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Sextil

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von ChiaDharma, 15. November 2010.

  1. ChiaDharma

    ChiaDharma Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2008
    Beiträge:
    2.354
    Ort:
    Hier im haus
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    Kurze frage
    Von welcher gewichtung ist ein Sextil?
    Mir kommt sextil irgendwie total unscheinbar vor, aber trigon und sextil sind ja die guten aspekte, und quadrat und opposition die schlechten, aber trigon ist doch besser als sextil, wie bedeutend ist denn dann ein sextil???
    Weil mir kommt das irgendwo total unbedeutend vor wenn in der synastrie oder im radix ein sextil zwischen zwei planeten ist.
    Bei quadrat und opposition gibt es ja keinen unterschied soweit ich weiß, ich glaub das ist beides genau gleich schlimm, aber trigon ist ja eindeutig besser als sextil oder???
     
  2. Smaragdengel

    Smaragdengel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2009
    Beiträge:
    2.940
    Ich habe das sehr oft so gelesen, dass das Trigon wie eine fließende Energie ist, es fließt so automatisch dass man es manchmal nicht mal merkst dass es ein Talent ist weil man es als so selbstverständlich betrachtet. Von daher ist die schlechte Seite an einem Trigon dass man es nicht wirklich nutzt. Oft macht man mehr aus seinen Quadraten weil die mehr von einem abverlangen, man strengt sich mehr an. Oft bringt man mit Quadraten (weiss nicht wie es mit Opp. ist) die besseren Ergebnisse, auch wenn der Weg dahin anstrengender war (oder wie gesagt, gerade deswegen).

    Und beim Sextil ist es so, es sind verschiedene Elemente und daher nicht so ganz automatisch fließend wie beim Trigon, es ist da eine Art Offenheit etwas neues zu versuchen. Es wurde auch glaube ich mal von wem als Lernaspekt bezeichnet, wegen dieser Offenheit. Man findet vielleicht sowas wie den Trick raus und wenn man diese bestimmte Fähigkeit mal braucht, kann man auf sie zurückgreifen, sie zum fließen bringen.
    Sie fließt nicht automatisch wie das trigon, drängt sich nicht auf wie bei den harten Aspekten, aber man kann sie selbst auf relativ einfachen Weg aktivieren.


    Bei der Synastrie wirkt das Sextil auf jeden Fall, mache da eigentlich keinen großen Unterschied zum Trigon. Da sehe ich das eher so, dass da einfach eine Verbindung gegeben ist, deine planeten docken sanft oder hart an meine Planten...
     
  3. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.741
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    shalom chia,

    ich würde dazu folgendes sagen:

    die wirkung vom sextiel ist schwächer als von trigon... kommt aber auch auf die orben der planeten an. ausserdem vertrete ich die auffasung, dass ein seperative sextiel fast nichts mehr bewirkt... vor allem gilt das in der frageastrologie.

    shimon a.
     
  4. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.195
    Hallo,

    die Konjunktion ist ein Sonne/Mond-Aspekt.
    2 Kräfte sitzen in einem Boot, ob sich diese unterstützen oder behindern hängt von den beteiligten Planeten ab. Stehen Sonne und Mond oder Venus und Mars in Konjunktion entscheidet das Zeichen darüber welcher der beiden seine Qualität leichter entfalten kann und damit den anderen Planeten übernimmt/dominiert. Zum Beispiel Sonne/Mond in Löwe, da wird die Sonne den Ton angeben, bei Sonne/Mond in Krebs wird der Mond den Ton angeben.
    Die Konjunktion kann man auch als eine noch geschlossene Blüte oder ein Samenkorn betrachten, welche sich im Laufe des Lebens entfalten kann/wird.

    Das Sextil ist ein Venus-Aspekt. 2 wesensähnliche Energien ergänzen sich. Es macht harmoniesuchend und kompromissbereit. Wie mit stark ausgeprägten Venus-Einflüssen scheut ein Mensch mit vielen Sextilen Konflikte.

    Das Quadrat ist ein Mars-Aspekt. 2 grundverschiedene Energien gehen eine Verbindung ein (z.B. Feuer-Wasser). Somit entsteht hier Kraft, Spannung, Unruhe und Dynamik. 2 eigentlich unvereinbare Kräfte, die sich gegenseitig herausfordern. Und dadurch kommt man ins Tun, da diese Energien sich irgendwie entladen müssen. Quadrate geben eine erhöhte Aktions- und Leistungsbereitschaft.

