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Krishna der Transzendentale Herr

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von anadi, 5. April 2017.

  1. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Servus ELi7
    Die Übersetzung ist relativ gut, aber viele Sachen sind nicht gemäß dem originalen Botschaft dargestellt, und manchmal weit entfernt von den Worten der Versen.
    Der "Prabhupad" spricht zum Beispiel von der eheliche Beziehung zwischen den Kuhhirtenmädchen und Krishna, welche allerdings Beziehungen außer eheliche Ehe sind, auch wenn das von der Sicht der bedingten Seelen abscheulich scheint. Man muss immer die Wahrheit sagen. Normallerweise dieses Subjekt sollte nur den Geweihten die eine mittlere spirituelle Reife erlangt haben, zugänglich gemacht werden.

    Gruß
    anadi
     
  2. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Servus ELi7
    1. Prabhupada hat, wie die meisten Inder keine Ahnung über "Christ"entum; ihm wurde vieles von seiner westlichen Anhänger darüber erzählt und glaubte womöglich Christ sollte doch etwas mit Krishna zu tun haben, und hat einen neuen Sanskritwort erfunden Krischto (Krishta).
    So etwas gibt es nicht, siehe Link1 und Link2.
    Er hat auch die dazu passende Spekulation gebastelt.

    Gruß
    anadi
     
  3. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Șrimad Bhagavatam 10.4.37-42 (Kanto 10, Kapitel 4 Verse 37-42 )
    Das Leben Sri Krishnas


    Die vernachlässigte Krankheit wird unheilbar

    Die Gelehrten, die Kühe, die Veden,
    Die Entbehrung, der Tugend, Sinneskontrolle,
    das Geistige Gleichgewicht, das Vertrauen, die Barmherzigkeit,
    die Toleranz und Opferdarbringungen
    sind Hari (Vișnu) selbst (der Hauptfeind der Asura-Götter)


    tathāpi devāḥ sāpatnyān nopekṣyā iti manmahe
    tatas tan-mūla-khanane niyuńkṣvāsmān anuvratān
    37

    (Die Anhänger Kamsas sagten weiter)
    Trotzdem, wegen ihrer Feindschaft sollen die Sura-Götter nicht vernachlässigt werden - tathā api devāḥ na upekṣyāḥ
    Das ist unsere Meinung- iti manmahe
    Deswegen sollen sie in Keim vernichtet werden - tataḥ tat-mūla-khanane
    Beschäftige uns (in Kampf); wir sind bereit dir zu folgen -niyuńkṣva asmān anuvratān

    yathāmayo 'ńge samupekṣito nṛbhir
    na śakyate rūḍha-padaś cikitsitum
    yathendriya-grāma upekṣitas tathā
    ripur mahān baddha-balo na cālyate
    38

    So wie eine Krankheit des Körpers, wenn von Menschen vernachlässigt wird - yathā āmayaḥ ańge samupekṣitaḥ nṛbhiḥ
    unheilbar wird und nicht mehr geheilt werden kann - rūḍha-padaḥ na
    und die Menge der Sinnen wenn vernachlässigt nicht mehr gezähmt werden können - yathā grāma indriya upekṣitaḥ śakyate cikitsitum
    genauso ein großer Feind, wenn kräftig wird, kann nicht mehr bezwungen werden - tathā mahān ripuḥ baddha-balaḥ na cālyate

    Tika:
    Hier die Asura-Götter (falsche Übersetzung - Dämonen), meinen ihre Feinde, die Sura-Götter,
    ihrer Führer Indra und den Transzendentalen Herr Șri Vișnu.

    mūlaḿ hi viṣṇur devānāḿ
    yatra dharmaḥ sanātanaḥ
    tasya ca brahma-go-viprās
    tapo yajñāḥ sa-dakṣiṇāḥ
    39

    Die Grundlage der Sura-Götter ist Vișnu - hi mūlam devānām viṣṇuḥ
    Und so ist (Er) auch (die Grundlage) der Vorgeschriebenen Pflichten (Dharma - falsche Übersetzung Religion) - yatra dharmaḥ sanātanaḥ
    deren (Grundlagen) die brahminsiche Kultur, die Kühe, die Gelehrten - tasya brahma go viprāḥ
    das Praktizieren der Entsagung, die Opfer-Tätigkeiten und die Wohltätigkeiten sind - tapaḥ yajñāḥ ca sa-dakṣiṇāḥ

    tasmāt sarvātmanā rājan
    brāhmaṇān brahma-vādinaḥ
    tapasvino yajña-śīlān
    gāś ca hanmo havir-dughāḥ
    40

    Darum, o König, die Brahmanas, die Erhalter der brahminischen Kurltur - tasmāt rājan brāhmaṇān brahma-vādinaḥ
    Die Entbehrungen auf sich nehmen, diejenige, die Opfer darbringen und diejenige, die Kühe hüten - tapasvinaḥ yajña-śīlān gāḥ ca
    (sollten) auf jenden Fall getötet werden - sarva-ātmanā hanmaḥ
    Und die Opferungen (für Vișnu) (deren Grundlage) Milchprodukte sind (besonders das Ghee) gestoppt - haviḥ-dughāḥ

    viprā gāvaś ca vedāś ca
    tapaḥ satyaḿ damaḥ śamaḥ
    śraddhā dayā titikṣā ca
    kratavaś ca hares tanūḥ
    41

