen sich als Seelenverwandte!


    Nun aber zu meiner persönlichen Geschichte, wobei ich hier nur die für mich wichtigsten (bzw. seltsamsten) Punkte aufzähle.


    - Als mir meine Eltern vor Jahren einmal sagten, dass der erste Partner meist nicht der Partner für das weitere Leben bleibt (gesellschafts-statistisch sicher leicht begründbar), schwieg ich hierzu, hatte aber ein komisches Gefühl dabei (gegensätzliche Vorahnung oder gegensätzlicher Wunsch?). Jedenfalls ließ ich mir mit dem Thema Frauen relativ lange Zeit. Nicht dass ich es nicht ein paar mal offensiver und unmissverständlich probiert hätte (ca. 4 mal), doch es hat dann doch nie ganz wollen sein.

    - Schließlich sah ich dann eines Tages sie. Das lustige daran war, dass ich in dieser Situation, auch wenn es dabei zu gar keinem richtigen Blickkontakt kam, sofort irgendwie intuitiv wusste, dass mit uns beiden einmal etwas Größeres kommen wird, als sei es das aller Selbstverständlichste. Ich dachte mir dabei nicht, was sie für eine attraktive Frau ist, die ich gerne näher kennenlernen würde, oder dass ich mich so richtig mit einem Schlag verliebt fühlte, nein, es war nur sofort dieses seltsame stille Wissen da. Ob mir da die ganze Intelligenz meines Unbewußtseins einfach die richtige Vorahnung schenkte (Stichwort Eisberg-Metapher in der Psychologie) oder ob ich "nur" wegen dieser intuitiven und subjektiven Empfindung später den Schritt auf sie zu machte, ist mir relativ egal. So oder so, ein Jahr später hatte ich sie und den Vorfall noch immer nicht vergessen, landeten wir in der gleichen Lehrveranstaltung unseres Studiums, nach meiner Frage an sie bei der Gruppeneinteilung auch noch in der gleichen Kleingruppe dieses Kurse und naja ... etwa drei Monate später trennte sie sich meinetwegen von ihrem damaligen Freund.

    - Auf eine mehrmonatige Phase der Verliebtheit (in der sie fast etwas klammerte, da sie mich deutlich öfter sehen wollte, als es für mich damals möglich war) folgte das Zusammenziehen in ihre Wohung. Ab diesem Zeitpunkt war plötzlich sehr viel mehr Nähe da, sie konnte sich meiner nun sicherer sein, es kehrte ein gewisser Alltag ein und sie begann plötzlich an mir herum zu nörgerln, was vorher nicht der Fall war. Von der einstig kindlich am Bett hüpfenden Freude, als ich ihr im baldigen gemeinsamen Urlaub zusagte, dass ich in ein paar Monaten zu ihr ziehen werde, war dann später weniger zu merken. Ich trug meine Sachen bei der Tür herein und sie stand dabei irgendwie isoliert und sehr geistesabwesend da. Heute glaube ich, dass in ihr damals schon die Angst von der neuen Zweisamkeit und zu viel Nähe hochstieg. Etwa zwei Monate später machte sie für mich dann doch überraschend Schluss, schrieb mir aber bereits zwei Tage später per Handy, warum ich nicht um sie kämpfe (???), und etwa zwei Wochen später erhielt ich einen äußerst liebevollen Brief. Deswegen und aufgrund meiner eindeutigen Gefühle zu ihr, kamen wir gleich wieder zusammen. Zwei Wochen später ging es für sie dann ein Monat ins Ausland. Ich vermisste sie sehr und nach ihren SMS zufolge auch sie mich. Gegen Ende dieses Monats schrieb sie mir sogar, dass wir uns vielleicht eh bald ein Nestlein bauen, obwohl ich von meiner Seite noch nie eine so weitreicherndere Aussage machte. Ich freute mich! In der letzten Woche ihres Auslandaufenthaltes war sie dann aber plötzlich kaum erreichbar und als sie wieder zu Hause war verletzte sie mich für mich damals total unverständlich in drei Tagen so sehr, dass sie mich zum Beenden unserer Beziehung trieb. Ich konnte das überhaupt nicht verstehen und war ohnehin schon emotional angeschlagen, da mein alter Vater zwei Wochen zuvor eine Herzoperation mit Schlaganfall hatte und sein Zustand im Krankenhaus noch immer sehr erbärmlich und auch ungewiss war. Schließlich zog ich aus manchen ihrer Verhaltensweisen, aus manchen ihrer zurückliegenden Aussagen, aus dem was ich zu ihren vorhergehenden Beziehungen und ihrer vaterlosen Kindheit wusste mein Fazit und kaufte mir ein Psychologie-Buch zu "Beziehungsängsten". Ich las das Buch vollständig durch, hatte dabei einige "Aha-Effekte" und fand immer wieder erstaunliche Parallelen zu ihr. Hätte sie selbst nicht einmal zu mir gesagt, dass sie glaubt, von diesem Problem irgendwie betroffen zu sein, das für mich damals noch total unbekannt war, so hätte ich mir das Buch wohl nie gekauft und ich wäre auf das ganze vielleicht nie dahinter gekommen.