    Das Trigon ist ein Jupiter-Aspekt. Smaragsengel hat das bereits wunderbar beschrieben, hier sind Talente angezeigt, die aber so selbstverständlich sind, dass man sie oft gar nicht als solche erkennt, man meint diese Fähigkeit besitzt jeder, da sie für einen selbst eben so selbstverständlich sind und man sich dafür nicht anzustrengen braucht. Darum denke ich mittlerweile dass es schwieriger ist seine Trigone (also Talente) zu entwickeln als seine Quadrate, denn Quadrate (Mars-Energie) lassen einem keine Wahl, sie sorgen immer für einen inneren Konflikt, eine gewisse Unruhe, den Drang noch etwas erledigen zu müssen und sind somit nicht so leicht zu "übersehen". Ein Trigon dagegen kann jupiter-typisch auch einfach nur bequem und träge machen, da der Mensch ja im allgemeinen dazu neigt, das Glück das ihm widerfährt als selbstverständlich zu betrachten.

    Die Opposition ist ein Saturn-Aspekt. Im Gegensatz zum Quadrat sind es aber nicht grundsätzlich verschiedene Energien, die sich hier treffen, sondern sich gegenseitig ergänzende. Beispiel Schütze-Zwillinge = Feuer-Luft. Feuer braucht die Luft um überhaupt zu brennen. Luft braucht das Feuer um sichtbar und konkret zu werden.

    Während es bei einem Quadrat oft zu Kurzschluss- oder Affekthandlungen kommt (Mars) jedenfalls zu irgendeiner Art von Kraftentladung, fordert eine Opposition mehr Aufmerksamkeit und zeigt sich oft als "lästiger" weil langwieriger (Saturn).
    Das Quadrat bezeichnet eine Kraftentfaltung, eine Energie dich sich nach außen hin zeigen muss und wird, die Opposition dagegen ist eine ständige innere Konfrontation mit sich selbst, solange bis man den Ausgleich oder die Mitte gefunden hat.

    Es gibt keine guten oder schlechten Aspekte, zumindest nicht im Geburtshoroskop. Es gibt lediglich Geschenke und Gaben (Sextil, Trigon) oder/und Aufgaben und Herausforderungen (Quadrat, Opposition). Die einen fördern und fordern den Wunsch nach Harmonie und Entfaltung, die anderen fördern und fordern den Wunsch nach Tatkraft und Verantwortung. Was man nun selbst als besser oder schlechter ansehen will ist eine rein subjektive Angelegenheit. Alles hat 2 Seiten. Welche davon man lebt, ist wiederum eine ganz persönliche Entscheidung. Man kann mit Trigonen ebenso seine Talente vergeuden, wie man mit Quadraten und Oppositionen etwas Langfristiges und Dauerhaftes schaffen kann.
    Jeder ist seines Glückes Schmied. :)

    LG
    Stern
     
  5. dieKatze

    dieKatze Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2008
    Beiträge:
    552
    Na das nenne ich mal "ANTWORTEN" wooow tolle Texte! Danke :thumbup:

    Ich kann das mit den Trigonen voll bestätigen. Die Wirkung geht irgendwie manchmal unter. Vielleicht erwartet man auch einfach zu viel von einem Trigon, gerade im Transit und besonders wenn Jupiter daran beteiligt ist.

    Ich werde berichten was demnächst passiert, wenn Saturn im Trigon zum MC steht und Jupiter im Sextil zum MC. Ich hoffe das wird nicht "spurlos" an mir vorbei gehen.

    LG :katze:
     
  6. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.195
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    Hallo Katze,