    Die Gelehrten, die Kühe, die Vedas, - viprāḥ gāvaḥ ca vedāḥ
    Die Entbehrung, der Tugend, Sinneskontrolle, der Geistige Gleichgewicht, - ca tapaḥ satyam damaḥ śamaḥ
    Das Vertrauen, die Barmherzigkeit, die Toleranz und Opferdarbringungen - śraddhā dayā titikṣā ca kratavaḥ ca
    sind Hari (Vișnu) selbst (der Hauptfeind der Asura-Götter) - hareḥ tanūḥ

    sa hi sarva-surādhyakṣo
    hy asura-dviḍ guhā-śayaḥ
    tan-mūlā devatāḥ sarvāḥ
    seśvarāḥ sa-catur-mukhāḥ
    ayaḿ vai tad-vadhopāyo
    yad ṛṣīṇāḿ vihiḿsanam
    42

    Dieser (Transzendentaler Herr) hütet die Sura-Götter - saḥ hi sarva-sura-adhyakṣaḥ
    Und ist damit der Feind der Asura-Götter - hi asura-dvit
    Dies ist der Kontrollierende - sa-īśvarāḥ̣
    Der an einem geheimen Ort lebt (den Asuras unbekannt – die spirituelle Welt) - śayaḥ guhā
    Er ist der Wurzel der Sura-Götter - tat-mūlāḥ sarvāḥ devatāḥ
    und des vier Gesichtiger (Brahmaa); - sa-catuḥ-mukhāḥ
    Und der Weg Ihn zu zerstören - upāyaḥ vadha tat
    Ist genau: die Weisen in Mitleidenschaft zu ziehen - ayam vai vihiḿsanam ṛṣīṇām
     
  4. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Șrimad Bhagavatam 10.4.43-46 (Kanto 10, Kapitel 4 Verse 43-46)
    Das Leben Sri Krishnas


    Wenn man gebunden und bedeckt von dieser materiellen Zeit ist,
    kann man nicht über eine ausreichende spirituelle Unterscheidungsvermögen (Intelligenz) verfügen.

    Erhebung auf die paradiesischen Planeten (die der materiellen Welt gehören) und alle andere ähnliche Segnungen
    werden zerstört wenn man Vergehen gegen große spirituelle Persönlichkeiten begeht

    śrī-śuka uvāca
    evaḿ durmantribhiḥ kaḿsaḥ
    saha sammantrya durmatiḥ
    brahma-hiḿsāḿ hitaḿ mene
    kāla-pāśāvṛto 'suraḥ
    43

    Śrī Śuka sagte - śrī-śukaḥ uvāca
    Somit Kamsa zusammen mit seinen bösen Berater - evam kaḿsaḥ saha durmantribhiḥ
    Die Asura-Götter, die nicht über eine ausreichende Intelligenz verfügten - asuraḥ durmatiḥ
    Gebunden und bedeckt von der materiellen Zeit - mene kāla-pāśa-āvṛtaḥ
    beschlossen den Plan der Verfolgung der Brahmanen in der Tat umzusetzen- sammantrya hitam hiḿsām brahma

    sandiśya sādhu-lokasya kadane kadana-priyān
    kāma-rūpa-dharān dikṣu dānavān gṛham āviśat
    44

    (Kamsa) unterwies den Asura-Gotter aus der Danava-Familie - sandiśya dānavān
    Welche verschiedene Formen nach ihren Wunsch nehmen konnten - rūpa-dharān kāma
    sich in der Verfolgung und Zerstörung - kadane kadana
    Liebevollen und vollkommenen Personen zu engagieren - priyān lokasya sādhu
    Und ging in Palast ein - āviśat gṛham

    te vai rajaḥ-prakṛtayas tamasā mūḍha-cetasaḥ
    satāḿ vidveṣam ācerur ārād āgata-mṛtyavaḥ
    45

    Über diese (Asura-Götter), weil sie mit Leidenschaft und Ignoranz durchdrungen waren, - te vai rajaḥ tamasā prakṛtayaḥ
    Schwebte der bedrohliche Tod - ārāt āgata-mṛtya-vaḥ
    Weil sie ein Bewusstsein der Dummen hatten - cetasaḥ mūḍha
    Fingen sie die Tugenden zu verfolgen an - āceruḥ vidveṣam satām

    āyuḥ śriyaḿ yaśo dharmaḿ lokān āśiṣa eva ca
    hanti śreyāḿsi sarvāṇi puḿso mahad-atikramaḥ
    46

