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Ich muss mir was von der Seele schreiben ...

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von manticore, 18. Oktober 2007.

  1. manticore

    manticore Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2006
    Beiträge:
    33
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    Hallo an alle!

    Erst einmal schreibe ich hier etwas zu meinen Problemen und ich will auch nicht erwarten, dass jemand darauf antwortet. Doch ich fände es dennoch schön, wenn ich die eine oder andere Meinung hören könnte. Schon mal weil der Text grauslich geschrieben und viel zu lang ist.

    Ich versuche mich mit Dharma also den Buddhismus seit fast 3 Jahren zu beschäftigen. In ein Zentrum oder Sangha bin ich jetzt noch nicht gegangen. Frei nach dem Motto das schaffe ich schon selbst. Ich habe momentan keine Ahnung und bin bestimmt verwirrt. Was man vielleicht sogar am Text lesen kann.

    Jetzt wird der Text bestimmt etwas ungehaltener. Auch wenn ich es vermeiden möchte. Aber ich habe die Schn**** voll. Noch nicht mal mit der Lehre ist hilfreich, weil ich sie gerade nicht verstehe. Der Frust über mein Leben und den Ego, welches Dinge macht, die nicht sein sollten. Der ganze Tag lief heute schon konfliktreich und als dann heute Abend dann auch noch jemand super motivierten Freizeitsport abverlange, war das Maß voll. Zum Glück wusste ich, dass aggressives Verhalten gegenüber der Person nichts bringt und konnte mich noch mit ihr einigen. Doch für mich war der Abbruch vom Sport eine Niederlage. Das war heute die Spitze von den ganzen Leid, welches ich mit mir herumtrage. Ich bin gerade wirklich traurig und meine Augen füllen sich sogar etwas mit Wasser. Ich wäre so gerne befreit von Unwissenheit und Täuschung, wie ein Buddha. So das ich erkennen könnte, wie ich mich befreien kann. Doch so eine richtige Praxis habe ich noch nicht mal. Selbst das sehe ich negativ und könnte gleich wieder der nächsten Flucherei anfangen.

    Auf der heimfahrt, bei der ich viel zu schnell unterwegs war, wurden mir dennoch Dinge bewusst. Ich bin mir nicht sicher ob ich momentan das richtige tue und Schmerz erfüllt mich wenn ich an die fehlenden Erfahrungen denke. Einmal ist es das Studium welches ich in frage stelle. Ok, es macht Spaß aber der bessere Erfolg bleibt aus. Nachprüfungen usw. dann noch das ich in meinen alter nicht wirklich eine Frau an meiner Seite habe. Dazu noch diese gier immer besser werden zu müssen. Warum tut das mein Ego nur. Seitdem ich mich kaum noch mit dem Buddhismus beschäftigt habe, änderte sich jetzt alles eher zum negativen. Weil ich an der Übung nicht dran blieb. Jedenfalls sah ich Frauen schon mal als meines gleichen an. Also das sie nicht anderes sind als wunderbare Menschen wie meine Freunde usw. Doch das Bild ist oberflächlicher geworden. Die Frauen müssen schlanker und noch schlanker sein. Das gestörte Bild hat sich eingeschlichen, von den Frauen die man sieht. Die Disziplin die Dahinter steht Sport und Ernährung (wenn man das noch so nennen kann) die mich fasziniert. Logisch, es soll mir zeigen was ich erreichen kann. Ich denke auch fast, das der Grund Sport zu treiben, wegen der Gesundheit, ein Selbstbetrug ist. Das war bis jetzt immer mein anliegen. Doch spätestens mit der Hantel kaufen hätte mir das klar werden müssen.

