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Vom Segen der Eltern - wie Abhängig sind wir - Können wir uns lossagen/befreien ???

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Erdkröte, 15. Dezember 2008.

  1. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    indem du an deinem verinnerlichten Elternbild arbeitest. Und dann akzeptierst, dass deine äußeren Eltern immer so bleiben, wie sie sind bzw. wie du sie gerade erlebst.

    Für die vielen Verletzungen, die sich im Laufe der Jahre aufgebaut haben, gibt es Methoden wie z.B. die Psychologische Kinesiologie oder Aufstellungen, die Traumata berücksichtigen. Diese stärken dein inneres und verhelfen dir zu einem Platz, an dem du sicher bist.

    Hat sich deine innere Einstellung ihnen gegenüber gewandelt, dann verhältst du dich auch anders zu ihnen. Sie werden darauf reagieren. Manches wird dir dann sogar unwichtig, weil du kapiert hast, dass du das nie bekommen wirst, wie du dir es vorgestellt hast.

    Lg Pluto
     
  2. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    20.787
    Hi Erdkröte!

    Meiner Meinung nach, ist es immer wichtig das "Band" zwischen dem "negativen Symptom" und der vermeintlichen Ursache erst einmal zu lösen.
    Mit Symptom meine ich in diesem Fall die Emotionen, die Ursache Deine Eltern. Das Problem ist: Man fühlt sich mies, wie auch immer das konkret aussehen mag. Der Blick geht sofort auf die Ursache von der man überzeugt ist. Das scheint eine Verstandesfunktion zu sein, also: Wahrnehmen (Problem) und Ursache suchen. Seinem Glauben nach ist das der Weg, um das Problem zu lösen. Das funktioniert aber nicht, denn solange man an der Ursache klebt und sie verurteilt, wird die Wirkung aufrechterhalten. Die Wirkung anzuschauen würde sie auflösen, aber wenn Du es versuchst, landest Du sofort wieder bei der Ursache und "verhärtest" das Ganze damit, weil Du untermauerst keinen Einfluss darauf zu haben. Die Ursache liegt ja außerhalb Deiner Kontrolle. Ist verständlich was ich sagen will?

    Im Grunde geht es darum, sich die Ursache(n) anzuschauen und sie von der Wirkung zu lösen... die Ursache sozusagen zu befreien... die Macht zurückzuholen, indem man der (vermeintlichen!) Ursache, der geglaubten Ursache, vergibt. In Deinem Fall Deine Eltern. Wie Du das am besten machst ist Deine Sache... Du kannst Dir z.B. klar machen, dass Deine Eltern selbst Leidende sind. Jeder gibt Leid in irgendeiner Form weiter, genau wie Freude, Liebe, etc. Es geht darum, es zu DEINEM zu machen damit Du es lösen kannst. Schuld ist der schlechteste Ratgeber und da liegt das Problem. Der Verstand denkt in Schuld.

    Das ist gut gesagt und mit jeder Art Leid so, bzw. der angenommenen Ursache für Leid. Der perfekte Zustand wäre, wenn Du gegenüber Deinen Eltern gleichgültig werden könntest, sie keine "Macht" mehr über Dich hätten. Man ist dann in einer fast seltsamen Form offen, die Vergangenheit spielt keine Rolle mehr. Ist da eine Situation, wo sich Dein Vater wie ein "Berserker" verhält, kommt nichts davon an, kommt es zu einer positiven Situation bist Du offen dafür. Mir ist schon klar, dass das nicht so einfach ist, aber es ist m.A.n. der einzige Weg und das Leben selbst lehrt ihn, weil man irgendwann einfach genug davon hat und die Gleichgültigkeit kommt von selbst.

