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Und die Propheten lachen ....

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Amant, 10. Januar 2015.

  1. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.437
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    Ich denke mal sie würden sich auf Toleranz berufen. Toleranz beinhaltet Respekt vor dem Anderen und den Verzicht auf jede herabwürdigende Darstellung der Art und Weise des Anderen.

    lg
     
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  2. Lincoln

    Lincoln Guest

    Nur dann, wenn "Respekt" nicht aus "ängstlich unterwürfiger einfordernder Achtung inhaltlich" besteht. Was sehr oft so gehandhabt wird in unserer Zeit. Respekt ist kein Pflichtfaktor sondern eine erkenntliche Anerkennung.
     
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  3. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.437
    morgen jackymo :), ich verstehe Deinen Beitrag gerade nicht so ganz. Respekt entsteht in mir aus der Kenntnis der Würde des Menschen. Ganz einfach so, Jedem gegenüber in einer gewissen Menge. Anerkennung dagegen bekommt man für irgendetwas, z.B. für Leistung. Anerkennung und Respekt sind für mich zwei verschiedene paar Schuh.
     
  4. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.437
    An den Evangelien meine ich zu erkennen, daß man Jesus Christus nicht be-leid-igen konnte. Er hat sein Kreuz für uns getragen, seine Be-leid-igung ist mit dem I.N.R.I. zum Ausdruck gebracht worden. Er ist von seinem eigenen Volk abgelehnt worden, das zwar wie die ganze Region dort einen Propheten erwartete, aber die Nachricht der Gottessohn zu sein paßte wohl nicht in die "Kirchenzeit". Und die römische Besatzung tat dann das Übrige.

    Ich kann mir aber nur vorstellen, daß er die aktuellen Anschläge und den Terror abgelehnt hätte. Er hätte vermutlich die Terroristen aufgesucht und mit ihnen gesprochen und hätte vor allem viel für sie gebetet und jeden, der es verstand, gebeten, ebenfalls für die Terroristen und für die Menschen des IS zu beten. Natürlich hätte er auch für die Opfer genauso viel gebetet. Mit dem Kern des Friedens als Bitte an seinen Vater.

    Wir sind nun nicht der eingeborene Gottessohn, als der er sich empfand, sondern wir sind Menschen. Teilweise seine Nachfolger, wenn wir Christen sind. Und so entdecke ich es auch in mir: ich bete für die Opfer und für die Täter gleichermassen.

    Während ich da dann so bete stelle ich fest, daß im Gebet durchaus die Täterseite auch zur Opferseite in mir wechselt und daß durchaus die Opferseite auch zur Täterseite wechselt. Beides entsteht nur miteinander: ohne eine Tat würden die Anschlagsopfer noch leben.

    Wir sind Verstandesmenschen, oder nicht? Wir können und sind in der Lage, uns klug zu verhalten. Dadurch kann man zum Beispielden Versuch anstreben zu vermeiden, daß Täter und Opfer entstehen. Ich halte es da mit dem Amerikanern, die seit sie existieren (und nicht erst seit etwa 50 Jahren) eine Multikultur erfahren und daher Toleranz anders verstehen. Wenn religiöse Gefühle verletzt werden und zu Terror führen, dann sind für mich persönlich diejenigen, die diese Gefühle verletzen, Täter. Freiheit, auch Pressefreiheit, endet da, wo dem Anderen Unfreiheit geschieht. Und wenn es ja bereits bekannt ist und wenn glasklar erwartet werden muß, daß durch eine Verspottung des Heiligsten einer Gruppe von Menschen Gewalt ausgelöst wird und Terror zu erwarten ist, dann ist für mich die bewusste, absichtliche Verletzung der Gefühle dieser Gruppe nicht nur eine unanständige Tat, sondern sogar dumm. Stillos sozusagen. Pressefreiheit darf nicht zur Mißachtung von Kulturen und zur Verrohung führen. Daß das Abendland Worte wie Toleranz und Freiheit nicht mehr versteht und daß das nur noch Worthülsen sind, die von Politikern ausgegeben werden, die aber mit der Lebensrealität nichts mehr zu tun haben, fällt möglicherweise nicht jedem auf.