    Dann wegen den Studium in den ich gerade bin. Da arbeite ich vielleicht auf etwas hin, was ich gar nicht mein ganzes Leben lang machen will. Ich sagte mir früher schon manchmal, wenn etwas etwas dick kam. Warum hast du nicht versucht Mönch zu werden. Allerdings ohne zu wissen, was es bis ins letzte bedeutet. Wäre ne super Lösung. Weg vom Druck, Geld verdienen zu müssen. Weg vom Druck, eine Frau kennen lernen zu müssen. Die Freiheit zu suchen um später auch hilfreich sein zu können. Doch auf eine Frau und alle Dinge darum zu verzichten, dass kann ich noch nicht mal beurteilen. Weil ich keine Ahnung habe auf was man das wirklich verzichtet. Das ist ja der ganze Hammer an der Sache. Noch vor gar nicht so langer Zeit habe ich fast ne Panik Attacke bekommen, wenn ich daran gedacht habe noch nicht mal Sex gehabt zu haben. Weil ich positiv bleiben will und Frustration vermeiden will, habe ich die Einstellung angenommen. Es passiert wenn die Ursachen da sind und wenn es nicht in diesen Leben sein soll, dann halt im nächsten. Das hat erst mal diesen immensen Druck genommen. Das verändert meine Wirkung sicherlich positiv, weil ich dann wenigstens noch Locker an Frauen herangehe. So lange ich eine nicht zu toll finde. Denn wenn es zur Sache gehen könnte, dann mache ich einen Rückzug. Mit einer Angst die fast nicht normal ist. Wenn sie nicht attraktiv genug erscheint, kommt das sch**** Ego und meint da kommt was besseres. Es ist zum kot**** das ich nicht mal den Mut aufbringe mich selbst verletzen zu können. Also wenn sie sich von mir trennen würde. Oder ich feststelle das sie nicht die richtige wäre und die ausrede kommt niemanden Leid zufügen zu wollen. Ich lache mich fast tot darüber. Das Risiko gehen schließlich beide ein.

    Was dann noch als ausrede kommt ist immer, dass eine Frau meine Probleme auch nicht beseitigen wird. Wenn ich das gewünschte sozusagen bekommen habe. Was sogar vielleicht die einzige richtige Erkenntnis wäre. Doch das ist noch lange keine Ausrede dafür. Doch denn noch bleibt die Gier nach einer Frau, die gerne auch etwas junger sein soll, weil ich erinnere, die sind ja da normal noch etwas schlanker und am besten kein Arsch in der Hose haben. Ich finde meine Anspruch Krank und Gesundheitsgefährdend für andere Menschen. Allein diese Unsicherheit und wieder die Prämisse niemanden schaden zu wollen macht es kompliziert. Einsicht walten zu lassen sehe ich als ein zigste Möglichkeit. Doch ob ich das schaffe, da kommt gerade der Optimist durch und sagt na klar. Leider war das schon mit den ersten empfinden als pubertärer jugendlicher so und über die Jahre wurden die Frauen immer schlanker. Also bin ich diesen Trend als Wertung auch gerne gefolgt. Das zu durchbrechen wird nicht einfach oder vielleicht nicht möglich.

    Weiteres wichtiges Problem, welches dieses mit beinhaltet ist, was soll mir mein Leben bringen? Ich denke ich will schon erleuchtet werden. Weil ich darin etwas sinnvolles sehe. Etwas was wirklich nützlich für alle ist. Auf der anderen Seite mache ich dafür nicht gerade viel. Ich hatte nach den Prüfungen einen extremen Absturz der mich wochenlang paddeln ließ. Erst dann griff ich wieder zur Lehre und ein Scherbenhaufen musste aufgeräumt werden. Es gibt auch wieder Fortschritte eben ganz am Anfang wieder. Aber dennoch ich habe momentan den Eindruck, als wären meine Ansichten und Zerstreutheit teilweise schlimmer als vor 3 Jahren. Dieser Umstand macht nicht gerade alles einfacher. Denn meine Frage die ich eigentlich stelle. Welche Frage ist es überhaupt? Ich glaube es ist die Frage: Was soll ich tun damit die Hoffnung am Leben wieder zurückkommt und das ein richtiges Verständnis dieses ganze zermürbende wieder abstellt? Ich halte das glaube nicht ein ganzes Leben durch ohne wirklichen Schaden zu nehmen. Irgendwie brauch ich den Strohhalm an den ich mich hängen kann und eine Veränderung mit Zufriedenheit bringt.

    Ich danke für das Lesen und vielleicht für den einen oder anderen Tipp. Auch wenn ich mich schon fast wieder beschämt vorkommen, wenn ich daran denke das es Leute gibt den es viel schlechter geht.

    Liebe Grüße

    manticore
     
  2. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
    Beiträge:
    734
    Hallo manticore,

    nun ja, dein Text als solcher ist nicht wirklich verwirrend.
    Verwirrend sind die Widersprüchlichkeiten in deiner Auffassung vom Leben und den Wertigkeiten.

    Sich dem Buddhismus zu verschreiben und gleichzeitig eine derart exzessiv einengende Sichtweise betreffend Frauen zu kultivieren - das ist nicht vereinbar. Aber das erkennst du ja eh bereits selbst.

