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Traurigkeit und Einsamkeit

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Gigant, 15. November 2012.

  1. Gigant

    Gigant Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2012
    Beiträge:
    825
    Ort:
    Unterwegs
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    Die Zigeuner sind die Engel die uns die Zaubermusik bringen und doch jahrhundertelang brutalst verfolgt wurden und werden und doch sitzen sie geduldig am Strassenrand und zeigen allen wie man zaubert mit Musik doch kaum einer versteht diese Sprache der Musik noch. Die Menschen gehen oft vorbei und merken nicht mal das sie gerade am wertvollsten Schatz vobeigegangen sind, den man sich wünschen kann...

    Hier eine kleine Geschichte von jemand aus dem Zigeunerforum/Unterforum für Roma:

    Traurigkeit und Einsamkeit

    Als die Traurigkeit zur Einsamkeit sagte ,
    " komm, ich nimm dich mit " , da
    sagte die Einsamkeit " Wo gehen wir
    denn hin" , wir gehen dahin wo alles
    begann!

    Da sagte die Einsamkeit , " Komm lass
    uns gehen"

    Als die Traurigkeit und die Einsamkeit
    unterwegs wahren , da trafen sie noch die
    Leere, die Hoffnungslosigkeit , und die
    Verlorenheit,..alle gingen sie mit.

    Sie waren sehr lange unterwegs, auf einmal
    sagte die Leere "Seht mal da auf der
    Erde, da liegen zwei Tränen" , es waren
    Menschen Tränen die jemand verloren hatte ,
    sie hoben sie vorsichtig auf und namen sie
    auch mit.

    Und sie gingen weiter , denn es war ein
    langer Weg bis dahin wo alles begann.

    Als sie so weiter zogen, kamen sie zu einem
    Dorf , sie gingen hindurch und die Menschen
    riefen : "Verschwindet wir wollen euch
    hier nicht haben " .

    Da fing die Traurigkeit bitterlich an zu
    weinen , die Anderen fragten sie warum sie
    denn so weine ?
    Da sagte die Traurigkeit : " Ich weine
    um die Menschen , ihre Herzen sind kalt
    geworden , es ist keine Liebe in ihnen"
    .

    Da sagte die Einsamkeit : " Es wird die
    Zeit kommen da wird die wahre Liebe ihre
    Herzen anrühren und sie werden wieder warm
    werden " .

    Sie gingen aus dem Dorf und zogen über Wiesen
    und durch Wälder , bis sie auf einmal nicht
    mehr weiter konnten , denn vor ihnen stand
    ein riesiger Berg.

    Sie wahren ratlos , keiner wusste wie es
    weitergehen soll.

    Die Leere lehnte sich an den Berg , auf
    einmal riefen die Anderen : " Seht mal ,
    was die Leere anrührt da ensteht eine Leere ,
    und somit ein Durchgang " .

    Und die Leere ging voraus und schaffte durch
    das Berühren des Berges einen Durchgang für
    die Anderen.
    Als sie auf der anderen Seite des Berges
    ankamen , da schloss sich der Durchgang
    wieder.

    Die Anderen bedankten sich bei der Leere für
    ihre gute Tat , und auf einmal geschah etwas
    in der Leere , sie veränderte sich und füllte
    sich mit Freude , und so wurde aus der Leere
    die Freude.

    Die Anderen staunten sehr darüber , was ihre
    guten Worten aus der Leere gemacht hatten.

    Und so zogen sie weiter , dahin wo alles
    begann.

    Als sie so weiter zogen , und die Leere mit
    Freude gefüllt war, da sah sie die
    Traurigkeit an und ging zu ihr, sie rührte
    sie an und gab etwas von ihrer Freude ab, und
    die Traurigkeit wandelte sich auch in Freude
    ,

    So machte sie es bei den Anderen auch, und
    sie füllten sich alle mit Freude , die Leere
    hatte aus Mitleid all ihre Freude den Anderen
    geschenkt , und sie wurde wieder zur Leere.

    Und so gingen sie weiter, bis sie an einem
    Waldweg kamen, den gingen sie hoch bis sie zu
    einer Bank kamen, da herum waren Wiesen, und
    ein Bauernhof , sie waren angekommen da , wo
    alles begann.

    Auf der Bank saß eine Menschen Gestallt ,
    sieh sah aus wie ein Obdachloser, schwarze
    Hose, grüner Parker , langes schwarz
    gefärbtes Haar , diese Gestallt kleidete sich
    so, weil sie zu denen gehören will die von
    vielen verachtet und verspottet werden, den
    Kindern der Straße.

    Der Mann auf der Bank sagte " Da seid
    ihr ja, ihr wart lange unterwegs , und ich
    sehe ihr habt alle Freude erworben"

    Aber ich möchte diese Freude nicht, ihr habt
    doch meine zwei Tränen gefunden die ich
    unterwegs verloren habe, füllt sie mit euerer
    Freude , in mir ist noch etwas Glaube
    ,Hoffnung und Liebe, die will ich auch in die
    Tränen geben.

    Und so geschah es das alle das Gute in die
    Tränen des Mannes übergingen und sie waren
    wieder das wo zu sie erschaffen wurden.

    Der Mann sagte zu der Leere , nimm diese
    Tränen und bring sie zu den Kindern der
    Straße

    Dann komm zu mir zurück, und trete in mich
    ein, ihr anderen kommt schon zu mir.
    Ende.............!
     
  2. vergessen

    vergessen Guest

    Da hab ich bisher anscheinend was verpasst oder auch überhört/übersehen? :confused:


    Ich find ja sowas (Straßenmusik) echt schön:

     
  3. Südwind

    Südwind Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2010
    Beiträge:
    17.536
    Hallo Gigant vielen Dank für diese Geschichte Sie ist sehr eindrücklich
    gruss Südwind
     
  4. hallo

    hallo Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. November 2007
    Beiträge:
    2.321
    Ort:
    Ö
    Ich mag die Kultur der Roma ... Uns würde in Österreich etwas fehlen, wenn es sie nicht gäbe.
     
  5. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
    Beiträge:
    2.512
    schön, Gigant

    ich habe auch die Bücher von Pierre Derlon sehr gemocht (die Tafeln von Chartres)[​IMG]
     
  6. ASHOKA

    ASHOKA Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2012
    Beiträge:
    113
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    Du hast keine Ahnung wie sehr du gerade mein Herz berührt hast. Als Kind war ich, wann immer die Zigeuner in unserem Dorf waren bei ihnen. Wie gerne wäre ich damals jedes Mal wenn sie unser Dorf wieder verließen mit ihnen mitgezogen. Jahre später war ich in Saintes-Maries-de-la Mer, dem Ort an dem sich jedes Jahr die Zigeuner treffen. Und vor 4 Jahren machte ich mich selbst auf den Weg. Ich bin der Traurigkeit, Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit und der Leere begegnet. Ich habe mit den Kindern der Straße von Iquitos /Peru getanzt und gelacht, und mein Leben mit ihnen geteilt. Ich bin weiter gezogen weil ich nicht nur zwei sondern ein Meer von Tränen geweint habe. Heute wünschte ich mir die Hoffnung, Freude und auch die Liebe würde wieder zurück kehren, damit ich das zu Ende bringen kann wozu ich vor 4 Jahren hier in dieses Land gekommen bin.
     
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