    lg
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Januar 2015
    Damour gefällt das.
  5. Esox

    Esox Sehr aktives Mitglied

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    Soweit ich mich erinnere, hatte Jesus keine Toleranz gegenüber den Händlern vor dem Tempel und wütete dagegen. Wenn sich Kirchen durch die Politik missbrauchen lassen, um sich dadurch zu bereichern, ist Kritik angebracht. Denn sowohl Seher als auch Propheten vertreten die Wahrheit und wenn Wahrheit zur Lüge wird, ist Kritik Ehrensache für einen wahrheitsliebenden Menschen. Diese Menschen daran zu hindern, dass was sie sehen zum Ausdruck zu bringen, belastet sie und sie fühlen sich mitschuldig. Und ich persönlich, liebe solche Menschen.
     
  6. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

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    Himmelblau, das sehe ich ganz genau so. Oder anders gesagt, der gerufene Rufer tut es einfach, ist angetrieben durch den Geist Gottes, Kraft der verliehenen Fähigkeit zur Unterscheidung.

    @ Triximaus: Man könnte an dieser Stelle einmal darüber reflektieren und sprechen, worin oder wodurch verletzbare religiöse Gefühle eigentlich begründet sind und welchen Stellenwert auf einem spirituellen Weg sie wirklich haben. Oder sind sie vielleicht im Kontext Spiritualität eher Hindernis statt Fortschritt?
     
  7. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    26.437
    Hm.. Ich sehe das so: meine religiösen Gefühle entstehen aus meiner Religiosität. (und nicht aus irgendeiner Kirche oder aus irgendeiner Kirchenlehre heraus.) Meine Religiosität ist mein individueller Weg, wie ich mich mit mir selber rückverbinde. Rückverbinde mit mir selber, und die Weggestalten, die mich dabei begleiten - in meinem Falle Jesus Christus, aber auch Buddha und Mohammed und alle anderen Propheten und Heiligen - die sind neben meinem Innersten mein Heiligstes. Ich gelange nicht in mein Innerstes ohne diese Wegbegleiter.

    Ich hoffe, daß ich nicht den Fehler mache, meinen eigenen Weg und mein eigenes Innerstes anderen Menschen überstülpen zu wollen, wenngleich ich dagegen sicher nicht gefeit bin. Dennoch rede ich hier eben anonymisiert über diesen Weg, nutze es hier auch, um mich zu reflektieren und Reflektionen von anderen Menschen zu bekommen. Auch hier im Forum gibt es Terror, man muß sich nur mal umschauen. Aber hier haben wir die Ignorier-Funktion. In der realen Welt gibt es die nicht, dafür gibt es die Toleranz. Dort, wo sie nicht erkannt wird oder falsch verstanden wird, werden Gefühle und wird die Religiosität anderer Menschen verletzt.

    lg
     
  8. Lincoln

    Lincoln Guest

    Wer nach kompletter Lesung dieses Links nicht ausrastet, ist menschlich und in diesem Thema hier vollkommen richtig -> wer sich entrüstet, hat dagegen viel zu lernen.....

    Planet Wissen
     
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  9. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

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    Jesus verhielt sich mitunter wie ein Mensch, denn er war gleichzeitig Mensch.
     
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  10. Esox

    Esox Sehr aktives Mitglied

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    In der Vinothek des Herrn - Teil 2

    Wirt: Grüß dich Freyr. Wie schaut den dein Eber aus?
    Gast: Ja, der Arme, den haben die besoffenen Kinder vom Nachbar fast stranguliert. Fast hätt ich gedacht, den bring ich nicht mehr durch.
    Wirt: Na kommts ins Hinterzimmer kriegst ein Bier. Willst auch eines Charlie?
    Schwein: Ja natürlich.
     
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