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Krishna der Transzendentale Herr

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von anadi, 5. April 2017.

  1. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Șrimad Bhagavatam 10.10.6.7-13 (Kanto 10, Kapitel 6 Verse 7-13 )
    Das Leben Sri Krishnas


    Putana gibt Krishna ihre giftige Brust zu saugen, und Er saugt auch ihre Lebenslüfte
    Die gestorbene Putana nimmt ihre ursprüngliche Gestalt an

    bāla-grahas tatra vicinvatī śiśūn
    yadṛcchayā nanda-gṛhe 'sad-antakam
    bālaḿ praticchanna-nijoru-tejasaḿ
    dadarśa talpe 'gnim ivāhitaḿ bhasi
    7

    Die Hexe, immer an Säuglingen denkend, - grahaḥ bāla tatra vicinvatī śiśūn
    Sah plötzlich auf dem Bett im Nandas Haus - dadarśa yadṛcchayā talpe nanda-gṛhe
    Denjenigen, der die Unwahrheit zerstört - asat-antakam
    Ein Kind dessen unvorstellbaren Kräften verborgen waren - bālam nija-uru-tejasam praticchanna
    Wie ein schwellendes Feuer, von Asche bedeckt - agnim iva āhitam bhasi

    vibudhya tāḿ bālaka-mārikā-grahaḿ
    carācarātmā sa nimīlitekṣaṇaḥ
    anantam āropayad ańkam antakaḿ
    yathoragaḿ suptam abuddhi-rajju-dhīḥ
    8

    Derjenige, der die unbegrenzte Seele ist, beweglich und unbeweglich– saḥ ātmā anantam cara-acara
    Verstand die Hexe, die Kinder tötete - vibudhya tām graham bālaka-mārikā
    Und schloss die Augen - nimīlita-īkṣaṇaḥ
    Sie nahm Denjenigen, welche ihr Ende wurde, auf ihrem Schoss - āropayat ańkam antakam
    Wie eine nicht intelligente Person - yathā abuddhi
    Die eine schlafende Schlange für einen Seil hält. - dhīḥ uragam suptam rajju

    tāḿ tīkṣṇa-cittām ativāma-ceṣṭitāḿ
    vīkṣyāntarā koṣa-paricchadāsivat
    vara-striyaḿ tat-prabhayā ca dharṣite
    nirīkṣyamāṇe jananī hy atiṣṭhatām
    9

    Als die Mütter diejenige, deren Herz - jananī tām tīkṣṇa-cittām
    grausam war (die Hexe) und sich freundlich zu sein anstrengte, innen (im Haus) sahen - ca ceṣṭitām ati-vāma vīkṣya antarā
    wie ein Schwert von Scheide bedeckt - asi-vat koṣa-paricchada
    und als sie (die Mütter) von ihrer Erscheinung als wunderschöne Frau überwältigt waren - dharṣite tat-prabhayā vara-striyam
    Schauten sie sie (die Hexe) an regungslos - nirīkṣyamāṇe hi atiṣṭhatām

    tasmin stanaḿ durjara-vīryam ulbaṇaḿ
    ghorāńkam ādāya śiśor dadāv atha
    gāḍhaḿ karābhyāḿ bhagavān prapīḍya tat-
    prāṇaiḥ samaḿ roṣa-samanvito 'pibat
    10

    Somit stellte die schreckliche Hexe das Kind auf ihrem Schoss - tasmin ulbaṇam ghorā ādāya ańkam śiśoḥ
    Und gab ihm ihr Busen mit unverdaulichen Gift (gerieben) (im Mund). - dadaustanam vīryam durjara
    Danach, von Ärger ergriffen, griff der Transzendentalen Herr - atha samanvitaḥ roṣa bhagavān
    Mit den Händen (den Busen), verursachte ihr Leid - gāḍham karābhyām prapīḍya
    Und saugte gleichzeitig alle ihre Lebenslüfte - apibat samam tat-prāṇaiḥ

    sā muñca muñcālam iti prabhāṣiṇī
    niṣpīḍyamānākhila-jīva-marmaṇi
    vivṛtya netre caraṇau bhujau muhuḥ
    prasvinna-gātrā kṣipatī ruroda h
    a 11

    Somit saugte (Krișna) das Gift und das ganze Leben von ihr Lebenszentren - iti niṣpīḍyamānā (niṣpa damana) akhila-jīva-marmaṇi
    Sie (Pūtanā) schrie "Lass mich los, saug nicht mehr an meiner Brust." - sā muñca muñca alam
    Sie machte große Augen, trampelte mit den Füssen und kämpfte mit den Händen; - vivṛtya netre kṣipatī caraṇau bhujau
    ihr Körper schwitzte und sie weinte unentwegt - prasvinna-gātrā muhuḥ ruroda ha

    tasyāḥ svanenātigabhīra-raḿhasā
    sādrir mahī dyauś ca cacāla sa-grahā
    rasā diśaś ca pratinedire janāḥ
    petuḥ kṣitau vajra-nipāta-śańkayā
    12

    Ihre tiefen und starken Schreien - svanena ati gabhīra raḿhasā tasyāḥ
    Veranlassten die Berge und die ganze Atmosphäre zu zittern - cacāla sa-adriḥ mahī dyauḥ ca
    Und widerhallte auf alle Planeten bis zu den niederen Welten in alle Richtungen - pratinedire sa-grahā rasā diśaḥ
    Die Menschen warfen sich zu Boden, einen großen Unglück ahnend - ca janāḥ petuḥ kṣitau vajra-nipāta-śańkayā

    niśā-carītthaḿ vyathita-stanā vyasur
    vyādāya keśāḿś caraṇau bhujāv api
    prasārya goṣṭhe nija-rūpam āsthitā
    vajrāhato vṛtra ivāpatan nṛpa
    13

