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Schlaf-/Traumposition

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von moonlight1305, 2. Februar 2016.

  1. moonlight1305

    moonlight1305 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2011
    Beiträge:
    280
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    Hallo Foris,

    mir ist aufgefallen, dass ich besonders schwere Alpträume habe, wenn ich mich im Schlaf auf den Rücken drehe.

    Als Kind konnte ich nicht auf der rechten Körperseite schlafen oder auch nur mit dem Gesicht zur zimmeroffenen Seite, ohne schreckliche Träume zu haben. Ich habe schon als Kind sehr intensiv geträumt und kann mich noch heute an so manchen Alptraum erinnern. Ich hatte damals schon Angst, auf der falschen Seite einzuschlafen.

    Heute ist es ähnlich. Ich liege auf dem Rücken sehr bequem und fühle mich körperlich in dieser Position wohl zu schlafen, vermeide es aber aus Angst vor Alpträumen in dieser Position einzuschlafen.

    Geht es euch auch so, dass ihr in einer bestimmten Position besonders gut oder schlecht träumt ?

    Hat dafür vielleicht jemand eine Erklärung für mich ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Februar 2016
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Moonlight,

    ein besseres Schlafklima bei einem Blick zur Tür ist mit unserer archaischen Vergangenheit zu tun. Wir halten im Schlaf immer einen feinen Draht zur Umwelt, um auch in diesem äußerst verletzlichen Zustand auf Gefahren reagieren zu können. Türen und Fenster, aber auch Spiegel stellen Öffnungen dar, durch die gefährliche Tiere oder Feinde eindringen könnten. Wenn ich also bei einem Geräusch nur die Augen öffnen muss, um einen Eindringling sehen zu können, habe ich eine größere Reaktionszeit, um einer Gefahr begegnen zu können.

    Die Gegebenheiten einer Schlafstätte haben also einen sehr großen Einfluss auf die Tiefe des Schlafes, den Schlafrhythmus und des Traumklimas. Etwas, das uns mit in die Wiege gelegt wird und wir darauf auch nur wenig Einfluss haben. Es kann also von einem Kleinkind zu diesem Phänomen negative Erfahrungen gesammelt werden, die zu einer Konditionierung führen, mit der das Ganze noch verstärkt wird. Das Gefühl einer fiktiven Gefährdung bekommt da also mit den Albträumen einen realen Bezug zur Angst („Ich sehe die Tür nicht = Albtraum“).

    Eine der ersten Körpererfahrungen ist die Embryonalhaltung während der Schwangerschaft im Mutterleib und deshalb verkörpert diese Haltung auch den Inbegriff von Geborgenheit. Ein Haltung, die wir auch bei großem Schmerz oder existenzieller Bedrohung unseres Körpers einnehmen. Die zweite prägende Erfahrung zu diesem Punkt ist dann die Schlafstellung, die während der Kleinkindphase durch die Mutter vorgegeben wird. Wobei zu erwähnen währe, dass das Liegen auf dem Rücken eigentlich ein Zeichen der Unterwerfung und Wehrlosigkeit ist (siehe auch in der Tierwelt).

    Da es hier um elementare Dinge geht, dürften Veränderungen des Körpergefühls nicht so einfach sein. Eventuell wäre aber die Meditation in liegender Position ein Weg, die Verbindung mit den Albträumen mit einer neuen Erfahrung zu überschreiben (Meditationshaltung = Ruhe und Entspannung = Einschlafen auf dem Rücken).


    Merlin
     
    moonlight1305 gefällt das.
  3. johsea

    johsea Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Dezember 2015
    Beiträge:
    171
    Ich schätze, daß du diese Angst aus der Kindheit noch mit dir herumschleppst.
    Daß die Schlafposition die Träume beeinflussen könnte, lese ich wirklich zum ersten mal. Ich glaube nicht daran.
    Versuch doch mal ganz bewußt die Angst zu besiegen mit einem 'Frontalangriff'.
    Also leg dich genauso schlafen wie du es gern magst und sag zu dir: 'Ich pfeiff auf die Alpträume. Sollen sie doch kommen, ist mir doch egal. Ich schlafe in Zukunft so wie ich will.'
    Zeig der Angst, wer der Herr im Haus ist. :D
     
  4. moonlight1305

    moonlight1305 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    280
    @DruideMerlin

    Lieber Merlin,

    vielen Dank für deine ausführlichen Erklärungen. Mir ist dadurch klar geworden, dass mein Bett immer noch mehr oder weniger genauso im Raum steht, wie das Bett in meiner Kindheit -zwischen Tür und Fenster. Und wenn ich mal genau in mich hineinhöre, fühle ich mich bereits allein mit dem Standort des Betts nicht sonderlich wohl - ganz genau so - angreifbar. Ich habe aber auch schon immer einen sehr leichten Schlaf. Hier hat mir auch der Hund geholfen - so weiss ich, dass ich darauf vertrauen kann, dass er es früher hört als ich, falls Einbrecher kommen und mich beschützt. Mein Hund schläft immer genau andersherum, mit dem Kopf Richtung Türe. :sleep:

    Da muss ich mir morgen nochmal Gedanken machen, ob ich das Zimmer nicht doch anders einrichten kann, um das Bett anders zu positionieren.

    Ich hatte schonmal probiert, meine Schlafrichtung gemäß Feng Shui zu ändern, da habe ich mich aber noch unwohler gefühlt, weil ich dann "verkehrherum" im Bett lag.

    Mit Meditation hab ich kaum /keine Erfahrung. Das habe ich schon paar mal probiert, ich schlaf dabei nur immer ein :rolleyes:. Wenn ich das oder anderweite Entspannung abends im Bett probierte, kam ich auch immer zu einem Punkt, wo ich Angst bekam, darüber auf dem Rücken einzuschlafen.

    @johsea

    Dass man Ängste bekämpft, indem man sich ihnen stellt... da stimm ich dir grundsätzlich zu. Nur für diesen Fall finde ich das sehr riskant, weil ich ja dann beim Einschlafen wieder die Kontrolle verlieren... schwieriges Thema...:confused:
     
  5. johsea

    johsea Aktives Mitglied

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    14. Dezember 2015
    Beiträge:
    171
    Wohnst du noch in dem Haus, wo du aufgewachsen bist? Oder ist nur die Position des Bettes ähnlich?
    Und warum fühlst du dich mit diesem Standort des Bettes nicht wohl?

    Was genau riskierst du dabei? Was könnte passieren?
     
  6. moonlight1305

    moonlight1305 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2011
    Beiträge:
    280
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    Nein, ich wohne nicht mehr in dem Haus meiner Kindheit. Habe nun mein eigenes Haus, was ich vor fast 20 J. gemeinsam mit meinem Exmann kaufte. Ich habe das Haus mit ausgesucht, aber ich fühlte mich lange dort nie wirklich zu Hause. Ich habe damals vieles einfach nur über den Verstand gemacht. Jetzt ist es besser, aber noch lange nicht so, wie ich mir das vorstelle. Ich bin sehr oft unterwegs, ich glaube das ist auch unbewusst, um nicht zu Hause sein zu müssen (wo immer nur Unmengen von Arbeit auf mich warten)

    Ich kann gar nicht so genau sagen, warum ich mich in meinem Bett nicht so wohl fühle. Es war mir bis ich Merlins Erklärung las, gar nicht so bewusst.

    Mein Schlafzimmer ist nicht sonderlich groß. Es steht ein Doppelbett drin, dessen Fußteil ist ca. 1 m von der Tür entfernt. Um nicht erst um das ganze Bett herumlaufen zu müssen, schlafe ich nun in dem vorderen Bett. Früher habe ich das andere Bett genutzt, da war mir aber immer kalt, weil das nah neben der Nordseite des Hauses / Außenwand steht. Bin sowieso ständig am Frieren, sobald ich im Bett bin, obwohl ich immer die Heizung anhab.

    Mir fehlt irgendwie der Wohlfühlfaktor... obwohl ich immer schlafen kann und müde bin.


    Was ich risikiere ?

    Wieder nen Alptraum... Ich hab manchmal Bedenken, dass ich sterben werde, weil ich nachts einen Herzinfarkt durch einen Traum bekomme. Beim letzten Traum bin ich er derartig erschrocken und wachte mit wahnsinnigem Herzklopfen auf.
     
