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Religion

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Feuerglompf, 17. Juli 2011.

  1. Feuerglompf

    Feuerglompf Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2011
    Beiträge:
    780
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    einige kennen mich vielleicht als Ufo-gegner oder auch als darwinisten
    aber heute befasse ich mich mal mit Religion
    Meine Meinung dazu:
    Religion ist sowohl gemeingefährlich als auch hochgradig verwassungswidrig und bietet keinerlei Basis zum bilden einer guten Moral
    die Menschheit hat inzwischen die Macht sich mit wenigen Schaltern und Knöpfen selbst zu vernichten und es muss nur ein geisteskranker Fundamentalist mit genügend Anhängern daher kommen um das auszulösen
    Vorallem die Tatsache das Fundamentalisten blind irgendeinem Buch folgen statt selber zu denken zeigt entweder ihre zurückgebliebenheit oder ihre Ignoranz!
    Eine Bildung von Moral kann nur erfolgen wenn sie von der Gesellschaft gebildet wird und nicht von irgendwelchen Büchern oder noch schlimmer den Vertretern von Religionen die damit ihre Pseudomoral an Millionen blinder Schafe weitergeben
    ein gutes Beispiel ist die toleranz die in vielen, besonders Monotheistischen religionen verbreitet wird:
    "wenn der Mann ehe bricht dann muss er Geld bezahlen, wenn die Frau Ehe bricht wird sie gesteinigt oder verbrannt" Koran
    "sklaverei ist ok, Schwule und Lesben müssen verbrannt werden, Ungläubige sollen umgebracht werden usw." Bibel
    meiner Meinung nach gehören beide Bücher auf den Index denn sie sind schlimmer als zum Beispiel ein gewisses Buch von Hitler
    (ich empfehle mal die WTF-Bibelstunde auf Youtube sich anzuschauen)
    Noch schlimmer finde ich es Kinder religiös zu erziehen, das ist in meinen Augen psychologische Kindesmisshandlung da diesen schon in jungen Jahren ein Pseudomoralistisches Weltbild eindoktriniert wird
    kein scheiß, ich habs miterlebt nicht persöhnlich aber im nahen Bekanntenkreis

    Fazit:
    Religion gehört meiner Meinung nach abgeschafft, je früher desto besser!
     
  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.071
    Ort:
    burgenland.at
    Aus einem ganz anderen Grund bin ich dafür Dir Recht zu geben, nämlich aus der Überlegung heraus in Religionen findet im Rahmen der Gemeinschaftsbildung früher oder später eine vornehmliche Zusammenhortung von Geld und Kapital statt, und das wird dann im Zuge der ganz normalen Übungen der Menschen sich in traditioneller Weise miteinander und untereinander zu bewegen, instrumentalisiert.

    Wer heute sich spirituell bezeichnet und auf diesem Weg nach Geldsegen strebt – ist da jemand der meint das könne nicht funktionieren? – der sollte sich meiner Meinung nach einer der zahlreichen und nicht zu kleinen Lotterien bedienen. Und flugs, hast Du es nicht gesehen, ist dieser dann auch schon mit dem beglückt, was er meint haben zu müssen.

    Es geht in solchen skizzierten Bestrebungen also nicht allein um Geld,
    sondern darüber hinaus will man beherrschen und Macht ausüben.
    Eine andere Arte der Absicherung.
    Und ein Feedback aus der eigenen gewählten Umgebung scheint durch ein solches Verhalten erreichbar.
    Das war früher genau so wie heute.

    Warum sollten also Religionen weiter bestehen?
    Jede alleine oder alle gemeinsam?

    Eine Idee die für die Religion sprechen könnte das wäre da ihre Eigenschaft nicht an Wissen gebunden zu sein, sondern genügend Raum für Fantasie und eigenes Denken parat zu haben. Das klingt im Rahmen von traditionellen Übungen vielleicht als falsch gedacht. Aber hier gebe ich zu bedenken, dass in solchen Konstruktionen mit einem jeweiligen eigenen Freiraum im Denken sehr wohl dieses eigene Denken gefördert wird, und nicht stets mit einem unumstößlichen wissenschaftlichen Rahmen begrenzt und eingeengt wird.

