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Therapiegesellschaft

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Verbena, 22. August 2009.

  1. Verbena

    Verbena Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2009
    Beiträge:
    223
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    Hallo zusammen,
    sind wir wirklich fast zu einer Therapiegesellschaft verkommen?
    Ich meine ja.

    Seelische Verletzungen bedürfen in jedem Fall eines Experten für Traumata meinen viele Menschen, die schon mal ein „Buch“ gelesen haben. :confused:

    Die Eltern eines ermordeten Kindes sitzen im Wartezimmer neben einer jungen Frau, die mit Selbstmord droht, weil der Freund sie verlassen hat??? :confused:
    Für beide „muss“ sich ein Therapeut voll einsetzen??? :confused:
    Was meint Ihr?

    Als Anregung das
    ……….Die Therapiegesellschaft Von Krisenbewältigung und Lebensführung
    Scobel: Mehr Wissen über die Therapiegesellschaft
    Wenn das Leben immer komplizierter und schwieriger wird, wenn die eigenen psychischen Kräfte für eine Krisenbewältigung nicht mehr ausreichen, dann wird es Zeit für eine Therapie.
    Mit dem Anstieg der individuellen und gesellschaftlichen Ansprüche wächst auch der Bedarf an Therapeuten und Beratern. Anleitungen zum Glück und zur Lebensführung sind Bestseller auf dem Buchmarkt.
    http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/scobel/134855/index.html



    Liebe Grüße
    Verbena
     
  2. Nefretiri86

    Nefretiri86 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2009
    Beiträge:
    29.602
    Ort:
    Niedersachsen
    Schon möglich, das die heutige Gesellschaft therapiebedarfter ist als früher. Aber ich Depressionen und dergleichen gibt es schon seid Jahrzehnten. es wurde damals halt nur sehr oft nicht diagnostiziert. Weil es wenige Leute gab, die sich damit wirklich auskannten und die Zeichen deuten konnten. Auch wurden diese Leute früher eher versteckt aus angst vor einem öffentlichen skandal. Heutzutage ist es nicht mehr verpöhnt zum Therapeuten zu gehen. Denn es machen in der heutigen Zeit viele Menschen eine Therapie oder nehmen Antidepressiva.


    LG Nefri
     
  3. holzmichel

    holzmichel Guest


    Therapiegesellschaft? Es spricht doch nichts dagegen wenn es den Menschen hilft!
     
  4. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier

    Wieso verkommen? :confused:
    Es ist ein Fortschritt, wenn Menschen, die leiden, das auch sagen und sich Hilfe holen dürfen! Früher haben viel mehr Menschen still vor sich hingelitten und geglaubt, sie wären die Einzigen, denen es so geht und sich geschämt! Findest du das besser? :confused:



    Schlecht ist es nicht, wenn man einen Experten findet, wobei das auch ein Mensch sein kann, der seine Verletzungen selbst geheilt hat. Aber was hat das damit zu tun, ein Buch gelesen zu haben?



    Müssen tut keiner, aber es ist schön, dass es Menschen gibt, die es freiwillig tun! Und Schmerz ist Schmerz, willst du den am Auslöser festmachen? In deinen Beispielen geht es beide Male um Verlust und der tut halt nunmal weh!

    LG

    believe
     
  5. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
    10.936
    Ort:
    Ruhrgebiet
    Jep - untrschreib!!!

    Ein neuer Trand! Endlich braucht man sich nicht mehr zu verstecken!!!
    (man möge nur richtig alten Leuts mal genau zuhören!!!)
     
  6. RonS

    RonS Mitglied

    Registriert seit:
    21. März 2009
    Beiträge:
    816
    Ort:
    Brandenburg
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    hey. Verbena ..meinst du den scobel Beitrag von dieser Wo. Donnerstag oder so ? na ich sah das so nebenbei.. danach müssten ja auch alle esoteriker ne Therapie machen so sie nicht gesellschaftskonforn laufen

    also nach dem was ich gesehen hab ist war dies ein Angriff auf alles verändernde...politisch konservativst geprägt oh... ich brauch ne Therapie... *scherz...

    LG Ron
     
  7. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    28.847
    Ort:
    Wien
    Ich finde es sehr gut, wenn Menschen, die Hilfe brauchen, sich welche suchen.
    Früher haben die Leute sich umgebracht oder gesoffen oder ihre Kinder verprügelt und es war ok. Heutzutage denkt man drüber nach und holt sich Hilfe, damit es nicht so weit kommt.
    Meiner Meinung nach, ist es noch gar nicht genug, weil solche Dinge immer noch vorkommen, es besteht ein viel größerer Bedarf nach Therapien.

    Wie sollen denn Deiner Meinung nach die Eltern des ermordeten Kindes einfach so ohne Hilfe damit umgehen?

    Und weißt Du, warum die junge Frau so fertig ist, weil ihr Freund sie verlässt? Du weißt nicht, was sie vorher erlebt hat, sie hat sich vielleicht zusammengerissen und jetzt ist es zuviel, vielleicht sind ihre Eltern gestorben wie sie ein Kind war und der Verlust des Freundes erinnert sie daran?

    Kannst Du das beurteilen und bestimmen, wer Hilfe bekommen darf und wer nicht?
     
