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Thomasevangelium

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von anadi, 4. September 2017.

  1. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2007
    Beiträge:
    2.253
    Ort:
    Uttenreuth bei Erlangen
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    Hallo Teigabid,

    es ist sehr unwahrscheinlich, dass "der Jesu" so was gesagt hätte. Dafür hier die Gründe:

    I. Mit welcher Gelegenheit hätte er so was gesagt?
    II. Wer hat es niedergeschrieben, wenn man Kopien findet die sehr unterschiedlich von einander sind?
    1. Man nimmt allgemein an, ein unbekannter Autor wollte den Eindruck erwecken, der Apostel Thomas selbst habe die Sprüche niedergeschrieben. Jens Schröter hält den Verfassernamen für ein Pseudonym.[11]
    2. Im kirchlichen Bereich wurde das Thomasevangelium erstmals um 230 wahrgenommen. Um etwa 200 war es noch unbekannt, auch Irenäus von Lyon, Tertullian und Clemens von Alexandria erwähnten es nicht, obwohl sie sich mit vielen christlichen Strömungen auseinandersetzten und deren Schriften erwähnten. Hippolyt von Rom zitierte (um 230 n. Chr.) in seinem Bericht über die Naassener aus„[…] dem Evangelium, das nach Thomas genannt wird: ‚Wer mich sucht, wird mich finden unter den Kindern von 7 Jahren an, denn dort im 14. Äon verborgen werde ich offenbar.‘“
    3. Das Thomasevangelium (kurz: ThomEv) ist eine apokryphe Sammlung von 114 Sprichworten (Logien) und kurzen Dialogen, die in einem angeblichen Spruch von Jesus über Frauen gipfeln. Sie dürfte um die Mitte des 2. Jahrhunderts entstanden sein. Der vollständige Text dieser Sammlung liegt in einer koptischen Version vor, die um 350 n. Chr. niedergeschrieben wurde, möglicherweise für Philosophen in Alexandria.
    4. Ab 1897 fand man in Oxyrhynchos, etwa 160 km südwestlich von Kairo, einige Papyrusfragmente, die Oxyrhynchus Papyri, mit griechischen Texten (etwa 200 n. Chr. und danach), die man nicht genau zuordnen konnte. Um 1945 fand man in Nag Hammadi in Ägypten 13 Papyrus-Codizes, darunter (im Codex II, 2) die nahezu vollständige koptische Übersetzung der 114 Aussprüche (Logien), als „Evangelium nach Thomas“ unterschrieben. Zwischen den griechischen Texten und der koptischen Übersetzung gibt es teils beträchtliche Unterschiede.
    Quelle: Wiki

    Gruß anadi
     
    Emillia gefällt das.
  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.623
    Ort:
    burgenland.at

    Hauptsache er "glaubt" an DIE SCHRIFTLICHE NUMMER EINS,
    das sogenannte "Markusevangelium";
    vom Apostelpartner des Thomas,
    dem Thaddäus - aus Ägypten ...


    Die Auflistung der Apostelnamen
    in ungenauer Reihenfolge
    findest Du am besten in Mt 10


    ... und ein ;)

    -
     
  3. Rokudou

    Rokudou Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2017
    Beiträge:
    44
    Ort:
    -
    Nicht gerade ein Argument das einem selbstständig denkenden Menschen, der Ernst genommen werden will von anderen selbstständig Denkenden, über die Lippen kommen sollte bei all der Meinungsmache auf Wikipedia.
    Besonders wenn man sich die einzeln aufgeführten Punkte durchliest.......wie kann heute jemand etwas wissen was vor 2000 Jahren passierte? GAR NICHT! Außer es wird uns vorgekaut.

    Wir bekommen es heutzutage doch nichtmal hin durch die ganze Volksverblödung bezüglich des 2ten Weltkrieges durchzublicken oder um einiges einfacher......unsere aktuelle Welt und Politiklandschaft zu verstehen, also auch zu beherrschen, geschweige denn selbstständig zu denken bei all dem tagtäglichen Info-Bombardement da man im Falle eines Ausbruchs aus der 08/15 Volksmeinung die der deutsche und österreichische Michel zu haben hat sofort mit verschiedenen Mitteln wieder in die Herde der Schäfchen eingegliedert wird oder erbarmungslos diffamiert wird.
    Eine der Methoden ist die "Nazikeule", generell jede Art von Diffamierung. Das nur als Beispiel.
    Ein anderes wär das sich die Behautungen mehren dass die Methoden der Historiker und Archäologen, zB Carbondatierung, an sich erstunken und erlogen sind bzw nicht das sind als was sie der Masse Mensch verkauft wird.
    Allein darüber gibt es heute gute Bücher die man nicht einfach so ignorieren kann....außer man tut generell nichts anderes.
    Wenn wir also nichtmal das "checken" das uns heute direkt vor der Nase liegt dann sollte sich der mündige Mensch erstmals jede Spekulation über längst vergangenes ersparen und einfach die Dinge nehmen so wie sie ursprünglich auch heute noch sind. Dazu muss man nur den "Denker", den "Verstand" in die Schranken weisen und........unvoreingenommen hinschauen.


