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Pro- und Contra- Überlegungen zu einem Leben nach dem Tod

Dieses Thema im Forum "Nahtoderfahrungen" wurde erstellt von Astro11, 21. Dezember 2007.

  1. Astro11

    Astro11 Mitglied

    Registriert seit:
    12. Mai 2007
    Beiträge:
    287
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    Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich von einem Leben nach dem Tod überzeugt bin. Schon allein die Berichte von Nahtoderfahrungen - z.B. dass bei jedem der Lebensfilm abgelaufen ist usw. bestätigen das für mich. Die schönen Bilder eines Jenseits und der schöne Tunnel könnten zwar auf Halluzinationen hinweisen, aber weshalb sollte man dann von oben seinen Körper sehen können oder vom Jenseits aus auf die Erde hinunterblicken und seine verzweifelten Angehörigen sehen können (wie es kürzlich bei Galileo kam)? Das müssen Hinweise auf ein Leben nach dem Tod sein, denn solche Bilder würde man sonst wohl nicht sehen (das einzigste, was bei Halluz. z.B. durch Drogen hervorgerufen werden kann, sind die schönen Eindrücke und Bilder und vielleicht auch die schönen Farben, aber das andere nicht).
    Jetzt kamen mir aber zwei Überlegungen, die mich verunsichern:
    1. Was ist der Sinn eines Lebens, das schon vorher endet, z.b. bei Fehlgeburt oder Kindstod? Wo soll da die Lebensaufgabe liegen, wenn es schon endet, bevor es überhaupt richtig begonnen hat? Welche Seele würde sich so etwas aussuchen??
    2. Es klingt vielleicht ein wenig absurd, aber ich mache mir trotzdem Gedanken darüber: Ab wann hat der Körper eine Seele? Wenn ein Kind im Mutterleib aus Zellen entsteht, ganz am Anfang bei der Verschmelzung, kann doch noch keine Seele da sein? Wie kommt die Seele dann in den Körper? Dieser Gedanke macht mir irgendwie Angst.
     
  2. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde

    Hallo,

    zuerst vorab, für mich ist der Mensch ein geistiges Wesen, also eine Seele, die zeitweise in einem Körper inkarniert ist.
    So eine Seele ist ziemlich langlebig. Und inkarniert deshalb auch öfter.
    Die Seelen sind codierte, also strukturierte Schöpfungsenergie. Und befinden sich auf der spirituellen Ebene.

    Zu 1. Die Zukunft ist nicht festgeschrieben. Und deshalb sucht sich keine Seele vorsätzlich die Existenz als Fehlgeburt aus. Sondern, die Seele sucht sich Eltern in einer Umgebung, von der sie glaubt, dass sich ihre Zielsetzung in diesem Leben am Besten verwirklichen lässt.
    Wie es dann weitergeht, hängt vom freien Willen und den Entscheidungen aller Beteiligten ab. Eine Frühgeburt kann deshalb sein, weil die Mutter sich gegen das Kind entscheidet (bewusst oder/und unbewusst). Oder, weil es sich die Seele anders überlegt hat.

    Zu 2. Seelen kommen überhaupt nicht in den Körper. Sie bleiben auf der spirituellen Ebene. Und verbinden sich von dort aus energetisch mit der Körpermaterie. Denn, Materie ist ebenfalls codierte Schöpfungsenergie.
    Der Ablauf ist:
    • Im Moment der Zeugung gibt die Seele den anderen Seelen bekannt, dass sie sich für diesen Körper entscheiden hat.
    • Im vierten Schwangerschaftsmonat verbindet sich die Seele mit dem Körper. Würde sie sich ab jetzt anders entscheiden, käme das Kind wohl tot zur Welt.
    • Mit dem ersten Atemzug wird die Seele zum eigenständigen Menschen.

    :)

    crossfire

    PS: Warum das so ist? Weil der freie Wille eines der obersten spirituellen Gesetze ist.


     
  3. raisa

    raisa Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2007
    Beiträge:
    186
    ich habe vor kurzem von einer lieben freundin eine interessante meinung zu diesem thema gehört. sie meinte bei einer totgeburt handelt es sich um eine seele, die schon fast die letzte stufe erreicht hat, um für immer drüben zu bleiben. sie brauchte sozusagen nur mehr ein kleines negatives erlebnis. vielleicht ist das ja die richtige erklärung.
     
  4. dodo57

    dodo57 Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2007
    Beiträge:
    251
    Ort:
    Niederösterreich
    Würde sagen jein! Z.B. meine Tochter hatte einen Fehlgeburt im 3. Monat. Es waren Zwillinge. Sie verlor sie, weil sie nicht wußte dass sie schwanger ist und da sie die Hochzeitsreise nach Mexiko machen wollte, musste sie einige Impfungen auf sich nehmen. Die haben die Embryos nicht überlebt.
    Von einem spirituellen Menschen wurde uns gleich gesagt, dass sie wiederkommen werden, allerdings nicht unbedingt wieder als Zwillinge.
    Nun sie hat dann im Laufe der Zeit drei Jungs bekommen. der Erste und der Jüngste, das haben wir von mehreren bestätigt bekommen, auch ich habe das immer wieder gesagt, sind diese Zwillinge. Sie sind also wiedergekommen allerdings jeder für sich. Ich denke mal, dass diese Seelen, die sowas durchmachen, einfach das loslassen, das sterben lernen müssen. So wurde mir das halt erklärt. Manchmal sind es eben nur kleine Dinge die auch gelernt werden müssen. Und wie das eine Seele macht, das kann sie ja selbst entscheiden.
    So sehe ich das. Alles Liebe dodo
     
  5. rainbowchild

    rainbowchild Guest

    Fragt sich nur, was so eine Fehl- bzw. Totgeburt mit den Eltern macht. Die geht nicht spurlos an denen vorrüber. Jeder Mensch beeinflußt auch andere Leben. Keiner ist ein Kosmos für sich alleine. Schon mal darüber nachgedacht?

    J.
     
  6. raisa

    raisa Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2007
    Beiträge:
    186
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    natürlich habe ich auch darüber nachgedacht. aber so ist es nun einmal, menschen sterben, menschen leiden. ich glaube nicht, dass es sehr viele menschen gibt die von sich sagen können, dass sie ein leben ohne leiden führen. aber vielleicht habe ich auch unrecht. wer kann das schon sagen.
     
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    was Dir als Aspulen des Lebens eines Menschen vor seinem geistigen Auge bekannt ist wird wissenschaftlich als Lebensbilderschau oder panoramatisches Erlebnis bezeichnet - das Phänomen, dass bei Sterbenden in Extremsituationen sowie gelegentlich auch auf dem Sterbebett das gesamte Leben quasi als "Film" im Zeitraffer noch einmal vor dem inneren Auge ablaufen lässt. Dieses Phänomen zählt zu den so genannten "letzten Bildern". Die Existenz des Phänomens dieser inneren Kinematografie ist wissenschaftlich weitgehend anerkannt. Der Münchner Neurologe Max Mikorey interpretiert die Lebensbilderschau als psychischen Mechanismus der Beruhigung, die den Verunglückten aus der Gefahrensituation entrückt. Die 1951 von Pötzl und Frankl entwickelte Theorie des Vorganges, der inneren kinematografischen Projektion, lässt sich in folgender Richtung weiterentwickeln. Primär tritt bei allen einschlägigen Fällen durch Verfeinerung des Zeitrasters ein Zeitlupeneffekt auf, welcher dem Verunglückten erlaubt, die akute Katastrophensituation überscharf zu erkennen und womöglich zu parieren. Erst dann, wenn der Betroffene die Aussichtslosigkeit der Situation erkennt und sich in sein Schicksal ergibt, vergehen ihm Hören und Sehen, so dass der Kontakt mit der Außenwelt völlig abreißt. Diese Wendung nach innen gibt das Stichwort für das Auftreten der Lebensbilderschau, wenn die Verfeinerung des Zeitrasters im Leerlauf bestehen bleibt, harmlose Erinnerungsbilder der Vergangenheit empor reißt und im Idealfall zu einer Lebensbilderschau komponiert. Bemerkenswert ist dabei auch das Phänomen einer Zeitauflösung bzw. einer Veränderung der individuellen Zeitwahrnehmung durch eine Veränderung des Bewusstseinszustandes. Nach der Theorie von Kinseher (2006) durchsucht das Gehirn bei der Lebensbilderschau das gesamte episodische Gedächtnis um einen Ausweg aus einer neuartigen Situation (z.B.: ´ich bin tot/ich sterbe´) zu finden; auch die anderen Elemente von Nah-Tod-Erlebnissen (Geräusch, Tunnelerlebnis, Zusammentreffen mit Lichtwesen) entstammen diesem Gedächtnisbereich. Das Gehirn versucht, mit Hilfe seiner Erinnerungen einen Handlungsvorschlag für die aktuelle Situation zu erstellen. (Der menschliche Körper ist ein komplexes System, welches von einem sehr effektiven Feed-Back Kontroll-System gesteuert und kontrolliert wird - dem Gehirn. Die aktuellen Sinneseindrücke werden dabei immer mit dazu passenden Informationen (Erfahrungen) aus dem Gedächtnis kombiniert, um dem ´Menschen´ eine passende Zukunftsvorhersage als Handlungsvorschlag für die aktuelle Situation zu liefern. Damit kann man auf jede Situation sofort angemessen reagieren; denn der Vorschlag des Gehirns wird immer an die aktuelle Situation angepasst.) Die Abneigung empirisch quantitativ arbeitender Wissenschaftler gegenüber dem Thema Nah-Tod-Erfahrungen hat verschiedene Gründe:

    • Die subjektiven geschilderten Eindrücke sind praktisch nicht objektivierbar, somit eher unergiebig für quantitative Forschung.
    • Der Psychologie, Neurologie und Psychiatrie (und anderen Fachgebieten) ist im Laufe ihrer Entwicklung immer bewusster geworden, wie leicht täuschbar das menschliche Gehirn ist und wie subjektiv eingefärbt alles Erleben ist
    • Als Tod gilt in der Biologie der unumkehrbar bleibende Zusammenbruch aller biologischen und neurologischen Funktionen. Das Weiterbestehen einer wie immer gearteten psychischen Funktion ohne funktionierendes Gehirn wird als unmöglich angesehen, da es allen bisherigen objektivierbaren Erfahrungen widerspricht.
    • Das Thema wird von einigen Autoren dazu ausgenutzt, um mit zweifelhaften Buchveröffentlichungen und anderen medienwirksamen Auftritten viel Geld zu verdienen.

    Wenn Du Dich schon mit solch hochumstrittenen aber auch wissenschaftlich belegbaren Phänomenen befasst, solltest Du auch die Neurobiologie und gerade hier die bahnbrechenden Erkenntnisse der letzten Jahre etwas mehr in Deinen Blickwinkel rücken lassen. Aus diesem Grund schreibe ich Dir in dieses Forum.
    Führend in diesem äußerst interessanten und für einen persönlich auch aufschlussreichen Fachbereich ist derzeit u.a. der Neurologe und Philosoph Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth von der Uni Bremen.

    Aber ein Wort noch zu Deiner Faszination von diesem Thema. Die Art, wie Du und noch viele andere hier im Forum sich gegenseitig Ihre Denkweise über dieses Thema vermitteln ist schon etwas befremdend. Einfach nur ein paar Wörter in den Raum zu werfen und zu hoffen damit auf Verständnis zu stoßen kommt allgemein nicht gut an. Ich hoffe jeder von kommt ab und an mal unter Leute, treibst etwas Sport und hat Spaß am Leben. Man ist ja oft fasziniert von solchen Ereignissen, die einen bzw. viele Menschen zu blenden wohl geeignet sind. Auch der Blick durch ein Kaleidoskop ist für ein Kind das erste Mal etwas völlig unbegreifliches bis es die Ursache für das Lichtspiel kennt.
    Aber vielleicht ist ja gerade der Mangel dieser Erkenntnis, der Zauber der das Leben für viele ausmacht.
     

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