  8. Verbena

    Verbena Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2009
    Beiträge:
    223
    ……….Heutzutage ist es nicht mehr verpöhnt zum Therapeuten zu gehen. Denn es machen in der heutigen Zeit viele Menschen eine Therapie oder nehmen Antidepressiva……..

    @ Nefri
    DAS ist z.B. ein Punkt, der mich sehr zum Nachdenken bringt.

    ---------

    Therapiegesellschaft? Es spricht doch nichts dagegen wenn es den Menschen hilft!
    @ holzmichel
    Nein, wenn es den Menschen wirklich hilft.

    -----------

    Wieso verkommen?
    Es ist ein Fortschritt, wenn Menschen, die leiden, das auch sagen und sich Hilfe holen dürfen! Früher haben viel mehr Menschen still vor sich hingelitten und geglaubt, sie wären die Einzigen, denen es so geht und sich geschämt! Findest du das besser?


    @ believe
    Das finde ich natürlich nicht besser. Der Punkt ist der: Viele wollen sich Hilfe holen, ohne selbst eigene Schritte zu gehen. Dann klappt keine Therapie, und der Drehtürmechanismus beginnt.


    Schlecht ist es nicht, wenn man einen Experten findet, wobei das auch ein Mensch sein kann, der seine Verletzungen selbst geheilt hat.
    Volle Zustimmung!

    Aber was hat das damit zu tun, ein Buch gelesen zu haben?
    Ratgeber können prinzipiell viel Gutes bewirken, wenn der Mensch wirklich neue Wege sucht.
    Bei Drehtür-Klienten schlagen Ratgeber oft ins Gegenteil, weil der Dauerhilflose sich oft zu einem Hobbyanalytiker gegenüber seinen Mitmenschen aufspielt und selbst immer hilfloser wird.


    Müssen tut keiner, aber es ist schön, dass es Menschen gibt, die es freiwillig tun! Und Schmerz ist Schmerz, willst du den am Auslöser festmachen? In deinen Beispielen geht es beide Male um Verlust und der tut halt nunmal weh!
    Menschen erleiden Verluste, und in unserer fordernden Therapiegesellschaft wird – sinnbildlich – ein Mückenstich so betrachtet wie die Verletzung einer Dampfwalze.
    ----------------

    @ RonS
    hey. Verbena ..meinst du den scobel Beitrag von dieser Wo. Donnerstag oder so ?

    Hallo RonS, ich meine die Sendung vom 25. Juni 2009
    http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/b...855/index.html
    Sie wurde Donnerstag wiederholt.
    Es lohnt sich wirklich sie mehrere Male anzuschauen, denn es ist auf Grund der vielseitigen Betrachtungsweise ein „starker Tobak“, der manches bewirken kann wie UM-denken und NEU-betrachtung.
    Es lohnt sich auch, darauf zu klicken:
    Die Themen der Sendung
    Besserung durch Psychoanalyse? Gesprächstherapie - Hilfe zur Selbsthilfe Vom Schamanen bis zur Esoterik
    Mehr zum Thema
    Buchtipps - Unsere Empfehlungen Therapie gegen zu viel Grübelei Gesprächspsychotherapie bei Kindern "Verrückt? Na und!" "Heimliche Erkrankungen" - Zwangsstörungen

    Liebe Grüße
    Verbena

    --------------

    @Loop
    …… Früher haben die Leute sich umgebracht oder gesoffen oder ihre Kinder verprügelt und es war ok……..

    FRÜHER?

    Heutzutage denkt man drüber nach und holt sich Hilfe, damit es nicht so weit kommt.
    Meiner Meinung nach, ist es noch gar nicht genug, weil solche Dinge immer noch vorkommen, es besteht ein viel größerer Bedarf nach Therapien.

    Hast Du mal einem Alkoholiker eine Therapie vor geschlagen oder einem prügelnden Gewalttäter?
    Zum Glück gibt es durch die vielen Möglichkeiten, eine Therapie zu beginnen, immer mehr Menschen, die von sich aus ihr Leben verändern wollen und sich Hilfe holen.
    Loop, weißt auch, wie lange sie auf einen Therapieplatz warten müssen?


    Kannst Du das beurteilen und bestimmen, wer Hilfe bekommen darf und wer nicht?

    Ich weiß nur mit Bestimmtheit, dass die, die Therapie als neuen Massensport ansehen – der Ausdruck von Peter Sloterdijk KRANKHEITSKOKETTERIE
    Ist zutreffender – denen, die wirklich Hilfe brauchen und wollen, die Plätze wegnehmen.

    An alle, die sich an diesem Thema beteiligt haben,
    liebe Grüße:)
    Verbena
     
  9. Nefretiri86

    Nefretiri86 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2009
    Beiträge:
    29.602
    Ort:
    Niedersachsen
    Dann sollten wir uns fragen, warum heutzutage so viele eine Therapie brauchen!?
    Liegt es an der immer hektisch werdenden Zeit?
    Alle haben immer weniger Zeit füreinander.
    Da geht vieles unter.
    Probleme und Sorgen werden oft beiseite geschoben, weil dafür keine Zeit ist.
    Doch irgendwann platzt es aus einem herraus. .......
     
  10. Sayalla

    Sayalla Guest

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    Genau deswegen. Weil viele sich fragen, was wohl mit vielen ist- statt bei sich selber zu bleiben. :)
     

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