    Zugegeben, hört sich nicht gerade sehr sympathisch an, Dein Daddy... Wenn Du Dich fragst, warum es überhaupt zu solchen Situationen kommen kann... Weil nach wie vor Kontakt besteht. Frag Dich einfach mal warum. Ohne damit eine Richtung beeinflussen zu wollen, also das Verhältnis verbessern oder den Kontakt abbrechen zu können. Es geht erst mal um die Vergangenheit, um das was Dich sozusagen rein gedanklich an Deinem Vater, Deinen Eltern, "kleben" läßt. Irgendwo ist ein "brauchen". Das könnte z.B. sein, dass Du seine/ihre Meinung gerne verändern würdest, möchtest dass sie Dich verstehen und wirklich respektieren. Das ist ja nichts Falsches, nur solange Du sie anschaust und Schuld siehst wird es nicht funktionieren. Übrigens genauso, solange Du die Schuld in Dir siehst... Denn ich denke, dass all das nicht spurlos an Dir vorübergeht. Du übernimmst oder hast wahrscheinlich einiges davon übernommen, geglaubt... Ich habe z.B. ein wirklich gutes Verhältnis zu meinen Eltern, es könnte nicht besser sein. Aber niemand ist perfekt und ich merke immer mal wieder wie sehr Eigenschaften der Familie, eher Negative, in mir ihre Wirkung entfalten. Aber nur weil sie nicht hinterfragt sind. Viele sind es, manche nicht. Ich sehe meine Eltern in keinster Weise als schuldig, aber es gibt eben gewisse Muster der Familie, wie sie viele kennen... Werte... oder eher so: """WERTE""" ;) Werte sind Müll... man sollte sie wegschmeißen und zwar alle.

    Das nimmst Du als Beleg für die Ursache - Eltern... Aber, auch wenn es sich hart anhört: Die Probleme Deines Bruders sind seine, genau wie die der Frauen. Du kannst nichts tun, niemandem helfen, bevor Du nicht selbst freier bist. Um es mal etwas provokant zu sagen, aber es ist verständlich und normal: Du verstehst die Situation nicht, gerade weil Du die Einfachheit darin so nicht sehen kannst. Das ist wirklich normal... Geht jedem mit den eigenen Problemen so. Der Blick ist versperrt, weil der Verstand Amok läuft... Wirkung...Ursache suchen.... mies fühlen... nicht verstehen... usw. Nicht zu verstehen ist Teil der Angelegenheit, bzw. im Grunde ist ein Mangel an Verständnis selbst die Ursache. Mangel an Verständnis für Deine Eltern und auch für Dich selbst. Wie gesagt... es geht jedem so...

    Das ist ihr Weg... mit Sicherheit aus der Angst geboren. Aber welcher Weg ist das nicht? Sieh es vielleicht mal so, vielleicht nur für einen Moment: Nimm an, dass der Weg einer anderen Person wirklich nicht falsch ist. Er mag nicht zu dem gewünschten Ergebnis führen, aber was wäre die Alternative? Aus der Sicht der anderen Person? Es gibt viele Ängste die einen anderen Weg blockieren. Bei Dir ebenso... Warum z.B. nicht sofort jeden Kontakt abbrechen? Warum sagst Du Dir nicht: "Ich grüße meine Eltern nicht mal mehr und wenn sie am Telefon sind, lege ich wieder auf." ? Das meine ich nicht als "Ratschlag". Es geht um Deine Gründe dass Du es nicht tust, die aus Ängsten bestehen. Wären sie weg hättest Du die Wahl, wärest in jedem Fall unverletzlich.

    Zwickmühle.. Du lehnst sie ja ab. Du siehst in ihnen eine oder sogar DIE Ursache für Leid. Daher kannst Du sie gar nicht nicht ablehnen. Das Paradox ist: Du kannst ablehnen was Du willst. Das muss mit Dir gar nichts zu tun haben. Es geht nur darum zu wissen, dass man alles darf. Lehn sie ab oder lass es... Für jeden geht es darum überhaupt erst einmal die Wahl zu haben.

