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Morgen meine erste Familienaufstellung

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Kleines Licht, 29. Januar 2007.

  1. Kleines Licht

    Kleines Licht Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. Februar 2005
    Beiträge:
    8
    Ort:
    Oberösterreich
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    Hallo,

    ich mache morgen meine erste Familienaufstellung.
    Schon immer habe ich für mich unüberwindbare Probleme mit meiner Mutter.
    Diese möchte ich mit in der Aufstellung bearbeiten.

    Da ich sowas noch nie mitgemacht habe, würde ich gerne wissen, ob überhaupt und wieviel ich in einer solchen Runde von meinem Problem vorher überhaupt erzählen soll. Man könnte ja die teilnehmenden Personen manipulieren. Andererseits möchte ich aber auch ganz ehrlich sein.

    Anfangs stellt man sich ja selber nicht dazu, sondern stellt nur die Stellvertreter im Raum auf. Ist das so?

    Beim Gefühl, meine Mutter (stellvertretend) irgendwo aufstellen zu müssen, bekomme ich den Drang, sie weit weg, außerhalb, möglichst am Mond zu platzieren. Dieses Gefühl verunsichert mich sehr.

    Außerdem empfinde ich, dass auch zwei meiner Söhne bei diesem Problem dazugehören - kann man die auch mit aufstellen.

    Und was ist, wenn gar nicht genug Stellvertreter vorhanden sind. Die Aufstellungsleiterin meinte es wären immer so 6 bis 10 Personen beisammen. Ich hab aber allein schon 3 Geschwister, Eltern + schwierige Großeltern-Konnektions, meine drei Kinder, Mann dazu (Gott seiDank). Oder stellt man eh immer nur entweder die Herkunftsfamilie oder die jetzige Familie auf.

    Am morgigen Abend (ab 19 Uhr) werden drei Aufstellungen gemacht. Irgendwie erscheint mir das ziemlich viel. Bin schon gespannt, ob ich auch als Repräsentant gebraucht werde .. und ob ich das zu meiner Aufstellung dazu überhaupt aushalte.

    Ich merk erst jetzt, beim Schreiben, wieviele Fragen ich eigentlich habe. Kann mich jemand liebevoll belichten - ein wenig zumindest?

    Lieben Dank.

    LG
    Sabine
     
  2. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Liebe Sabine,

    Nervosität vor einer Aufstellung ist zwar nicht notwendig - aber ein gutes Zeichen (wie Lampenfieber). Das haben in der Regel TeilnehmerInnen, denen ihr Anliegen ernst ist und die die Aufstellung nützen.

    Zerbrich Dir nicht den Kopf der Aufstellungsleitung - sie / er wird Dich schon einbremsen, wenn Du etwas erzählen würdest, was zu Voreingenommenheit bei den StellvertreterInnen führen könnte. (Abgesehen davon spüren sie ohnehin, was sie spüren - auch wenn sie vorher etwas anderes gehört haben sollten.)

    Überfordere Dich nicht damit, alle Fragen Deines Lebens an einem Abend lösen zu wollen. Entscheide Dich für das, was Dir jetzt am wichtigsten ist. Es kann sein, dass damit andere Probleme mit gelöst werden. (zB. könnte sich die Lösung Deines Mutterthemas sich auf die beiden Söhne auswirken).

    Wenn es für Dich hilfreich ist, dann weißt Du, wo und wie Du Deine anderen Fragen lösen kannst.

    Eine kleinere Teilnehmerzahl kann die Wirkung sogar verdichten - man stellt ja ohnehin nicht den ganzen Stammbaum auf einmal auf. Dann würde man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

    Falls es Dir leichter fällt, melde Dich einfach für die zweite oder dritte Aufstellung. Dann hast Du schon erlebt, wie es abläuft.

    Die Aufstellungsleitung wird schon oft Menschen begleitet haben, die zur ersten Aufstellung gekommen sind - Du bist sicher nicht die erste. Und sie wird Dir behilflich sein, so wie Du es brauchst.

    Die Bereitschaft zur Ehrlichkeit ist die beste Voraussetzung !

    Möge die Übung gelingen ... :) :) :)

    Reinhard
     
  3. Harry55

    Harry55 Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2004
    Beiträge:
    300
    Ort:
    Nähe Graz / Österreich
    Hallo Sabine,

    zuallererst wünsch ich dir und deinem System alles Gute für morgen.
    Möge es für dich, deine Familie und Ahnen was zu feiern geben : :sekt:
    Denn auch so hab ich Aufstellungen erlebt : Das Kennenlernen einer liebenden,
    wohlwollenden Sippe, das erste ECHTE Umarmen mit dem eigenen Vater/ Mutter etc.

