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Schmiergeld bei PISA

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Waldbaum, 1. Dezember 2007.

  1. Waldbaum

    Waldbaum Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2007
    Beiträge:
    1.190
    Ort:
    Schwarzwald
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    Der SPIEGEL hat eine interessante Schmiergeld-Affäre aufgedeckt:



    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,520806,00.html
     
  2. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    ist das nicht irgendwie auch normal, daß man als Testperson a bisserl was dafür bekommt? Aber ich verstehe durchaus, daß es hier kein Geld sein sollte. Aber rgendetwas muß man den Kindern doch geben, finde ich. Wenn Sie sich schon an einer Art Fehlererkennungssystem beteiligen, das eigentlich eine Schule logischerweise laufend intern anwenden sollte. Jedes gute Unternehmen überprüft die Qualität seiner Dienstleistungen heute nach internationalen Kriterien und die Erfassung der Ergebnisqualität und v.a. ihre Optimierung ist Teil dieser Qualitätslenkungs-Prozedur. Warum muß das eine Schule nicht und darf einen Kunden (Kind) einfach für untauglich erklären und ihm eine 5 geben? Müßte man nicht jedes Kind solange unterrichten, bis es die Dinge versteht? Wäre doch logisch. Es kann wohl nicht sein, daß ein Kind in der 9. Klasse Mathe steht, wenn es in der 7. Klasse schon einen Teil der Mathematik nicht verstanden hat. So züchtet man sich Versagen als Lehrer selbst, indem man nicht dafür sorgt, daß jedes Kind den Stoff beherrscht. Wenn ein Kind eine Stunde benötigt, um etwas zu verstehen und ein anderes Kind benötigt für die gleiche Sache 6 Stunden, dann muß eben der herkömmliche Frontalunterricht, wie wir ihn kennen, konsequent aufgegeben werden und das Verhältnis von lernendem Individuum und lehrendem Individuum muß neu definiert werden. Wenn ein Kind z.B. vor dem Computer ballern lernen kann, kannes auch davor rechnen lernen. Das Lernprogramm muß nur so fesselnd sein, wie ein Ballerspiel. Kann ja nicht so schwer sein, gibt es ja auch schon.

    (verstehe gar nicht,warum diese Studie nötig ist: stellen die Lehrer keine Erfolgsansprüche mehr an ihr eigenes Bildungssystem, das sie vor dem Schüler vertreten? Erkennen Sie nicht selber, daß deutsche Schüler immer schlechter rechnen und lesen können und verändern dann ihren Unterricht so, daß die Schüler es verstehen? Das hat mir mehr Geld und mit mehr Stellen etc. reichlich wenig zu tun, sondern mit Umorganisation und modernen Unterrichtsformen. Offensichtlich haben sich Lehrer mit dem Thema Ergebisqualität in D zu wenig beschäftigt, in Finnland dagegen haben sie es drauf. Da wird sogar jede Familie, in der ein Kind wohnt und lernt, zuhause besucht und es wird geschaut, daß die sozialen Verhältnisse in Ordnung sind, in denen ein Kind aufwächst. Und es soll sogar Kontakte zur Lehrerin gehen, die über Katastrophenmeldungen und Elternsprechtage hinaus gehen. Da sollen sich irgendwie alle um die Kinder auch kümmern, habe ich gehört. Und gelesen. Und errechnen kann sich jeder selber, daß ein guter Schulunterricht, der gebildete Kinder produziert, immer billiger ist als ein Unterricht, der depressive oder aggressive Nichtkönner mit Zukunftsängsten und Versager mit schlechten Zeugnissen produziert. Was diese ganze mangelnde Aufmerksamkeit füreinander in unserer Gesellschaft für Kosten verursacht und das mangelnde Tätigwerden, das kann gar kein Schwein berechnen, weil man dabei kotzen müßte. Wenn man im eigenen Haushalt so verfahren würde, man wäre längst pleite.)

    Mich ärgert ja schon, wenn Geld zum Fenster rausgeschmissen wird. Aber wenn auch noch Talent zum Fenster rausgeschmissen wird und ein 18-jähriger noch einen SMS-Wortschatz von 4000 Worten hat, obwohl der die Schule besucht hat, dann stimmt etwas nicht. Er war offensichtlich in der Schule nicht aufmerksam anwesend. Und es ist ihm dort offensichtlich keine Aufmerksamkeit entgegebengebracht worden, wie es nötig gewesen wäre. Und der Witz ist: der junge nimmt Pillen, um sich konzentrieren zu können. Dabei waren die Angebote, die man ihm bisher m Leben im Rahmen der Beschäftigung mit Lernthemen gemacht hat, eben "optimierungsfähig", ebenso wie die Form der Darlegung. Lernen ist nicht Wissensaufnahme und Wiedergabe, das ist das klitzekleine Problem, das unser Schulsystem in meinen Augen hat. Wissen muß erfahrbar sein, und daher muß ich es mir in meinem eigenen Tempo nehmen können. Und dabei brauche ich Hilfe, aber doch keinen Prediger, der vor der Klasse herumturnt, wobei jeder anders turnt und die Qualität in keiner Weise gesichert wird.

    :escape:
     
  3. Waldbaum

    Waldbaum Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2007
    Beiträge:
    1.190
    Ort:
    Schwarzwald
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    Das unterschreibe ich mal ganz speziell.

    Und auch im übrigen finde ich deinen Beitrag echt gut.

    :)
     
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