    O Konig, auf diese Weise ging der Harr der feindlichen Frau, die in der Brust litt, - nṛpa ittham keśān niśā-carī vyathita-stanā
    drunter und drüber und die Hände und Füße gingen auseinander - vyasuḥ caraṇau bhujau vyādāya
    Danach fing sie in der Größe zu wachsen, bis zu ihrer ursprünglichen Größe - api prasārya nija-rūpam
    Auf die Weide wo sie gefallen war - goṣṭhe āsthitā
    So wie (ein anderer Asura) Vrita, welcher von der Donnerkeil (Indras, alias Jehova) niedergeschmettert war - iva vṛtraḥ apatat vajra-āhataḥ

    Putana gibt Krishna ihre giftige Brust zu saugen, und Er saugt auch ihre Lebenslüfte
    Die gestorbene Putana nimmt ihre ursprüngliche Gestalt an
     
  2. anadi

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    Șrimad Bhagavatam 10.6.14-18 (Kanto 10, Kapitel 6 Verse 14-18 )
    Das Leben Sri Krishnas


    Krishna spielt auf dem Körper Putanas

    patamāno 'pi tad-dehas
    tri-gavyūty-antara-drumān
    cūrṇayām āsa rājendra
    mahad āsīt tad adbhutam
    14

    O König, obwohl atemlos - rājendra patamānaḥ api
    Jener riesige Körper - tat-dehaḥ tat mahat āsīt
    Welcher Bäume in einem Bereich von 12 Meilen zu Boden geschlagen hatte, war wundervoll - cūrṇayām āsa drumān tri-gavyūti-antara adbhutam

    īṣā-mātrogra-daḿṣṭrāsyaḿ
    giri-kandara-nāsikam
    gaṇḍa-śaila-stanaḿ raudraḿ
    prakīrṇāruṇa-mūrdhajam

    andha-kūpa-gabhīrākṣaḿ
    pulināroha-bhīṣaṇam
    baddha-setu-bhujorv-ańghri
    śūnya-toya-hradodaram

    santatrasuḥ sma tad vīkṣya
    gopā gopyaḥ kalevaram
    pūrvaḿ tu tan-niḥsvanita-
    bhinna-hṛt-karṇa-mastakāḥ
    17

    Die Zähne waren schrecklich, wie spitze Masten - daḿṣṭra āsyam ugra mātra īṣā
    Die Nasenhölen waren wie Höhlen in die Berge - nāsikam giri-kandara
    Die Busen waren beeindruckend, wie zwei Felsen - stanam raudram gaṇḍa-śaila
    Der zerzauste Kopfhaar war Kupferrot - aruṇa-mūrdha-jam prakīrṇa
    Die Augen waren tief wie zwei Brunnen - akṣam gabhīra andha-kūpa
    Das schreckliche Becken war wie ein Sand-Dam - āroha-bhīṣaṇam pulina
    Die großen Armen und Beine waren wie hängenden Brücken - uru bhuja ańghri setu baddha
    Das Abdomen war wie ein See ohne Wasser - udaram hrada śūnya-toya

    Obwohl die Herzen, die Ohren und die Geister der Kuhhirten und Kuhhirtenfrauen von ihren Schreien überfallen wurden - tu hṛt karṇa mastakāḥ gopāḥ gopyaḥ pūrvam bhinna tat-niḥsvanita
    Als sie ihr Körper sahen, wurden sie von Angst ergriffen - vīkṣya tat kalevaram santatrasuḥ sma

    bālaḿ ca tasyā urasi
    krīḍantam akutobhayam
    gopyas tūrṇaḿ samabhyetya
    jagṛhur jāta-sambhramāḥ
    18

    Ohne Angst, spielte das Kind (Krișna) - akutobhayam bālam ca krīḍantam
    Auf dem oberen Teil ihrer Brust - urasi tasyāḥ (a Pūtanei)
    Die Kuhhirtinnen näherten sich schnell - gopyaḥ sam-abhyetya tūrṇam
    Und nahmen Ihn voller Zuneigung weg denn sie waren perplex - jagṛhuḥ jāta-sam-bhramāḥ
     
  3. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Șrimad Bhagavatam 10.6.19-20 (Kanto 10, Kapitel 6 Verse 19-20 )
    Das Leben Sri Krishnas

    Riten zum Schutzen

    yaśodā-rohiṇībhyāḿ tāḥ
    samaḿ bālasya sarvataḥ
    rakṣāḿ vidadhire samyag
    go-puccha-bhramaṇādibhiḥ

    go-mūtreṇa snāpayitvā
    punar go-rajasārbhakam
    rakṣāḿ cakruś ca śakṛtā
    dvādaśāńgeṣu nāmabhiḥ
    20

    Um das Kind vor allem möglichen zu schützen - rakṣām bālasya sarvataḥ
    Fingen Yașoda und Rohini an, zusammen mit den anderen, - ādibhih yaśodā-rohiṇī bhyām tāḥ samam
    (ihn) um den Schwanz einer Kuh komplet zu drehen - ̣ vidadhire bhramaṇa samyak go-puccha
    Dann haben sie Ihn mit Kuhurin gewaschen - snāpayitvā go-mūtreṇa
    Und mit dem Staub der Kuhbeinen gerieben - punaḥ go-rajasā

    Um das Kind zu schützen - rakṣām arbhakam cakruḥ ca
    Haben sie Kuhmist auf 12 Plätze Seiner Körpers, zusammen mit dem Aussprechen spirituellen Namen des Transzendentalen Herrn, getragen- śakṛtā dvādaśa-ańgeṣu nāmabhīḥ

