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Vater verstorben

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von sonnenblume26, 25. August 2005.

  1. sonnenblume26

    sonnenblume26 Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2005
    Beiträge:
    33
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    Hallo,

    bin heute durch suchen im net auf dieses Forum gestossen.
    Mein Vater ist am 24.05.2005 also vor gut drei monaten verstorben.
    Sein Tod kam sehr überraschen, er starb an einem Herinzinfrakt.
    Da wir nicht in der selben stadt leben, kamm es so das ich ihn das letzte mal 3 monate vor seinem tod gesehen habe. Ich lebe hier mir meinem Mann und unserer Tochter, bei jedem telefonat meinte mein vater immer " wann kommt ihr den endlich wieder mal zu uns ich würd so gern mit meiner kleinen enkelin spielen, mein einziger wunsch ist es sie zu sehen." ich meinte immer er wird noch so viel zeit mit ihr haen und wir würden schon kommen.Er war ja volkommen gesund, und erst 49. Hatten auch einen einwöchigen urlaub geplant der sollte anfang juni stadtfinden. Leider kam es anders und mein vater starb vorher. Das ganze ist nun drei monate her aber ich komm überhaupt nicht klar damit, ich hab schuldgefühle ihm gegenüber weil wir nicht früher gefahren sind , ich hät ihn so gern noch mal gesehen ichkonnte mich nicht mal verabschieden. Mit meinem Mann kann ich nicht drüber reden er versteht es nicht, er siht ja siene eltern täglich. Irgendwie muss es doch weitergehen , aber wie ?
     
  2. muka

    muka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2005
    Beiträge:
    1.870
    Ort:
    D

    Du kannst die Zeit nicht zurückdrehen, schon gar nicht, wenn du an Schuldgefühlen hängen bleibst. Es ist oft bei Angehörigen so, wenn sie jemand verlieren, dass sie Schuldgefühle entwickeln, weil etwas noch "unerledigt" ist. Erstmal kann ich dir sagen, dass alles so ist, wie es sein soll, sonst wäre es nicht so geschehen. Wenn du ihm noch etwas sagen oder zeigen willst, dann kannst du ihm zum Beispiel einen Brief schreiben, in dem du das wiedergibst, was dir am Herzen liegt, dazu kannst du ja ein Bild/Foto von deinem Kind legen. Dann nimmst du das ganze und verbrennst es im Gedenken an deinen Vater. Das hilft meist. Sei dir aber im Klaren, dass dein Vater jetzt an einem besseren Ort ist und solange du an ihm fest hältst, er nicht ganz gehen kann.

    Liebe Grüße
    muka
     
  3. Alexander

    Alexander Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juli 2004
    Beiträge:
    139
    Ort:
    Seyring
    Römer 3,25 Ihn (Jesus Christus) hat Gott hingestellt als einen Sühneort durch den Glauben an sein Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden 26 unter der Nachsicht Gottes; zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, daß er gerecht sei und den rechtfertige, der des Glaubens an Jesus ist.

    Hebräer 9,14 um wieviel mehr wird dann das bBlut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!


    Dein Gewissen zeigt, dass ein Gesetz, das Gesetz Gottes in dein Herz geschrieben ist. Höre nicht auf diese Tipps, dein Schuldgefühl zu mindern. Du bist schuldig geworden, das bezeugt doch dein Gewissen von Gott. Ein Photo zu verbrennen macht es dir vielleicht etwas leichter, aber es macht diese Schuld nicht wieder gut. Alleine Jesus Christus kann Schuld aufnehmen und vernichten, so wie die Propheten schon voraus sagen: Micha 7,19 Er wird sich wieder über uns erbarmen, wird unsere Schuld niedertreten. Und du wirst alle ihre Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.

    und wenn Gott dich entlastet und dich nicht länger anklagt, wieso sollte dich dein Gewissen noch länger anklagen? Ist Gott nicht größer als dein Gewissen?
     
  4. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Sonnenblume,

    so ein überraschender Todesfall ist nicht einfach zu verarbeiten. Sich schuldig zu fühlen führt einen immer mehr rein in ein tiefes Loch.

    Als du deinem Vater am Telefon immer wieder beruhigt hast, er könne noch genügend Zeit mit seiner Enkelin verbringen, hast du das in bestem Gewissen getan. Im nachhinein zu spekulieren, welche Gefühle du dabei hattest, bringt auch nicht weiter.

    Da alles in einem größeren Zusammenhang passiert, gehe ich davon aus, dass es so sein sollte und auch so richtig war, wie alles gekommen ist. Frage: Hätte er dich auch besuchen können und hat es nicht getan? Oder gab es einen Grund, dass nur du zu ihm kommen konntest?

    Wenn du dir jetzt vorstellen würdest, er wäre nach einer langen Krankheit gestorben, wäre der schmerz auch sehr schlimm, weil Tod immer Ende bedeutet, unwiederruflich. Und das ist so furchtbar schmerzlich, alleine zurück bleiben zu müssen.

    Liebe Grüße pluto
     
  5. brinisan

    brinisan Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2005
    Beiträge:
    388
    Ort:
    hamburg
    hallo liebe sonnenblume!
    und fühl dich erst mal ganz dolle geknuddelt -tröst-. ich weiss wie du dich fühlst, mein vater ist vor 6 monaten, auch scheinbar kerngesund, ganz plötzlich gestorben.

    es ist, wie es auch kommt, IMMER furchtbar für uns hinterbliebene. ich konnte bei meinem vater sein als er starb, aber glaube mir, dass macht es nicht einfacher...
    ich hatte dadurch monatelang einen schock und war auch für 6 wochen zur kur. meine mutter hat sich sehr an ihn geklammert und wollte ihn nicht gehen lassen. deshalb war es an mir (ich habe keine geschwister), ihn im sterben 'den weg zu ebnen'.

    seit seinem tod bin ich auf der suche. nach was, ich weiss es gar nicht so genau... ich glaube nur nach einem sinn in seinem so sinnlosem tod.

    liebe sonnenblume, ich will dir damit nur sagen, dass du es nehmen musst wie es ist. du kannst nichts daran ändern. spreche zu deinem vater (laut, in gedanken oder per brief) und du kannst sicher sein, dass er dich hört und versteht.

    ich drücke dich und wünsche dir alles, alles liebe!!! :kiss4: :kiss4: :kiss4:
    brinisan
     
  6. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
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    Mit Verlaub, das ist in meinen Augen Schwachsinn! Sie ist überhaupt nicht schuldig geworden. Deine Sätze sind nicht hilfreich, sondern einfach unüberlegt. Jemanden noch mehr Schuldgefühle zu machen ist in meinen Augen verachtend. Auch wenn du es nicht so gemeint haben solltest.
     
  7. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    18.909
    Ort:
    Hamburg
    Hallo Sonnenblume,

    mein herzliches Beileid zum Tod Deines Vaters. Ich weiß wie sich der Verlust eines geliebten Menschen anfühlt.

    Mach Dir keine Schuldgefühle, dass Ihr ihn nicht früher besucht habt. Hinterher ist man immer schlauer. Es bringt niemandem etwas, wenn Du Dir darüber zuviele Gedanken machst; das will Dein Vater bestimmt auch nicht. Und betrachte es mal so: Nun kann er sich immernoch an seinen Enkeln erfreuen. Ihr werdet es leider wahrscheinlich nicht so bemerken, aber wer weiß, vielleicht meldet er sich ja.

    (sofern es ein Jenseits gibt; was ich glaube und hoffe; trotz Zweifel, die mir doch immer wieder kommen :( ).

    Alles Gute und viele Grüße
    Joey
     
  8. sonnenblume26

    sonnenblume26 Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2005
    Beiträge:
    33
    danke euch für eure lieben antworten,

    @pluto es gab einen grund weswegen mein vater nicht mehr nach wien kamm, wir lebten mit meinen schwiegereltern im selben Haus und die sind sehr dominant und wollen das immer alles nach deren pfeiffe tanzt sobald mal meine eltern nach wien kammen haben sie immer einen rießen streit heraufbeschworen und das wollte uns /sich mein vater nicht mehr antun. Deswegen kamm er nicht nach wien sondern wir fuhren immer nach salzburg. Was auch nciht so oft ging da ich ein kleinkind hatte da gerade mal ein halbes jahr alt war. und nur für ein wochenende war die 3 stündige fahrt für meine tochter viel zu anstrengend.

    @brinisan ja ich weiss genau was du meinst, ich suche genau so ohne wirklich zu wissen was man sucht. Nach gründen, nach antworten ... keine ahnung irgend eine leere ist da und die will ich durch die suche füllen dabei was ich gar nicht nach was ich suche ??
     
  9. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    5.652
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    dort, wo es schön ist
    Hallo Sonnenblume,

    da sieht man wieder, wie weit man mit dieser wohlgemeinten Rücksichtnahme kommt. Sowas macht mich wütend. Weil dann um "des lieben Friedens willen" Streit aus dem Weg gegangen wird.

    Sowas ähnliches, aber weit nicht so dramatisches, ist mir kürzlich mit Mona passiert: Früh war ich beim Tierarzt und sie war sehr sehr krank. Sie wollte unbedingt in den Garten, ließ ich aber wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes nicht zu. Als ich sie wieder heim gebracht hatte, ging ich alleine zum Einkaufen. Meine Tochter war während dieser Zeit wie immer daheim.

    Als ich heim kam, sah ich schon von weitem die Haustüre offen stehen. Meine Tochter hatte Mona rausgelassen. Und nun begann das große Suchen. Mittags ging ich dann raus, um sie erneut zu suchen, und auch bei einem bestimmten Haus zu klingeln. Zum Glück waren die Bewohner gerade draußen. Mittags fanden wir sie wieder, zum Glück noch lebend. Ich hatte panische Angst, dass sie irgendwo in einem Garten liegt und schon tot ist.

    Und warum ist das alles so gekommen? Weil ich aus Angst vor meinem Mann die Tür nicht zugeschlossen hatte. (Als ich das letzte Mal die Türe abgeschlossen hatte, musste er ums Haus rum, um ein Paket entgegenzunehmen.) Fazit: Es gibt für mich von nun an Streit, den ich in Kauf nehmen muss, weil ich sonst auf der Strecke bleibe. Und der vorher geklärt werden muss, egal wie schlimm es erstmal sein mag. Meine Bedürfnisse sind genauso wichtig.

    Liebe Grüße pluto :kiss4:
     
  10. Alexander

    Alexander Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juli 2004
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    Verachtend wäre es, wenn ich ihr nicht den Weg zeigen würde, wie man die Schuldgefühle von heute auf morgen los wird, OHNE eine sinnlose Praktik anzuwenden, die nicht mehr macht als die Schuld im Herz zu vergraben, wo es dann Schäden anrichtet. Natürlich geht das an deinen Augen vorbei, sagt nicht schon die Schrift:

    1. Korinther 1,18 Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verlorengehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.

    Das Evangelium ist Gotte Kraft. Man mache sich das Vorstellbar, Gott greift mit seiner Kraft in das Leben von Menschen ein, alleine durch das Glauben an das Wort vom Kreuz. Und was bewirken eure Worte? Ratschläge etwas zu vergessen... vergessen können wird sie es nie. Vergeben können eure Worte ihr auch nicht. Ihr seid Windredner!
     
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