    ob diese Transite spurlos an dir vorübergehen liegt ganz allein an dir. Die Transite selbst zeigen lediglich Chancen und Möglichkeiten auf, nutzen musst du sie selbst. Vor allem Trigone und Sextile machen nicht besonders handlungswillig, mit ihnen neigt man eher zum genießen, im Sinne von "mir gehts doch gut, warum was daran ändern."
    Konkret: wenn du die Gunst der Stunde nutzen willst, kannst du Bewerbungen schreiben oder beim Chef eine Gehaltserhöhung erbeten oder dich für eine höhere Position in der Firma vorschlagen, was unter positiven MC-Transiten unter "guten Sternen" stände sozusagen. Wenn man aber nur darauf wartet, dass einem der richtige Job angeboten wird, der Chef einem die Gehaltserhöhung oder den Aufstieg in der Firma auf dem Silbertablett präsentiert, wird man nach Abklingen des Transits wohl eher enttäuscht sein.
    Vermutlich darum bringt mir derzeit tUranus im Quadrat zu meiner Sonne viel mehr Veränderungen als das bei tUranus im Sextil zu meiner Sonne der Fall war. Die Veränderungen sind bis dato trotzdem positiv, eben weil ich mich selbst darum bemüht habe.
    Vor allem bei tUranus im Quadrat ist es sinnvoll sich auf Veränderungen einzustellen, noch besser diese selbst herbeizuführen, sich dem Fluß des Lebens zu öffnen, tut man dies nicht, weil man zu sehr an seinen Gewohnheiten festhält, wird tUranus einem von außen entgegentreten, durch ein Ereignis welches man schwer akzeptieren kann, weil es einen aus der "gewohnten Bahn" wirft und dann machen wir aus tUranus den bösen Übeltäter, der uns das eingebrockt hat, weil wir nicht verstehen können/wollen, dass es nicht er ist, der uns nun so hart dran nimmt und übel mitspielt, sondern wir selbst durch unser Festhalten am Gewohnten, obwohl es nicht mehr zu uns passt und uns nur noch in unserer Entwicklung behindert. Wenn Uranus uns scheinbar Übles will liegt das nur an der Tatsache, dass wir selbst uns gegen notwendige und wichtige Veränderungen wehren. Leben bedeutet nunmal auch Entwicklung, Veränderung. Uranus ist die Energie, die dafür sorgt. Er ist neutral, will uns nichts Gutes und auch nichts Schlechtes, er will lediglich, dass wir uns weiterentwickeln.

    Wir können also Trigone und Sextile im Transit nutzen, Quadraten und Oppositionen im Transit vorbeugen, das wars dann aber auch schon, was die Sterne für uns tun können, denn sie werden nicht für uns handeln. Entscheiden und leben müssen wir selbst. Und genau darum lautet einer der wichtigsten Grundsätze der Astrologie: "Die Sterne machen geneigt, sie zwingen nicht."

    LG
    Stern
     
  7. Colchicum

    Colchicum Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    241
    Ort:
    Franken
    Tja,
    schöne lange Texte, die sich jeder leicht merken kann. Für diejenigen, die es sich nicht merken können, einmal ein wenig kürzer:
    Ein Trigon ist ein Talent in ausgereiftem Zustand, dass zur Trägheit verführen kann, weil es so selbstverständlich ist.
    Ein Sextil ist ein Talent im Aufbau. Der Aufbau ist reizvoll, bringt mehr Aktivität und verführt weniger zur Trägheit.

    Liebe Grüße

    Colchicum
     
  8. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.711
    Hallo Colchicum,

    das wurde so nicht gesagt. Es scheint deine Interpretation zu sein.

    Ein Sextil birgt genauso wenig Aktivität wie beim Trigon. Auch ich schliesse mich sternja an. Wenn der Mensch selbst nicht handelt, passiert möglicherweise garnichts.

    LG
    flimm
     
  9. keoma

    keoma Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2006
    Beiträge:
    1.160
    Lese ich so jetzt nicht unbedingt aus sternjas Zitat.

    Vielleicht erkennt ein Mensch mit vielen Sextilen und Trigonen auch einfach so, dass er nicht gegen Windmühlen kämpfen muss, damit alles gut ist. Oder er hat halt eben nur ein kardinales Zeichen betont.

    Warum sollten Widder und sein Freund nicht auch so zu viel Wind kommen?
     
  10. ChiaDharma

    ChiaDharma Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    2.354
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    Hm könnte sein.
    Ich denk da halt daran dass das Trigon im gleichen Element ist, und Sextil nicht. Zum Beispiel Venus in Jungfrau Trigon Uranus in Steinbock könnte echt zur Trägheit neigen dieses Talent weil es halt im gleichen Element stattfindet, und von daher keinen Anreiz bekommt.
    Und Venus in Jungfrau Sextil Uranus in Krebs zum beispiel ist ja Erde und Wasser, und so bekommen beide Elemente den Anreiz vom anderen Element, also ist dieses Talent stets auf Trab, während das Talent im gleichen Element, also Trigon, sofort selbstverständlich ist weil da kein anderes Element mitspielt sondern es sich nur in einem Element abspielt.
    Aber welches Talent stellt denn zum Beispiel dieses Trigon Venus-Uranus in Jungfrau und Steinbock dar :confused:
     
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