    Vielleicht ist diese Haltung gegen eine oder mehrere Religionen nichts anderes als die Eifersucht jener die glauben sich nur an reines Wissen binden zu müssen. Denn in einer solchen Position haben die anderen etwas, das man selbst bekennen muss nie zu erreichen, egal wie zahlreich die Werte des Wissens dabei verteilt sind.

    Wie von selbst werden dann jene Erfolge in den Vordergrund gestellte, wo die bevorzugten Siege der Wissenschaft über die möglichen und theoretischen Variationen von eventuell stattfindenden Konstruktionen die Oberhand behalten.

    Das soll aber nur die allgemeine Richtlinie sein, warum Religionen eine Berechtigung haben.
    Der eigentliche Grund ist viel schwerwiegender.
    Es handelt sich dabei um das Gesamtverständnis, was der Mensch ist.
    Hier kann man nicht einfach an den Grenzen der Mechanik halt machen.
    So nach der Methode was der Bauer nicht kennt das isst er nicht.

    Einleuchtend dürfte es werden wenn wir uns vergegenwärtigen,
    es ist nicht alles mit unserem Messinstrument Auge wahrnehmbar.
    Denken wir da nur an den Aufbau eines Atoms, die Konstruktion der DNA,
    oder die Verstrahlung von Lebensmitteln.

    Glücklich ist der, der das alles allein mit begründeter Wissenschaft bewältigen kann,
    ganz ohne theoretische Vorgaben auf den Weg dorthin.

    Aber das kann niemand selbst, und auch nicht in einer Gesellschaft von Gleichartigen.

    Anderseits wird es fast schon gefährlich sich wissenschaftlicher Errungenschaften zu verweigern,
    die über den Rahmen von Abläufen mit vorgegebener Struktur hinausgehen.
    Damit sind jedoch nicht traditionelle Mechanismen gemeint,
    sondern eben jene lebenserhaltende Methoden der Menschen die dazu dienen,
    die Ausfallsquote beim Übergang des Todes vom Leben in ein Jenseits,
    so gering wie möglich zu halten,
    und das kann auf die eine oder andere Weise vorbeugend geübt werden.




    und ein :weihna2
     
  3. ablabs69

    ablabs69 Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2008
    Beiträge:
    64
    Ort:
    Wien
    Religion abzuschaffen, das haben schon einige in grossem Stil versucht, z.B. im Kommunismus. Sie sind damit klaeglich gescheitert.
    Ich wuerde sagen, dass alle Religionen im Kern sehr wohl tolerant sind. Sieh z.B. die Goldene Regel, die in jeder Religion irgendwie vorkommt. Es gibt allerdings falsche Auslegungen von Religionen, Fanatismus, ... basierend auf Uebereifer und Unverstaendnis.
     
  4. Robbespierre

    Robbespierre Guest

    Es geht also um zweierlei: Selbstständiges Denken statt blind einem Buch fundamentalistisch zu folgen sowie eine Bildung von Moral durch die Gesellschaft selbst.

    Ja, das unzureichende selbstständige Denken in der Religion ist weit verbreitet. Kürzlich sprach ich mit einem Vertreter einer adventistischen Gemeinde, er nannte sich "Pastor". Ich erwähnte das unselbstständige Denken, worauf er meinte, gerade bei den evangelischen Gemeinden wäre das selbstständige Denken vertreten, weil, anders als beim Katholizismus mit nur einer Ansicht, jede Gruppierung eine eigene Meinung vertrete.

    Nun hatte ich gar nicht den Eindruck, dass die einzelnen Mitglieder der verschiedenen evangelischen Gruppierungen aus tiefster Überzeugung durch selbstständige und klare Denkarbeit zu ihren betreffenden Überzeugungen gekommen sind.

    Dann stieß mir der Umstand der vielfältigen Meinungen auf, als ob die Wahrheit aus einem Meinungsbrei bestünde, wobei aber jeder der Ansicht ist, seine wäre die richtige. Wie tritt so jemand in Beziehung zu einem Vertreter einer anderen Ansicht: Man übt sich in Toleranz.