    Da kommt mir schon immer das breite Schmunzeln wenn ich Leute sehe die so "gläubig" Punkt für Punkt aufzählen, "Fakten" und "Daten" wild um sich schmeißen und im Endeffekt nur anderen (Wissenschaftlern zB oder dem was sich heute alles Wissenschaftler schimpft) UNBEWIESENES nachplappern....wie die gehirngewaschenen.....
    Im Grunde genommen ist doch heutzutage nur das wahr was die sogenannte Elite (egal ob in der Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, etc.) auch duldet.


    Lüge wohin man sieht in den meisten Fällen.....je klarer einst etwas ausgedrückt wurde desto mehr wird heute interpretiert und gebogen das sich auch die letzten Balken verbiegen.


    Zum Thomas-Evangelium:
    Das Thomasevangelium ist eine Sammlung wirklich wertvoller Aussagen die einem spirituell veranlagten Menschen sehr viel Richtschnur für eigene ethische und spirituelle Entwicklung geben können.
    Ob das nun wirklich von "Christus" gesagt wurde oder nicht ist da erstmal ebenso wenig nachzuvollziehen wie alle anderen historischen "Fakten" von denen wir heute so gern überzeugt wären.
    Als Mensch der versucht Hermetiker zu sein habe ich in besagten Evangelium sehr viel wertvolles für meine eigene Entwicklung gefunden das auch nach Jahrtausenden nichts an seiner Gültigkeit verloren hat sofern man das Wissen praktisch ins Leben einfließen lässt.

    Alles andere ist Haarspalterei bzw Profilierungsbegehren vieler "Wissenschaftler".....


    Lg
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    7.636
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Nun ja, es gibt halt Menschen, die hinter allem und jedem eine Verschwörung oder Lüge vermuten. Leute die eine Unvoreingenommenheit einfordern und selbst resistent gegen jegliche Fakten sind. Es wird dann mit dem Totschlagargument von einer imaginären Lüge in den Ring geworfen, ohne sie konkret benennen zu können. Ja man muss dann solche Parolen nur noch beharrlich wiederholen, damit sie auch bei anderen zur Wirklichkeit wird.

    Ich habe das Thomasevangelium nochmals durchgelesen und auch den Beitrag in Wiki und kann da jetzt nichts erkennen, was daran unsachlich sein sollte.

    http://www.meyerbuch.com/pdf/Thomas-Evangelium.pdf
    https://de.wikipedia.org/wiki/Thomasevangelium


    Merlin
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.623
    Ort:
    burgenland.at

    Was ich zum Thomasevangelium noch zu sagen habe,
    wenn ich hier an die Werte meiner ersten Bemerkung anschließen darf,
    dann betrifft es den Beginn der schriftlichen Aufzeichnungen des Neuen Testamentes.

    Die paarweise Anordnung der Apostel bei ihren Aktivitäten ist wohl am bekanntesten geworden
    als von der Gemeinsamkeit Petrus (geistig) und Johannes (weltlich) geschrieben wurde.
    Davon ausgehend lassen sich alle Paarungen rekonstruieren,
    und so gelangt man auch zu der Gemeinschaft von Thomas (geistig) und Thaddäus (weltlich).

    Also:

    Johannes (Wassermann) [+]
    Petrus (Stier) [-]
    Thaddäus (Löwe) [+]
    Thomas (Scorpion) [-]

    fehlen noch 8 Zuordnungen.


    Die willkürlich weltlichen Aufgaben eines Apostels machen sich schriftlich in einer starken chronologischen Betonung bemerkbar.
    Während die geistigen Aktivitäten in der Literatur eher philosophisch auffallen.

    Dazu kommt aber in der weiteren Folge, dass sich ein Apostel seinem Partner sehr verpflichtet verstanden wissen wollte,
    besonders wenn dieser nicht mehr präsent gewesen ist, und das kam besonders beim „Lukas“ hervor.
    Oder auch bei Johannes, nach der Trennung von Petrus.

    Jedoch beim Start der schriftlichen Aufzeichnungen als Thaddäus alias „Markus“ begonnen hatte, die Mission in Ägypten entsprechend zu verstärken,
    wegen dem Mangel an persönlichen Zeitzeugen,
    kann es meiner Ansicht nach schon so gewesen sein, dass Thomas kräftig mitgewirkt hatte.

    Aber auch eine Korrektur des Werkes „Markusevangelium“ kann ich mir sehr gut vorstellen, durch die Person des Thomas.
    Genauso wie eine abschließende Begutachtung, was nun wirklich als wichtiger Wert hervorgehoben werden soll,
    beziehungsweise was im Haupttext eventuell vergessen wurde, besonders aus „geistiger“ Sichtweise.