    Die Segnungen bzgl. Lebensdauer, Schönheit, Ruhm, Verrichtung der Vorgeschriebenen Pflicht - āśiṣaḥ āyuḥ śriyam yaśaḥ dharmam
    Erhebung auf die paradiesischen Planeten (die der materiellen Welt gehören) und alle andere ähnliche Segnungen - lokān ca sarvāṇi śreyāḿsi
    werden zerstört wenn man Vergehen gegen große spirituelle Persönlichkeiten begeht - eva hanti puḿsaḥ atikramaḥ mahat
     
  5. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Șrimad Bhagavatam 10.5.1-4 (Kanto 10, Kapitel 5. Verse 1-4 )
    Das Leben Sri Krishnas

    Überlegungen Nandas bei dem Geburt Krishnas

    Zufriedenheit ist eine aber die Reinheit des Geistes ist was anderes;
    Die Seele wird verwirklicht, wenn der Geist rein ist,
    Durch spirituelles Wissen
    wird der Geist rein


    śrī-śuka uvāca
    nandas tv ātmaja utpanne jātāhlādo mahā-manāḥ
    āhūya viprān veda-jñān snātaḥ śucir alańkṛtaḥ

    vācayitvā svastyayanaḿ jāta-karmātmajasya vai
    kārayām āsa vidhivat pitṛ-devārcanaḿ tathā
    2

    Śrī Śuka sagte - śrī-śukaḥ uvāca
    Aber Nanda (Krișnas Vater in Vrindavan) war vor Freude überwältigt - tu nandas jāta āhlādaḥ
    Weil ihm ein Sohn geboren wurde - utpanne ātmaje
    (und) mit großem Herzen lud die Gelehrten, Kenner der Veden, ein. - mahā-manāḥ āhūya viprān veda-jñān
    Hat sich gebadet, hat sich geläutert (gemäß der Ritten) und dekoriert - snātaḥ śuciḥ alańkṛtaḥ
    Dann hat Segen-Mantras rezitiert - vācayitvā svasti-ayanam
    Die Geburtszeremonie seines Sohnes (Krișna) wurde gemäß- jāta-karma ātmajasya vai kārayām āsa
    der Vedischen Ritten durgeführt, wobei de Halbgötter und die Ahnen verehrt wurden - vidhi-vat arcanam tathā pitṛ deva

    dhenūnāḿ niyute prādād viprebhyaḥ samalańkṛte
    tilādrīn sapta ratnaugha śāta kaumbhāmbarāvṛtān
    3

    (Nanda) schenkte den Brahmanas eine große Anzahl von Kühen komplett dekoriert - prādāt niyute viprebhyaḥ dhenūnām samalańkṛte
    Sieben Gebirgen von Getreiden - sapta adrīn tila
    Eine Menge Juwelen - ogha ratna
    Ein hundert Töpfe mit Leinen bedeckt - śāta-kaumbha āvṛtān ambara

    kālena snāna-śaucābhyāḿ saḿskārais tapasejyayā
    śudhyanti dānaiḥ santuṣṭyā dravyāṇy ātmātma-vidyayā
    4

    Durch den Gang der Zeit, durch Waschung - kālena snāna
    Durch die Läuterungsrituale, durch Entsagung - saḿskāraiḥ tapasā
    Durch die Verehrung der Hochgestellten, wird man rein - ijyayā śaucābhyām
    Durch die Verschenkung von Dingen, wird man zufrieden - dānaiḥ dravyāṇi santuṣṭyā
    (aber nur durch spirituelles) Wissen über die Seele, wird der Geist rein - ātmā vidyayā ātma śudhyanti
     
  6. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Șrimad Bhagavatam 10.5.5-12 (Kanto 10, Kapitel 5. Verse 5-12 )
    Das Leben Sri Krishnas

    Die Bewohner von Vraja kleiden sich schön und kommen zu Nandas Haus
    um Krishnas Geburtstag zu feiern

    Sie segnen Krishna lange zu leben und sie zu beschützen

    saumańgalya-giro viprāḥ sūta-māgadha-vandinaḥ
    gāyakāś ca jagur nedur bheryo dundubhayo muhuḥ
    5

    Gelehrte und experte Sänger rezitierten glückverheißende Hymnen - viprāḥ sūta māgadha giraḥ saumańgalya
    Lobredner und Sänger haben auch immerwährend - vandinaḥ gāyakāḥ ca jaguḥ muhuḥ
    Verschiedene Instrumente wie bherya und Trommel gespielt - neduḥ bheryaḥ dundubhayaḥ

    vrajaḥ sammṛṣṭa-saḿsikta- dvārājira-gṛhāntaraḥ
    citra-dhvaja-patākā-srak- caila-pallava-toraṇaiḥ
    6

    Vraja wurde sauber gemacht und mit Wasser besprengt - vrajaḥ sammṛṣṭa saḿsikta
    An Türen und gewölbten Durchgänge, in den Höfe und Häuser wurden schnell - dvāra toraṇaiḥ ajira gṛha-antaraḥ srak
    Verschiedene Girlande, Schals und Äste mit Knospen gestellt - citra dhvaja patākā caila pallava

    gāvo vṛṣā vatsatarā haridrā-taila-rūṣitāḥ
    vicitra-dhātu-barhasrag- vastra-kāñcana-mālinaḥ
    7

    Die Kühe, die Ochsen und die Kälber wurden mit Turmeric Salbe und Öle beschmiert - gāvaḥ vṛṣāḥ rūṣitāḥ vatsatarāḥ haridrā taila
    Sie wurde mit verschiedenen Lemm-Farben, Pfauenfedern - mālinaḥ vicitra dhātu barha-srak
    Und goldene Kleidung verziehrt - vastra kāñcana

    mahārha-vastrābharaṇa- kañcukoṣṇīṣa-bhūṣitāḥ
    gopāḥ samāyayū rājan nānopāyana-pāṇayaḥ
    8

    O König, die Kuhhirten haben sich mit teuren Kleider gekleidet und sich schön verziert - rājan gopāḥ vastra-ābharaṇa mahā-arha
    mit Mäntel und Turban - kañcuka uṣṇīṣa
    Dann ist Nanda Baba angekommen, welcher verschiedene Geschenke mit sich trug - samāyayuḥ pāṇayaḥ nānā upāyana

    gopyaś cākarṇya muditā yaśodāyāḥ sutodbhavam
    ātmānaḿ bhūṣayāḿ cakrur vastrākalpāñjanādibhiḥ 9
    nava-kuńkuma-kiñjalka- mukha-pańkaja-bhūtayaḥ
    balibhis tvaritaḿ jagmuḥ pṛthu-śroṇyaś calat-kucāḥ
    10

    Die Kuhhirten-Frauen mit Gesichter wie Lotos-Blumen - gopyaḥ bhūtayaḥ mukha pańkaja
    Als sie auch hörten, Yaśodā hatte einen Sohn geboren - ca ākarṇya yaśodāyāḥ udbhavam suta
    Haben sich innerlich gefreut, - muditāḥ ātmānam
    haben sich mit Kleider und Schmuck verziert, und haben sich mit Salben und andere Schmierzeug- cakruḥ bhūṣayām vastra-ākalpa-añjana-ādibhiḥ
    Wie Cuncuma und frisches Safran beschmiert - kuńkuma-kiñjalka nava
    Und sie gingen dann, mit hüpfenden Busen, mit Geschenke - jagmuḥ tvaritam kucāḥ calat balibhiḥ
    Zu dem Nachfahrer von Pritu Maharaja (Krișna) - śroṇyaḥ pṛthu

    gopyaḥ sumṛṣṭa-maṇi-kuṇḍala-niṣka-kaṇṭhyaś
    citrāmbarāḥ pathi śikhā-cyuta-mālya-varṣāḥ
    nandālayaḿ sa-valayā vrajatīr virejur
    vyālola-kuṇḍala-payodhara-hāra-śobhāḥ
    11

    Die Kuhhirtenfrauen (trugen) sehr scheinenden mit Edelsteinen verzierten Ohrringe - gopyaḥ kuṇḍala su-mṛṣṭa maṇi
    Schmuckstücke aus Gold, um den Hals - niṣka-kaṇṭhyaḥ
    Armbänder, verschiedenartige Kleidung, in verschiedene Farben - sa-valayāḥ ambarāḥ citra
    Und als sie auf dem Weg zu dem Haus Nandas gingen - vrajatīḥ pathi nanda-ālayam
    Sahen sie wunderschön mit den Ohrringen, den Girlanden und die sich bewegenden Busen aus - virejuḥ kuṇḍala hāra payodhara vyālola
    Während ihr Haar so schön wie einen Blumenregen war - śikhā śobhāḥ cyuta mālya-varṣāḥ

    tā āśiṣaḥ prayuñjānāś ciraḿ pāhīti bālake
    haridrā-cūrṇa-tailādbhiḥ siñcantyo 'janam ujjaguḥ
    12

    Sie segneten den Neugeborenen als sie sagten: - tāḥ āśiṣaḥ bālake prayuñjānāḥ
    Sei lange Zeit unserer Beschützer - pāhi ciram
    Und besprengten ihn mit Turmeric-Pulver gemischt mit Öle - siñcantyaḥ iti haridrā-cūrṇa taila
    Und weckten Denjenigen der Ungeboren ist - ujjaguḥ ajanam
     
  7. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Șrimad Bhagavatam 10.5.13-18 (Kanto 10, Kapitel 5. Verse 13-18 )
    Das Leben Sri Krishnas

    Krishnas Geburtsfest und Karma-Kanda
    (Tätigkeiten gemäß Vorgeschriebenen Pflichten)

    avādyanta vicitrāṇi vāditrāṇi mahotsave
    kṛṣṇe viśveśvare 'nante nandasya vrajam agate
    13

    Am großen Fest wo verschiedene Musikinstrumenten (zu hören waren) - mahā-utsave vicitrāṇi vāditrāṇi
    erschien Krișna auf Nandas Weiden - kṛṣṇe āgate vrajam nandasya
    Und wurde nicht als der Kontrollierende des Universums, der Unbegrenzte, gefeiert - avādyanta viśva-īśvare anante

    gopāḥ parasparaḿ hṛṣṭā dadhi-kṣīra-ghṛtāmbubhiḥ
    āsiñcanto vilimpanto navanītaiś ca cikṣipuḥ
    14

