1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Regelmäßige Träume vom Tod

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Shizuna, 25. Mai 2011.

  1. Shizuna

    Shizuna Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2011
    Beiträge:
    19
    Ort:
    Remscheid, NRW
    Werbung:
    Hallo meine Lieben! :)

    Ich wende mich heute an euch, weil mir meine Träume dieser Art einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen und mich sehr viel Kraft kosten. Mal habe ich einen solchen Traum einmal im Monat, mal einmal die Woche und jedes mal fühle ich mich danach sehr gerädert und es ist fast so, als hätte ich eine Woche nicht geschlafen (so kraftlos fühle ich mich dann immer)

    Die Träume handeln immer vom gleichen Thema: der Tod meines Sohnes.
    Jedoch ist jeder Traum anders.

    Mein Sohn wird im August 2 Jahre alt und ich habe diese Träume seit er auf der Welt ist. Krankheiten hat er keine. Er ist ein wirklich aufgewecktes, lebensfrohes und neugieriges Kind. Unser Kinderarzt lobt uns jedesmal wie toll wir Eltern unsere "Arbeit" machen...

    So viel dazu.

    Relativ oft träume ich davon, dass der Kleine vom Balkon fällt. Auch habe ich schon geträumt, dass er ertrunken ist, wie er vom Auto überfahren wird...

    Diese Träume sind so real, dass ich morgens vor Freude anfange zu weinen, wenn ich meinen Sohn rufen höre.

    Nun würde ich ganz gerne von euch wissen, was diese Träume bedeuten könnten. Ich selbst kenne mich mit Traumdeutung gar nicht aus.

    Vielen lieben Dank! :)
    Shi
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.544
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Shizuna,

    zunächst kann es sich bei diesen Träumen um die Ängste zu Deinen Sohn handeln, aber auch um eine symbolische Umschreibung eines Verlustes. Leider hast Du zum Traumgeschehen selbst nichts geschrieben, woraus man einen Zusammenhang ableiten könnte.

    Man kann über Bildern und kleine Botschaften das Traumgeschehen subtil verändern und so den Druck der Angst aus den Träumen nehmen. Die Vorstellung von Engeln oder anderen Geistwesen können da sehr nützlich sein. Ein guter Zeitpunkt eine solche Botschaft zu verankern, ist der Augenblick kurz vor dem Einschlafen.

    Um Deinen Sohn brauchst Du Dir aber in keinem Fall Sorgen machen, denn diese Träume haben etwas mit Deiner eigenen Seelenwelt zu tun.


    Merlin :zauberer2
     
  3. Shizuna

    Shizuna Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2011
    Beiträge:
    19
    Ort:
    Remscheid, NRW
    Hallo DruideMerlin,

    danke für deine rasche Antwort. :)

    Die Träume selbst, sind meist immer recht kurz und zeigen nur die Frequenz des Todes. Dafür wiederholt sich dieser Traum die ganze Nacht lang, immer wieder und wieder. Wenn ich dann in der Nacht wach werde, aber trotzdem versuchen möchte weiter zu schlafen, habe ich sofort die grausamen Bilder vor meinen Augen und das macht mir das weiter schlafen schier unmöglich.

    In einem der Träume, spielt mein kleiner Schatz auf dem Balkon und ich bin drinnen und mache den Haushalt. Und dann sehe ich nur noch wie er entweder runter springt, oder wie er runter fällt.
    (Ich hatte schon mal beide Träume)

    Im anderen Traum kommen wir grade vom Einkaufen und ich habe dem kleinen Mann ausnahmsweise erlaubt neben dem Kinderwagen her zu laufen und ehe ich mich versehe, läuft er bei uns vor der Haustüre (das liegt in einer Kurve) auf die Straße und ich kann nicht schnell genug reagieren.

    Aktuell (vorgestern) hatte ich wieder einen Traum, jedoch endete dieser glücklicherweise nicht tötlich, sondern hat sich mein kleiner Schatz die ganze Zeit absichtlich selbst verletzt. Er ist in die Küche rein, hat sich den Dosenöffner geholt und seine Zähne ausgekratzt.

