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Nach einem Jahr wieder das selbe geträumt, aber immernoch nicht den Sinn verstanden!

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Babymina, 23. April 2009.

  1. Babymina

    Babymina Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2008
    Beiträge:
    106
    Ort:
    Deutschland PLZ 50***
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    Hallo!!!!
    ich habe in der Nacht wieder einen ganz komischen Traum gehabt, den hatte ich schon vor einem Jahr einmal, jetzt träumte Ich ihn erneut aber mit viel mehr Emotion.

    Ich kann leider nicht mehr den ganzen Traum beschreiben, denn er war eigentlich wie DrehSzenen in einem Fernsehstudio, wo man wegschaltet un was neues Anfängt, aber doch hängt alles zusammen:

    1.
    Angefangen hat es damit das ich auf einem Hügel oder Berg stand und mir lange einen andren riesigen aber ganz grünen Berg anschaute, errinerte mich irgendwie an die Alpen nur in ganz Grün.Ich drehte mich um schaute mich selber an.Wobei ich keinen gesichtsausdruck hatte ich sah vollkommend leer aus.Voll gruselig.

    2.
    Dann war ich am schlafen (im Traum sah ich mich schlafen) ich wachte auf (auch im traum ich sah mich sleber) durch einen kleinen knall, ich sprang auf und lief in ein Zimmer, das glaub ich mein Wohnzimmer war, dort stand ein SCHWARZER MANN der die ganze Hand voller glitzernden Schmuck hatte aus meiner Schmuckkästchen, ich war vor angst erstarrt und sagte nur das ist modeschmuck(voll dumm aber ist echt war!)er stand plötzlich vor mir an meiner Haustür, lies den Schmuck fallen und ging hinaus.

    3.
    Dann war ich plötzlich in einem Raum wo viele Fenster waren, die aber bedekt waren von so Rollos, Bamuszeug davor, der Raum war dunkel, dort war ein Mann ich denke blond, und nochjemand wo ich aber nicht weiss ob es ein Mann oder eine Frau war,und ein Affe... wir spielten Karten.Ich stand auf ging zu küche(in dem raum war ein tisch und eine art küche oder spülplatz) mir viel etwas hin, ich sah eine Bananenschale auf dem Boden und ein Loch im Boden. Einer dieser Personen sagte pass auf er wird dich umbringen wenn du....... nicht tust....(was weiss ich nicht!)sie oder er meinte den schwarzen Mann....

    4. Dann war ich ganz plötzlich bei einer Frau, wo ich das gefühl hatte das es die Frau des Schwarzen Mann ist.... aber das weiss ich nicht genau, ein Kind war dort auch nicht klein müsste so schulalter gewesen sein.Ich bat die Frau um was, was weiss ich nicht mehr.ich weiss nurnoch dann nahm sie Brot und schmiss es die haustür heraus in ein treppenhaus, ich öffnete die Tür und sah ein ganz brüchiges treppenhaus schwarz und verbrannt, richtig kaputt vom feuer.
    Ich soll es schuld sein weil ich es angezündet hätte
    ich hob das brot nur zum teil auf...

    dann bin ich aufgewacht....was ich komisch finde ist das Ich das behalten konnte obwohl ich normalerweise immer meine Träume vergesse ....
    was hat das alles zu bedeuten? vielleicht könnt ihr mir helfen ich bin ratlos :confused:
     
  2. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Hallo Babymina,
    ich lese so eine Mischung aus Angst und schlechtem Gewissen aus dem Traum heraus und aus der Art, wie Du ihn beschreibst. Sind das die Emotionen, die Dich da in dem Traum geplagt haben? Angst und ein schlechtes Gewissen?

    Beschreib sie doch mal genauer, bitte. Benenne mal die Gefühle, die Du hattest.

    Schön, ein Epos also. Ich liebe solche Träume. Ein "Akt" baut auf den anderen auf. Schauen wir mal.

    Akt 1:
    Die alte weise Frau steht auf dem Berg und blickt über das Tal. Ein wunderschönes Bild, ein archetypisches. Die weise alte Frau ist leer innendrin, sie schaut nur über das Tal und blickt in die Berge. Sehr schön, diese Szene. Nun auf zum 2. Akt:

    Babymina springt aus der Einführungszene aus der Thematik "alte Frau" hinaus und in sich selbst hinein. Sie liegt, träumte von der alten Frau, und wacht nun in ihrem Zimmer auf. Sie hört ein Geräusch, einen Knall, etwas ist geschehen. Sie ist aufgeregt. Im Wohnzimmer steht ein schwarzer Mann. Er hat ihr etwas geraubt: ihre Juwelen. Das Heiligste. (ist die Unschuld gemeint? Wir wissen es nicht, aber: er hat etwas geraubt. Und steht noch da als Schatten.)

    Der Schwarze Mann, der ist ja ein aus dem mythologischen Raum stammender Herr, der das symbolisiert, das uns geraubt wurde. Er symbolisiert unseren "Schatten", das ist das, was uns fehlt, von dem wir aber bisher nicht wußten, daß es uns fehlt.

    Aha, eine Schule offensichtlich. Der Blonde Herr betreibt also eine Schule, bei der man mit einem geschlechtslosen Wesen und einem Affen Karten spielt. Dieser blonde Herr, der Meister sozusagen oder aber nur der Gastgeber, läßt Dich alleine in die Küche gehen, wo sich ein Loch in der Erde auftut und schon reisen wir durch dieses Loch weiter, durch die Angst, umgebracht zu werden hindurch. Hinein in's Schwarze Loch also, ab in die Vergangenheit und wir sehen im 4. Akt den Anlaß für diese ganze Szenerie:

    Wunderschön. Die Mutter, repräsentiert durch die Frau des Schwarzen Mannes, gibt dem Kind durch das Werfen des Brotes den Hinweis, doch mal das ursächliche Bild für diese Reise zu betrachten: der Blick hinunter in die zerstörte Treppe. Und das Kind fühlt in sich, daß es das Treppenhaus angezündet hat. Es hat einfach Angst, daß es damit etwas zu tuen haben könnte. Und was würde erst der Vater sagen, wenn er nach Hause käme, das Treppenhaus wäre verbrannt und man wäre es schuld?

    Das Gefühl, das der Traum löst ist also ein kindliches Gefühl, eine Angst und Hilflosigkeit, empfunden auf der dagewesenen oder auch nur erahnten Gefahr, für etwas "Schlechtes", für eine Katatstrophe sozusagen, verantwortlich gemacht zu werden. So eine Katastrophe kann zum Beispiel das Kind empfinden, wenn sich die Eltern scheiden lassen: es fühlt sich schuldig dafür, daß die Trennung geschah. Auch, wenn es das nicht ist.

    Meines Erachtens steht der Traum also für die Verarbeitung des Gefühls der Schuld, und das Ziel des Traumes ist Vergebung. Und der Wunsch, der dahintersteckt, ist, angenommen und geliebt zu werden. Du könntest Dich also fragen: wo in mir wird mein inneres Kind von etwas gefangen genommen, wo es eigentlich unschuldig dran ist und wo es nix dafür kann?

    Es ist ein Traum, der sehr tief an der Urangst des Menschen vor dem Großen Unbekannten und der mit ihm/ihr einhergehenden Angst lebt. Ein tiefer Archetypus. Das zeugt von einem reifen Bewußtsein. :)



     
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