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Mann wollte mich erschießen

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Waldkapelle, 20. Mai 2012.

  1. Waldkapelle

    Waldkapelle Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2012
    Beiträge:
    210
    Ort:
    Niederösterreich, Thermenregion
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    Liebe Forumsmitglieder!

    Ich möchte euch einen Traum in Kurzform schildern und ersuche euch mir bei der Deutung zu helfen.

    ImTraum half ich auf einem hohen Gebäude eine TV-Antenne montieren und als ich mich über das Geländer beugte, stürzte ich in die Tiefe (mehrere Stockwerke). Zum Glück war an der Antenne ein Kabel montiert, dass mich vor den Aufschlag etwas abbremste und ich blieb unverletzt.
    Danach bin ich in die Stadt gegangen und es wurde dunkel. Einige Schritte vor einem Lokal sah ich einen Mann aus dem Lokal rennen, er blieb draußen stehen und ich konnte das Geräusch einer Pistole (das metallische Geräusch wenn sich der Verschluß schließt) hören. Ich sah die Pistole dann auch in der Hand des Mannes. Er warf die Pistole auf die STraße, rannte gegeüber vom Lokal in einen Park neben der Kirche und fasste sich mit beiden Händen an den Kopf ( also würde er andeuten "Oh Gott, was habe ich getan"). Ich hatte ein Handy in der Hand und wollte die Polizei verständigen, schaffte es aber nicht. Als mich der Mann entdeckte, kam er aus dem Park griff sich die Pistole und wollte auf mich schießen. Aber ich bin weggerannt und er wie der Teufel hinter mir her. Irgendwo hat er mich eingeholt, weil ich stolperte und so lag ich auf dem Rücken vor ihm und wir sahen uns an. Er richtete die Pistole auf mein Gesicht, schaffte es aber nicht abzudrücken. Dann wich er 3 Schritte zurück, ließ sich verzweifelt auf den Rücken fallen, setzte sich die Pistole an die Stirn und schaffte es aber auch hier nicht abzudrücken. Dann warf er die Pistole in die Wiese und weinte bitterlich. Kurz danach war der Traum zu Ende.


    Was kann das bedeuten?

    Im Moment bin ich in einer komplizierten Lebenslage (ganzes Leben wie Kartenhaus eingestürzt, Liebeskummer, überlege die Scheidung, neue Wohnung, totaler Neubeginn..). Kann es sein, dass dieses "erschießen wollen, aber nicht können" auf mich hinweist, dass ich Probleme damit habe eine "wichtige Entscheidung" zu treffen. Oder deute ich das falsch?


    Liebe Grüße
    Waldkapelle
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.548
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Hallo Waldkapelle,

    wie Du selbst schon vermutest, ist der Traum die Beschreibung Deiner augenblicklichen Situation. Die Stadt umschreibt dabei die Geselligkeit im weiteren Sinne, in der es dunkel wird.

    In der ersten Sequenz mit der Pistole geht es um den eigentlichen Grund, der zu dieser Situation geführt hatte. Das Knacken der Pistole umschreibt den Augenblick, indem Dir das ganze Ausmaß der Situation bewußt wurde. Damit wirfst Du alles auf die "Straße" Deines bisherigen Lebens und flüchtest in den Park und die Kirche, um zu einer inneren Ruhe und Einkehr zu kommen. Ja, Du hast schon selbst die Erklärung geliefert, warum Du Dich in der Kirche an den Kopf faßt, Du möchtest damit zu einer Erkenntnis finden.

    Du suchst mit dem Handy nach einer Lösung und hoffst mit Deinem Überich in Sachen Ordnung und Moral (Polizei) die Situation wieder in den Griff zu bekommen. In der folgenden Sequenz wird Dir dann klar, daß Du aus dieser Situation nicht entkommen kannst und Dich dieses Problem immer wieder einholen wird.

    Die Szene mit der Pistole beschäftigt sich mit dem Zweifel an Deinem Selbstwertgefühl, um diese Situation verändern zu können. Du fürchtest, daß bei alledem Dein Selbstbildnis sterben könnte, deshalb ringst Du verzweifelt mit diesem „Mann“ (mit Dir selbst). Es ist eigentlich ganz natürlich, daß Du in dem Traum nicht sterben kannst, denn es geht ja in den Träumen nur einen symbolischen Tod, der ultimative Tod widerspricht hingegen dem Überlebenswillen des Menschen und ist deshalb im Seelenbereich inakzeptabel.

    Mit dem Weinen befreien wir uns eigentlich von angestauten Emotionen, deshalb wird dieser Wunsch nach Befreiung aus dieser Situation als Fazit ans Ende des Traumes gestellt. Es geht also in diesem Traum um einen ganz natürlichen inneren Interessenkonflikt mit der Sorge um Dein Selbstbildnis.

    "Tempus fugit", ist eine alte Lebensweisheit, die ich Dir in dieser Sache mit auf den Weg geben möchte :zauberer2


    Merlin
     
  3. Waldkapelle

    Waldkapelle Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2012
    Beiträge:
    210
    Ort:
    Niederösterreich, Thermenregion
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    Danke für die ausführliche Beschreibung und Bestätigung meines Verdachts!

    Ich ringe derzeit tatsächlich heftig damit mein Leben völlig umzukrempeln und für einen Neuanfang muss ich mein bisheriges Leben quasi "sterben lassen". Das wird für die engste Familie eine emotionale Belastung bedeuten, wie ich sie im Traum erlebt habe.
    Vor allem die Angst vor der Entscheidung - nein ich muss mich korrigieren denn die Entscheidung habe ich schon getroffen - die Angst davor die Entscheidung umzusetzen ist riesengroß!

    Gerade habe ich in einem Buch gelesen "Schuldgefühle sind der natürliche Feind unseres Wachstums!". Und ganau an diesem Punkt stecke ich fest. Entscheide ich mich für Schuldgefühle und Wachstum, oder opfere ich mich selbst und mein Glück, nur damit ich anderen (mir selber schon) keinen Kummer bereite.

    Danke nochmals für die Traumdeutung!!!!

    Liebe Grüße
    Waldkapelle
     
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