    Blut fließt in der Regel keines im Traum. Mein Sohn liegt einfach regungslos auf dem Boden.

    Mein Mann hat mir auch schon mal erzählt, dass man Träume positiv beeinflussen kann, aber scheinbar scheint mir das (noch) nicht zu liegen. Ich versuche stets mit positiven Gedanken einzuschlafen. Dabei rufe ich mir die schönsten Momente das Tages ins Gedächtnis zurück. Mal habe ich damit Erfolg, mal nicht.

    Deine Aussage: "denn diese Träume haben etwas mit Deiner eigenen Seelenwelt zu tun"
    kann ich mir gut vorstellen. Seelisch bin ich wirklich nicht in Topform.
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.544
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Shizuna,

    es geht da schon um die Ängste um Deinen Sohn, aber der eigentliche Grund zu diesen Träumen liegt tiefer. Ängste sind im Grunde unsere Freunde, die uns vor existentiellen Katastrophen beschützen und unsere körperliche Integrität garantieren. Problematisch wird es aber, wenn sie sich verselbstständigen und uns über ein gesundes Maß hinaus bestimmen.

    Laß mich zunächst einmal auf die weitere Symbolik dieser Träume eingehen.

    Häuser verkörpern in den Träumen das eigene Seelenhaus und deshalb wird mit dem Balkon beschrieben, wie Du glaubst von anderen gesehen zu werden. Es sollen in diesem Traum also Deine Selbstzweifel an Deiner Fähigkeit der Fürsorge für Deinen Sohn dargestellt werden. Du glaubst zu sehr mit Alltagsdingen beschäftigt zu sein (in Deinem Seelenhaus), sodaß Du Deinen Sohn aus dem Auge verlierst. Dein Sohn verkörpert hier aber nicht die reale Person, sondern Deine eigene unbekümmerte Lebensfreude, die anscheinend zu Schaden kommt.

    Beim Einkaufen geht es um Deine Bedürfnisse, die gestillt werden sollen. Die Straße stellt dabei Deinen Lebensweg dar auf dem Du unterwegs bist. Der Sohn spielt hier auch diese symbolische Rolle. Du möchtest hier also Deinem inneren Kind mehr Freiheit geben und fürchtest, daß Du damit die Kontrolle über die augenblickliche Situation verlierst.

    In der Sequenz um die Zähne geht es auch um den Verlust, der eigenen jugendlichen Kräften Da sich das in der Küche abspielt, wird das Traumgeschehen mit der Befriedigung ganz alltäglicher Bedürfnisse gestellt.

    Du siehst, daß es in diesen Träumen im Grunde um einen Verlust Deiner eigenen Bedürfnisse geht, die aber auch in Zusammenhang mit Deinem realen Sohn stehen. Das Fatale an diesen Träumen ist der Umstand, daß hierdurch auch eine Angst um Deinen Sohn entsteht. Mehr Fürsorge führt aber auch wieder zu mehr Einschränkungen Deiner eigenen Bedürfnisse. Wie Du sehen kannst, hat sich dadurch ein Karussell in Bewegung gesetzt, das sich immer schneller drehen wird.

    Um diese Entwicklung zu stoppen, mußt Du also versuchen Deine Träume zu verändern. Schlechte Träume sind lange nicht so harmlos, wie manche glauben mögen, denn dadurch verändert sich nicht nur die Psyche, sondern kann auch gesundheitliche Folgen mit sich bringen.

    Das mit den positiven Gedanken beim Einschlafen ist schon gut, aber das sind nicht die Formeln, welche Dir im konkreten Fall weiterhelfen können. Es wird Dir schon einmal nützlich sein, daß Du nun den eigentlichen Grund Deiner Träume kennst. Du solltest Dir noch eine Strategie zurechtlegen, mit der Du den Tod Deines Sohnes neutralisieren kannst. Die effektivste Brücke wäre dazu ein Engel, der Dich durch die Träume begleiten soll, um Deinen Sohn neues Leben einhauchen zu können. Ich weiß, daß das ziemlich albern und abgehoben klingt, aber genau solcher Allegorien bedient sich auch die Seele (Unterbewußtsein). Dieser Bildersprache begegnest Du in Deinen Träumen.