    Logisch... Aber, um es wieder etwas kalt zu sagen: Deren Problem. Verstehst Du was ich sagen will? Du hast keine Verpflichtungen. In dem Moment, wo man das versteht, kann man genau das was früher Verpflichtung war aufrichtig "erfüllen". Es tut nicht mehr weh... Aber man muss es nicht. Will man gar keinen Kontakt gibt es keinen Kontakt mehr. Anders gesagt: Den Kontakt abbrechen, in Deinem "Zustand"... bringt nicht mal so viel, weil er in Deinem Denken, Deinen Emotionen (ist im Grunde dasselbe), weiterhin besteht. Der Schlüssel zur Freiheit liegt in einem selbst und man kann ihn Gleichgültigkeit nennen. Das ist nichts Negatives.

    VG,
    C.
     
  3. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2008
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    Danke andrea,

    mit meinen Inneren Kinder arbeite ich häufig - aber jedes Gespräch mit meinen, Eltern oder auch Verwandten macht wieder eine Resonanz auf. Ich habe auch vor meinen Eltern geweint und über mein Verletzt-Sein erzählt.
    Als Kind bekam Schläge und Gebrüll als Antwort oder eisiges Schweigen.

    Heute kommt nur unverständnis - und Vergangenes soll ich ruhen lassen. Jede meiner Antworten auf Ihr Verhalten wird als Schuldzuweisung oder Angriff aufgefasst. Selbst Nachts im Traum kommt mein Vater um Energie zu ziehen. Und das ist nicht nur der Teil meines Vaters in mir. Ich spüre das manchmal auch tagsüber, dass er versucht zu ziehen.

    Wehre mich mittlerweile. Und das homöophatische Mittel Staphisagria wirkt langsam schon. Auch mein Beitrag hier gehört zu meinem Prozess.

    Danke und HG

    Siegmund
     
  4. vittella

    vittella Guest

    Ablehnen geht nicht, das hast Du bemerkt..!
    das Gegenteil ist also "annehmen"..!...nur Liebe heilt..!
    Die Kraft der Eltern nimmst Du indem Du sie so nimmst wie sie sind..!...ohne Einmischung, ohne Ur-Teil über ihr Verhalten u.s.w.
    Sie haben ihr Bestes gegeben,könnten sie anders würden sie es anders tun...
    In Familienaufstellungen kannst Du das ganze lösen,oder auch in Kinesiologischen Sitzungen.....
    Du musst aus der Opferrolle raus..!

    das ist es ja auch und zwar Angriff auf Dich selbst....
     
  5. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2008
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    Danke erstmal an alle für Eure Antworten.

    Nun Condemn du erwähnst den Begriff Gleichgültigkeit, den verstehe ich sehr genau - letztendlich ist es Gleich-Gültig, wenn ich die Ursache wirklich begriffen habe. Und an der bin ich ja mit meinem Vater- und Mutterbild und den tieferen Hintergründen am Arbeiten. Und gerade bin ich eben in einem Punkt in meinem Heilungsprozess angelangt wo sich alles nochmal zuspitzt.

    Kontaktabruch - heikles Thema in meiner Familie, viel Angst und Tabu's.

    Weil ich schon wenig Kontakt halte, haben meine Eltern an meinem Hochzeitnachfeiertag, meine Schwiegermutter angespitzt, doch bitte über meine Frau zu sorgen, dass ich Kontakt halte.

    Auch über meinen Bruder oder über meine Tante höre ich, Du must doch Deiner Mutter zur Liebe Kontakt halten. Nicht einfach Gleich-Gültig, aber Mitfühlend zu sein. Ich kann nur an der Ursache arbeiten.

    Das Thema Kontaktabruch zieht sich durch den Verwandtenkreis meiner väterlichen Linie und ist mit viel Hauen und stechen und Angst belegt.

    An ChrisTina,

    danke für den Vorschlag, habe ich schon öfters gemacht meine Eltern, Grosseltern, etc, als Pyramide hinter mich zu stellen.

    Fühlt sich jedoch für mich immer wieder so an, dass meiner Vater mir ins Kreuz schlägt, mich bis in meine Träume verfolgt.

    An vitella,

    danke erstmal, au mann wenn ich jetzt schon wieder antworte - hat auch mit Familienstellen nicht hingehauen, denkt ihr vielleicht, der will keine Lösung.

    Bin beim Familienstellen immer wieder auf etwas Unbekanntes gestossen, für das es keine Antwort gab, das nicht zu lösen war.

    Raus aus der Opferrolle, gerne, gerne !!! und nicht rein in Täterrolle.

    Das mit dem Abgrenzen sehe ich anders, muss das erstmal lernen.

    Habe lange Liebe und Symbiose verwechselt - mit meiner mißverstandenen Liebe mich fast umgebracht.

    Mit meinem Vater hat es meine Frau auf den Punkt gebracht. Der steht wie ein Skorpion vor einem, sieht die Wundenpunkte, jede auch noch so scheinbar kleine Bedrohung muss totgekämpft werden.

    Selbst meine liebsten Verwandten sagen bleib auf Distanz, der ist gefährlich, nur ich glaube da an die Liebe, aber missverstehen ist tötlich.
    Mal davon abgesehen, ich fühle mich nicht als das arme Opfer - probiere auch die heftigen Täteranteile in mir zu heilen.

    Die grosse Frage über mein persönliches Hinaus, wie geht Ihr mit Tyrannen um wenn ihr nicht ausweichen könnt - aber wohl wisst, dass ihr noch nicht so tief in Euch ruht, in der Liebe euch geborgen wisst ?
     
  6. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

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    Ja... Versuch darin kein schlechtes Zeichen zu sehen. Das Problem ist: Man ist (noch) nicht so weit um gleich - gültig (das ist wirklich die richtigere Schreibweise) zu sein, daher muss man daran arbeiten. "Es" (allgemein Leid) verläßt einen ja nicht. Gleichzeitig bedeutet Arbeit daran Aufmerksamkeit darauf. Ich z.B. habe oft gesundheitliche Probleme und habe eine gewisse Besessenheit entwickelt das in den Griff zu bekommen. ...das ist eigentlich ein gutes Beispiel fällt mir gerade auf, das Prinzip ist leicht zu verstehen... Also, stell Dir vor: Du weißt Du bist nicht gesund (denk es auf Dein Problem um). Du willst gesund sein und arbeitest daran. Was kann geschehen? Es kann sofort besser werden... Perfekt... Aber das ist wahrscheinlich eher selten, denn Du gibst dem Zustand den Du als negativ empfindest Aufmerksamkeit. Und beim ersten Schmerz den Du fühlst, zweifelst Du... "Ich mache etwas falsch." Was geschieht? Es wird schlechter. Die Besessenheit es in den Griff zu bekommen steigt möglicherweise, die Hoffnung sinkt aber. Es gleicht dann einem Kampf den man nicht gewinnen kann, und das Verrückte ist: Man weiß es. Man weiß in jedem Moment, wenn man genau in sich hinein hört, wo man steht. Warum kämpft man? Weil man nicht nicht kämpfen kann, weil man keine Alternative sieht. Was sollte man tun? Man kann nur so mit den Dingen umgehen, wie man es eben kann. Und das ist gleichbedeutend mit kämpfen, solange ein Problem besteht.