    Mit großem Vergnügen besprengten sich die Kuhhirten - hṛṣṭāḥ gopāḥ āsiñcantaḥparasparam
    Mit Sauermilch, Kondensmilch, Wasser gemischt mit Butter - dadhi kṣīra ghṛta-ambubhiḥ
    Und haben sich mit dem Butter die sich zu einander geschmissen haben, beschmiert - vilimpantaḥ navanītaiḥ ca cikṣipuḥ

    nando mahā-manās tebhyo vāso 'lańkāra-go-dhanam
    sūta-māgadha-vandibhyo ye 'nye vidyopajīvinaḥ
    tais taiḥ kāmair adīnātmā yathocitam apūjayat
    viṣṇor ārādhanārthāya sva-putrasyodayāya ca
    16

    Sehr großzügig verteilte Nanda - mahā-manāḥ dhanam nandaḥ
    Denjenigen die aus der Puranen, oder aus der Geschichten der Königen rezitierten - sūta māgadha
    Denjenigen die Gebeten sangen - vandibhyaḥ
    Und denen die von dem verteilten Wissen lebten - ca ye anye upajīvinaḥ vidyā
    Kleider, Schmuck und Kühe - tebhyaḥ vāsaḥ alańkāra go
    Und stellte sie zufrieden wie sie sich wünschten - adīna-ātmā taiḥ taiḥ kāmaiḥ
    So wie es geziemt hatte, ohne jeglicher Götterverehrung - yathā-ucitam apūjayat
    aber sie verehrten (den Transzendentalen Herrn) Șri Vișnu - viṣṇoḥ ārādhana-arthāya
    Für den Nutzen des eigenen Sohnes (Nandas - Krișna) - udayāya sva-putrasya

    Tika:
    Gemäß der Vollkommenheit, welche im Karma-Kanda Teil der Veden (bzgl. der Vorgeschriebenen Tätigkeiten) empfohlen wird,
    durch das Verrichten der Vorgeschriebenen Tätigkeiten (Karma) gem. dem sozialen Status (varna) und dem sakralen Stand (așram) wird der Transzendentalen Herrn zufriedengestellt.

    varṇāśramācāra-vatā puruṣeṇa paraḥ pumān
    viṣṇur ārādhyate panthā nānyat tat-toṣa-kāraṇam
    Viṣṇu Purāṇ (3.8.9)

    "Durch das angemessene Benehmen gemäß dem sozialen und sakralen System - ācāra-vatā varṇa-āśrama
    verehrt der Mensch den Höchsten Genießer Vişnu - ārādhyate pumān paraḥ puruṣeṇa viṣṇuḥ
    Es gibt keinen anderen Weg , als Grund für Seine Zufriedenheit - na anyat panthā kāraṇam toṣa tat

    Șri Cetanya hat aber Karma-kanda als unzulänglich für diejenige, welche die transzendentale Liebe erreichen wollen, abgelehnt.
    Das ist in der Besprechung zwischen Ray Ramananda und Șri Cetanya offenbart.

    rohiṇī ca mahā-bhāgā nanda-gopābhinanditā
    vyacarad divya-vāsa-srak- kaṇṭhābharaṇa-bhūṣitā
    17

    Die vom Glück begünstigte Rohini (eine andere Frau Vasudevas und die Mutter Baals) - mahā-bhāgā rohiṇī ca
    Freute auch Nanda gopa (der Vater von Krișna în Vrindavan) - abhinanditā nanda-gopā
    Als sie in göttlichen Kleider und mit eine Girlande verziert - vāsa divya bhūṣitā srak
    Und andere Ornamente um den Hals umher ging - ābharaṇa kaṇṭha vyacarat

    tata ārabhya nandasya vrajaḥ sarva-samṛddhimān
    harer nivāsātma-guṇai ramākrīḍam abhūn nṛpa
    18

    O König, somit wurde Nandas Stätte in Vraja seitdem - nṛpa tataḥ ārabhya vrajaḥ nandasya
    Die Stätte des Transzendentalen Herrn, die Stätte der spirituellen Energie - abhūt nivāsa hareḥ ākrīḍam ramā
    (Die Stätte) aller Opulenzen und spirituellen Eigenschaften - sarva-samṛddhimān ātma-guṇaiḥ
     
  8. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Șrimad Bhagavatam 10.5.19-28 (Kanto 10, Kapitel 5. Verse 19-28 )
    Das Leben Sri Krishnas

    Nanda,
    der Vater Krishnas in Vrindavan trifft sein Bruder Vasudev, der Vater Krishnas in Mathura

    Aufgrund der Kraft verschiedener Reaktionen voriger Tätigkeiten
    Sind wir wie Holzstangen auf den Wogen (des Lebens) getragen
    Somit dürfen wir manchmal nicht mit den uns Liebsten bleiben

