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ratlos nach familienaufstellung

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Rubinia, 23. November 2007.

  1. Rubinia

    Rubinia Mitglied

    Registriert seit:
    4. November 2007
    Beiträge:
    134
    Ort:
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    Ich war heute bei einer familienaufstellung. es war sehr interessant, ich durfte auch bei allen beispielen als stellvertreter mitspielen, und lt. der anderen teilnehmer kamen da viele wahrheiten ans licht.
    als ich mein problem aufstellte (das schlechte verhältnis zwischen meinem ex und mir und die daraus folgenden probleme meiner tochter) kamen noch immer vorhandene, tiefe gefühle meines ex-partner mir gegenüber heraus und dass er zu uns zurück möchte...
    damit kann ich überhaupt nichts anfangen, da er mir gegen ende der beziehung sagte, er könne nicht mehr mit mir zusammen sein, weil er mich nie geliebt hat und auch unsere tochter ein großer fehler gewesen sei....
    wir konnten das heute nicht mehr lösen, wir beendeten damit, dass es meiner "tochter" zwar deutlich besser geht, aber das vieles für sie noch gelöst werden müsse.
    mir hat die aufstellung allgemein gut gefallen, aber wie kann es sein, dass etwas heraus kommt, von dem ich überzeut bin, dass es nicht so ist??
     
  2. bifini

    bifini Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2007
    Beiträge:
    25
    Ort:
    Deutschland, bei Dortmund
    Hallo liebe Rubinia,

    versuche nicht, die Ergebnisse dieser Aufstellung zu deuten, lass sie einfach auf dich wirken, denn das alles ist ja noch ganz frisch.

    Dein Unterbewusstes versteht die Botschaft, die dir hier gegeben wurde, auch ohne dass sie für dich logisch erscheint.

    Im Allgemeinen kenne ich das so, dass man über gerade durchgeführte Aufstellungen nicht reden sollte, auch wenn manchmal der Drang danach besteht. Man zerredet sonst die Energie die helfen soll, das Erlebte zu verarbeiten und in sich aufzunehmen, in dem man immer wieder versucht, eine für sich logische Deutung zu finden.

    Glaub mir, nicht alles ist logisch zu erklären und Hellingers Kritiker sind unter anderem Menschen, die genau das nicht einsehen wollen.
    Ist es logisch zu erklären, dass die von dir gewählten Stellvertreter die Gefühle deiner Aufgestellten empfinden?

    Viele Dinge lassen sich einfach nicht logisch erklären, aber das ist auch gut so, denke ich.

    Trotzdem nehme ich mal Stellung zu deinem Posting.
    Ich glaube, dass der Ausspruch deines Ex-Partners einfach auf großem Schmerz basiert und er sich somit eine Schutzmauer aufbaut in dem er sich selbst und auch dir versucht einzureden, dass nie Liebe existiert hat, weder für dich, noch für eure gemeinsame Tochter. Damit wäre das Thema ja erledigt und er muss sich nicht weiter mit diesem Schmerz beschäftigen.

    Wie fühlst du denn, wenn du an ihn denkst?
    Antworte nicht sofort, aus dem Bauch heraus, denn dann spielen Wut und Enttäuschung oft eine Rolle und das wahre Gefühl rückt in den Hintergrund. Gehe mal in dich und versuche mal ganz bewusst zu fühlen.

    Liebe Grüße,
    bifini
     
  3. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo rubinia,

    dieses Phänomen hat Franz Ruppert recht gut in seinem Buch "Seelische Spaltung und innere Heilung" beschrieben. Der Autor geht davon aus, dass wir in verschiedene Persönlichkeitsanteile zerfallen sind. Und in dieser Aufstellung hat sich der liebende, und dir zugewandte Ich-Anteil gezeigt.

    Leider arbeiten noch wenige mit den sog. Trauma-Aufstellungen, denn da würden die verschiedenen Ich-Zustände auch berücksichtigt, vor allen Dingen deine eigenen.

    Liebe Grüße Pluto
     
  4. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Hallo Rubinia, frag einfach die Aufstellungsleiterin - die war dabei (bzw. den Aufstellungsleiter).
     
  5. Rubinia

    Rubinia Mitglied

    Registriert seit:
    4. November 2007
    Beiträge:
    134
    Ort:
    Danke, das werde ich tun.
    Es kam nämlich jetzt auch etwas anderes in mir hoch, dass meine "Tochter" in der Aufstellung ebenfalls sehr belastete. Die Aufstellungsleiterin betonte am Ende, sollte ein belastendes Gefühl auftreten, soll man unbedingt noch mal zu ihr kommen. Deshalb hatte ich ohnehin vor, baldigst nochmal zu ihr zu fahren.
     
