1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Schamgefühle wegen ständiger Verpeiltheit

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Annie, 2. Juni 2013.

  1. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2005
    Beiträge:
    23.378
    Ort:
    home sweet home
    Werbung:
    Hallo Leute,

    gestern auf der Arbeit bin ich mit meinem "Träumerdasein" auf für mich peinliche Art und Weise konfrontiert worden und weiss absolut nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich bin grundsätzlich ständig in meiner Tagtraumwelt unterwegs und kriege teilweise gar nicht mit, was man mir sagt bzw. vergess das Sekunden später wieder, was natürlich in der "harten" Arbeitswelt nicht so vorteilhaft ist. Konzentration auf das Naheliegende und vor allem Aufmerksamkeit für das Notwendige geht mir total verloren bzw. hab ich da einfach keinen Blick dafür, wenn von mir verlangt wird, eigenständig mal mitzudenken und zu handeln.

    Wenn ich dann beim Träumen erwischt werde, ist mir das unendlich unangenehm und ich würde am liebsten im Erdboden versinken... aber gleichzeitig ist da noch ein Teil in mir, der da irgendwie so eine Art übertriebenen Stolz darstellt, aber innerlich, nicht nach aussen hin. So nach dem Motto, ich kann mich halt nicht anders haben als ich bin, ich bin halt verpeilt, was soll ich machen, die können mich mal... so in etwa.

    Und trotzdem bin ich damit aber nicht glücklich.

    Muss ich mir jetzt n schlechtes Gewissen machen, aufgrund meiner Wesens (Träumer-)natur quasi?

    :-/
     
  2. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2011
    Beiträge:
    34.685
    Ort:
    Kärnten
    Ich weiß zwar nicht was du arbeitest ,....aber grundsätzlich ein schlechtes Gewissen, wegen" Verpeiltheit "?

    NEIN , definitiv!

    Wenn es für deine Arbeit keine "Bedrohung" darstellt , eventuellen Verlust der Arbeit , ist das m.E. kein Problem, auch kein Grund zum Schämen.
    Sollte es in der Arbeitswelt damit Probleme geben, dann könntest du dir ja überlegen , was zu machen wo du deine "Verpeiltheilt " einsetzen , umsetzen könntest - deine Traumwelt wahr machen könntest . Ist nur so a Idee.:D

    Du bist wie du bist , und das ist gut so, denn das bist eben Du .

    GLG Asaliah
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Juni 2013
  3. puenktchen

    puenktchen Guest

    ja, das denke ich auch. Du bist wie du bist und gut ist.
    Aber mich würd mal interessieren, Annie, was du machen würdest wenn du Chefin wärst und deine Drömelköppe in der Firma sich nicht konzentrieren würden auf die Arbeit. Weil die Arbeit, wofür man eingestellt wurde, muß ja gemacht werden. oder sie wird dann nach Feierabend gemacht, wenn die Tagträume beendet sind und man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann, da wird dann wohl auch keiner was sagen.
    :zauberer1
     
  4. WUSEL

    WUSEL Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
    11.681
    Ort:
    Steiermark
    Guten Morgen Annie,
    Schämen brauchst Du Dich deswegen nicht - Du bist halt so, wie Du bist.
    Und wie schon erwähnt, wenn es für Deine Arbeit kein Problem darstellt ist es auch nicht so schlimm.
    Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es für Deine Vorgesetzten bzw. Kollegen lästig ist, weil es für die meisten Menschen auch nicht nachvollziehbar ist, dass man so sein kann. Es wird dann oft gleich gesetzt mit Gleichgültigkeit und Desinteresse. Aber diese Tagträumer können einfach nicht anders.
    Versuch einfach Dein Bestes zu geben ;-)

    Glg W.
     
  5. Hei Anni,

    manchmal gehts glaub ich nicht anders, als dieser kalten harten Realiät zu entfliehen, in dem man sich Tagträumen hingibt.

    Das das natürlich nicht so gern gesehen wird, u. oft belächelt, ist natürlich klar, aber ich sage mir da immer "jedem kann ich es nicht Recht machen"


    Und wie die Erfahrung lehrt, wird sogar hier im Esoforum, wo man es am wenigsten erwartet, der Träumer etwas schief angeschaut und ein wenig belächelt

    Falls die Arbeitsleistung zu sehr darunter leidet, solltest du versuchen, die Träume auf die Pausen u. auf die Zeit nach der Arbeit zu verlegen, wenn das möglich ist...

    Träumer sind phantasievolle Menschen, u. vielleicht bist du nur im falschen Beruf, den zb. als Künstlerin jeglicher Art darf man offiziell träumen... und wenn man seine Tagträume gut verkauft, kann man auch damit ein wenig verdienen..
     
  6. sibel

    sibel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2004
    Beiträge:
    6.076
    Ort:
    Hinter den 7 Bergen
    Werbung:
    Das ist nur zu verständlich ..es liest sich für mich so, als ob du nicht ganz vollständig inkarniert wärest...wie war denn deine Geburt?
     
  7. puenktchen

    puenktchen Guest

    schief angeschaut und belächelt vielleicht nicht. Sondern vielleicht will man einfach nur demjenigen helfen und derjenige fühlt sich dann so?
    beklatschen und bejubeln würde ich sowas jedenfalls nicht, wenn es deswegen Probleme gibt in der Arbeitswelt, die ja tatsächlich beinhart ist.
    Aber es kommt auch darauf an was jemand macht. Wenn man verträumt einen hübschen Blumenstrauß zusammenstellt ist es etwas anderes als wenn jemand im Meeting ein paarmal ermahnt wird, weil er sich nicht konzentrieren kann und einfach den anderen nicht folgen kann und nichts Brauchbares von sich gibt. als Beispiel

    ich bin selber ein verträumter Mensch (Fische- Mond, ich schieb es mal darauf:zauberer1) und mußte deswegen viel lernen. in bestimmten Situationen muß man eben voll drauf sein, es geht nicht anders oder man ist weg vom Fenster. oder eben im falschen Beruf... aber heutzutage kann ja schon jeder froh sein, überhaupt eine Arbeit zu haben:confused:
     
  8. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.506
    ADS ohne das H für Hyperaktivität entspricht dem Träumerchen, das seine Aufmerksamkeit nicht halten kann, selbst wenn es will oder muss. Könntest Du mal zu googlen gehen, ob und was da zu dir passen könnte. Wenn ja, gibt es zig Foren, wo sich über alltagstaugliche Tricks ausgetauscht werden kann, dies zu kompensieren. Auch ohne sich zum Arzt um diese Diagnose zu bemühen, denn die Tipps sind allgemeingültig und helfen auch nicht-ADSlern. :)

    Ich nehme an, bei Dingen, die dich wirklich intressieren, klappt das wiederum gut, Annie?

    LG
    Any
     
  9. skadya

    skadya Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2008
    Beiträge:
    10.266
    Ort:
    wasserkante
    Interessant .Hab mich schon gewundert , warum über ADHS oder ADS geschrieben wird.
     
  10. Tany

    Tany Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2012
    Beiträge:
    17.465
    Werbung:
    @Annie

    Hinter 'Scham, schlechtes Gewissen' steckt m.E. der Gedanke, dass das, was Du machst/nicht machst - 'wie/was' Du bist, nicht ok ist.

    Davon würde ich mich verabschieden und schauen, was ich machen kann, damit ich so agieren kann - und 'anderen' (siehe Arbeit - Vorgesetzte, Kollegen) eine Unterstützung bin.

    Halte das, was Any schreibt (Infos über ADS einholen), für einen möglichen Weg - und evtl. einen Arbeitsplatzwechsel (mittel-/langfristig) in dem Du deine Art und Weise (Fertigkeiten, Vorlieben) befriedigend nutzen/ausleben kannst (evtl. Berufsberatung).

    Habe letztens einen interessanten Bericht im TV gesehen - da gibt es eine Firma, die, für eine bestimmte Tätigkeit (hatte 'was mit PC-Arbeit zu tun) ausschließlich Menschen mit Asperger-Syndrom einstellen, da sie (einige) für diese Arbeit besonders geeignet zu sein scheinen.

    Das ist nur ein Beispiel dafür, dass Du nicht unbedingt dahingehend kompensieren musst, 'Dich' zu verändern - 'attestiere' Dir damit nicht, dass Du das (Asperger-Syndrom) auch hast. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Juni 2013
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen