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Jede nacht Albträume + jedes mal Wasser

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von CheshireCat, 11. Januar 2010.

  1. CheshireCat

    CheshireCat Guest

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    Hallo :)
    Zunächst möchte ich mich mal vorstellen, ich heiße Tanja, bin 18 Jahre alt und wohne in NRW. Ich besuche zur Zeit ein Gymnasium und mache dieses Jahr noch Abitur.
    Zum eigentlich Problem:
    Ich habe jede Nacht Albträume. Seit wann genau weiß ich nicht, ich schätze seit ich 5 oder 6 Jahre alt bin. Früher hatte ich viel Angst vor Feuer und hatte dementsprechend auch ständig Albträume von Feuer. Als ich älter wurde hat sich das aber geändert. Ich werde seit Jahre in meinen Träumen verfolgt, manchmal von mir völlig unbekannten Personen, manchmal spielen aber auch Bekannte eine Rolle. Das ist unterschiedlich. Vorab: Meine Eltern und mein Freund haben mich im Freund nie verfolgt, normale Bekanntschaften schon, auch Menschen mit denen ich kaum geredet habe.
    Entweder ich kann fliegen und fliege wirklich gut, weit und hoch und kann fliehen. Dann ist aber in der Regel noch jemand dabei, der ebensogut fliegen kann. Dieser ist mir aber nicht böse gesinnt sondern redet mit mir und ist freundlich.
    Es passiert aber auch, dass ich manchmal nicht gut genug fliegen kann, es ist zu anstrengend und schwer in kurzer Zeit eine geeignete Höhe zu erreichen um zu fliehen. So greift man halt nach mir und zerrt mich zurück auf den Boden.
    Widerrum ein ander mal kann ich nicht fliegen und nur sehr langsam rennen. Dementsprechend kann ich auch nicht fliehen. Wenn ich schnell laufen kann holt man mich trotzdem ein.
    So viel zum Thema Verfolgung.
    In den Verfolungsträumen kommt auch immer Wasser vor, manchmal nur kurz und auch nur als Pfütze, Wassertropfen oder alles ist nass vom Regen.
    Ich habe mich aber auch schon nachts in einem dunklen See versteckt um meine Verfolger abzuschütteln.
    Widerrum wann anders habe ich geträumt ich wäre im Meer gewesen, das Wasser war klar und ruhig. Ich musste aber auf die andere Seite um an Land zu kommen. Bin also losgeschwommen, bis ich unter mir, tief im Meer einen riesigen Fisch gesehen habe (und damit meine ich riesig). Hab natürlich Panik bekommen, dass der Fisch wach wird und mich angreift und bin wach geworden. Ein andermal war ich auf einem Spielplatz auf dem es einen Teich gab mit einem Balancierbalken darüber. Ich bin mit meiner Mutter drüber gewandert und wir sind beide in den teich gefallen und eigentlich ertrunken, wäre ich nicht vorher aufgewacht. Das Wasser hat uns irgendwie immer tiefer hinabgezogen.
    Ansonsten gabs da noch klare, flache Seen, aber auch mal trübe. Quasi Wasser in allen Variationen. Auch Flüsse spielen eine Rolle, das sind aber Träume an die ich mich kaum erinnern kann, in denen spielen aber meistens mir bekannte Personen eine Rolle. Oft spielen sie in einer traumhaften Landschaft und ich bin im Urlaub/auf Reisen oder sonst etwas in der Art, jedenfalls nicht zu Hause. Die Handlung weiß ich nicht mehr, ich versuche auch oft meine Träume zu verdrängen. Aber vlt sollte ich sie mal aufschreiben.
    Luzide Träume:
    Habe ich versucht. Was ich schaffe ist, bewusst aufzuwachen, das eigentlich immer. Augen im Traum zu, in der Realität auf. Manchmal stelle ich mir die Frage ob ich Träume und denke es sei Realität. Es passiert mir auch, dass ich zwar weiß ich träume aber ich versuche nicht den Traum zu verändern bzw. komm gar nicht auf die idee.
    Einmal bin ich so weit gekommen, dass ich den Traum verändern könnte und eine geschlossene Tür geöffnet habe. kurz darauf war ich mir des Traumes aber nicht mehr bewusst. Ansonsten kann ich trotz des Bewusstseins meinen Traum nicht stark verändern. Ich konnte dafür sorgen, dass sich die verfolger mir nicht nähern, aber nicht, dass sie verschwinden.
    Das Problem ist mittlerweile aber, dass ich nicht mehr wirklich schlafen kann. Ich hatte mich schon fast mit den Albträumen abgefunden und mir gedacht, so lange sie nicht zu gruselig sind, so wird dir wenigstens nachts nicht langweilig. Ein paar mal aufwachen kann ich verkraften. Nun wache ich in letzter Zeit aber sehr oft auf, die Träume sind um ein Vielfaches schlimmer geworden. Ich habe Angst einzuschlafen und liege meistens noch stundenlang wach im Bett. Momentan bin ich so kaputt, dass ich nach 5 Minuten Badminton-spielen irre Kreislaufprobleme hatte. (Ja, ich habe genug gegessen/getrunken an dem Tag ;))
    Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Ich möchte aber nun erst mal mindestens bis zum Abi warten eh ich mir Hilfe nehme. Ich habe zwar ab und zu zeit, aber je näher das abi rückt, desto weniger und ich möchte mir auch keinen Stress antun. Deswegen erhoffe ich mir hier ein wenig Hilfe :) Ich wäre schon froh wenn die Albträume nicht mehr ganz so schlimm sind.
    Liebe Grüße, Tanja
     
  2. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2006
    Beiträge:
    2.208
    Ort:
    Schleswig Holstein
    Hallo Tanja,

    Deine Träume zeigen mir, dass du vor deinen Ängsten fliehst oder auch vor irgendwelchen Gefühlen oder Emotionen (Verfolgung + Wasser) aber am liebsten wärst du frei davon. Frei wie ein Vogel im Wind (Fliegen). Meistens gelingt dir das auch ganz gut (gut fliegen können) aber ab und zu wirst du auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, mit der Realität konfrontiert (nicht fliegen können)

    Wasser deutet sybolisch auf Emotionen und Gefühle hin. Diese Emotionen und Gefühle sind mal mehr und mal weniger (kleine oder große Mengen Wasser im Traum). Manchmal sind die Gefühle und Emotionen so klar (klares Wasser) und manchmal getrübt (traurig... trübes, verschmutztes Wasser) und manchmal sind die Gefühle und Emotionen so stark, dass sie dich in die Tiefe ziehen.

    Ich kann mich täuschen aber ist es evtl. möglich, dass du die Gefühle und Emotionen am Tage von anderen aufnimmst und sie Nachts verarbeitest? Oder lebst du selber ständig in einem wechselbad der Gefühle?

    Ob meine Deutung hinkommt, kannst nur du sagen aber das war halt das, was mir so dazu einfiel. Vielleicht findest du dich in meiner Deutung ja wieder und es hilft dir ein wenig. :)

    Liebe Grüße
    Nordluchs
     
  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.542
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Hallo Tanja,

    zu der Interpretation von Nordluchs kann ich nur noch ein paar allgemeine Gedanken anfügen. Sicherlich gibt es häufig eine Linie, die sich durch unserer Träume ziehen, dennoch meine ich in Deinen Träumen nichts zu sehen, was ungewöhnlich für ein Kind oder einen Jugendlichen sein sollte.

    Warum gerade jetzt die Träume besonders heftig ausfallen, liegt eigentlich auf der Hand – es sind die Folgen Deiner augenblicklichen Streßsitution. Wenn Du in Deiner Traumwelt langfristig etwas ändern möchtest, solltest Du Dir die aktuellen Träume betrachten – denn da geht es auch um Deine augenblickliche Befindlichkeit.

    Es ist auch wichtig, daß Du zu einer anderen Prägung Deiner Träume finden mußt. Du haßt Dich über die Jahre falsch konditioniert, Du mußt versuchen nach und nach den Druck aus Deinen Träumen nehmen. Ein guter Augenblick auf Träume einzuwirken, ist der Augenblick unmittelbar vor dem Einschlafen. Nicht ohne Grund wurde früher an dieser Stelle ein Gebet gesprochen, indem Hilfe und Beistand für den Alltag eingebunden wurde. Versuche einmal ein solches Einschlafritual für Dich aufzubauen.

    Sag Dir immer wieder suggestiv, daß die Träume ein Teil Deiner Seele sind, Dir deshalb dort nichts geschehen kann und es eigentlich ganz normale Träume in Deinem Alter sind. Du mußt dazu kommen sie als Freunde zu sehen und nicht als dunkle Monster – sie sollen Dir ja helfen, deine Innenwelt zu ordnen.

    Das wird sicherlich nicht sofort wirken, denn solche Dinge brauchen ihre Zeit und Du darfst nicht vergessen, wie lange Du an Deiner negativen Haltung zu deinen Träumen gearbeitet hast.

    Es wäre auch sinnvolle, wenn Du Dir einen transzendenten Begleiter zulegen würdest, der Dich durch die Träume begleiten soll (z.B. Engel). Das hört sich im ersten Augenblick ziemlich albern an, hat aber einen tieferen Sinn. An anderer Stelle habe ich schon etwas zu diesem Thema geschrieben. Ich möchte das an nun hier nicht nochmals erklären – deshalb mein Link zu diesem Beitrag, den Du Dir einmal anschauen solltest:

    Einen schönen Traum für Dich :zauberer2
    Merlin
     
  4. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Ein Freud'scher? ;)
     
  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.542
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Lieber Fckw,

    wohl nicht – eher Gedankenlosigkeit. Damit auch Du meinen Gedanken folgen kannst: "Du hast Dich über die Jahre falsch konditioniert."

    Merlin
     
  6. CheshireCat

    CheshireCat Guest

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    Vielen Dank für eure Antworten :)
    Du sprichst mein Alter an, aber ich habe die Träume ja seit ich ca. 5/6 Jahre alt bin. Das sind 12/13, bald 14 Jahre. Ist das nicht eine ziemlich lange Zeitspanne?
    Ich bin oft Ansprechpartner für meine Freunde, wenn diese mal Probleme haben.
    Zum anderen habe ich mittlerweile keinen wirklichen Kontakt mehr zu meiner Großmutter. Die Konflikte könnten in diese zeit reinpassen, allerdings habe ich auch selber erkannt was für eine intrigante und gehässige Person das ist und habe mich letzendlich dazu entschieden keinen Kontakt mehr zu halten. Es besteht aber zangsweise noch 'Kontakt', wir wohnen im selben Haus und sie bekriegt sich quasi mit meinen Eltern. Wir sind auch schon temporär umgezogen um diesem Streit und Hass zu entgehen. Der nahm aber trotz des Umzuges nicht ab. Und auch so waren meine Träume in dieser Zeit nicht besser.
    Ich weiß gar nicht ob ich überhaupt mal normal geträumt habe, dran erinnern kann ich mich nicht.
    Mit Engeln und Gebeten habe ich es nicht so, aber die idee an sich finde ich okay und ich werde mir mal was einfallen lassen. Zunächst nehm ich aber auch mal Baldrian, vlt hilft das auch etwas, zumindest was den Schlaf angeht.
    Ich habe zusätzlich auch noch Stress bezüglich des Abiturs. Das sind aber alles Sachen denen ich nicht entgehen kann, und ansonsten vermeide ich Stress wo es nur geht.
    Ich ärgere mich auch tierisch darüber, dass ich mit luziden Träumen nicht den gewünschten Erfolg habe. Muss mich zu dem Thema nochmal genauer informieren.
     
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
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    6.542
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    An den Ufern der Logana
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    Gerade in Kinderträumen geht es häufig um Ängste, Fliegen, Feuer und Wasser, das hängt mit der Entwicklung des Menschen zusammen. Solche grundsätzliche Orientierungsphasen setzen sich auch noch in der Jugend fort. So wirst Du auch zwangsweise nach dem Abitur in einen neuen Lebensabschnitt eintreten, in dem Du Deinen neuen Standpunkt finden mußt. Klar, daß Du dieser Situation nicht entgehen kannst, es wird in Deinem Leben aber noch viele solcher Herausforderungen geben, denen Du Dich stellen mußt.

    In unseren Träumen verarbeiten wir die Tageseindrücke und Probleme, die in sekundenschnellen Szenarien durchgespielt werden, um zu einer für uns adäquaten Lösung zu finden. Deshalb gibt es die alte Lebensweisheit, daß man bei einem Problem oder einer wichtigen Entscheidung nochmals eine Nacht darüber schlafen sollte.

    Für Kinder nehmen solche Bewältigungsträume oft sehr albtraumhafte Züge an, da sie es ihnen noch an genügend Lebenserfahrung fehlt und sie auch im Wachzustand den Unterschied zwischen Traumwelt und Realität nicht richtig einordnen können. Sie müssen lernen, mit ihren Träumen umzugehen. Deshalb ist es so wichtig, daß man Kindern immer wieder suggestiv klar macht, daß dies nur Träume sind und sie sich davor nicht zu fürchten brauchen, denn ihnen könne ja dabei nichts passieren. Über diese Schiene wird dann auch der Druck aus diesen Träumen genommen. Angstträume gibt es immer, es ist dabei nur die Frage, wie unsere Seele damit umgeht.

    Diese Prägung des Unterbewußtseins lief bei Dir über die Jahre einfach in die falsche Richtung. So beginnt die Konditionierung bei Dir schon mit dem Gedanken schlafen zu müssen "Schlafen = Träumen = Angst". Die Angst wird also schon generiert, ehe Du Dich überhaupt ins Bett gelegt hast, diesen Kreislauf mußt Du durchbrechen. Neben den sonst natürlichen Ängsten kommt bei Dir also noch eine grundsätzliche Angst vor der Schlafsituation dazu.

    Du mußt beginnen, Deine Einstellung zu den Träumen zu verändern und da können oft banale Dinge eine große Rolle spielen, denn die Logik der Seelenwelt besteht aus Gefühle und Emotion. Vor Tagen hatten wir hier das Thema Schlafwandeln, das solltest Du Dir einmal durchlesen, denn da geht es auch um die Schaffung einer entspannten Schlafsituation:

    http://www.esoterikforum.at/threads/126093

    Klar, daß Dich die luziden Träume nicht weiterbringen, denn die Anwendung dieser Technik setzt die Kenntnis des Problems und deren Lösungsmöglichkeit über die Träume voraus. Das bei sich selbst herauszufinden ist besonders schwierig, denn hier stehen uns meist die Ratio und die Seele selbst im Wege.

    Ich würde hier mehr darauf setzen die Träume zu beobachten,sich mit ihnen zu beschäftigen und die Einstellung dazu über Suggestivformeln zu verändern (siehe Link).

    Eine glückliche Hand für Dein Tun :zauberer2
    Merlin
     
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