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Hypnose

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von dreamangel, 28. September 2005.

  1. dreamangel

    dreamangel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    28. September 2005
    Beiträge:
    7
    Ort:
    Göttingen
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    Hallo,ich bin neu hier ,und möchte gerne von euch wissen ob ihr Erfahrungen gesammelt habt über Hypnose Reinkarnation.Es wäre schön wenn ich viele Antworten bekomme.
     
  2. brinisan

    brinisan Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2005
    Beiträge:
    388
    Ort:
    hamburg
    hi dreamangel!

    ich beschäftige mich zwar schon seit ca. 7-8 monaten mit dem gedanken, aber habe es noch nicht machen (lassen).

    daher kann ich dir natürlich keine erfahrungsberichte liefern.

    ich möchte dir nur einen tip geben: informiere dich genauestens und höre auf deine innere stimme!

    du könntest sonst möglicherweise viele hoffnungen (und auch bares geld!) umsonst investieren!!!

    ganz liebe grüße und viel glück!!! :kiss4:
    brinisan
     
  3. strega

    strega Mitglied

    Registriert seit:
    3. Februar 2005
    Beiträge:
    164
    Ort:
    mönchengladbach
    hab ich schon mal machen lassen, war interessant und sehr wichtiges erlebnis für mich.
    doch sei vorsichtig, da du nicht weißt, wie du im letzten leben gestorben bist, kann es sein, dass du das nochmal erlebst, evtl. mit allen schmerzen. dein hypnotiseur sollte das dann im griff haben. außerdem kann ich dir nur raten, dich über hypnose genau zu informieren, also, was dabei zu beachten ist, wenn man jemanden in trance versetzt, etc. so dass du auch einen guten vom schlechten hypnotiseur einigermaßen unterscheiden kannst.
    eine rückführung sollte nur von einem seriösen hypnotiseur gemacht werden, zu dem du auch vertrauen hast.
    geh nicht leichtfertig an die sache heran.
    ansonsten: ich würde es jederzeit wieder machen lassen, doch "mein" hypnotiseur ist gestorben und ein anderer käme für mich nicht in frage.
    liebe grüße
    strega
     
  4. Ramar

    Ramar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2005
    Beiträge:
    1.257
    Hallo strega,
    das sind unter anderem die Gründe, warum ich auch Hypnosetherapie ablehne (auch weil Ursache Wirkung nie mit Sicherheit geklärt werden kann) und auch jene Formen, bei denen der Hypnotisierte bewusst die Rückführung selbst miterlebt.
    Ich habe hunderte solche Hypnosen (Experimentalhypnosen) durchgeführt und NIE das Besusstsein des Hypnotisierten dabei gelassen. Wie Du richtig bemerkst, kann das zu weiteren, recht schlimmen Traumata führen und überhaupt weiss ja zuerst keiner, was einem da erwartet. Den eigenen Tod mitzuerleben, eigene Verbrechen nochmals zu erleben, Krankheiten......aber selbst positive Erlebnisse - können einen nie mehr gut zu machenden Einfluss auf das jetztige Leben haben. Ich denke, dieses Recht hat der Hypnotseur nicht, so etwas zu veranlassen.
    Ich habe das Problem jeweils so gelöst, dass ich es dem eigenen Unterbewusstsein des Hypnotisieren überlassen habe, ob die Erinnerung bleibt oder nicht. Unter hunderten Fällen waren nur einige wenige Einzelfälle, die sich nach der Hypnose an Fragmente früherer Leben erinnern konnten. Natürlich hatten wir immer Zeugen dabei und haben die Hypnosen gefilmt - sodass der Hypnotisierte, wenn er wollte, auf Infos zurückgreifen konnte - dies jedoch dann nicht nochmals selbst durchlebte sonders eher wie wenn eine dritte Person erzählt hätte.
    Trotz dieser Vorsichtsmassnahmen gab es Fälle, wo es viel Einsatz und Einfühlungsvermögen bedurfte, einen Hypnotisierten von schrecklichen Erlebnissen wieder wegzubringen, um körperliche und psychische Reaktionen oder Folgen/Dauerfolgen zu vermeiden.
    In wenigen Einzelfällen war es auch so, dass ich es nicht verantworten konnte, den Hypnotisierten über verschiedene Details zu informieren.

    Alles in allem darf man vor allem die Macht der Hypnose nicht unterschätzen und genau deshalb sollte man sich sehr gut einen Hypnotiseur aussuchen, zu welchem man volles Vertrauen entwickeln kann und welcher auch schon genügend Erfahrung besitzt.