    Wenn unser Liebsten gut situiert sind und sie keine Schwierigkeiten haben
    Können die drei vorgeschrieben Ziele (Das Folgen der Vorgeschriebenen Pflichten - dharma, Wirtschaftliche Entwicklung – artha und Sinnenbefriedigung – kama), die Zufriedenheit dieser Wege anbieten


    gopān gokula-rakṣāyāḿ nirūpya mathurāḿ gataḥ
    nandaḥ kaḿsasya vārṣikyaḿ karaḿ dātuḿ kurūdvaha
    19

    (Śukadeva Gosvāmī erzählt weiter zu Parikișit) O, Ruhm der Kuru Dynastie - kuru-udvaha
    Nachdem Nanda gesorgt hat, dass die Gopas (Kuhhirten) Gokula schützen - nirūpya nandaḥ gopān rakṣāyām gokula
    Ist er nach Mathura gefahren um Steuer zu Kamsa zu entrichten - gataḥ mathurām karam dātum vārṣikyam kaḿsasya

    vasudeva upaśrutya bhrātaraḿ nandam āgatam
    jñātvā datta-karaḿ rājñe yayau tad-avamocanam
    20

    Als Vasudev (der Vater Krișnas in Mathura) hörte, dass sein Bruder Nanda angekommen ist - vasudevaḥ upaśrutya bhrātaram nandam āgatam
    Und erfuhr, dass er Steuer zum König bezahlt hatte, ging er zu seinem Residenz - jñātvā datta-karam rājñe yayau avamocanam tat

    Tika:
    Gemäß Madva-acearya sind Vasudev und Nanda Brüder, weil ihr Vater, der König Șurasen auch eine Frau aus der Vaișya Klasse hatte, welche Nanda geboren hatte und somit war Nanda kein reiner Kshatriya, und wurde später der Anfürer der Vaishyas (Händler und Kuhhirten) in Vrindavan.

    taḿ dṛṣṭvā sahasotthāya dehaḥ prāṇam ivāgatam
    prītaḥ priyatamaḿ dorbhyāḿ sasvaje prema-vihvalaḥ
    21

    Als (Nanda) ihn sah, stand schnell auf, als würde sein Körper wieder belebt - dṛṣṭvā tam utthāya sahasā iva dehaḥ āgatam prāṇam
    Und von Liebe überwältigt, nahm sein Liebste voll zufrieden in den Armen, fast in Ohnmacht - prema-vihvalaḥ sasvaje prītaḥ dorbhyām priya-tamam

    pūjitaḥ sukham āsīnaḥ pṛṣṭvānāmayam ādṛtaḥ
    prasakta-dhīḥ svātmajayor idam āha viśāmpate
    22

    So geehrt (Vasudev) nahm Glücklich Platz - pūjitaḥ āsīnaḥ sukham
    Mit Respekt fragte über die Gesundheit dieses (seines Bruders) - ādṛtaḥ pṛṣṭvā anāmayam idam
    Danach, weil er von seinen Söhnen sehr angetan war, - prasakta-dhīḥ sva-ātmajayoḥ
    Fragte er den Führer der Kaufleute (den Nanda) - āha viśām-pate

    diṣṭyā bhrātaḥ pravayasa idānīm aprajasya te
    prajāśāyā nivṛttasya prajā yat samapadyata
    23

    Bruder, es ist ein großes Glück, dass, wenn man in hohem Alter ist - bhrātaḥ diṣṭyā idānīm te pravayasaḥ
    Ohne Söhne und ohne über Nachkommenschaft zu denken - aprajasya āśāyāḥ nivṛttasya prajā
    Trotz allem, wurde dir ein Sohn geboren - yat prajā samapadyata

    Tika:
    Hier Vasudev sagt nichts über Krishna als sein Sohn, aber spricht über Bal als sein Sohn, wie später angegeben.

    diṣṭyā saḿsāra-cakre 'smin vartamānaḥ punar-bhavaḥ
    upalabdho bhavān adya durlabhaḿ priya-darśanam
    24

    Es ist auch ein großes Glück zu erfahren, dass in dieser Welt der Seelenwanderung - diṣṭyā vartamānaḥ saḿsāra-cakre asmin
    obwohl schwer zu erreichen, erlangte ich heute deine wohltuende Audienz - upalabdhaḥ adya priya-darśanam bhavān durlabham
    Und fühle ich mich wie wiedergeboren - bhavaḥ punaḥ

    naikatra priya-saḿvāsaḥ suhṛdāḿ citra-karmaṇām
    oghena vyūhyamānānāḿ plavānāḿ srotaso yathā
    25

    Aufgrund der Kraft verschiedenen Reaktionen voriger Tätigkeiten - oghena citra-karmaṇām
    Sind wir wie Holzstangen auf die Wogen (des Lebens) getragen- vyūhyamānānām yathā plavānām srotasaḥ
    Somit dürfen wir manchmal nicht mit den uns Liebsten bleiben - na ekatra priya-saḿvāsaḥ suhṛdām