    Kommt nicht von ungefähr, wenn man sich vergegenwärtigt,
    Thomas und Moses wurden jeweils als Skorpion geboren.
    Trotzdem soll es den nachfolgenden Schreibern gelungen sein,
    noch bessere Texte zu dem Geschehen zu verfassen.

    Was die Originale betrifft aus der Zeit, da dürfte es nicht uninteressant sein sich die Geschichte der Bibliothek von Alexandria zu Gemüte zu führen,
    über den Ablauf der Zerstörung ist man sich nicht ganz im Klaren.
    Aber wenn es einem oder mehreren Schriftstücken gelungen war dort verwahrt zu werden,
    konnte man von einem damit verbundenen Interesse ausgehen.

    Anderseits dürfte es einzelnen Schriftstücken nicht viel anders ergangen sein,
    als der bedeutendsten Bibliothek jener Epoche selbst.


    Aber was sind schon Schriftstücke?

    So mancher wesentlicher Teil der Geschichte wurde mit wirklichem Herzblut geschrieben …


    … und ein :weihnacht

    -
     
  6. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    (7) Jesus sprach:

    Selig ist der Löwe, den der Mensch ißt, und der Löwe wird Mensch werden. [Der Mensch über dem Löwen.]

    Und verflucht sei der Mensch, den der Löwe frißt, und der Löwe wird Mensch werden.“ [Der Löwe über dem Menschen.]

    Nebenbei bemerkt, Thaddäus stand im Zeichen des Löwen.

    Anderseits wusste Philippus zu berichten als "Lukas":
    Nojo, so viele Stachel gibt es da nicht im Kreise, herzlich wenige ...

    Den Stachel erwähnt Paulus später selbst noch einmal in seinen Briefen

    2 Kor 12,7-13

    Damit ich mich wegen der einzigartigen Offenbarungen nicht überhebe,
    ein Bote Satans, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe. Dreimal habe ich den Herrn angefleht, dass dieser Bote Satans von mir ablasse.
    Er aber antwortete mir: Meine Gnade genügt dir; denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit.
    Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt.
    Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage;
    denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.
    Jetzt bin ich wirklich ein Narr geworden; ihr habt mich dazu gezwungen.
    Eigentlich sollte ich von euch gerühmt werden; denn in nichts bin ich hinter den Überaposteln zurückgeblieben, obgleich ich nichts bin.
    Zeichen, Wunder und machtvolle Taten.
    Worin seid ihr denn im Vergleich mit den übrigen Gemeinden zu kurz gekommen?
    Höchstens darin, dass gerade ich euch nicht zur Last gefallen bin.
    Dann verzeiht mir bitte dieses Unrecht!


    Übrigens, habe ich Euch schon vom "Moses-Syndrom" erzählt?


    ... und ein :schaf:

     
  7. tabuterror

    tabuterror Aktives Mitglied

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    321
    Jetzt muss ich echt mal blöd fragen: ist das der selbe Typ, der dauernd schreibt: Und Jesus sagte zu seinem LIEBLINGSjünger.... also mich .... blabla... und er sagte zu seinem LIEBLINGSapostel, also mich.. blabla. das fand ich immer so idiotisch.
     
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Nicht doch, das war der andere, der Johannes - sein Stiefbruder, denn der Ziehvater von Jesus war der leibliche Vater von Johannes.
    Später wurde er dann zum Stiefsohn, der Johannes, denn Jesus hat Judith geehelicht, die Mutter von Johannes.
    Als Jesus starb - Kreuzesszene - wurde fast alles wieder in den vorherigen Stand versetzt, nur war Maria noch da, aber Judith und Josef nicht mehr.
    Neubestimmung der Familienwerte. In der weiteren Folge kümmerte sich daher Johannes um die ältere Maria.

    Das war damals allgemein so familiär geregelt, denn die Sozialversicherung oder Obama-care gab es noch nicht.

    Wesentlich dürfte sein, im Apostelkreis hatten 3 Personen NTE: der Nazaräner selbst, Petrus und - Thomas.
    Nach den Ereignissen in Jerusalem damals waren 2 Begräbnisse ausständig.
    Hier machte sich der spirituelle Weitblick bemerkbar, der eigentlich auch eine Sammelbewegung Gleichwertiger hätte sein können.
    Denn einer verblieb in Jerusalem (Petrus), der andere Apostel mit NTE (Thomas) machte sich mit einigen Jüngern auf den Weg zu den Bestattungen.

    So hatte jede Teilgruppe jeweils einen NTE-Experten mit dabei.


    ... und ein :cool:

    -
     
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  9. tabuterror

    tabuterror Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2017
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    321
    Ok, die ganze Geschichte ist natürlich zu hoch für mich.
     
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  10. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Passt schon!

    Ich suche in religiösen Texten nach Originalen und nachträglichen "Verbesserungen". Vorwiegend in geistiger Richtung.

    Unser Beispiel ist hingegen ebenfalls ein Original, aber ein rein historisches.
    Es ist hilfreich bei weiteren Schlussfolgerungen.

    ... und ein :)

    -
     
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