    Relativ harmlos sind allerdings jene heute üblichen sogenannten neuen Techniken der "Rückführung", welche aber meiner Meinung nach eher irgendein Mischmasch von Erinnerungen, Träumen, Gelesenem, Science Fiction und Vorstellungen des Rückführers ergeben, da diese ja nur mit irgendwelchen Meditationstechniken durchgeführt werden. Eine verlässliche, wirkliche Rückführung bedingt aber meiner Ansicht nach zumindest ein "Wegschalten" des Bewusstseins, ob nun noch bewusst erlebt wird oder nicht ist nur eine weitere Frage (siehe oben).



    L. G.


    Ramar
     
  5. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
    Hallo Ramar, aus Deinen hoch interessanten Berichten über Rückführungen schließt man beinahe automatisch auf eine chronologische Abfolge von Inkarnationen einer präexistierenden Seele, die darüber hinaus auch Träger aller Erinnerungen ist.
    Gibt es noch andere Interpretationen?
    Was sagt die Schul-Psychologie dazu?
    Befasst sie sich überhaupt damit?
    Das Gehirn dürfte bei Langzeit-Erinnerungen somit keine Rolle Spielen.
    Hier tun sich eine Menge Fragen auf, und jede Antwort dürfte neue Fragen induzieren.
     
  6. Ramar

    Ramar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2005
    Beiträge:
    1.257
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    Zuallererst muss ich Dir zu dieser Fragestellung gratulieren - Du hast praktisch mit einem Satz alle wesentlichen Fragen auf einmal gestellt.
    Da möchte ich ein bisschen ausholen: Ich habe mich bei diesem Thema ziemlich zurückgehalten, aber inzwischen einsehen müssen, dass das auch so nicht geht. Entweder sage ich meine Meinung und partizipiere mit meinen Erfahrungen oder ich muss es völlig lassen. Gerade da ich intensive Erfahrungen mit Hypnose und den Auswirkungen gemacht habe, weiss ich um deren Gefährlichkeit und die wird meist sehr heruntergespielt.

    Es gibt da ein schönes Beispiel. Eine häufige Aussage von Hypnotiseuren ist, "der Hypnotisierte würde nichts machen unter Hypnose, was er im normalen Leben nicht auch machen würde." Das ist richtig, indiziert aber FALSCHES. Es überlegt sich nämlich beinahe niemand, dass diese Aussage alles andere als beruhigend ist, da der Mensch zu ALLEM imstande ist. Es kommt nur auf die Umstände an. Im Extrem bleibend, es ist daher etwa relativ leicht möglich, einem Menschen in Hypnose einen Auftragsmord einzugeben. Z. B. durch einen gut gefestigten posthypnotischen Befehl, dass die Person xY, wenn diese auf ihn zukommt, ihn selbst ermorden will und ein Schlächtermesser in Händen hat - und er selbst ermordet wird, wenn er nicht sofort seine Pistole zieht und den Mörder erschiesst usw. Genauso könnte man diese Person dazu bringen, Selbstmord zu verüben, ginge auch (unter anderem) über einen posthypnotischen Befehl, etwa dadurch, dass der Hypnotisierte fliegen kann und sein grösstes Bedürfnis ist vom nächsten Hochhaus zu springen. Kenner der Materie würden mir jetzt entgegenhalten, dass der Mensch eine Art Schutzmechanismus (wahrscheinlich der Selbsterhaltungstrieb) besitzt, welcher solche Suggestionen wieder auflöst - auch das stimmt, aber genau der würde im ersten Beispiel genutzt (Selbstverteidigung) und im zweiten besteht subjektiv keine Gefahr, da er ja fliegen kann. Es ist schon ein bisschen komplizierter, ich möchte hier ja auch keine Anleitung zum Töten veröffentlichen.
    Es gibt da auch noch eine Art Bremseffekt (vor allem bei posthypnotischen Befehlen), welchen ich an einem Beispiel erläutern möchte. In einer der Hypnosen gab ich im Somnabulismus den posthypnotischen Befehl ein, dass der Hypnotisierte auf einen bestimmten Befehl hin, mich nicht mehr sehen konnte (praktisch sein Unterbewusstsein mich herausfiltert) Das funktionierte perfekt - obwohl ich im Raum war, konnte er mich nicht sehen. Sobald ich aber Aktionen setzte, welche für ihn erschreckend, befremdend und eigentlich an der Grenze zur psychischen Belastbarkeit waren, änderte sich das. Ich hob etwa ein Glas auf, welches für ihn nun duch die Luft schwebte und das auch noch im Rythmus zur gerade laufenden Musik...
    Bald begann der Befehl zu fliessen, das heisst er begann mich entgegen dem Befehl siluettenhaft, flimmernd zu sehen - fügte also der für ihn befremdenden und erschreckenden subjektiven Realitätssicht des fliegenden Glases einen (richtigen) logischen Grund hinzu und löste so den posthypnotischen Befehl beinahe auf. Wir haben bei ihm da allerdings nicht weiter gemacht, ich beendete das Experiment selbst, da seine Erregung etwas zu intensiv geworden war, und wir kein Risiko eingehen wollten.
    Ebenfalls in diesem Zusammenhang wichtig zu wissen ist, dass etwa, wenn einem posthypnotischen Befehl dem Hypnotisierten suggeriert wird, er sei dann irgendwann eine andere Person, sagen wir einmal James Bond, dann wird er jenes subjektive Bild von James Bond verkörpern, welches er sich persönlich gemacht hat. Das gilt natürlich auch unter dem direkten Hypnoseeinfluss. Und wenn ihm James Bond kein Begriff wäre, wird er in Erfüllung des Befehls, irgendeine dem Bild Bond sogar widersprechende Rolle spielen, da er dann nur auf Annahmen angewiesen ist. Auch ein Grund für zahlreiche falsche oder verfälschte Ergebnisse.