    Zu deinen Fragen :
    Ich persönlich möchte als Darsteller ab liebsten gar nichts wissen. Wer kann schon seinen Verstand ausschalten und das Gehörte ignorieren ? Wir haben alle Vorurteile, Erwartungen und meinen es meist "ja nur gut".
    Das "Zerreden" des Anliegens wird von vielen Aufstellungsleitern auch striktest vermieden und unterbunden.

    Das ist der Sinn der Sache. Lass ruhig mal andere arbeiten :)

    Stell sie in das hinterste Eck des Raumes, wenn dir danach ist.
    Die Stellvertreter tun dann meist eh ganz was anderes :rolleyes: Denn jede Situation kann man aus deiner Sicht sehen, oder aus meiner und mindestens von einer dritten Seite, die wir beide nicht kennen.

    Was immer notwendig ist ( und zeitlich drin ist ) darf kommen.

    Es geht auch mit 1 Darsteller und Scheiben, Pölstern etc. Auch ich finde 3-5 Personen ideal, viel mehr macht die Arbeit meist nicht besser, eher nur langwieriger.
    Ich wünsche dir mal so eine Erfahrung ( nach ein paar Aufstellungsabenden als Stellvertreter ), so eine Solo-Aufstellung. Es gehört auch eine gute Portion Selbstvertrauen und auch Vertrauen des Aufstellenden dazu.

    Alles Liebe
    Harry
     
  4. althea

    althea Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2007
    Beiträge:
    4.985
    Ort:
    Baden-Württemberg
    Hallo Sabine,

    ich wünsche Dir viel Kraft.
    Bei uns wurde übrigens vorher nichts gesagt.

    Alles Liebe!

    Althea:)
     
  5. Kleines Licht

    Kleines Licht Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. Februar 2005
    Beiträge:
    8
    Ort:
    Oberösterreich
    Hallo,

    ich dank euch allen sehr für eure einfühlsamen Antworten. Ich mag den Ton in eurem Forum.
    Ich denke, er ist so angenehm, weil man als Erfahrener in Familienaufstellungen gar nicht anders kann, als seeeehhhhr einfühlsam zu sein.
    Ich spürte jedenfalls - unbekannterweise - euren Arm um meine Schulter. Das tut gut.

    Ich lass jetzt den Abend mal auf mich zu kommen und werde bei Zeiten mal eine kleine Rückmeldung geben, wie es mir ergangen ist.

    Liebe Grüße

    Sabine

    :kiss4:
     
  6. Kleines Licht

    Kleines Licht Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. Februar 2005
    Beiträge:
    8
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    Oberösterreich
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    Hallo,

    eigentlich fehlen mir ja die Worte dafür, wie ich diesen Abend beschreiben kann.
    Kurz gesagt, es war sicher eines der intensivsten Erlebnisse in meinem Leben.

    Ich hatte gleich drum gebten, mir die anderen Aufstellungen anschauen zu können, wobei ich auch gleich Repräsentant sein durfte und stellte dann als dritte auf.
    Wir waren 7 Teilnehmer, von denen 4 noch nie eine Aufstellung gemacht hatten, aber es lief ganz prima und jede Aufst. fand ein Ende, das sich gut anfühlte.

    In meiner Aufstellung stellte ich mein Mutterprolem. Mir erscheint der Ablauf sowas von intim, dass ich das gar nicht erzählen will, aber ich möchte doch erwähnen, dass ich ganz plötzlich bei einer Umstellung - meine Mama sah auf ihre eigene Mutter - auf einmal meine Mama wieder spüren konnte.
    Und da war plötzlich soooviel Mitgefühl für sie und ich hab soooviel für sie empfunden und ich konnte nur mehr heulen.
    Ich hab soviel geweint, wie ich mich gar nicht erinnern kann, wann zuletzt. Und diese liebe Stellvertreterin meiner Mama hat mich soolange festgehalten, bis ich ausgeweint hatte .... und ich durfte viele heilsame Dinge sagen.

    Auch fand die Aufstellung mit einer wunderbaren musikalischen Meditation ein Ende. Überhaupt war sie überaus spirituell ... so mit Engel und geistiger Welt. Das hat mich auch total angesprochen, weil ich mich eben selber auf einem sehr spirituellen Weg sehe.

    Jetzt, zwei Tage danach fühl ich mich immer noch nicht wieder ganz die Alte. Ich fühl mich noch ein wenig aus den Angeln gehoben und ein wenig verloren.

    Bei einer kurzen Schlussrunde wollt ich noch was Weiterführendes fragen, wurde aber angehalten, erst alles mal setzen zu lassen.

    Trotzdem .... dass meine Mama eine schwere Kindheit hatte, unter ihrer Mama litt, hab ich ja vorher auch schon gewusst. Und dass das was mit mir zu tun hat, da brauchte ich auch nur 1 + 1 zusammenzählen.
    Ich hab mir irgendwie noch was Tieferes von der Aufstellung erwartet - so einen Aspekt, den ich noch nie erkannt habe, der mir eine neue Sicht zeigt ... aber mehr ging mit mir an diesem Abend sicher nicht ... heulend wie ich dastand ... nur noch Liebe fühlend.