    - Drei Wochen später ging es für mich nach Amerika und fünf Wochen später liefen wir uns dort in Las Vegas auf die Minute genau im gleichen Hotel über den Weg (Zufall? Schicksal?). Ich wusste zwar, dass sie vom Studium aus für drei Wochen im Südwesten der USA ist während ich dort privat mit einem Freund für drei Monate mit Auto und Zelt unterwegs bin, doch aufgrund des jungen Beziehungsende waren sämtliche einstigen Pläne, nämlich dass wir uns dort treffen und ein paar Tage gemeinsam verbringen werden, verschwunden. Auch hatte wir zu diesem Zeitpunkt seit drei bis vier Wochen gar keinen Kontakt zueinander (Handy, Internet, ...). Und doch, obwohl ich max. auf 3-5 Tage genau wusste wann sie in Las Vegas sein werden und ich auch nicht wusste in welchem Hotel sie nächtigen werden, liefen wir uns über den Weg. Mein Freund und ich verlängerten spontan und ohne großen Grund um eine Nacht in unserem Hotel. Am nächsten Tag wartete ich dann beim bereits vorgefahrenen und fertig gepackten Auto auf ihn, weil ich ihn noch zum Zurückgeben der Zimmer-Steckkarten ins Hotel schickte. Wir er dort dann erfuhr, darf man sich diese aber als Souvenier behalten, und er sah dann den einzigen Studenten, den er außer meiner Ex-Freundin von der ganzen Gruppe kannte. Das Timing passte also auf die Minute genau - wir waren beim Auschecken, sie alle gerade beim Einchecken. Für mich veränderte dieser Tag meine ganze Reise. Ich war durch diese Begegnung zunächst total überfordert, wir entschieden uns aber dann dazu, noch eine weitere Nacht anzuhängen. Am Abend redete ich sie auf das für mich immer noch sehr unverständliche und wie ihr damals auch schon bald gesagte von mir gar nicht gewollte Beziehungsende an. Sie gab mir da aber zu verstehen, dass sie hier in Amerika jetzt Spass statt Beziehungsgespräche haben möchte. Am nächsten Tag zogen ich und mein Freund also weiter. Es blieben noch zweieinhalb Monate für uns, die für mich in Mitten tiefster Natur und Wildnis zu einer sehr harten Probe wurden. Stille, Ungewissheit, Hilflosigkeit, Einsamkeit, Verzweiflung ... prägten nicht nur am Lagerfeuer viele meiner Stunden. In tiefstem Schmerz kam es aber auch zu drei spirituellen metaphysischen Erlebnissen für mich, die so wunderschön und umfassend waren, dass sich kaum geeignete Worte dafür finden lassen. :)