    In aller hier angebrachten Kürze will ich damit die unglaubliche Macht des guten Hypnotiseurs veranschaulichen, welches natürlich das "Spiel mit dem Unterbewusstsein" äusserst gefährlich macht und einer der Gründe ist, warum ich Hypnotherapie grundsätzlich ablehne (bis auf Ausnahmen) aber eben auch sagen möchte, dass nur bei äusserster Sensibilität des Hypnotiseurs mit Ergebnissen aus der Reinkarnationshypnose etwas anzufangen ist. Insofern haben jene Gegner, welche behaupten, es handle sich dabei nur um Suggestionen des Hypnotiseurs, Recht, als dass eben dies auch eine der Varianten wäre, die möglich sind.
    Bei unseren Reinkarnationshypnosen waren wir extrem vorsichtig, um solche suggestiven Irrläufer nicht zu produzieren.

    Sämtliche Reinkarnationshypnosen lassen den Schluss, nun endlich zu Deiner ersten Frage, auf eine chronologische Abfolge von Inkarnationen einer präexistierenden Seele, die darüber hinaus auch Träger aller Erinnerungen ist, zu. In allen Hypnosen, und es waren einige hundert, habe ich immer eine lineare Zeitabfolge erlebt, was allerdings nicht unbedingt andere Vorstellungen der Zeit ausschliesst.
    Die höchste Wahrscheinlichkeit hat meiner Ansicht nach die Seele als Träger aller Erinnerung, nicht auszuschliessen sind aber andere Möglichkeiten: Etwa, dass die Information aus einem kollektiven Bewusstsein stammt und der Hypnotisierte diese dort entnimmt. Dagegen spricht, dass dann eigentlich etwa jeder eine unendliche Zahl von Leben zugänglich hätte, was nie der Fall war oder zu erreichen war. Bis auf einen, waren immer mehrere aber nie eine derartige Zahl Leben "verfügbar".
    Ein weiteres Erklärungsmodell wäre, dass die Leben parallel stattfinden und in der Hypnose Zugriff auf die gleichzeitigen anderen Leben möglich ist. Dagegen spricht, dass es sich jeweils von Geburt bzw. Schwangerschaft bis Tod verfolgbare Leben handelt und dann auch noch in der Zwischenphase bis zur nächsten Inkarnation (teils) verfolgbar bleiben. (vor allem z. B. bei "erdgebundenen" Menschen, welche manchmal sehr lange bei ihren Liebsten bleiben)
    Die auch schon von Manchen vertretene Variante, es seien nur von anderen derzeit Lebenden abgezogene Informationen halte ich ebenso für eher lächerlich, da Infos zu Tage treten, welche gar niemand wissen kann oder eben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemand weiss. Durch den Hypnotiseur suggerierte (bewusst oder unbewusst) Reinkarnationsfakten oder gar vorher recherchierte und suggerierte Fakten sind bei seriösem Vorgehen auszuschliessen. (kommt aber auch vor).