    Verdammt... kriege nicht auf dem Punkt was ich sagen will... ;)

    Auf Deine Situation bezogen und Du musst es nicht esoterisch sehen, Zwischenmenschliche Probleme sind natürlich psychologischer Art... Und die Grundprinzipien der Psychologie sind dieselben wie die der Esoterik und im Grunde simpel. Du kannst alles vom "Bewerten" ableiten... Wir bewerten dauernd: Gut für uns. Schlecht für uns. Wir analysieren. Immer und oft unbewusst und dann auf der Basis dessen was wir als wahr annehmen. Ob wir sagen subjektiv wahr und nur für uns, oder ob wir unseren Überzeugungen sogar Objektivität einräumen, macht keinen Unterschied. Wir glauben an eine WAHRHEIT. Wir "sehen" etwas und sagen: Gut.... oder ...Schlecht. Mehr nicht. Simpel aber entscheidend. Dieser Vorgang läuft auf der Basis von Programmen. Es geht von innen nach außen. Die Art wie Du in Dir mit den Dingen umgehst, die Art wie Du in Dir mit anderen Personen umgehst (über sie denkst), die Art wie Du in Dir mit Dir selbst!!! umgehst, fließt sozusagen nach außen. Das ist jetzt Esoterik, aber es ist auch in der Psychologie von Beziehungen absolut logisch, da Dein Denken Dein Verhalten, Dein Sprechen bestimmt... allgemeiner: Die Information die Du anderen gibst, wie auch die Art wie Du Information von anderen verarbeitest.

    Manney... irgendwie habe ich heute keinen guten Tag. Ich weiß was ich sagen will, aber kriege es nicht formuliert.

    Noch mal anders, praktischer: Es gibt eine Ursache... Betonung auf EINE... Und diese eine Ursache ist an jeder negativen Situation beteiligt. Du hast in Deinem ersten Beitrag einige Beispiele gebracht - Situationen.
    Ich würde Dir für die Praxis eines empfehlen: Denk an einige Situationen, Erfahrungen die sofort da sind, da sie emotional sind, Du nach wie vor darunter leidest. Zu diesen Situationen hast Du keinen Abstand. Die Ursache ist dort sehr massiv am Werk, Du kannst sie aber nicht erkennen. Die Analyse dieser Situationen, zu Verstehen, fällt Dir daher schwer. Nimm daher leichtere Situationen, alltägliche Dinge... Irgendein negatives, aber von Dir eher als belanglos eingeschätztes Gespräch zwischen Dir und Deinem Vater. Die Ursache ist auch dort zu finden und wenn Du das weißt, fällt es Dir leichter sie zu sehen, da Du mehr Abstand hast. Du musst im Grunde "nur" (es ist nicht leicht, daher "" ) eine Situation bis zur Basis durchschauen und Du hast alle.

    Was wird sichtbar? Der Fehler liegt nicht in der äußeren Interaktion, sondern in der Inneren Reaktion, der Verarbeitung, die daher die äußere Reaktion bestimmt und die äußere Situation weiterbestehen lassen wird. Beziehungen in negativer Weise sind wie Tischtennis innen wie außen. Man will "gewinnen"... auf eine Art reagieren, dass die andere Person nicht mehr zurückspielt, aber man gewinnt (beide gewinnen) wenn man selbst es läßt (bitte nicht zu sehr die Tischtennis-Regeln beachten ;) ). Das kann man aber erst, wenn man IN SICH nicht mehr Tischtennis spielt, denn man bringt die innere Reaktion nach außen, da hilft kein Verstellen. Es geht daher immer um das Innere... Wenn man in sich das negative Spiel nicht mehr aufrechterhält, hat man außen die Wahl. Um beim Beispiel zu bleiben: Man wird fähig zu "schmettern" so dass kein Ball zurückkommt, man wird fähig den Ball zu fangen und das Spiel damit zu beenden. Die Reaktion der anderen Person verändert sich fast auf "magische Weise".