  7. johsea

    johsea Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Dezember 2015
    Beiträge:
    171
    Das ist aber nicht das gleiche Bett, in dem du auch schon mit deinem Ex-Mann geschlafen hast, oder?
    Selbst, wenn du ein neues Bett aufgestellt hast, dann ist es aber doch der gleiche Raum.
    Dann müßtest du ja rein theoretisch ständig an deinen Ex erinnert werden. Ist es so?
    Das wäre meiner Meinung nach schon ein triftiger Grund, um ständig zu frieren und jemanden davon abzuhalten, sich wohlzufühlen.
    Vielleicht ist das auch ein Grund für dich, ständig unterwegs zu sein.

    Ist dir bewußt, daß du ungewöhnlich viele Ängste hast? War das schon immer so?
     
  8. moonlight1305

    moonlight1305 Aktives Mitglied

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    25. Mai 2011
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    ja, das ist das gleiche Bett(gestell) und auch der gleiche Raum. Ich wohne ja nun auch nicht in einem Schloss, wo man mal eben ein anderes Schlafzimmer nutzen kann ;)


    naja, nicht wirklich. Ich habe oft Kontakt mit ihm und auch zu seiner Familie. (wir haben ja ein gemeinsames Kind) Die Trennung ist aber nun fast 8 Jahre her und ging von mir aus. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis miteinander, es hat sich sogar zwischen seiner neuen Lebensgefährtin und mir ein freundschaftliches Verhältnis in letzter Zeit entwickelt. Ich habe Trennung nie bereut, sie war für meine persönliche Weiterentwicklung wichtig. Ich denke, dass ich schon lange bevor ich mich trennte, innerlich mit der Beziehung abgeschlossen hatte.

    keine Ahnung ? Ich empfinde das so nicht... weiss ja nicht, wie andere sich fühlen ? Im Alltag habe ich eher das Gefühl, dass es anders herum ist, das andere viel ängstlicher und weniger risikobereit sind als ich.

    Aber auch hier ist es viel besser geworden, ich war bis Anfang 20 sehr schüchtern und auch ängstlich.
     
  9. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    An den Ufern der Logana
    Liebe Moonlight,

    wie Du sehen kannst, handelt Dein Hund intuitiv richtig, denn er braucht als Vierbeiner nur die Augen öffnen und befindet sich damit schon in Angriffsposition. Wir als Zweibeiner müssen uns jedoch erst aufrichten, um überhaupt reagieren zu können. Wie alle Lebewesen sind auch wir im Schlaf sehr verletzlich, deshalb ist die Schlafstätte für uns der sensibelste Raum. Es gibt da eine Unzahl an Faktoren, die Einfluss auf den Schlaf haben können, wobei das Gefühl von Wärme und Geborgenheit eine ganz entscheidende Rolle spielt. In Deiner Schilderung werden jedenfalls ein paar Aspekte deutlich, die für einen ausgeglichenen Schlaf nicht gerade förderlich sind:

    Das beginnt schon damit, dass Du Dich in Deinem Haus schon zu Beginn nie richtig wohlfühlen konntest. Etwas, das sich dann auch durch die folgenden Ereignisse noch weiter verstärkt hatte. Du schreibst dann auch noch, dass Du das Bett zum Schlafen auswählst, das mit dem kürzeren Weg zu erreichen ist und selbst somit wieder einen Baustein lieferst, der dem Sicherheitsaspekt entgegen steht.

    Kalte Wände oder Fenster sind auch so Quellen des Unbehagens, die selbst im Tiefschlaf wahrgenommen werden und nach Veränderung der Schlafposition verlangen. Deinem Schlafzimmer fehlt also nicht nur die seelische Wärme, sondern auch die psychische und dazu kommt noch, dass Du diese Wärme auch nicht in diesem konkreten Bett finden kannst. Als Ausgleich versuchst Du dann diesem Raum durch die Heizung zu erwärmen, was dann anderseits dem wohligen Gefühl des Behagens und der Geborgenheit unter der Bettdecke im Wege steht.

    In kleinen Räumen wird auch während der Nacht der Sauerstoffgehalt in der Raumluft abgesenkt, dass dann auch einem ruhigen Schlaf im Wege steht. Lüften und eine geöffnete Schlafzimmertür ist da also angebracht. Damit wird dann auch dem Gedanken vorgebeugt: „Was geschieht hinter der verschlossenen Tür?“

    Du solltest bei alledem nie vergessen, dass ein Haus oder eine Wohnung mehr ist als eine Bleibe, sondern den erweiterten Raum Deiner Persönlichkeit darstellt (das Seelenhaus). Manchmal muss man das Seelenhaus entrümpeln, um etwas Neues zu schaffen und so könnte ich mir das auch mit Deinem Schlafzimmer vorstellen.

    Eventuell würde zum Beispiel ein Bett mit 140x200 mehr Geborgenheit und Wärme vermitteln als ein überdimensioniertes Doppelbett, bei dem immer noch eine Hälfte von der Vergangenheit beansprucht wird (siehe auch der Gedanke im Beitrag von Johsea). Aus all den Gründen solltest Du auch nicht unbedacht die Ausrichtung Deiner Schlafposition verändern, denn auch dies wird im Unbewussten durch den Orientierungssinn als Veränderung registriert. Aus archaischer Sicht müsstest Du Dich bei Gefahr nach dem Erwachen noch zusätzlich orientieren und so kostbare Zeit verlieren.

    Ich würde an Deiner Stelle alles tun, damit dieser Raum endlich einen Wohlfühl-Charakter bekommt.

    Bei der Meditation kommt es immer auf die Zielsetzung an und in Deinem Fall würde es eigentlich keine Rolle spielen, ob Du dabei einschläfst, im Gegenteil. Die Meditation würde Dir die Gelegenheit bieten, das Körpergefühl zu verbessern und damit könntest Du auch die unterschiedlichen Schlafpositionen und Übergänge ausloten.

    Indem Du auf dem Rücken liegst und die Augen schließt, wird in Deinem Organismus die Botschaft ausgestreut, dass eine Zeit der Ruhe und Entspannung angesagt ist. Deshalb wäre es zunächst klug, die Meditation nicht im Zusammenhang mit dem Schlafprozesse zu stellen, denn der erhöhte Melatoningehalt (Ermüdung) wird diesen Zusammenhang immer wieder herstellen.

    Ich würde mich also in einem geeigneten Augenblick an einem Ort hinlegen, an dem Du Dich wohlfühlen kannst und Dich niemand stört – also auch Handy abschalten.

    Ich arbeite gerne mit Mudras, deshalb möchte ich Dir zum nächsten Schritt das Ushas anbieten. Lege dazu Deine Hände leicht verschränkt auf den oberen Bauchbereich unterhalb des Herzchakras (Sonnengeflecht/Solarplexus).
    [​IMG]
    (@Merlin)

    Alternativ kannst Du auch gleich die Hände seitlich an den Körper mit den Handflächen auf die Unterlage legen, auf der Du liegst. Schließe dann die Augen und verinnerliche Dir zunächst die beiden Botschaften:

    1. „Es gibt für mich nichts zu tun und ich muss nichts erreichen, es geschieht alles ohne meinen Einfluss!“
    2. „Dinge, die um mich geschehen, sind ohne Bedeutung.“ (Bei störenden Geräuschen während der Meditation wiederholen).


    Warte dann einen Augenblick, bis Du in dieser Situation angekommen bist, und nehme Dir dann vor, Deine Aufmerksamkeit auf Deine Innenwelt zu richten. Achte zunächst nur darauf, wie sich mit jedem Atemzug Deine Hände auf deinem Körper heben und senken. Konzentriere Dich aber nicht auf den Atem, sondern auf Deine Handflächen und was Du da spürst. Folge diesem Heben und Senken, bis es sich gleichmäßig und ruhig anfühlt und nur noch Deine verschränkten Hände zu spüren sind. Vergiss dabei Deine beiden Botschaften nicht.

    Wenn Du das Gefühl hast weitergehen zu wollen, löse das Usha und lass die Hände seitlich an den Körper gleiten, damit die Handflächen auf der Unterlage liegenbleiben. Wie fühlen sich Deine Hände an, sind sie angespannt, oder fühlst Du dort eine Schwere? Fühle auch die Unterlage, auf der Du liegst und wie sie beschaffen ist. Versuche dann Dir vorzustellen, wie sich Deine Hände auflösen und sich mit dieser Unterlage verbinden. Auch wenn sich dieses Gefühl der Verschmelzung nicht gleich einstellt, lass Dich dadurch nicht entmutigen und gehe zum nächsten Punkt dieser Meditation über.

    Versuch dann dieses Verschmelzen von Dir und der Materie auch mit den Armen, der Schulter, dem Rücken usw. bis in den Fuß zu erfahren. Erst wenn sich bei weiteren Meditationen schon bei dem Ushas ein gutes Gefühl einstellt, solltest Du diese Meditation erweitern, in dem Du auf die gleiche Weise auch die anderen Schlafpositionen zu erfahren versuchst.

    Im Prinzip ist es so, dass die Rückenlage eigentlich eine Einleitung in den Schlafprozess ist, in der ein Zustand der Ruhe und Entspannung hergestellt werden soll. Erst danach wechselt man während des Schlafes in die unterschiedlichen Positionen. Du solltest nicht vergessen, dass der Schlaf durchschnittlich 8 Stunden dauern sollte und das lässt in eine Haltung nicht durchstehen. Das Unterbewusstsein registriert also ganz genau, wann ein Veränderung der Schlafposition notwendig wird und verändert diese dann auch.

    Die störenden Faktoren im Umfeld des Schlafenden lösen also diesen Prozess der Korrektur aus, was dann letztlich zu einem unruhigen und flachen Schlafrhythmus führt. Da dürfte dann auch Dein Problem liegen, denn Du hast ja die Botschaft ausgestreut, auf dem Rücken liegen bleiben zu müssen. Genau diese Botschaft muss aufgelöst werden und das kann nur gelingen, wenn Du auch den Mut zu einem unbewussten Positionswechsel finden kannst. So wie man die Stimmungen aus dem Traum in den Alltag trägt, so trägt man auch die Stimmungen des Alltages mit in den Schlaf.

    Sich nicht richtig anvertrauen können und die Angst vor dem Kontrollverlust, dürfte die zentrale Botschaft aus diesem Problem sein (eine Angst vor dem Schlaf an sich).


    Merlin
     
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  10. johsea

    johsea Aktives Mitglied

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    Ja, ich zumindest habe den Eindruck. Da wäre als erstes deine Angst vor der falschen Schlafposition. Davon habe ich bisher noch nie etwas gehört und ich lese und schreibe schon seit etwa 10 Jahren zu den Träumen anderer in diesem und in anderen Foren.

    Dann deine Angst vor dem Sterben, vor den Alpträumen, Angst vor Einbrechern, vor denen dich dein Hund beschützen muß.
    Und überhaupt all die Alpträume stellen ja alle deine Angst dar.
    Zum Beispiel dein Traum mit dem Glatteis, das du gut umfahren kannst und dem Transporter, der dir das Liebste, was du hast, sozusagen entreißt.
    Genau deine Überlegung, die du zuvor hattest, nämlich daß deine Tochter und dein Hund die einzigen sind, die dir etwas bedeuten, diese Überlegung UND deine dir anscheinend nicht bewußte Angst, sie zu verlieren, wurden in diesem Alptraum dargestellt.

    Die Angst ist nie das, was sie zu sein scheint. Sie tarnt sich. Und zwar als Flugangst, Höhenangst, Spinnenphobie, Angst vor der falschen Schlafposition usw. Es ist, als versucht sie ALLES, um nicht erkannt zu werden. Warum auch immer. Vielleicht, weil sie dann zunichte wird, weil sie dann nicht mehr ist. Denn das Erkennen der wahren Angst hinter all den kleinen vermeintlichen Ängsten könnte ja alle die kleinen vermeintlichen Ängste und letztendlich auch die große Angst znnichte machen.

    Es funktioniert in etwa so, daß ein Mensch seine große Angst um jeden Preis unterdrücken will, sie nicht ansehen will. Weil es weh tut. Stattdessen nimmt er viele kleine Ängste in Kauf, bei denen er kein Problem hat, sie anzusehen, sie tun nicht weh. Kein Wunder, es sind ja auch keine wirklichen Ängste. Man kann locker darüber reden, es ist so und basta.
    Hauptsache, man braucht nicht über die wirkliche Angst reden.

    Und die scheint mir bei dir ihren Ursprung in der Kindheit zu haben :
    Was genau ist die zimmeroffene Seite? Eine Tür, die immer offenstand?
    Hast du dich gefürchtet vor bestimmten Personen, die dort hereinkamen?
     
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