    Worin wird nun die Lösung für unsere Zukunft liegen? Kann es sein, dass ich mir meine Mutterbeziehung in einer Aufstellung noch mal anschauen soll - so etwa Ich-Mama-Oma. Oder soll ich das bleiben lassen?
    Mich iritirrt auch sehr, dass mein Vater in der ganzen Geschichte immer nur sehr unbeteiligt hinter mir, nie neben seiner Frau stand. Es fühlte sich gut an, ihn hinter mir zu haben (kenn ich eh aus der Wirklichkeit) und auch der Stellvertreter fühlte sich wohl. Aber die Stellvertreterin meiner Mama sagte zum Schluss noch, dass sie zum Vater überhaupt keine Verbindung spürte (was in Wirklichkeit wohl nicht so ist) .....
    Nun denn, mein Kopf hat mich anscheinend auch wieder.
    Kann mir von euch Profis noch was dazu sagen?

    Soll ich mir eine Sequenz aus der Aufstellung mitnehmen ... wie dieses tiefe Mitgefühl für sie ... oder dieses Gehaltensein von der Stellvertreterin (oh, wenn ich das nur einmal im Leben gehabt hätte) ... oder die Bilder der Abschlussmeditation? Irgendwas, damit sich auch in der Wirklichkeit was ändern kann?

    Zum Schluss muss ich nochmal schwärmen, von dieser tiefsten Verbundenheit mit total fremden Menschen. Ich fühle soviel Dankbarkeit für dieses Gehaltenwerden von dieser Mama-Stellvertreterin und bin so gerührt von der Ehrlichkeit aller Teilnehmer in ihren Themen. Ich hätte nie geahnt, wieviel man für andere tun kann ... das ist eine neue Art der Liebe.
    Und ich geh da sicher bald wieder mal hin - zumindest als Repräsentantin ... wo könnte ich mehr über's Leben lernen??


    LG
    Sabine
     
  7. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

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    11.339
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    ich hatte meine am dienstag. ;-) hammerhart, aber die energie war zum.schneiden.

    ich war erst einmal zuschauer,ich werde es mir noch einige zeit anschauen und dann ein termin buchen. es war auch ein thema für mich diese arbeit, aber hier muss man arzt, oder therapeut sein.,ich kann dir leider nicht helfen. lg pia
     
  8. Harry55

    Harry55 Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2004
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    300
    Ort:
    Nähe Graz / Österreich
    Liebe Sabine

    Fragen über Fragen über Fragen.

    Dein Anliegen war doch :

    und nun :
    Ich meine auch, lass das mal absitzen. Ein gewisses Abflauen dieser Energie, dieses Abends gehört dazu.
    Geh zu anderen Aufstellungen und wart ab, was da auf dich zukommt.
    Zumindest ein paar Wochen für dich und deine Mutter halte ich für sehr angemessen.

    Noch mal ganz klar : Mach weiter, wenn es dir ein Anliegen ist, aber gib den Dingen auch Zeit wirksam zu werden :clown:

    Alles Liebe
    Harry
     
  9. Winnipeg

    Winnipeg Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Dezember 2006
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    2.351
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    SH
    Liebe Sabine
    Ich denke, eine Aufstellung gibt einem so viel und genau das, was in dem Moment wichtig ist, um einen Schritt weiterzukommen. Möglich, dass du in einigen Wochen oder Monaten den Wunsch nach einer weiteren Aufstellung hast, bestenfalls dann, wenn die ersten Schichten abgetragen wurden und du weiter vordringen kannst, sollte dies überhaupt notwendig sein. Das wird die Zeit zeigen.

    Bitte verkopfe diese Erfahrung nicht zu sehr! Es ist sicherlich gut, drüber nachzudenken, was dort passiert ist. Manchmal kommt die Lösung sehr schnell, bei anderen erst nach Wochen oder Monaten. Du darfst und sollst meiner Meinung nach sogar die Energien und die Beschwingheit aus deiner Aufstellung mitnehmen. Lass sie wirken! Dazu braucht es keine rationale Hilfe. Die Lösung der Aufstellung kann wirken, wenn du sie lässt. Nimm die Eindrücke und die Gefühle dieser Erfahrung mit, dadurch verändert sich schon von alleine vieles.

    Alles Liebe
    L.
     
  10. althea

    althea Aktives Mitglied

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    Baden-Württemberg
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    Hallo Sabine,

    bitte lass alles noch etwas nachwirkten. Der Aufstellende wird Dir evtl. auch empfehlen, wenn Du noch einmal diese Mutter-Problematik aufstellen solltest.

    Diese Ergriffenheit muss sich erst mal setzen.

    Alles Liebe.

    Althea
     

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