    Der erste Schritt dazu ist, die Aufmerksamkeit von äußeren Reaktionen wegzunehmen. Die Reaktion der anderen Person.... egal... man nimmt den Ball wie er kommt. Die innere Reaktion, und das ist wichtig: IST NATÜRLICH und daher NICHT verurteilenswert. Man macht innen dasselbe wie außen: Man nimmt den Ball wie er kommt. Sich für eine innere Reaktion zu verurteilen hieße, den Ball hart zurückspielen. Da sind natürliche Prinzipien am Werk, die sich dann beruhigen, wenn die Reaktion souverän wird. Die harte (urteilende) Reaktion ist kindisch, man kann primitiv dazu sagen. Was macht ein souveräner Spieler mit Verständnis für ein dummes Kind das auf den Ball knüppelt? Er lächelt und spielt sanft zurück oder beendet das Spiel. Aber ist man nicht fähig dazu, und man ist es nicht, geht es darum das Spiel zu beruhigen... sanfter zu werden... in sich.... zu sich. Und zwar egal, was das Äußere zeigt, denn das hinkt nach, aber: Es folgt.


    VG,
    C.
     
  7. shyan

    shyan Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2007
    Beiträge:
    52
    hi, staphisagria hatte ich auch.
    damit hat sich viel gelöst - aber es ist einfach ein langer prozess über jahre.
    wenn du immer wieder mit dem inneren kind arbeitest - übersiehst du vielleicht selbst etwas.
    man kann sich selbst auch so täuschen dass man glaubt man hat es.
    ich bin überzeugt davon dass darin die lösung ist - wenn so starke muster vorhanden sind - braucht es seine zeit dass das gelöst werden kann.

    du kannst nur beginnen dich zu stärken - an idr zu arbeiten - selbstwert etc.
    erkenne warum deine eltern so sind - wut,enttäuschung zorn etc. bindet wiederrum an sie.. so schließt sich der teufelskreis.

    leg den fokus nur auf dich - nicht was sie wann wie wo tun oder niht tun.
    sondern was kannst du an dir ändern - an dir arbeiten - dir schenken damit es dir gut geht!
    nur du hast es für dich in der hand udn wenn du mit dem inneren knid ev dich leicht im kreis drehst - dann geh zu einer dritten person und lass dir mit dem inneren kind helfen.
    man muss das innere kind auch verabschieden! damit man frei leben kann nicht nur damit arbeiten.

    aber alles zu seiner zeit.. wenn das mittel bereits wirkt... wenn du das spürst danng ehört eh alles zu deinem weg - auch geduld ;)

    halt die augen offen und sieh wann du in resonanz kommst und versuche das zu heilen indem dud ir das gibst was dir in dem moment fehlt.
    versuch auch mit affirmationen etc... "tricks" dich selbst aus - tu dir nur gutes - liebe dich so wie du von ihnen geliebt werden willst.
    respektiere dich wie du respektiert werden willst etc.
    es ist ein langer weg - auch ein harter - aber erfüllend!

    geduld und ausdauer und den fokus auf dich gerichtet!

    alles liebe
    andrea
     
  8. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2008
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    1.461
    Ort:
    NRW
    Danke codemn, danke andrea,

    werde eure Beträge noch ein paar mal lesen. Lass Sie auf mich wirken.

    Tischtennisbeispiel finde ich gut, habe Jahre gespielt.:D

    Liebe Grüsse

    Siegmund
     
  9. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
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    20.787
    Ich auch, v.a. als Jugendlicher in der Schule... und ich war da bisschen anders als ich oben als (psychologisches) Ideal beschrieben habe. Bälle gingen eh dauernd drauf, aber ich habe auch mal nen Schläger gegen die Wand gefeuert und danach war er Kleinholz. Heute bin ich logischerweise wie ein Yogi und die Ruhe selbst. :D :escape:
    Ehrlich... nix konnte mich so aufregen, als wenn ich gegen meinen größten "Feind" in der Klasse verliere. Der hat schon bessere Noten geschrieben als ich. Um mein Ego zu erhalten bin ich dann auf Kampfsport umgestiegen, hoffe ich treffe ihn irgendwann mal wieder... :D
     
  10. Melodie

    Melodie Mitglied

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    755
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    :umarmen:
    Pluto, das hast du dermaßen gut und vollständig auf den Punkt gebracht!
    Danke, war schön zu lesen.
     
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