    - Als ich dann "endlich" (eigentlich sehr traurig, da ich mir doch Monate zuvor noch eine viel fröhlichere "Reise meines Lebens" erwartete) zu Hause war, traffen wir uns beide zu einem teilweise ausklärenden Gespräch. Da ich ihr neben allen Worten auch ein Gefühl mitgeben wollte, saßen wir schließlich ein paar Minuten Still vor dem Teich, als sie plötzlich sanft ihren Kopf auf meine Schulter legte. Ich bin mir sicher, dass sie dabei gefühlsmäßig irgendwie die ("selbstauferlegte") Kompliziertheit von allem beklagte. Später sagte ich ihr deshalb noch, dass ich immer noch unglaublich gerne ein Nestlein mit ihr bauen würde, da ich auf meiner Reise doch Liebe fand und irgendwie durch diese berührt wurde, anstatt Hass und Zorn auf sie (also meine Ex-Freundin) zu entwickeln. Sie sagte mir dann aber, dass sie für eine solche Beziehung scheinbar noch nicht weit genug sei. Wir gingen dann friedlich und wenigstens etwas ausgesprochener auseinander. Zwei Tage später fragte sie mich aber dann per SMS, was ich am Abend mache. Als ich sie deswegen anrief und fragte, ob sie mich leicht sehen möchte (meine sofortige und erste Empfindung beim Lesen der SMS), antwortete sie mit einer kindlichen, unsicheren, liebevollen und schüchternen Stimme, dass sie es selbst nicht genau weiss. Mit der gleichen Stimme verneinte sie dann noch meine Frage, ob es nicht heißt, dass die spontanen Gefühle aus dem Bauch heraus die besseren wären. Es war die Stimme die ich nur zwei mal zuvor hörte, nämlich als sie mir liebevoll etwas von ihrem Vater erzählte, den sie nun schon seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen oder gesprochen hat, obwohl er sogar in der gleichen Stadt wohnt.

    - Jedenfalls kämpfte ich dann genau deshalb weiter um sie, da sie mir das für mich so wichtige Gefühl, dass sie jetzt keine Beziehung mehr will, genau mit dieser Aussage wieder wegnahm (das typische "Jein" von beziehungsängstlichen Menschen?). Ich lief ihr also noch eine Zeit lang hinterher. :( Seither wurde der Kontakt (Handy, Internet, ...) immer weniger und seit einigen Wochen haben wir jetzt gar keinen mehr. Ich will "fairerweise" auch ihre neue Beziehung nicht zu sehr "vergiften", in der sie sich nun seit cirka zwei Monaten auch befindet.


    So ist also die Situation jetzt und es bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mich so weit als möglich damit zu arrangieren, Zeit verstreichen zu lassen und meinen eigenen Weg wieder weiter zu gehen ...


    Meine Frage aber nun:

    Ist es eurer Meinung nach möglich, dass ich - unabhängig von ihrem "Problem" - irgendwie (m)eine Seelenverwandte in ihr gefunden habe ???


    weil ...


    - was mir meine Eltern einst zum ersten Partner sagten

    - als ich sie zum ersten Mal sah

    - dass ich mir nächtlich einmal zwei private SMS speicherte und noch bevor wir beide uns richtig kennen lernten, aus denen sich sehr gut eine gewisse Vorahnung zu dem herauslesen lässt, was ich in Amerika über ein Jahr später dann metaphysisch wirklich erlebte

    - dass ich in unserem ersten Urlaub neben ihr einmal ein sehr seltsames und unbeschreiblich erleichterndes Erlebnis hatte, dass ich irgendwie als "Selbstauflösungs- und Wiedergeburtserlebnis" (meines gedachten Ich's bzw. Ego's) bezeichnen würde

    - dass sie mir in einem sehr vertrauten Moment einmal sagte, sie glaubt sie sei nicht fähig richtig zu lieben, und ich antwortete ihr darauf total spontan und intuitiv, dass ich glaube sie müsse Liebe einfach etwas mehr Vertrauen schenken und dass ich selbst gar nicht weiss, warum bzw. woher ich das jetzt sage (sie fing dann zum Weinen an und von dem Vertrauensproblem in Beziehungen von bindungsängstlichen Menschen las ich erst Monate später)

    - dass ich ihr einmal unterm Schreiben plötzlich aus mir heraus schrieb, dass ich mir sicher bin, ihr die Liebe geben zu können, die sie sucht, ohne diese Worte aber danach wieder löschen zu können (ich wollte ja doch nicht eingebildet klingen)

    - (dass sie mir aus dem Ausland noch eine sehr konkrete SMS schrieb aber aufgrund ihrer Turbulenten Kindheit Schwierigkeiten mit richtiger Nähe hat)

    - dass wir uns etwa drei Monate nach dem Geschriebenen und etwa zwei Monate nach ihrem Auslandsaufenthalt plötzlich in Las Vegas über den Weg liefen und was dass für mich dann emotional und spirituell auslöste

    - dass ich mir Wochen danach in tiefster Wildnis und am nächtlichen Lagerfeuer einmal in totaler Stille innerlich selbst gestand, dass ich sie immer noch Liebe (ist ja gar nicht so leicht, wenn ein gewisser Teil [Ego, Stolz, ...] in einem schon gerne über einen Menschen hinweg wäre), und in dem ich mich dann still, verzweifelt und fragend an etwas "Höheres" wandte, was ich denn jetzt noch für uns tun könnte, wo ich ihr das psychologische Buch zu Beziehungsängsten schickte und wir uns danach noch in den USA über den Weg liefen ... damit mir ein paar Tage später in einem Book- und Coffey-Shop ein spirituelles Buch förmlich in die Augen sprang und damit ich wiederum ein paar Tage später im Internet lesen durfte, dass sie nach unserer Trennung einer Internet-Gruppe beigetreten ist, in der es inhaltlich um haarscharf das Gleiche geht, wie in meinem unlängst gekauften Buch (ich dachte mir dann nur, dass es das ja jetzt wirklich nicht geben kann)

    - wie sie nach dem Treffen bei meiner Heimkehr reagierte

    - dass mir mit ihr noch ein paar weitere (zufällige, intuitive, seltsame) Ereignisse passiert sind, welche ich aus meinem bisherigen Leben so eigentlich überhaupt nicht kenne, und dass ich irgendwie das Gefühl habe, als hätte sich mein ganzes Unbewußtsein irgendwie in ihr gespiegelt und als würden sich meine psychologischen Lebens-Puzzle-Teile auf einmal zu einem Bild zusammen fügen


    :danke: ... für's Zeit nehmen und für jede Meinung ... :danke:


    ~ Liebe Grüße ~
     
  2. Larson

    Larson Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2008
    Beiträge:
    214
    sei mir gegrüsst!

    hier mein versuch, seelengefährten zu definieren:

    Am Anfang schufen die götter diese welt. und nun ging es darum, diese welt zu erfahren.
    um aber erfahrungen mit dieser welt zu machen, benötigte man einen körper, der in der selben frequenz schwingt, wie diese welt. denn Geist kann diese ebene zwar wahrnehmen, jedoch keine wechselseitige beziehung zu ihr haben (geister gehen durch wände hindurch, nicht wahr?). so hatten die götter zwar die blume erschaffen, konnten aber ihren wunderbaren duft nicht wahrnehmen; sie hatten das reh erschaffen, konnten aber sein fell nicht berühren.
    ein körper war notwendig, den die götter bewohnen konnten, also wurde der menschliche körper erschaffen. doch keiner der götter wollte entweder mann oder frau sein; also spalteten die götter ihre energie in negativ und positiv (weiblich und männlich).
    die negative energie zog in den weiblichen und die positive in den männlichen körper.
    beide sahen sich ein erstes mal in die augen und wussten, dass sie das selbe sind, die gleichen erfahrungen gemacht haben; nur dass der blickwinkel ein anderer war.
    Seelengefährten waren entstanden auf ewig mit einander verbunden (selbst wenn lichtjahre sie trennen)
    und diese götter waren wir.
    ausserdem ist es vollig egal, ob man seinen seelengefährten wiederfindet oder nicht; man ist ohnehin verbunden.
    und ein aufeinnandertreffen könnte äusserst enttäuschend sein; man stelle sich mal den jungen mann vor, der jeden tag seinen körper trainiert und pflegt, um des guten aussehens willen und dann trifft er die eine, seine seelengefährtin, die ist aber schon 88 jahre alt, hat keine zähne mehr und kann nicht mehr gut laufen.
    ausserdem würde der seelengefährte einem all seine schwächen vorleben und wer nicht wirklich mit sich selbst im reinen ist wird diese beziehung als äusserst schwierig empfinden.

    mfg Larson
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  3. Manuela67

    Manuela67 Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2010
    Beiträge:
    112
    hallo alkaid,

    ich bin, um ehrlich zu sein nicht sicher, was es bei euch ist....
    ist es liebe....oder die liebe zu deiner seelenverwandten....

    du hast in deinem letzten punkt das puzzle erwähnt....das ist es, was man denke ich fühlt....da auf jeden fall...

    ich denke das ein jeder es auch anders empfindet.....

    du hast genauso von einer einzigartigkeit geschrieben...die du gefühlt hast.....das kann ich auch unterschreiben...
    auch ich habe recht schnell bemerkt, das mein partner was besonderes ist....nicht nur ein partner....
    viele übereinstimmungen....meinungen .....
    an den anderen denken und er meldet sich daraufhin sofort.....
    während man zusammen ist....denkt der eine etwas, der andere hinterfragt die stimmung.. man kann es kaum glauben, das es direkt....kaum gedacht, hinterfragt wird..
    ein unbeschreibliches "wir gefühl".....eine tiefe,
    das gefühl einer angenehmen gewohntheit...
    eine gewisse selbstverständlichkeit in der liebe zu der seele....
    ein wohlwollen anderer art als sei es nur ein partner.....eher ein familiäres gefühl ...
    das gefühl irgendwie eins zu sein....das selbe zu denken....fühlen....
    die gewissheit, das die begegnung von dauer ist, langer dauer.....
    ein band spüren das einem verbindet
    ....sowas in der art, habe ich erfahren....

    vielleicht hilft es dir ein wenig ....

    gruß manuela
     
  4. Alkaid

    Alkaid Neues Mitglied

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    2. Februar 2010
    Beiträge:
    4
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    Ja, mir wurden durch sie die Schwächen meiner Persönlichkeit (bzw. Psyche) sehr bewusst und ich bin mir zugleich sicher, dass sie wohl noch nie von jemanden so eindeutig auf ihre sehr wahrscheinlichen Beziehungsängste und die Problematik wegen ihres "verlorenen" (bzw. aus den Augen verlorenen) Vaters hingewiesen wurde.

    Ich empfand es nach meiner Reise genau so wie "Thomas D." in dem Lied "denk jetzt nicht" so wunderbar singt: "... wenn unsere Welten sich berühren, wir die Grenzen überwinden, deine Blicke mich verführen, und unsere Seelen sich finden ..."

    Ich hatte so ein Gefühl, als wenn etwas zwischen uns in der Luft lag, als wenn zwischen uns jetzt etwas noch viel Größeres und Schöneres passieren könnte. Sie entschied sich damals jedoch zu einem zwar äußerst unsicheren und schüchternen Nein, aber eben zu einem Nein. Hatte sie vor etwas Angst? War es die letzte Hürde an mangelndem (Ur-)Vertrauen die ihr dabei fehlte (von wegen: sie würde mich irgendwann bestimmt auch verlieren, so wie einst ihren Vater)? Das typische Jein?

    Jedenfalls hätte ich mich der Konfrontation mit meinen Schwächen durch sie ohne Frage gestellt, da ich Selbstreflexion ohnehin als sehr wichtig erachte. Was ihre Schwächen betrifft, so hätte ich sie dabei gerne und ohne wenn und aber liebend unterstützt. Leider ist es aber naheliegend, dass sie infolge ihrer unglücklichen Kindheit einen größeren Brocken zu tragen hat bzw. dabei erst über einen größeren eigenen Schatten springen müsste.

    Warum wurde durch sie und das zufällig-schicksalshafte Zusammentreffen in Las Vegas für mich etwas spirituell-metaphysisches ausgelöst, das mich etwas nicht mehr tiefergehendes spüren ließ, etwas wo mir eigentlich keine Frage darüber hinaus mehr einfällt? Damit sie sich dann zuerst schüchtern-kindlich und danach trotzig-ignorant mir gegenüber verhält? Damit ich mit dem Gefühl zurück blieb, für sie und für mich einen unbeschreiblich kostbaren Schatz schließlich doch nicht erhalten zu haben? Damit ich mich dann total zu Boden geschmettert wiederfinden durfte?

    Und dann sah sie mir in unserer Beziehung einmal in einem sehr vertrauten Moment in die Augen, um plötzlich total erschrocken zu sein. Oft habe ich mich seither gefragt, was sie da leicht gesehen bzw. gespürt hat. Aber ich darf ja ihr gegenüber jetzt nichts zu unserer vergangenen Beziehung fragen, weil sie dann sofort wieder auf sturre Blockade schaltet.

    Deshalb wird sie von mir ausgehenden jetzt lange einmal nichts mehr hören und ich muss mich mit dieser inneren Traurigkeit irgendwie arrangieren ...


    Schönen und geruhsamen Abend noch euch allen!
     
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