    Tika:
    Die Vaishnavas tragen auch Tilak (gem. der spirituellen Schulen, sie angehören) aus bestimmten Lemm auf 12 Plätze des Körpers.

    dvādaśa-tilaka-mantra ei dvādaśa nāma
    ācamane ei nāme sparśi tat-tat-sthāna


    (Wenn man ) 12 Mal Tilak (auf dem Körper trägt) die Mantras sind die 12 Namen- dvādaśa-tilaka mantra ei dvādaśa nāma
    Wenn wir uns den Mund reinigen, schlürfen wir Wasser (und sagen) diese Namen - ācamane ei nāme —
    Wir berühren die dementsprechenden Plätze (des Körpers) - sparśi tat-tat-sthāna

    Tika:
    Man sagt folgendes Mantra, wenn man Tilak für das Tragen auf dem Körper vorbereiten

    lalāṭe keśavaḿ dhyāyen nārāyaṇam athodare
    vakṣaḥ-sthale mādhavaḿ tu govindaḿ kaṇṭha-kūpake
    viṣṇuḿ ca dakṣiṇe kukṣau bāhau ca madhusūdanam
    trivikramaḿ kandhare tu vāmanaḿ vāma-pārśvake
    śrīdharaḿ vāma-bāhau tu hṛṣīkeśaḿ tu kandhare
    pṛṣṭhe ca padmanābhaḿ ca kaṭyāḿ dāmodaraḿ nyaset


    Wenn man Tilak trägt, sagt man folgende Mantras

    1. Auf dem Stirn – om Keșavaya namaha (lass uns Keșava erinnern)
    2. Auf dem Abdomen – om Narayanya namaha (lass uns Naryan erinnern)
    3. Auf die Brust – om Madhavaya namaha (lass uns Madhava erinnern)
    4. Auf dem unteren Bereich des Halses – om Govindaya namaha (lass uns Govinda erinnern)
    5. Auf der rechten Seite des Abdomens – om Vișnave namaha (lass uns Vișnu erinnern)
    6. Auf dem rechten Arm – om Madhusunaya namaha (lass uns Madhusun erinnern)
    7. Auf der rechten Schulter – om Trivikramaya namaha (lass uns Trivikram erinnern)
    8. Auf der linken Seite des Abdomens - om Vamanaya namaha (lass uns Vaman erinnern)
    9. Auf dem linken Arm - om Șridaraya namaha (lass uns Șridar erinnern)
    10. Auf der linken Schulter - om Hrișikeșaya namaha (lass uns Hrișikeș erinnern)
    11. Auf die Wirbelsäule in unterem Bereich - om padmanābhaya namaha (lass uns Padmanābha erinnern)
    12. Auf die Wirbelsäule in oberen Bereich - om dāmodaraya namaha (lass uns Dāmodara erinnern)
     
  4. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Șrimad Bhagavatam 10.6.21-26 (Kanto 10, Kapitel 6 Verse 21-26 )
    Das Leben Sri Krishnas

    Schutzgebete

    gopyaḥ saḿspṛṣṭa-salilā
    ańgeṣu karayoḥ pṛthak
    nyasyātmany atha bālasya
    bīja-nyāsam akurvata
    21

    Die Gopis haben Wasser (für Läuterung) berührt - gopyaḥ saḿspṛṣṭa-salilāḥ
    Und setzten es merklich mit den Händen auf dem Körper - nyasya pṛthak karayoḥ ańgeṣu
    Dann führten sie die Läuterung des Kindes durch - akurvata bīja-nyāsam atha bālasya

    Tika:
    Mit jenem Wasser haben sie bestimmte Stellen des Körpers des Kindes berührt und
    dabei sprachen bestimmte Namen des Transzendentalen Herrn um jene Teile des Körpers zu schützen.

    avyād ajo 'ńghri maṇimāḿs tava jānv athorū
    yajño 'cyutaḥ kaṭi-taṭaḿ jaṭharaḿ hayāsyaḥ
    hṛt keśavas tvad-ura īśa inas tu kaṇṭhaḿ
    viṣṇur bhujaḿ mukham urukrama īśvaraḥ kam

    cakry agrataḥ saha-gado harir astu paścāt
    tvat-pārśvayor dhanur-asī madhu-hājanaś ca
    koṇeṣu śańkha urugāya upary upendras
    tārkṣyaḥ kṣitau haladharaḥ puruṣaḥ samantāt
    23

    Der Herr Aja soll deine Füße schützen, Herr Maniman deine Knien - ajaḥ avyāt tava ańghri maṇimān jānu
    danach Herr Yaghia die Schenkel - atha yajñaḥ urū
    Herr Acyuta die Gesäßbacken und den Abdomen Herr Hayagriva - acyutaḥ kaṭi-taṭam jaṭharam hayāsyaḥ
    Das Herz, Herr Keșava -hṛt keśavaḥ
    Die Brust, der Höchste Kontrollierende (Ișa) - tvat uraḥ īśaḥ
    Der Sonnengott, den Hals, Herr Vișnu die Arme- tu inaḥ kaṇṭham viṣṇuḥ bhujam

    Den Mund, Herr Urukrama Herr Ișvara, den Kopf - mukham urukramaḥ īśvaraḥ kam
    Der Feuerdiskusträger (soll Dich) von Vorne (beschützen) - cakrī agrataḥ
    Der Keulenträger, Herr Hari soll hinter (Dir) stehen (um Dich zu beschützen) - saha-gadaḥ hariḥ astu paścāt
    Von beiden Seite (sollte Dich) der Töter des Asura-Gott Madhu, der Bogenträger (beschützen) - tvat-pārśvayoḥ dhanuḥ-asī madhu-hā
    Herr Ajana (soll Dich) an Ecken (beschützen) - ajanaḥ ca koṇeṣu
    Der sehr verehrte Muschelhornträger Upendra soll Dich von oben beschützen - śańkhaḥ urugāyaḥ upari upendraḥ
    Garuḍa auf dem Boden und Herr Haladhara von allen Seiten- tārkṣyaḥ kṣitau haladharaḥ puruṣaḥ samantāt

    indriyāṇi hṛṣīkeśaḥ
    prāṇān nārāyaṇo 'vatu
    śvetadvīpa-patiś cittaḿ
    mano yogeśvaro 'vatu
    24

    Der Herr der Sinnen (Hṛṣīkeśa) soll Dir die Sinnen beschützen - hṛṣīkeśaḥ avatu indriyāṇi
    Nārāyaṇ die Lebenslüfte - nārāyaṇaḥ prāṇān
    Der Herr vom Weißen Insel (Kșir-udaka Vișnu) dein Bewußtsein - śvetadvīpa-patiḥ cittam
    Der Herr der Yogis soll dir dein Geist schützen - yogeśvaraḥ avatu manaḥ

    pṛśnigarbhas tu te buddhim
    ātmānaḿ bhagavān paraḥ
    krīḍantaḿ pātu govindaḥ
    śayānaḿ pātu mādhavaḥ

    vrajantam avyād vaikuṇṭha
    āsīnaḿ tvāḿ śriyaḥ patiḥ
    bhuñjānaḿ yajñabhuk pātu
    sarva-graha-bhayańkaraḥ
    26

    Herr Pṛśnigarbha soll dir die Intelligenz schützen- pṛśnigarbhaḥ tu te pātu buddhim
    Und der Transzendentale Herr der Seelen, der Höchste Govinda sollte dich während du spielst beschützen - bhagavān ātmānam paraḥ govindaḥ krīḍanta
    Mādhava, während du schläfst - mādhavaḥ pātu śayānam
    Der Herr der spirituellen Welt Vaikuṇṭha während dein Gang - vaikuṇṭhaḥ avyāt vrajantam
    Wenn du stehst, der Gemahl der Glücksgöttin - āsīnam tvām śriyaḥ patiḥ
    Und wenn du genießt, Herr Yajña-bhuk, von dem alle Planeten Angst haben - bhuñjānam pātu yajñabhuk protect; sarva-graha-bhayam-karaḥ
     
  5. anadi

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    Șrimad Bhagavatam 10.6.27-30 (Kanto 10, Kapitel 6 Verse 27-30 )
    Das Leben Sri Krishnas


    Die feinstoffliche Wesen („Geister“) die böses tun:
    Ḍākinīs, Yātudhānīs, Kuṣmāṇḍas, Bhūtas, Pretas, Piśācas, Yakṣas, Rākṣasas und Vināyakas
    Berümte Hexen: Koṭarā, Revatī, Jyeṣṭhā, Pūtanā și Mātṛkā

    Wer der spirituelle Name Vishnus chantet, braucht keine Angst zu haben

    ḍākinyo yātudhānyaś ca
    kuṣmāṇḍā ye 'rbhaka-grahāḥ
    bhūta-preta-piśācāś ca
    yakṣa-rakṣo-vināyakāḥ
    27

    koṭarā revatī jyeṣṭhā
    pūtanā mātṛkādayaḥ
    unmādā ye hy apasmārā
    deha-prāṇendriya-druhaḥ

    svapna-dṛṣṭā mahotpātā
    vṛddhā bāla-grahāś ca ye
    sarve naśyantu te viṣṇor
    nāma-grahaṇa-bhīravaḥ
    29

    All jene böse mystische Wesen wie Ḍākinīs, Yātudhānīs und Kuṣmāṇḍas - ye sarve ḍākinyaḥ yātudhānyaḥ ca kuṣmāṇḍāḥ
    Jagen Kinder - ye arbhaka-grahāḥ
    Die feinstoffliche böse Wesen wie Bhūtas, Pretas, Piśācas, Yakṣas, Rākṣasas und Vināyakas — bhūta-preta-piśācāś ca yakṣa-rakṣo-vināyakāḥ
    Und die Hexen Koṭarā, Revatī, Jyeṣṭhā, Pūtanā und Mātṛkā - koṭarā revatī jyeṣṭhā pūtanā mātṛkā
    Hervorrufen Verrücktheit, Gedächtnisverlust - ye hi unmādāḥ apasmārāḥ
    Stören den Körper, die Lebenslüfte und die Sinne - druhaḥ deha-prāṇa-indriya

    Sie geben schlechte Träume, und verursachen große Störungen; - svapna-dṛṣṭāḥ mahā-utpātāḥ
    Erfahren in dem Angriff der Kinder, - vṛddhāḥ bāla-grahāḥ ca
    Sind sie von den Leuten besiegt, die den spirituellen Namen Vishnus chanten, von denen sie Angst haben - naśyantu bhīravaḥ te nāma-grahaṇa viṣṇoḥ

    Tika:
    Die Gopis wußten es und chanteten verschiedene Name,
    von verschiedenen Formen des Transzendentalen Herrn, wie in vorigen Versen angegeben.

    śrī-śuka uvāca
    iti praṇaya-baddhābhir
    gopībhiḥ kṛta-rakṣaṇam
    pāyayitvā stanaḿ mātā
    sannyaveśayad ātmajam
    30

    Śrī Śuka sagte: Auf diese Weise lebenslang (an Krishna) gebunden - śrī-śukaḥ uvāca iti praṇaya-baddhābhiḥ
    Die Kuhhirtenfrauen sorgten für den Schutz (Krișnas) - gopībhiḥ kṛta-rakṣaṇam
    Und nachdem seine Mutter ihn gestillt hat, legte sie ihn zu schlafen - pāyayitvā stanam ātmajam mātā sannyaveśayat
     
  6. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Șrimad Bhagavatam 10.6.31-38 (Kanto 10, Kapitel 6 Verse 31-38 )
    Das Leben Sri Krishnas



    Krishna verleiht Bhakti (Hingabe für Ihn) denjenigen, welche Ihm direkt dienen (wie Putana getan hat)

    tāvan nandādayo gopā
    mathurāyā vrajaḿ gatāḥ
    vilokya pūtanā-dehaḿ
    babhūvur ativismitāḥ


    Inzwischen kamen die vom Nanda geführten Kuhhirten – tāvat gatāḥ nanda-ādayaḥ gopāḥ
    aus Mathura in Vrindavan zurück - mathurāyāḥ vrajam
    und als sie den Körper Putanas gesehen haben, haben sich sehr gewundert - vilokya pūtanā-deham babhūvuḥ ati vismitāḥ

    nūnaḿ batarṣiḥ sañjāto
    yogeśo vā samāsa saḥ
    sa eva dṛṣṭo hy utpāto
    yad āhānakadundubhiḥ


    O, sicherlich Ānakadundubhi (Vasudev, welche die Einwohner Vrindavans gewarnt hatte) ist ein Hellseher - bata nūnam saḥ ānakadundubhiḥ sañjātaḥ ṛṣiḥ
    Und ein Maister der mystischen Yoga geworden - samāsa yoga-īśaḥ
    Wie könnte er ansonsten das Unheil voraussagen? - vā yat āha dṛṣṭaḥ saḥ utpātaḥ eva hi

    kalevaraḿ paraśubhiś
    chittvā tat te vrajaukasaḥ
    dūre kṣiptvāvayavaśo
    nyadahan kāṣṭha-veṣṭitam


    Die Einwohner Vrindavans, nachdem sie den Körper (Putanas) mit Äxten zerstückelt haben - vraja-okasaḥ chittvā tat kalevaram paraśubhiḥ
    Haben sie sie zu Seite gelegt, mit Holz gedeckt und haben sie verbrannt - te kṣiptvā dūre avayavaśaḥ kāṣṭha-veṣṭitam nyadahan

    dahyamānasya dehasya
    dhūmaś cāguru-saurabhaḥ
    utthitaḥ kṛṣṇa-nirbhukta-
    sapady āhata-pāpmanaḥ


    Weil Krișna (vom Busen Putanas) gegessen (gesaugt) hat - kṛṣṇa-nirbhukta
    Wurden ihre Sünden sofort zerstört - pāpmanaḥ sapadi āhata
    Und somit war der Rauch aus der Verbrennung ihres Körpers - dhūmaḥ utthitaḥ dahyamānasya dehasya
    Sehr wohl duftend, wie Aguru-Holz - ca aguru-saurabhaḥ

    pūtanā loka-bāla-ghnī
    rākṣasī rudhirāśanā
    jighāḿsayāpi haraye
    stanaḿ dattvāpa sad-gatim
    kiḿ punaḥ śraddhayā bhaktyā
    kṛṣṇāya paramātmane
    yacchan priyatamaḿ kiḿ nu
    raktās tan-mātaro yathā


    Pūtanā, welche eine Rākṣasī war, angewöhnt Kinder zu töten, - pūtanā rākṣasī loka-bāla-ghnī
    Und weil sie blutdurstig war, war sie auf Töten - rudhira-aśanā jighāḿsayā
    Aber, nur weil sie ihr Busen dem Transzendentalen Herrn (Hari) anbot - api dattvā stanam haraye
    Erreichte sie das transzendentale Ziel - āpa sat-gatim
    Was zu sagen über diejenige welche Transzendentales Vertrauen in und Hingabe zu Krișna, die Überseele, haben? - kim punaḥ śraddhayā bhaktyā kṛṣṇāya paramātmane
    Und was zu sagen von diejenigen, welche wie Mütter ihn schützen und sich selbst dem Liebsten (Krișna) anbieten - kim yathā tat-mātaraḥ raktāḥ yacchan priya-tamam

    padbhyāḿ bhakta-hṛdi-sthābhyāḿ
    vandyābhyāḿ loka-vanditaiḥ
    ańgaḿ yasyāḥ samākramya
    bhagavān api tat-stanam
    yātudhāny api sā svargam
    avāpa jananī-gatim
    kṛṣṇa-bhukta-stana-kṣīrāḥ
    kim u gāvo 'numātaraḥ


    (Seine) Füssen befinden sich im Herzen Seiner Geweihten - padbhyāḿ bhakta-hṛdi-sthābhyāḿ
    Und Er ist auf allen ansehnlichen Planeten verehrt - vandyābhyām loka-vanditaiḥ
    Ihr (Putanas) Körper wurde vom Transzendentalen Herrn umarmt- ańgam yasyāḥ samākramya bhagavān
    Obwohl eine Hexe, aufgrund ihrer Brüste - yātudhānī api api tat-stanam
    Erreichte sie die paradiesische Svarga-loka wo sie eine Mutter wurde - sā avāpa svargam jananī-gatim
    Und hat Krișna mit ihrem Brustmilch gestillt - kṛṣṇa-bhukta-stana-kṣīrāḥ
    Was zu sagen von den Kühen, die wie Mütter (für Krișna) waren - kim u gāvaḥ anu-mātaraḥ
     
  7. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Șrimad Bhagavatam 10.6.39-42 (Kanto 10, Kapitel 6 Verse 39-42 )
    Das Leben Sri Krishnas


    Die Welt der Seelenwanderung ist die Welt der Ignoranten
    Der Sterblche, welcher mit Vertrauen über diese wundervolle Befreiung Putanas von dem Säugling Krishna hört,
    erreicht Zuneigung für den Transzendentalen Herr Govinda

    payāḿsi yāsām apibat
    putra-sneha-snutāny alam
    bhagavān devakī-putraḥ
    kaivalyādy-akhila-pradaḥ

    tāsām avirataḿ kṛṣṇe
    kurvatīnāḿ sutekṣaṇam
    na punaḥ kalpate rājan
    saḿsāro 'jñāna-sambhavaḥ


    O,König, Kișna, der Sohn Devakis - rājan kṛṣṇe devakī-putraḥ
    Welcher die Milch trank, welche aus Zuneigung reichlich für den Sohn floss, - yāsām apibat payāḿsi snutāni alam sneha putra
    Und alles, angefangen mit der perfekten Loslösung (von der materielle Welten) vergibt- akhila-pradaḥ kaivalya-ādi
    Hat sie (die Kuhhirtenfrauen) dazu gebracht - kurvatīnām tāsām
    Ihn immer als ein Sohn zu sehen - īkṣaṇam aviratam suta
    Und damit machte deren Rückkehr in der Welt der Seelenwanderung - kalpate punaḥ saḿsāraḥ
    Die Welt derjenigen, die mit der Ignoranz Gemeinschaft haben, unmöglich - sambhavaḥ ajñāna na

    kaṭa-dhūmasya saurabhyam
    avaghrāya vrajaukasaḥ
    kim idaḿ kuta eveti
    vadanto vrajam āyayuḥ

    te tatra varṇitaḿ gopaiḥ
    pūtanāgamanādikam
    śrutvā tan-nidhanaḿ svasti
    śiśoś cāsan suvismitāḥ
    40

    Als die Bewohner von Vraja den duftenden Rauch des Grasses (wo der Körper Putanas war) - vraja-okasaḥ dhūmasya saurabhyam kaṭa
    Gerochen haben, haben sie gefragt, woher es kommt - avaghrāya kim idam kutaḥ
    So sprachen selbstverständlich die Bewohner Vrajas als sie hingingen - eva iti vadantaḥ vrajamā yayuḥ

    Als sie ankamen, haben ihnen die Kuhhirten erzählt - te tatra gopaiḥ varṇitam
    Wie Putana (da) gelangt ist und was sie getan hat. - pūtanā-āgamana-ādikam
    Nachdem sie hörten wie Putana gestorben ist - śrutvā tat-nidhanam
    Haben sie dem Kind alles was glückverheißend ist, geopfert, als sie sehr erstaunt waren - ca āsan svasti śiśoḥ su-vismitāḥ

    nandaḥ sva-putram ādāya
    pretyāgatam udāra-dhīḥ
    mūrdhny upāghrāya paramāḿ
    mudaḿ lebhe kurūdvaha


    O Nachfolger der Kuru Dynastie, Nanda nahm das Kind (Krișna) - kuru-udvaha nandaḥ ādāya sva-putram
    Als wäre aus dem Bereich des Todes zurückgekehrt - pretya-āgatam
    Und erregt roch er sein Kopf - udāra-dhīḥ upāghrāya mūrdhni
    Und erreichte die höchste Glückseligkeit - lebhe paramām mudam

    ya etat pūtanā-mokṣaḿ
    kṛṣṇasyārbhakam adbhutam
    śṛṇuyāc chraddhayā martyo
    govinde labhate ratim


    Jener Sterbliche welcher mit Vertrauen über diese- yaḥ martyaḥ śraddhayā etat
    Wundervolle Befreiung Putanas durch das Kind Krișna hört- adbhutam pūtanā-mokṣam ārbhakam kṛṣṇasya śṛṇuyāt
    Erreicht Zuneigung für (den Transzendentalen Herrn) Govinda - labhate ratim govinde
     
  8. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Șrimad Bhagavatam 10.7.1-6 (Kanto 10, Kapitel 7. Verse 1-6 )
    Das Leben Sri Krishnas

    Wie wird man tugendhaft und rein?
    Wie erreicht man ein hingegebenes Bewusstsein für den Transzendentalen Herrn?
    Wie wird man ein Freund derjenigen, welche alles was direkt mit dem Transzendentalen Herrn verbunden ist, kosten?
    Antwort:
    Indem man Erzählungen über die Tätigkeiten des Transzendentalen Herrn hört, erreicht man all diese.

    Das Badezeremonie Krishnas und sein Setzen zu Bet

    śrī-rājovāca
    yena yenāvatāreṇa
    bhagavān harir īśvaraḥ
    karoti karṇa-ramyāṇi
    mano-jñāni ca naḥ prabho
    yac-chṛṇvato 'paity aratir vitṛṣṇā
    sattvaḿ ca śuddhyaty acireṇa puḿsaḥ
    bhaktir harau tat-puruṣe ca sakhyaḿ
    tad eva hāraḿ vada manyase cet


    Der König sagte: Alles was der Avatar des Transzendentalen Herr Hari, der Höchste Kontrollierende tut - śrī-rājā uvāca yena yena karoti avatāreṇa bhagavān hariḥ īśvaraḥ
    Ist den Ohren angenehm und der Geist bekommt Wissen. - karṇa-ramyāṇi ca manaḥ-jñāni

    Darüber zu hören - yat-śṛṇvataḥ
    Zerstört alles was in uns unrein ist und man wird tugendhaft - apaiti aratiḥ vitṛṣṇā naḥ sattvam ca
    O mein Herr, sage was du denkst (es wäre richtig) - prabho vada manyase
    So dass, die Leute sich läutern - puḿsaḥ acireṇa śuddhyati
    Ein hingegebenes Bewusstsein für den Transzendentalen Herrn Hari erreichen - ca cet bhaktiḥ harau
    Und Freunde mit denjenigen, welche alles was direkt mit dem Transzendentalen Herrn verbunden ist, kosten, werden - sakhyam tat-puruṣe tat eva hāram

    athānyad api kṛṣṇasya
    tokācaritam adbhutam
    mānuṣaḿ lokam āsādya
    taj-jātim anurundhataḥ


    Somit beschreibe andere Wunder über Krișna - atha api anyat adbhutam kṛṣṇasya
    Welcher, auf dem Planeten der Menschen, sich wie ein Menschenkind benommen hat – ācaritam tat-jātim toka anurundhataḥ āsādya mānuṣam lokam

    śrī-śuka uvāca
    kadācid autthānika-kautukāplave
    janmarkṣa-yoge samaveta-yoṣitām
    vāditra-gīta-dvija-mantra-vācakaiś
    cakāra sūnor abhiṣecanaḿ sati


    Śrī Śuka sagte: Zu jener Zeit, als (Krișna) vertieft (in dem Spiel) auf zwei Beine zu stand und (wie ein Kind) an allem interessiert schien- śrī-śukaḥ uvāca kadācit āplave autthānika-kautuka
    Als eine glückverheißende Konstellation erschien - janma-ṛkṣa-yoge
    Sammelten sich die Frauen, die sangen und auch verschieden Instrumente spielten - samaveta-yoṣitām vāditra-gīta
    Sie sprachen Mantras der zwei Mal geborenen aus - dvija-mantra-vācakaiḥ
    Und führten die Badezeremonie für den Sohn der Keuschen (Yaśodā – die Mutter Krișnas) - cakāra abhiṣecanam sūnoḥ satī

    nandasya patnī kṛta-majjanādikaḿ
    vipraiḥ kṛta-svastyayanaḿ supūjitaiḥ
    annādya-vāsaḥ-srag-abhīṣṭa-dhenubhiḥ
    sañjāta-nidrākṣam aśīśayac chanaiḥ


    Die Frau Nandas (Yaśodā) zuerst tauchte (Krișna ins Wasser) - patnī nandasya ādikam kṛta-majjana
    Und beschäftigte Brahmanas in Chanting glückverheißende Hymne - kṛta vipraiḥ svastyayanam
    Sie verehrte sie, hat ihnen reichlich Getreide, Kleidung und Girlande - su-pūjitaiḥ anna-ādya vāsaḥ srak
    Und auch die gewünschte Kühe geschenkt - abhīṣṭa-dhenubhiḥ
    Und hat (Krișna) dessen Augen zugeschlossen waren, zu Bett gelegt- aśīśayat akṣam sañjāta-nidrā śanaiḥ

    autthānikautsukya-manā manasvinī
    samāgatān pūjayatī vrajaukasaḥ
    naivāśṛṇod vai ruditaḿ sutasya sā
    rudan stanārthī caraṇāv udakṣipat


    (Mutter Yaśodā) dachte inbrünstig an (Krishnas) Erhebungszeremonie (auf zwei Beinen) - manāḥ autsukya autthānika
    Und als sie den Geist auf die Versammlung der Bewohner von Vraja fixierte - manasvinī samāgatān vraja-okasaḥ pūjayatī
    Sicherlich hörte sie nicht das Weinen des Kindes - eva vai na aśṛṇot ruditam sutasya
    Welcher nach dem Mutterbusen weinte und strampelte - sā rudan stana-arthī caraṇau udakṣipat
     
  9. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Șrimad Bhagavatam 10.7.7-10 (Kanto 10, Kapitel 7. Verse 7-10 )
    Das Leben Sri Krishnas


    Krișna nur ein Säugling unter einer Karre,
    schafft mit Seinen Beinstoße, sie zu zerschlagen
    Die Kuhhirten glauben den Kinder aber nicht


    adhaḥ-śayānasya śiśor ano 'lpaka-
    pravāla-mṛdv-ańghri-hataḿ vyavartata
    vidhvasta-nānā-rasa-kupya-bhājanaḿ
    vyatyasta-cakrākṣa-vibhinna-kūbaram
    7

    Das Kind schlief unter einem Wagen - śiśoḥ śayānasya adhaḥ anaḥ
    Der kleine, junge Sprössling tritt ihn mit Seinen zarten Füßchen - alpaka pravāla hatam mṛdu-ańghri
    Hat ihn gekippt und zertrümmert - vyavartata vidhvasta
    Das verschiedene Metallzeug aus dem er gemacht war - nānā-rasa-kupya-vidhvaam
    Wurde von den Räderachsen ausgerenkt - vyatyasta cakra-akṣa
    Und den Deichsel gebrochen - kūbaram vibhinna

    dṛṣṭvā yaśodā-pramukhā vraja-striya
    autthānike karmaṇi yāḥ samāgatāḥ
    nandādayaś cādbhuta-darśanākulāḥ
    kathaḿ svayaḿ vai śakaṭaḿ viparyagāt
    8

    Als die wunderbare Yașoda (dies) sah- dṛṣṭvā pramukhāḥ yaśodā
    Wie auch die Frauen aus Vraja, die an der utthāna-Zeremonie teilnahmen - vraja-striyaḥ karmaṇi autthānike
    Und die Versammlung derer, die von Nnada angeführt waren - ca samāgatāḥ yāḥ nanda-ādayaḥ
    Als Zeuge der Wunder, waren sie verwirrt: - adbhuta-darśana ākulāḥ
    (als sie dachten) wie war es möglich, dass der Wagen von allein auseinander ging - katham śakaṭam viparyagāt svayam

    ūcur avyavasita-matīn
    gopān gopīś ca bālakāḥ
    rudatānena pādena
    kṣiptam etan na saḿśayaḥ
    9

    Als die Kuhhirten und die Kuhhirtenfrauen verwirrt waren - gopān gopīḥ ca avyavasita-matīn
    Sagten ihnen die Kinder, die Zeuge waren, - bālakāḥ anena ūcuḥ
    Dass ohne Zweifeln, der Säugling (Krișna) mit den Füßen jenen (Wagen) ausgerenkt hat- na saḿśayaḥ rudatā pādena kṣiptam etat

    na te śraddadhire gopā
    bāla-bhāṣitam ity uta
    aprameyaḿ balaḿ tasya
    bālakasya na te viduḥ
    10

    Die Kuhhirten haben ihnen nicht geglaubt. - gopāḥ na śraddadhire te
    Sie sagten es sei nur Kindergerede - iti uta bāla-bhāṣitam
    Sie waren der unbegrenzten Macht dieses Kindes (Krishna) nicht bewusst - na te viduḥ aprameyam balam tasya bālakasya
     
  10. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Șrimad Bhagavatam 10.7.11-17 (Kanto 10, Kapitel 7. Verse 11-17 )
    Das Leben Sri Krishnas


    Die Brahmanische Eigenschaften und die Kraft die sie verleihen:
    Neidlosigkeit, Wahrhaftigkeit, Stolzlosigkeit, keine Bosheit, Gewaltlosigkeit
    Dadurch werde die Segnungen der Brahmanen nie erfolglos


    rudantaḿ sutam ādāya
    yaśodā graha-śańkitā
    kṛta-svastyayanaḿ vipraiḥ
    sūktaiḥ stanam apāyayat
    11

    Yaśodā nahm zu ihrem Brust das weinende Kind - yaśodā ādāya stanam sutam rudantaḿ
    Und erschreckt, um den (bösen) Einfluss der Planeten zu entfernen - śańkitā apāyayat graha
    Brachte sie Brahmans mit, welche glückverheißende Vedische Hymnen rezitierten - kṛta vipraiḥ sūktaiḥ svastyayanam

    pūrvavat sthāpitaḿ gopair
    balibhiḥ sa-paricchadam
    viprā hutvārcayāḿ cakrur
    dadhy-akṣata-kuśāmbubhiḥ
    12

    Nachdem die Brahmans die Feuer-Opferzeremonie durchgeführt haben - viprāḥ hutvā arcayām cakruḥ
    Indem sie (ins Feuer) Sauermilch, Getreide und Kusha Grass einschenkten - dadhi akṣata kuśa
    Und Mantras im Meter mit 90 Silben rezitierten- ambubhiḥ
    Bauten die kraftvolle Kuhhirten den (Wagen) zusammen - gopaiḥ balibhiḥsthāpitam
    Mit allem was er hatte, wie vorher - sa-paricchadam pūrva-vat

    ye 'sūyānṛta-dambherṣā-
    hiḿsā-māna-vivarjitāḥ
    na teṣāḿ satya-śīlānām
    āśiṣo viphalāḥ kṛtāḥ

    iti bālakam ādāya
    sāmarg-yajur-upākṛtaiḥ
    jalaiḥ pavitrauṣadhibhir
    abhiṣicya dvijottamaiḥ

    vācayitvā svastyayanaḿ
    nanda-gopaḥ samāhitaḥ
    hutvā cāgniḿ dvijātibhyaḥ
    prādād annaḿ mahā-guṇam
    15

    Jene Brahmans waren ohne Neid, Unwahrheit, Stolz, Bosheit und gewaltlos - ye vivarjitāḥ asūya anṛta dambha īrṣā hiḿsā māna
    Sie praktizierten die Wahrheit - teṣām śīlānām satya
    Und ihren Segnungen waren niemals vergeblich - āśiṣaḥ na kṛtāḥ viphalāḥ
    Somit beschenkte sie Nanda; dann nahm das Kind - iti nanda-gopaḥ prādāt ca ādāya bālakam
    Und vertraute es den Zwei-Mal-Geborenen (den Brahmans) - samāhitaḥ dvijātibhyaḥ
    Welche es von allen bösen Einflüsse mit dem Wasser, wie eine Medizin, gereinigt haben - pavitra upākṛtaiḥ jalaiḥ auṣadhibhiḥ

    Gemäß den Riten von Sāma-, Ṛig- und Yajur-Veda - sāma ṛk yajuḥ
    Nach der Badezeremonie, sangen die besten der Zwei-Mal-Geborenen- abhiṣicya vācayitvā dvija-uttamaiḥ
    glückverheißenden Hymnen - svasti-ayanam
    Und opferten beste Qualität Getreide ins Feuer - hutvā annam mahā-guṇam agnim

    gāvaḥ sarva-guṇopetā
    vāsaḥ-srag-rukma-mālinīḥ
    ātmajābhyudayārthāya
    prādāt te cānvayuñjata
    16

    Und für das Glück und den Wohlstand des Stammbaumes seines Sohnes - ca abhyudaya-arthāya anva-yuñjata ātmaja
    Gab (Nanda) (den Brahmanen) Kühe - prādāt te gāvaḥ
    Ausgestattet mit allen guten Eigenschaften - upetāḥ sarva-guṇa
    Verziert mit Blumen und goldige Girlanden -vāsaḥ srak mālinīḥ rukma

    viprā mantra-vido yuktās
    tair yāḥ proktās tathāśiṣaḥ
    tā niṣphalā bhaviṣyanti
    na kadācid api sphuṭam
    17

    Was auch immer jene Gelehrten, - yāḥ taiḥ viprāḥ
    Experten in Mantra-Wissenschaft, aussprachen - yuktāḥ mantra-vidaḥ proktāḥ
    Genauso passierte und nicht anders - tathā tāḥ āśiṣaḥ sphuṭam
    Niemals blieb es ohne die erwartete Konsequenzen - na kadācit api bhaviṣyanti niṣphalāḥ
     
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