  6. Rubinia

    Rubinia Mitglied

    Registriert seit:
    4. November 2007
    Beiträge:
    134
    Ort:
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    Was ich fühle, wenn ich an ihn denke?
    Puh... Wut und Enttäuschung sind es nicht, das ist vorbei. Ich denke, es ist Gleichgültigkeit.
    Aber eines hat die Aufstellung schon verändert:
    Da heraus kam, dass ich zwischen Vater und Tochter (war zwar für die Tochter nicht belastend, aber für ihn) stehe, soll er in Zukunft selbst entscheiden, wann und wie oft er sie sehen kann. (Ich hatte immer die Angst, wenn es nach ihm ginge, würde ihn meine Tochter noch seltener zu Gesicht bekommen...)

    Mir ist jetzt spontan noch eine Frage eingefallen:
    Wir haben in der Herkunftsfamilie meines Ex-Partners ein Vater-Sohn-Problem entdeckt und aufgestellt. Was bewirkt die "Lösung" dieses Konfliktes? Mich betrifft es ja gar nicht, meine Tochter schon, aber kann es auch bei meinem Ex eine Reaktion zeigen, der natürlich nicht dabei war?
    Sorry, ist vielleicht eine ganz blöde Frage, aber ich bin da noch recht unwissend...
     
  7. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Warst du die Klientin oder war deine Tochter Klientin?

    Klar, kann es auch bei deinem Ex eine Reaktion zeigen, das, was du beschreibst, hat jedoch nichts mehr mit Aufstellungen zu tun, wie ich sie kenne, nicht mal, wenn deine Tochter Klientin gewesen wäre.

    Sorry, aber derartige Übergriffe lesen zu müssen, tut mir fast körperlich weh. Da gehts ja im Magieforum noch harmloser zu.
     
  8. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
    Beiträge:
    734
    Ich kann Rubinia's Frage eigentlich schon gut verstehen. Man sagt doch (so habe zumindest ich es gehört), dass sich die Auswirkungen einer Aufstellung mitunter auf das ganze Familiensystem erstrecken können.

    Sonst würde es ja eigentlich auch keinen Sinn machen. Sonst könnte ich das Problem ja auch über die Analyse und den Verstand lösen.

    LG
    Lucille
     
  9. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
    Ort:
    Kassel
    Hallo Lucille :)

    Ich habe zwar keine Erfahrung im Familienstellen (nur mit Organisationsaufstellungen), aber mit unterschiedlichsten Arten von Therapie. Die Veränderung des gesamten Systems kann auch darin resultieren, dass der-/diejenige eine neue Sichtweise zum Ganzen einnimmt und sich aufgrund dieser Veränderung anders benimmt. Etwas, dass vorher so und so aussah, stellt sich jetzt ganz anders dar - es ist in ein neues Licht getaucht. Das veränderte Verhalten kann dann in der Folge dazu führen, dass sich im System Familie tatsächlich etwas verändert - aber eher nicht in der Weise, die Rubinia beschreibt. Diese Art der Veränderungen und "Lösungen" halte ich wie ChrisTina für eher unwahrscheinlich.

    Liebe Grüße
    Rita
     
  10. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
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    Stimmt, mir gings einzig und allein darum, das sie sich offensichtlich berufen gefühlt haben, im System des Ex *rum zu pfuschen*
    Das ist eine anmassende Einmischung in das Leben des Ex - was 1:1 mit mit den ganzen Partnerrück- und wieder zusammenführungen vergleichbar ist - meine Meinung und auch bisherige Erfahrung.

    Wenn es um die Tochter geht, dann darf sie dem Vater sagen - das ist deins, das lass ich bei dir - das geht mich nichts an. Aber doch nicht, dass die Exfrau daher kommt und glaubt, seine Probleme lösen zu können - ja wo sind wir denn?

    Woher nehmen sich Rubinia - bzw. eben ihr/e Aufstellungsleiter/in das Recht, sein System zu verändern - ohne sein Wissen - also nicht die Beziehung zu Ex und ihr - sondern ein direkter Eingriff in sein Herkunftssystem - das empfinde ich als wesentlichen Unterschied.

    Ich kenn derartige Situationen auch, dass im Zuge einer Aufstellung beim Partner was auftaucht, was sicher auch das Kind begtrifft - aber eindeutig seins ist - dann ist es aber die Aufgabe des anwesenden Elternteils, dem Kind mit zu teilen, dass dieses Problem bei ihnen gelassen werden darf - aber nicht einfach rumzaubern in seinem System.

    Ich nehm an, jetzt wars unmißverständlicher und deutlicher.
     
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