    Und wenn ich diesen Meinungsbrei beobachte, frage ich mich, wie soll das moralisch stabil und wertvoll wirken?

    Rob
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.071
    Ort:
    burgenland.at
    Wieso stabil und wertvoll, muss ich das jetzt verstehen? :mad2:

    Im Glauben und auch in der Wissenschaft ist etwas nur so lange gültig,
    bis es durch eine andere Maxime ersetzt wird. :kuesse:

    Aber das was eine Religion auszeichnen sollte,
    ist der Zugang zum menschlichen Denken auf einer anderen Ebene.
    Gemeint sind hier die verschiedenen Schwingungen des Denkapparates,
    Alpha-, Beta-, Gammaschwingungen; usw.

    So kommen wir dann zur Meditation.
    Will ich das oder will ich das nicht?

    Für eine kleine Weile kommen wir auch ohne Meditation aus,
    aber dann nicht mehr ...

    ... das kann ich Dir flüstern.



    und ein :tuscheln: :blue2:
     
  6. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    ...wenn du statt "relligion" vielelcht das wort "kirche" setzen würdest ... dann könnte ich dir vielelicht beipflichten....



    shimon
     
  7. Feuerglompf

    Feuerglompf Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2011
    Beiträge:
    780
    Die goldenen Regel?
    ok nehmen wir mal als plastisches Beispiel die zehn Gebote
    die ersten 3 sind für Gottes Ego
    Nr.4 sagt in der Kernaussage. "nimm dir nen Tag frei"
    nicht stehlen wird so gesehen zwei mal erwähnt
    mit anderen worten 5 Regeln sind eigentlich total sinnlos und es wird nicht ein Wort über Sklaverei Folter oder gar toleranz gesprochen

    noch besser find ich jedoch die zweite Version der zehn Gebote
    zwei dieser Gebote sagen nämlich aus dass Gott keine Hefe mag :confused:
    eine sagt aus das mein keine Ziege in Milch kochen soll
    das is ja mal echt ne super Moral

    ganz Nebenbei Gott killt in der Bibel mehrmals große Menschenmengen (z.B. die ganze Welt) weil ER scheiße gebaut hat
    ist das toleranz?
     
  8. Mondblumen

    Mondblumen Guest

    Ohne Religionen könnte es hier teils langweilig werden. Kann man jetzt sehen und verstehen, wie man möchte. Ich glaube nicht, dass Menschen so wirklich ohne könnten und auch wollten. Vom Kopf her. - Natürlich könnten sie, wenn sie wollten.

    Ich bin weder getauft noch kirchlich oder religiös aufgewachsen. Es liegt also alles soweit allein in meiner Hand. Ich wollte mich erst taufen lassen, meine, das war 2009. Hab's dann schleifen lassen und brauch es inzwischen auch nicht mehr. Das war damals aus so einer Euphorie heraus, der Beginn, als alles anfing.

    Inzwischen finde ich den Hinduismus interessanter als unsere Religionen hier, wenn man das so nennen kann. Aber letztendlich ist es irgendwie auch schön, so richtig frei zu sein, von allem. Nur das, was mich ausmacht und meinen Glauben (an Gott), meine Gefühle, meine Wahrnehmungen.
     
  9. ablabs69

    ablabs69 Mitglied

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    Wien
    Wir koennen ein besseres Verstaendnis fuer Religionen finden, wenn wir nicht an den Worten haengen bleiben, sondern mehr die Bedeutung dahinter erkennen lernen. Wenn du die 10 Gebote ansprichst, ist damit in erster Linie 'Liebe' gemeint. Liebe zu Gott und Liebe zum Naechsten, wie zu sich selbst.
    Wenn man das in richtiger Weise versteht und lebt, hat Egoismus, Intoleranz, Unterdrueckung und Angst keinen Platz mehr.
    Das mit Hefe und Ziegenmilch halte ich fuer nicht wesentlich, genauso wie einige Geschichten aus dem alten Testament.
    Zur Goldenen Regel: youtube.com/watch?v=2Ci613QcC5E
     
  10. Robbespierre

    Robbespierre Guest

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    Das wäre wünschenswert!
     
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