    Tika:
    Das war eine Bemerkung bezüglich ihres vorigen gemeinsamen Lebens in der Familie ihres Vaters.

    kaccit paśavyaḿ nirujaḿ bhūry-ambu-tṛṇa-vīrudham
    bṛhad vanaḿ tad adhunā yatrāsse tvaḿ suhṛd-vṛtaḥ
    26

    Jetzt wohnst du mitten deiner Freunde im großen Wald - adhunā āsse tvam vṛtaḥ suhṛt bṛhat vanam
    Wo du Kühe hütest und Pflanzen pflegest - yatra paśavyam vīrudham
    Gibt es Problemen, gibt es genug Wasser und Grass? - tat kaccit nirujam ambu tṛṇa bhūri

    bhrātar mama sutaḥ kaccin mātrā saha bhavad-vraje
    tātaḿ bhavantaḿ manvāno bhavadbhyām upalālitaḥ
    27

    Mein lieber Bruder, was macht mein Sohn (Bala-raam) - bhrātaḥ kaccit mama sutaḥ
    Zusammen mit seiner Mutter Rohini, welche bei dir in Vraja leben - mātrā saha bhavat-vraje
    Und weil von dir und deiner Frau großgezogen wird - upalālitaḥ bhavadbhyām
    Betrachtet dich als sein Vater - manvānaḥ bhavantam tātam

    puḿsas tri-vargo vihitaḥ suhṛdo hy anubhāvitaḥ
    na teṣu kliśyamāneṣu tri-vargo 'rthāya kalpate
    28

    Wenn unser Liebsten gut situiert sind und keine Schwierigkeiten haben - suhṛdaḥ hi anubhāvitaḥ na teṣu kliśyamāneṣu
    Können die drei vorgeschrieben Ziele (Das Folgen der Vorgeschriebenen Pflichten - dharma, Wirtschaftliche Entwicklung – artha und Sinnenbefriedigung – kama) - tri-vargaḥ vihitaḥ puḿsaḥ
    Die Zufriedenheit dieser Wege anbieten - arthāya kalpate tri-vargaḥ
     
  9. anadi

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    Șrimad Bhagavatam 10.5.29-32 (Kanto 10, Kapitel 5. Verse 29-32 )
    Das Leben Sri Krishnas


    Das unsichtbare Schicksal, das uns beherrscht, ist allmächtig
    Wer die Wahrheit über das Schicksal kennt, ist vom allem was geschieht nicht verwirrt

    Nanda wird von Vasudev gewarnt

    śrī-nanda uvāca
    aho te devakī-putrāḥ kaḿsena bahavo hatāḥ
    ekāvaśiṣṭāvarajā kanyā sāpi divaḿ gatā
    29

    Śrī Nanda sagte: yeh, o yeh, Kamsa tötete deine Söhne, die Devaki gebärt hat -śrī-nandaḥ uvāca aho kaḿsena hatāḥ bahavaḥ putrāḥ te devakī
    Doch es ist eine Tochter, die jüngste, geblieben - sā api avaśiṣṭā ekā kanyā avarajā
    Die im Himmel gestiegen ist (auf die paradiesischen planetarischen Systemen) - divam gatā.

    nūnaḿ hy adṛṣṭa-niṣṭho 'yam adṛṣṭa-paramo janaḥ
    adṛṣṭam ātmanas tattvaḿ yo veda na sa muhyati
    30

    Jegliches Lebewesen ist durch Schicksal gelenkt - yaḥ janaḥ nūnam hi niṣṭhaḥ adṛṣṭa
    Dieses Schicksal ist allmächtig - ayam adṛṣṭa paramaḥ
    Wer die Wahrheit über das Schicksal kennt, ist (vom allem was geschieht) nicht verwirrt - saḥ ātmanaḥ veda tattvam adṛṣṭam na muhyati

    śrī-vasudeva uvāca
    karo vai vārṣiko datto rājñe dṛṣṭā vayaḿ ca vaḥ
    neha stheyaḿ bahu-tithaḿ santy utpātāś ca gokule
    31

    Śrī Vasudev sagte: solange du das jährliche Steuer bezahlt hast - śrī-vasudevaḥ uvāca dattaḥ rājñe vārṣikaḥ karaḥ vai
    Und wir uns gesehen haben, wäre besser, dass du hier nicht länger bleibst - dṛṣṭāḥ vayam ca vaḥ na iha stheyam
    Noch viele Tage werden in Gokula Unruhe geben (deswegen fahr schnell zurück) - bahu-titham santi utpātāḥ ca gokule

    śrī-śuka uvāca
    iti nandādayo gopāḥ proktās te śauriṇā yayuḥ
    anobhir anaḍud-yuktais tam anujñāpya gokulam
    32

    Śrī Śuka sagte (dem König Parikșit) - śrī-śukaḥ uvāca
    Die Kuhhirten, geführt von Nanda, - gopāḥ nanda-ādayaḥ
    Somit beraten von Șauri (Vasudev), - iti proktāḥ śauriṇā
    Fuhren sie mit ihren durch Ochsen gezogenen Karten nach Gokula - yayuḥ anobhiḥ anaḍut-yuktaiḥ gokulam
    Nachdem sie von ihm verabschiedet haben - tam anujñāpya
     
  10. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Șrimad Bhagavatam 10.10.6.1-6 (Kanto 10, Kapitel 6 Verse 1-6 )
    Das Leben Sri Krishnas

    Wer die vorgeschriebene Pflichten (Dharma) folgt
    und der Verfechter der Tugend ist
    braucht von Bösen Geister keine Angst haben.

    Putana streifte die Gegend durch und tötete Säuglinge
    Putana erreicht Nanda-gokula
    Die Gopis sehen in Putana, Göttin Lakșmi, die zu Narayan kommt

    śrī-śuka uvāca
    nandaḥ pathi vacaḥ śaurer
    na mṛṣeti vicintayan
    hariḿ jagāma śaraṇam
    utpātāgama-śańkitaḥ
    1

    Śrī Śuka sagte - śrī-śukaḥ uvāca
    Auf dem Weg zurück, dachteNanda Baba an die Worte Vasudevas - pathi nandaḥ vicintayan vacaḥ śaureḥ
    Dass sie nicht sinnlos wären (und) nahm Zuflucht bei dem Transzendentalen Herrn Hari - na mṛṣā iti jagāma śaraṇam harim
    Weil er von dem, was kommen sollte, Angst hatte - śańkitaḥ utpāta āgama

    kaḿsena prahitā ghorā
    pūtanā bāla-ghātinī
    śiśūḿś cacāra nighnantī
    pura-grāma-vrajādiṣu
    2

    Die schreckliche Putana, die von Kamsa geschickt war, - ghorā pūtanā prahitā kaḿsena
    Um Säuglinge zu töten - bāla-ghātinī śiśūn
    Streifte durch Städte und Dörfer und tötete sie -cacāra pura-grāma-vraja-ādiṣu; nighnantī

    na yatra śravaṇādīni
    rakṣo-ghnāni sva-karmasu
    kurvanti sātvatāḿ bhartur
    yātudhānyaś ca tatra hi
    3

    Aber sicherlich hat man nie gehört, - tatra hi na yatra śravaṇādīni
    Dass diejenige die Vorgeschriebene Pflichten (Dharma) hüten und folgen - rakṣa ca kurvanti sva-karmasu
    Und die Tugend aufrechterhalten - sātvatāḿ bhartur
    Von Bösen Geister getötet werden - ghnāni yātudhānya

    sā khe-cary ekadotpatya
    pūtanā nanda-gokulam
    yoṣitvā māyayātmānaḿ
    prāviśat kāma-cāriṇī
    4

    Einst als diese Pūtanā durch den Raum auf Belieben flog - ekadā sā pūtanā utpatya cāriṇī khe-carī kāma
    Kam sie zu der Residenz Nandas (der Vater von Krișna in Vrindavan) - prāviśat nanda-gokulam
    Und durch die Kraft der Illusion wanderte sich selbst in einer schönen Mädchen- ātmānam yoṣitvā māyayā

    tāḿ keśa-bandha-vyatiṣakta-mallikāḿ
    bṛhan-nitamba-stana-kṛcchra-madhyamām
    suvāsasaḿ kalpita-karṇa-bhūṣaṇa-
    tviṣollasat-kuntala-maṇḍitānanām

    valgu-smitāpāńga-visarga-vīkṣitair
    mano harantīḿ vanitāḿ vrajaukasām
    amaḿsatāmbhoja-kareṇa rūpiṇīḿ
    gopyaḥ śriyaḿ draṣṭum ivāgatāḿ patim
    6

    Ihr Haar war zusammengebunden und mit Malika Blumen verflochten - keśa tām bandha-vyatiṣakta-mallikām
    ihre schmale Taille war von großen Busen und Gesäß belastet - kṛcchra-madhyamām nitamba-stana bṛhat
    Ihre Kleidung war äußerst schön - su-vāsasam
    Die Schmückung ihrer Ohren war prächtig und glänzte - kalpita-karṇa-bhūṣaṇa tviṣā ullasat
    Ihr Gesicht war von dem lockigen Haar geschmückt - ānanām maṇḍita kuntala

    Ihr bezauberndes Lächeln und Blicke waren entzückend - smita valgu vīkṣitaiḥ visarga apāńga
    Und stahlen die Geister aller Frauen die in Vrindavan wohnten - harantīm manaḥ vanitām okasām vraja
    Wie eine Kurtisane, nicht aus Fleisch (sondern aus geistiger Substanz) - rūpiṇīm amaḿsata
    Hielt sie eine Lotosblume in der Hand - kareṇa ambhoja
    Die Kuhhirtenfrauen sahen sie als die Glücksgöttin - gopyaḥ draṣṭum iva śriyam
    Die zu ihr Gemahl kam (Krișna der gerade in Vrindavan „geboren wurde“) - āgatām patim
     
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