    Aus deinen Worten spricht neben Leid auch eine gewisse Verachtung dem Leben überhaupt gegenüber, was aber kein Wunder ist in Anbetracht deiner fehlenden Selbstliebe.

    Ein Studium, das dich nicht interessiert, zero Sex, Fokus auf Frauen an der Grenze zur Magersucht, falsch verstandener spiritueller Ehrgeiz ... das MUSS ja frustieren.

    Fahr' dein Leben wieder runter auf Null, fange von vorne an, indem du deine Knoten entwirrst.

    LG
    Lucille
     
  3. manticore

    manticore Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2006
    Beiträge:
    33
    Hallo Lucille,

    wirkliches Mitgefühl fängt nicht bei den anderen an, sondern bei einen selbst. Das fällt mir bei der fehlenden Selbstliebe ein. Denn du hast vollkommen recht. Ich habe mich in letzter Zeit nicht wirklich selbst gemocht. Nie richtig zufrieden und leicht gereizt. Ich glaube das eigentlich wichtige deiner lieben Zeilen ist, die Hoffnung und Motivation etwas ändern zu können.

    Es wird anstrengend und unbequem alles auf Null zurückzufahren. Aber du hast wieder recht, ich muss erst mal mitbekommen was eigentlich in meinen Leben läuft. Erkennen was es ist, was dieses Leid schafft.

    Doch noch eine Frage habe ich, was meinst du mit „falsch verstandener spiritueller Ehrgeiz“. Ich könnte mir vorstellen, dass du das mit den Mönch und Frauen meinst. Ich glaube aber es ist die Neugier und die Möglichkeiten des Erwachens die mich reizen. Ich habe Buddhismus immer als etwas gesehen, was mich reinigen kann. Deswegen habe ich auch nie aufgegeben daran zu arbeiten. Es ist für mich nützlich und schafft teilweise eine klarere Sicht auf die Dinge. Sicherlich mache ich auch Fehler dabei und missbrauche das. Aber wer will sich nicht von schmerzhaften Empfindungen befreien.

    Dennoch bleibt der Punkt wieder bei Null anzufangen. Vielleicht sehe ich auch ganz neue Wege, die ich vorher nicht gesehen habe.

    Danke dir noch einmal

    Liebe Grüße

    Holger
     
  4. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

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    27. Januar 2005
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    Linz
    Hallo Manticore,

    hmmmm ... was ist gut für dich? Ich denke das weißt du selbst ganz genau ... wenn du dir Zeit nimmst und in dich hineinhörst. Stell dich den unangenehmen Dingen des Lebens, denn da kannst du die größten Fortschritte erzielen. Solche Gefühle die du hast leiten eine Wende in deinem Leben ein. Nur durch sie denkst du über dein Leben und Veränderungen nach. Es sind solche Sachen, die uns am besten im Leben weiterbringen.

    Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen:

    a. Sport ...
    ist extrem wichtig für den psychisch/seelischen Ausgleich (hör nicht damit auf). Hin und wieder Sport zu betreiben und keinen Sport zu betreiben ist ein extremer Unterschied ... den ich in puncto Ausgeglichenheit/Gelassenheit sehr deutlich spüre! Hanteltraining ist gut! Es stärkt deine männliche Seite und ein paar Muskeln kommen auch bei Frauen gut an (auch wenn es jetzt nicht das ausschlagende Kriterium sein wird, warum sich eine Frau für dich entscheidet).

    b. Frauen ...
    Ich kann dir nur raten: Konzentriere dich mehr auf das Gefühl, wie es sein wird mit einer Frau zusammen zu sein. Spüre in dieses Gefühl hinein, und ich würde dir raten, insbesondere auf Herzensqualitäten Wert zu legen! Es ist nur logisch, dass dich diese Frau auch optisch ansprechen muss. Es gibt solche Frauen die zu dir passen und diese Kriterien erfüllen! Nur auf das Äußere zu achten ist natürlich töricht ... und deswegen rate ich dir auf das Äußere UND die Herzensqualitäten zu achten! :D Natürlich ist das auch der Punkt, wo dich dich auffordern muss an deinen Herzensqualitäten zu arbeiten ... denn eine intelligente Frau mit Herzensqualitäten wird auch darauf achten, einen Mann mit Herzensqualitäten zu finden ... wäre doch logisch, oder nicht? ;)