    Du kannst aber die Rolle des Engels selbst übernehmen, indem Du Dir vornimmst Deinen Sohn im Traum mit den Händen zu berühren, um ihn wieder zum Leben zu erwecken. Verinnerliche Dir dazu „vor“ Deinen allabendlichen guten Gedanken die folgende Formel ganz bewußt und eindringlich: „Ich habe meinem Sohn das Leben geschenkt, deshalb kann ich ihn auch mit meinen Händen heilen!“ Du kannst den Text auch etwas nach Deinen Vorstellungen abwandeln, vermeide dabei aber möglichst den Imperativ.

    Du darfst dabei aber nicht vergessen, daß Seelendinge ihre Zeit brauchen,also nicht gleich beim ersten Versuch ein Wunder erwarten. Die Träume verändern sich auf subtile Weise, also immer auf die Gefühle im Traumgeschehen achten.

    Unabhängig davon solltest Du einmal in Dich gehen und nach den Gründen Deiner starken Verlustängste suchen (ich tippe einmal auf die eigene Kindheit).


    Ich schenke Dir einen schönen Traum :zauberer2
    Merlin
     
  5. Shizuna

    Shizuna Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2011
    Beiträge:
    19
    Ort:
    Remscheid, NRW
    Hallo DruideMerlin,

    danke für deine ausführliche Antwort! :)

    Ich bin doch sehr überrascht wie wichtig so Kleinigkeiten sind!

    Wir haben hier ein Buch über Traumdeutung (aber frag nicht wo das ist, hatte das meinem Mann für die Schule geliehen) und ich selbst wäre nie auf eine solche Deutung gekommen wie du. Tausend dank! :kiss4:

    Ja, es stimmt. Ich bin innerlich um Ängste und Sorgen zerrissen. Ich habe keine Freunde, keinen Kontakt zur Familie (nur spärlichen zu meinem Vater) und da ich nur Mann und Kind habe, stelle ich sie weit über meine eigenen Bedürfnisse.

    An meine Kindheit und Vergangenheit kann ich mich fast nicht mehr erinnern. Frag mich was ich gestern gemacht habe und mein Gesicht schaut so aus: :confused:
    Da ich auch einen extrem hohen Stresspegel zur Zeit habe, hatte ich schon überlegt mit Yoga oder Meditieren anzufangen. Könnte das meine Träume ebenfalls positiv beeinflussen?

    Noch mals einen riesen Dank an dich und ein schönes Wochenende.
    Shizuna :)
     
  6. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.544
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Werbung:
    Du solltest diesen unbedingt diesen Streßpegel abbauen. Meditation oder Autogenes Training und Yoga sind dazu geniale Hilfen. Autogenes Training möchte ich Dir ganz besonders ans Herz legen.

    Kurse für Yoga und Autogenes Training findest Du kostengünstig bei der VHS Remscheidt. Einige Krankenkassen bezuschussen diese Kurse oder übernehmen die Kosten sogar ganz.

    Download des Programms der VHS Remscheid (Seite 50, die Kurse Autogenes Training haben zwar schon begonnen, man könnte aber bei der Kursleiterin nach späteren Kursen oder Alternativen nachfragen. Seite 52 [Grundkurse Yoga]):


    http://www.vhs.remscheid.de/fileadmin/redakteure/bilder/2011/Programmheft12011.pdf


    Merlin
     
  7. Shizuna

    Shizuna Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2011
    Beiträge:
    19
    Ort:
    Remscheid, NRW
    Werbung:
    Super, vielen lieben Dank. :)
    Ich erkundige mich mal, zufällig ist eine Schwägerin Yoga Lehrerin.

    :danke:

    Shizuna
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen