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Quantenphysik, Spiritualität & Meditation

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Athokawe, 22. Dezember 2006.

  1. Athokawe

    Athokawe Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2006
    Beiträge:
    75
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    Wir sind Schöpfer unserer Welt
    Wir erschaffen Realität. Wir produzieren die Wirkungen der Realität immerzu. Wir nehmen etwas wahr, nachdem es im Spiegel unseres Gedächtnisses reflektiert wurde. Das Gedächtnis setzt sich zusammen aus ererbten Konditionierungen und aus Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens machen. Darauf baut unsere Wahrnehmung auf.

    Ich erschaffe meinen Tag

    Ich wache morgens auf und erschaffe meinen Tag bewusst nach meinen Wunsch. Manchmal, wenn ich im Geiste alles durchgehe was ich erledigen will, dauert es eine Weile, wo ich meinen Tag völlig bewusst erschaffe. Wenn im Laufe des Tages dann kleine Dinge aus dem Nichts heraus passieren, die direkt im Zusammenhang mit meinem Wunsch und Willen stehen, dann weiß ich, dass sie das Ergebnis meiner Schöpfung sind. Im Laufe der Zeit baue ich so in meinem Gehirn ein Neuronetz auf, welches mich darin bestätigt, dass dies möglich ist. Es gibt mir die Fähigkeit und den Anreiz, es am nächsten Tag wieder zu tun.

    Was ist ein Neuronetz?
    Das Gehirn besteht aus winzigen Nervenzellen, sogenannte Neuronen. Die winzigen Verästelungen der Neuronen sind mit anderen Neuronen zu einem neuronalen Netz verbunden. In jedem Ort solcher Verbindungen sind Gedanken und Gefühle mit holographischen Bildern kodiert. Das Gehirn baut so alle erlebten Erfahrungen als Konzepte durch das Gesetz des Assoziationsgedächtnisses auf, d.h., Gedanken, Gefühle, Bilder werden in diesen Neuronennetzen erstellt und verbunden, und alle haben eine mögliche Beziehung zueinander. Zum Beispiel sind das Konzept und Gefühl der Liebe in einem solchen ausgedehnten neuronalen Netz gespeichert. Aber wir bauen das Konzept der Liebe auf individuelle Ideen und Erfahrungen auf. Bei manchen Menschen ist Liebe mit Enttäuschung verbunden. Wenn sie an Liebe denken, haben sie eine Erinnerung an Schmerz, Leid oder Ärger.
    In der Neurophysik lässt sich ein Gedanke via bildgebender Verfahren als neuronales Gewitter, das in verschiedenen Gehirnquatranten tobt, darstellen. Dabei handelt es sich um Bereiche, die auch im Körper abgebildet sind - so auch die stark körperliche Komponente gedankenerzeugter Emotionen. Das Gehirn selbst kennt keinen Unterschied zwischen dem was es im Außen sieht und woran es sich rein gedanklich erinnert. Studien hierzu haben ergeben, dass unabhängig davon, ob man einen gewissen Stimulus im Außen sieht oder nur daran denkt, dieselben spezifischen neuronalen Netze feuern.

    Warum Meditation in Stille direkt zu unserem Selbst führt?
    Wir entwickeln Modelle von unserer Sicht der äußeren Welt. Je mehr Informationen wir haben, umso mehr verfeinern wir unser Modell. Dann erzählen wir uns und anderen eine Geschichte über das, was die äußere Welt für uns ist. Jede aus der Umwelt bezogene und verarbeitete Information ist immer durch unsere Erfahrungen und deren emotionalen Reaktionen auf das Eingemachte gefärbt. Je öfter sich dieselbe Erfahrung in unserem Leben einstellt, desto ausgeprägter die Verbindungen in einem bestimmten Bereich des neuronalen Netzes. Wenn man sich z.B. täglich über etwas ärgert, wenn man täglich frustriert ist, wenn man täglich leidet, wenn man einen Grund der Opferhaltung im eigenen Leben bietet, dann schaltet und integriert man dieses Neuronetz jeden Tag aufs Neue. Das Neuronetz hat so eine lang anhaltende Beziehung zu anderen Nervenzellen aufgebaut, die man Identität nennt. Diese Identität sorgt für seinen Fortbestand, sorgt für mehr Erfahrungen ähnlicher Art und sorgt vor allem dafür, dass man sich als Bewusstsein damit identifiziert. Dabei hat man festgestellt, dass bei einer grundlegenden Verhaltensänderung solche Langzeitbeziehungen unter den Nervenzellen wieder aufgelöst werden, sprich, die Verästelungen docken wieder ab und die Zellen feuern nicht mehr gemeinsam. Bei länger andauernden Unterbrechungen der Gedankenprozesse, welche auch immer chemische Reaktionen im Körper hervorrufen, werden die meisten der gedanken- und emotionskonditionierten Netzwerke wieder aufgelöst. Wenn wir mit Unterbrechen und Beobachten beginnen, nicht durch stimuliertes inneres Antworten (Bewerten) und einer automatischen Reaktion, sondern durch die Beobachtung der ausgeübten Wirkungen in uns und um uns herum, dann sind wir nicht mehr die Körper-Geist-bewusste Person, die auf ihre Umwelt automatisch (meist unbewusst) reagiert. Dann betreten wir geistiges Neuland, befinden in einer sogenannten „Superposition“ und gleichsam beginnt eine höhere Intelligenz durch uns zu wirken, nämlich jene Intelligenz, welche das Leben und die Welt, so wie wir sie kennen, von Augenblick zu Augenblick neu erschafft.


    Ein sehr seltsames Konzept und Markenzeichen der Quantentheorie
    Wenn man nicht hinschaut, ist jener Teil der Welt eine Welle. Wenn man hinschaut, werden Wellen zu Partikeln. Wenn Du nicht hinschaust, gibt es Wellen von Möglichkeiten. Wenn man hinschaut, gibt es Partikeln von Erfahrungen. Ein Partikel, den wir uns als massiv vorstellen, existiert in Wirklichkeit in einer „Superposition“. D.h., eine sich ausbreitende Welle möglicher Orte, oder anders formuliert: unterschiedliche, gleichzeitig existierende Welten möglicher Realitäten. Der Partikel in diesem Moment existiert im Prinzip überall, erst wenn man hinschaut, rastet er in einen der möglichen Orte ein, und zwar so, wie man ihn anhand unserer Gewohnheiten und Erfahrungen sehen „kann“, nicht wie man ihn sehen möchte. Der freie Wille, der uns die Wahl zwischen den Möglichkeiten schenkt, wird erst dann zur erfahrbaren Realität, wenn man selbst aus dieser Superposition (Hier & Jetzt) heraus lebt und erkennt.


    Anstatt in Dingen in Möglichkeiten denken
    Quantensuperposition bedeutet, ein Partikel kann an ein, zwei oder mehreren Orten sowie in verschiedenen Zuständen gleichzeitig sein.
    Statt zu denken, dass Dinge Dinge sind, haben wir uns angewöhnt zu denken, dass alles um uns herum bereits eine massive Welt ist, welche ohne unseren Input, ohne unserer Wahl existiert. Diese Denkweise müssen wir uns abgewöhnen, wollen wir eine friedlichere und für alle menschenwürdige Welt erschaffen.
    Stattdessen muss man erkennen, dass selbst die materielle Welt um uns, dieser Raum, der Bildschirm, Dein Körper, nichts anderes als mögliche (subatomare) Bewegungen des Bewusstseins sind. Ich als Beobachter treffe dabei jeden Moment eine Auswahl von unendlich vielen Bewegungen, um meine tatsächliche Erfahrung zu manifestieren.
    Das ist freilich ein sehr radikaler Gedankengang, aber so radikal muss man denken, um die eingefleischte gedankliche Konditionierung, „die Welt existiere da draußen unabhängig von unseren Erfahrungen“, aufzulösen, um den Gedankenkäfig zu sprengen, der uns in der Normalität der alltäglichen Wiederholung gefangen hält.

    Heissenberg, der Begründer der Quantenphysik, meinte, Atome seien keine Dinge, sondern nur Tendenzen. Anstatt in Dingen, müssen wir also in Möglichkeiten denken.
    Der Physiker Anton Zeilinger konnte erstmals in Innsbruck ein und dieselbe InFormation („InForm“ von Photonen) an zwei Orten simultan beobachten. In diesem Zusammenhang spricht man auch vom „Beamen“. D.h., man sieht in einem Bruchteil von Sekunden zwei Lichtpunkte auf der Kamera, wobei es sich paradoxerweise um ein und denselben Lichtpunkt handelt. Zeilinger stellte fest, dass wenn man als Beobachter den Zustand des einen Lichtquants bestimmt, der andere simultan denselben Zustand einnimmt, unabhängig von der dazwischen liegenden Distanz. Dieses Phänomen ist folglich unabhängig von Raum und Zeit (weil simultan, augenblicklich).
    Die Quantenphysik berechnet nur Möglichkeiten. Aber wenn wir das akzeptieren, was an neuen wissenschaftlichen (alte buddhistische) Erkenntnissen bisher gewonnen wurde, dann stellt sich für uns sofort die Frage: Wer oder was wählt zwischen all den Möglichkeiten, um das tatsächliche Erfahrungsereignis hervorzubringen?
    Es sind alles Möglichkeiten unseres Bewusstseins, das sich selbst und seine Schöpfung durch verschiedenste Wahrnehmungskanäle betrachtet und die entsprechenden Erfahrungen daraus wählt.

    Unser Verstand ist ein göttliches Instrument
    Wir beeinflussen jederzeit unsere Umwelt. Wir bestimmen nicht nur, wie oder was wir wahrnehmen, sondern wir formen mit unseren Gedanken auch unsere Welt, unsere Lebenssituation und halten diese aufrecht, indem wir daran glauben.
    Der japanische Wissenschaftler Masaru Emoto hat in seinen Experimenten eindrucksvoll belegen können, welche Macht unsere Gedanken haben:
    http://www.naturel.biz/wasserkristalle_masaru_emoto.htm

    Die Frage ist: Was denken wir den ganzen Tag? Welche Gedanken erzeugen wir? Erzeugt der Verstand selbst ununterbrochen irgendwelche Gedanken (wie bei den meisten von uns), oder steigen die Gedanken aus einem tieferen Bewusstsein in uns hoch?
    Die meisten beeinflussen Realität nicht auf beständige und erhebliche Weise, weil sie nicht glauben, dass sie das können. Sie notieren eine Absicht und radieren sie dann wieder aus, weil sie denken, dass sei albern oder: „ich kann das nicht“.
    Dann notieren sie die Absicht erneut und löschen sie wieder. Vom zeitlichen Durchschnitt her entspringt daraus nur ein winziger Effekt, so dass man nur wenig davon überzeugt sein wird, und die Absicht wieder verwirft.
    Das hat auch weniger mit positivem Denken als vielmehr mit totalem Akzeptieren zu tun. Positives Denken bedeutet für gewöhnlich, dass man eine große Masse an negativem Denken mit einer dünnen Schicht positives Denken verdeckt. Unter dieser Schicht wirken die negativen Ansichten und Überzeugungen, wie wir uns selbst und die Welt wahrnehmen, nahezu unvermindert weiter. Die Außenwelt bestätigt diese und wir glauben umso weniger an die Wirkung positiver Gedanken, und verheddern uns noch mehr in der scheinbar so veränderungsbedürftigen, negativen Realität. Wenn ich jedoch meine Lebenssituation, so wie sie ist, voll und ganz annehme, sie nicht bewerte, sondern in Superposition gehe und beobachte, verändern sich negative Dinge meist ganz von selbst hin zum Positiven.

    Eine neue Sichtweise der Dinge
    Wenn man an Dinge denkt, macht man die Realität konkreter als sie ist. Und deswegen hängen wir in einer festgelegten Realität fest. Wenn Realität dermaßen konkret ist, bin ich offensichtlich unwesentlich, denn ich kann sie nicht wirklich ändern.
    Aber wenn Realität die geistige Möglichkeit des Bewusstseins ist, dann stellt sich uns die Frage: Wie kann ich sie ändern? Wie kann ich sie glücklicher machen?
    Siehst du, wie wir unser Bild von uns selbst erweitern?
    In der alten Denkweise kann ich nichts ändern, weil ich keine Rolle in der Realität spiele. Die Realität ist fix fertig vorgegeben, ihre materiellen Objekte bewegen sich auf eigentümliche Weise nach deterministischen Gesetzen. Die Mathematik ermittelt das Verhalten in einer gegebenen Situation. Ich spiele darin keine Rolle.
    In der neuen Sichtweise kann uns die Mathematik alle Möglichkeiten, die die Realität annehmen kann, liefern, aber sie kann uns nicht die tatsächliche Erfahrung, die man im Bewusstsein haben wird, geben. Ich selbst wähle diese Erfahrung, daher erschaffe ich im wahrsten Sinne des Wortes meine eigene Realität. Das hört sich vielleicht wie eine bombastische Behauptung eines New Agers ohne jedwedes Verständnis für Physik an, aber die Quantenphysik teilt uns das wirklich mit und stimmt so mit den Lehren Buddhas oder Jesu überein.
    Noch nie war die Wissenschaft näher dran an der Erklärung, warum das Senfkorn für Jesus größer war als das himmlische Königreich. Die einzige Wissenschaft, die auf dieses Gleichnis passt, ist die Quantenphysik.

    Es gibt da draußen sprichwörtlich verschiedene Welten. Die makroskopische Welt, die wir sehen, und die mikroskopische Welt unserer Zellen, die Welt unserer Atome, die Welt unserer Atomkerne. Alles ganz verschiedene Welten mit ihren eigenen Gesetzen, mit ihrer eigenen Sprache der Mathematik. Sie sind nicht nur in ihrer Größendimension unterschiedlich, sondern jede dieser Welten sind in allen Bereichen völlig anders, und dennoch ergänzen sie sich, weil ICH BIN die Atome, ICH BIN die Zellen, ICH BIN auch meine makroskopische Physiologie und alles was darüber hinausgeht. Das ist alles wahr – es gibt ganz einfach verschiedene Ebenen der Wahrheit. Die tiefste Ebene der Wahrheit, die von Wissenschaft und Philosophie bisher entdeckt wurde, ist die fundamentale Wahrheit der Einheit. Auf der tiefsten subnuklearen Ebene dieser Realität sind Du und Ich eins.

    http://www.mosquito-verlag.de/Buecher/Das-organische-Universum
     
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