    Wenn du einer Frau begegnest, die zu dir passt ... wird da von Anfang an diese Anziehung sein, und diese Frauen haben auch das Äußere das uns anspricht ... ich weiß nicht, warum das so ist, aber es ist einfach so. Und wenn da bei einer Frau Zweifel sind, dann nur deswegen weil es nicht die richtige Parterin für dich ist. Das einzige Problem ist, dass wir nicht wissen WANN diese Begegnung mit der 'Richtigen' stattfindet. Bei mir hat es auch sehr sehr lange nicht geklappt, und ich hab mir auch gedacht, dass ICH und mein Idealbild schuld an allem sind. Doch das stimmt eigentlich nicht ... hmmm ... ich hab dann schon an meinem Bild gearbeitet und insbesondere auch an mir selbst ... und auch versucht die Sache mit den Herzensqualitäten in den Vordergrund zu stellen ... aber äußere Attraktivität/Anziehung war mir schon auch wichtig ... und SIE ist dann irgendwann gekommen und passt nun ziemlich perfekt da rein, obwohl das nicht einfach ist bei einem so alten Junggesellen wie mir :) Aber das passt einfach mit der Anziehung und sie hat eine sehr natürliche Schönheit.

    Mittlerweile habe ich verstanden, dass es meine Aufgabe war in dieser Zeit des Alleinseins zu lernen mich selbst zu lieben ... DAS ist nämlich DEINE Aufgabe ... und je besser du es schaffst in deine Eigenliebe zu gelangen, desto attraktiver wirst du auch für das weibliche Geschlecht. Eine Beziehung macht eigentlich auch erst dann Sinn, wenn man sich selber liebt und etwas von sich geben kann und mit sich selber glücklich ist. Die Qualität einer Partnerschaft steigt dadurch enorm und gewinnt erst dadurch an Stabilität. Braucht man aber eine Partnerschaft um endlich glücklich sein zu können ... und um sein Lebensglück darauf aufzubauen, dann ist das Ende der Partnerschaft bereits vorprogrammiert! Dann wird es einen heftigen Absturz auf den Boden der Realität geben müssen. Also, lerne dich selber zu lieben! Gehe DEINEN Weg und sei einfach du selbst ... und jene die dich so nimmt wie du bist und die dir gefällt ist genau die Richtige. Und so eine Frau gibts ... das kannst du mir schon glauben ... ist einfach so :)

    Naja ... woran im Leben festhalten? Bei mir war es auch immer die Beschäftigung mit dem Sprituellen, woraus ich meine Kraft gewonnen hab und noch immer gewinne. Und aus dem Spirituellen kommt auch die richtige Lebensweise und eine angemessene Einstellung zu Frauen ... und Partnerschaft. Mittlerweile weiß ich, dass der Sinn von Beziehungen darin liegt, sich gegenseitig beizustehen ... sich in Selbstlosigkeit zu üben ... und sich gemeinsam auf das Zeitlose zuzubewegen.

    lg
    Topper
     
  5. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
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    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    Lieber Holger!

    Ich möchte ganz kurz nochmal auf Lucilles Antwort zurückkommen
    und deiner Frage zum "falsch verstandenen spirituellen Ehrgeiz".
    Ich denke was Lucille damit ausdrücken wollte, ist das es umso
    schwieriger wird, umsomehr man sich auf ein Ziel fixiert und versteift.
    Für dich selber kannst du nur schwer etwas wirklich erzwingen.
    Zielstrebiges arbeiten an sich selber ohne dabei krampfartig über's
    Ziel hinauslaufen zu wollen. Ich denke das ist es, worauf Lucille
    hinauswollte. So hätte ich es verstanden und so sehe ich es auch
    bei dir. Vielleicht manchmal etwas loslassen und sich ab und an
    auch mal treiben lassen. Richtig entspannen, ohne eine vorgegebene
    Stellung einnehmen zu müssen. Ohne in Gedanken zum nächsten
    Punkt der Tagesordnung vorzupreschen.
    Jahrelang Zielen hinterherzujagen - dann irgendwann, alle Hoffung
    fahren lassend stehehbleiben - um zu erkennen das deine Ziele
    sich plötzlich wie von alleine auf dich zubewegen.


    Dein, dir auf deiner Reise viel Glück wünschender, Ischariot
     
  6. manticore

    manticore Mitglied

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    @Topper

    Ohhh, ist das gerade erlösend. Das ist wirklich ein inspiriertes Vertrauen. So ein Gefühl, es ist wirklich wahr was du geschrieben hast. Vielleicht sogar deswegen, weil ich, vielleicht sogar jeder Mensch schon solche Erfahrungen gemacht hat. Heute morgen hat sich schon der Ärger und die Wut aufgelöst. Ich merke das spürbar wie ich ruhiger und achtsamer werde. Wirklich es ist gerade schon befreiend.

    Es spielt vielleicht auch gar keine Rolle warum ich Sport treibe. Es soll doch auch keine Pflicht sein, die man zu erfüllen hat. Letztendlich ist doch die Motivation das wichtige. Mein Körper braucht Bewegung und kein Sport mehr zu treiben da verzichtet man sicherlich auf eine bessere Lebensqualität. Ich bleibe einfach dran.

    Also was das äußere Bild von Frauen angeht, dass wird etwas Zeit brauchen bis sich da Änderungen einstellen. Da werde ich noch mal darüber nachdenken müssen um da ein Wandel hinzubekommen. Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, ich werde wirklich noch einmal neu anfangen. Mir wirklich anschauen warum man bestimmte Dinge vermeiden sollte (Die zehn unheilsamen Handlungen). Ich glaube das muss ich wieder an Beispielen und Erfahrungen sehen. Auch wirklich verstehen und erspüren was die Liebe und das Mitgefühl bringt. Achtsam zu sein und wieder offener zu werden sind Dinge die wirklichen Wert im Leben haben.

    So ich werde mich jetzt erst mal weiter mit Liebe meinen Geist widmen und mit Ruhe brachten was überhaupt um mich herum alles so passiert. Du hast mir wirklich weiter geholfen den richtigen Anstoß der Gedanken gebracht. Danke!

    @Ischariot

    Ok, ich werde es ruhiger angehen. Schon deswegen, weil ich wirklich in ruhe noch mal auf meinen Weg gehen möchte. Es ist wohl möglich die Gier die einen zu hoch springen lässt und dann steht das Fundament noch nicht mal richtig. Es ist aber wirklich nicht immer einfach dieses wertende und verurteilende zu vermeiden. Dabei nur der Realität zu folgen ohne etwas hinzuzufügen. Deswegen auch wieder der Schritt zurück. Damit ich wirklich alles langsam und stabil aufbaue. Jetzt habe ich erst mal Vertrauen und Kraft meinen Geist zu schulen.
     
  7. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

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    Hallo maticore,

    hört sich gut an :) Am Beginn steht immer die Erkenntnis. Da erkennt man, dass es erstrebsam wäre sich in einer Sache zu verbessern. Und ganz entscheidend ist hier der Wunsch nach dieser Verbesserung. Je mehr Verlangen & Sehnsucht da enthalten ist, desto besser. Daraufhin kommt das Ganze erstmals ins Rollen und wir ziehen gewisse Dinge an uns die uns helfen diese Veränderungen abzuwickeln. Es dauert natürlich seine Zeit bis diese Veränderungen über die Bühne gehen. Manche Dinge brauchen mehrere Anläufe und bei anderen geht es schneller. Aber wenn man dann nach einer längeren Zeit Resümee zieht, dann erkennt man echt eine tatsächliche Veränderung ... bei der eigenen Einstellung und im Verhalten. Und dann darf man zurecht stolz auf sich sein! :D

    Alles Gute dabei!

    Topper
     
  8. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
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    Hallo Holger,

    was ich zuerst gemeint hatte mit dem "falsch verstandenen spirituellen Ehrgeiz":
    aufgrund deines Eingangspostings war es bei mir so angekommen, dass du versuchst, das Ziel zu erreichen ohne den Weg gehen zu wollen.

    Deine obige Aussage jedoch lässt mich diese spontane Einschätzung revidieren. Ich denke, du willst das Richtige und hast mit weniger Stolpersteinen gerechnet.

    Topper und Ischariot haben dir sehr einfühlsame Beiträge geschrieben, weitaus angebrachtere Reaktionen auf deine ehrliche Selbstdarstellung. Ich neige leider oft dazu, mit der "Tür in's Haus" zu fallen, oft unreflektiert. Das zu ändern, sprich, behutsamer und achtsamer zu sein, ist derzeit MEINE Aufgabe. Insofern sage ich "danke" für dein Thema.

    Noch ein Wort zu deinem Frauenbild:
    es wäre sicher hilfreich für dich, zu ergründen, wo hier die Wurzeln liegen, Beziehungen zu deiner Mutter (anderen weiblichen Bezugspersonen in deinem Leben) genauer anzuschauen. Erst, wenn du dir der Ursache für deine doch recht extreme Haltung bewusst wirst, kannst du dies auch ändern.

    Und etwas ganz Pragmatisches:
    überdenke deine Studienrichtung. Hier sind Kompromisse fehl am Platz. Du kannst hier sicherlich jederzeit eine Veränderung herbeiführen.

    LG
    Lucille
     
  9. manticore

    manticore Mitglied

    Registriert seit:
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    @Topper

    Hallo! Glaube mir die Erfahrung sitzt noch Tief. So schnell wird deren Wirkung nicht verfliegen. Auch die Übung mit dem das man etwas gutes und hilfreiches getan hat, werde ich jetzt gleich noch in meine Übung einbinden. Den Rest lasse ich behutsam sich entwickeln. Es wird schon mit etwas Mühe und Ausdauer werden. ;-) Wie ich mich kenne, werde ich mit das ganze eh bald noch einmal durchlesen. Da wird einen das eine oder andere noch mal klar und man sieht auch später Unterschiede. So, gebe dir jetzt mal ein freundliches Lächeln zurück. Das ganze hier hat mir wirklich gut getan.

    @Lucille

    Ich glaube bei meinen ersten Post waren meine Emotionen von Ärger und Wut so stark, da war einfach nur Unverständnis da. Also es ist sehr gut möglich, dass ich da schon das Ziel gesehen habe und nicht den Weg. Aber das soll glaube ich dennoch der Anreiz sein darauf hinzuarbeiten. Ich erinnere mich daran wie gesagt wurde: „Wie eine Raumstation von vielen Wissenschaftlern nicht an einen Tag erbaut werden kann, kann man auch seinen Geist nicht an einen Tag erleuchten. Mit dem Unterschied, dass man ihn allein schulen und verändern muss.“ Ich glaube da steckt viel Wahrheit dahinter. Dennoch war auch dein Beitrag hilfreich, denn ich habe alles so linear gesehen. Also das ich so stufenweise aufbaue, sich alles ohne Rückschläge entwickelt. Doch das ist jetzt eine ganz neue Erfahrung und ich werde auch darauf in Zukunft achten müssen, ob das Fundament noch steht. Ob das Vertrauen und die Erkenntnis in den Dingen noch da sind. Nicht einfach nur etwas üben ohne das es Sinn macht.

    Zu deiner Selbstkritik muss ich sagen das meine eigene Wortwahl auch reizend war. Du solltest das nicht als so schlimm ansehen. Letztendlich hast du dennoch das richtige Erkannt und mit wenigen Worten es auf den Punkt gebracht. Das ist manchmal besser als riesen Romane zu schreiben. Auch wenn diese schmeichelhafter und heilsamer sein können. Doch es ist immer noch die Wahrheit die befreit, wie hart und unangenehm die auch sein möge. Es braucht wohl in bestimmten Situationen einen heftigen Schlag.

    Was das Frauenbild und das Studium angeht, werde ich mir noch 1-2 Wochen Zeit lassen bis ich wieder etwas mehr Ruhe gefunden habe. Gerade beim Studium möchte ich nicht überstürzt handeln. Schon deswegen, weil ich schon einiges geschafft habe und ich schauen muss, ob ich wirklich damit nicht mehr klar komme. Ich hatte mir schon einmal vor einer Nachprüfung mir soviel Stress gemacht, dass ich nun endgültig beim Arzt bin. Denn seit dem ist der Bluthochdruck so, dass er tatsächlich behandelt werden muss. Nicht wirklich ein gutes Zeichen, man schafft durch diese enorme Anstrengung schon etwas. Aber der Preis dafür ist recht hoch, wenn man bedenkt das vielleicht dieser Umstand von Ehrgeiz und Leistungsdruck dazu geführt hat, dass ich heute wieder an diesen Punkt stehe. Es wird noch etwas Zeit brauchen bis ich in der Lage bin wirklich klar zu sehen, welche Entscheidung das richtige für mein Leben ist und da hast du recht da sind wirklich Kompromisse fehl am Platz.

    @alle Schreiberlinge Liebe Grüße und Dankbarkeit

    Holger
     
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