    Wenn wir nun davon ausgehen, dass die Informationen weitgehend stimmen und höchstwahrscheinlich aus anderen Leben stammen, beantwortet dies die Frage der "Speicherung": Jedenfalls kenne ich keine andere in Betracht zu ziehende Variante als jene, dass diese Speicherung durch das Wesen selbst, die Seele stattfindet.
    Hier darf man auch nicht vergessen, dass diese Speicherung unglaublich genau ist, was das jetztige Leben anbetrifft - so ist es etwa ohne Probleme möglich, genaue Details der Umgebung zu erhalten, etwa welche Socken der Lehrer vor 40 Jahren in der Stunde x beim Mathematikunterricht angehabt hat. (Allerdings sind derartige kleine Details nur in seltenen Fällen zu verifizieren) Gelungen ist mir dies etwa durch die Titelseite einer Zeitung, welche vor x Jahren am Tisch lag und der Hypnotisierte diese vorlas und dann am richtig wiedergegebenen Datum im Zeitungsarchiv tatsächlich dieser Titel zu finden war)
    Eigentlich spricht aus diesem Gesamtblickwinkel nichts dagegen, dass dies bei Reinkarnationshypnosen genauso ist.

    Wenn ich hier schon etwas tiefer in die Materie gehe, hier einige jener Beispiele meiner Erfahrungen, welche mich ziemlich überzeugt haben. (Namen und Ort verändert)
    Der Fall Hans:
    Hans schilderte in einem Leben im 19 Jahrhundert, dass er als Hufschmied tätig war und schilderte, wie er nach langem Werben seine Maria heiraten durfte. Der im jetztigen Leben als Kellner tätige, konnte genau die Werkstatt schildern, seine Tätigkeit, die Pferde, nannte Namen des Pfarrers, Lehrers, Bürgermeisters, seiner Freunde, schilderte die Werkzeuge und das Aussehen seiner geliebten Maria, wie die Umgebung, die Häuser, die Kirche....
    Nach seinem Tod durch einen Unfall, blieb er im Ort und beobachtete (jahrelang) seine Maria......
    Verifizierbar war etwa, dass es diesen Hufschmied gab, dass er genau da, wo er angegeben hatte, seine Werkstätte hatte, dass auch der Konkurrent - eines seiner Probleme im Ort - existiert hat, dass er mit einer Maria verheiratet war und viele andere authentische Angaben über den Ort. (obwohl das Haus selbst heute nicht mehr vorhanden war)
    Besonders beeindruckend war für mich die Tatsache, dass er diesen Ort ins österreichische Tirol legte, dieser sich aber heute in Salzburg befand. Erst nach längeren Recherchen stellte sich heraus, dass hier die Landesgrenzen sich verändert hatten und der Ort damals tatsächlich zu Tirol gehörte. Leider war das Geburtenbuch des Ortes bei einem Kirchenbrand vernichtet worden, sodass manche Angaben nicht mehr genau verifiziert werden konnten. Irgendwelche familiären oder andere Verbindungen zu den genannten Personen, dem Ort, ja der Gegend im heutigen Leben waren nicht zu finden.


    Fortsetzung ./.
     
  7. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
    Danke Ramar, das war ja richtig spannend.
    Ich habe diese Thematik bislang mehr in der Grauzone angesiedelt.
    Es scheint, als eröffnen sich hier neue Sichtweisen, denn Deine Schilderungen klingen für mich sehr authentisch.
    Eine vernünftige Interpretation aus der Sicht des Philos. Materialismus ist eigentlich unmöglich.
    Bin gespannt auf die Fortsetzung.
     
  8. Ramar

    Ramar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2005
    Beiträge:
    1.257
    Fortsetzung:

    Der Fall Harald I:
    In einem seiner Leben war er als Waisenjunge in der Nähe von Manchester in einem Waisenheim etwa Mitte 19 Jahrhundert.
    Sein Traum war einmal Kapitän zu werden und er riss an einem 24. Dezember im Alter von sechs Jahren (barfuss) aus und begab sich an den Hafen, wo er bei einem kleinen Reeder Arbeit bekam, das heisst eben für Essen und Trinken und schlafen in einem Verschlag für alle Arbeiten zur Verfügung stehen musste.(die so authentisch wirkenden Gefühle sind hier leider nicht wiedergebbar) Er schilderte dies als Verbesserung zum Leben im Waisenhaus.
    .......
    Er schaffte es im Laufe der Jahre über eine Matrosenkarriere bis zum Steuermann der "Mary Bell". Auf diesem Schiff kam es zu einer Meuterei (laut seinen Schilderungen) bei der die meisten der Crew umkamen, auch der Kapitän. Daraufhin wagten es die Überlebenden nicht, zurück zu segeln, in der Annahme dass ihnen die Umstände nicht geglaubt würden und die Überlebenden am Strick enden würden. Sie entschlossen sich, die Ladung (Werkzeug und Ziegen usw) in irgendwelchen Häfen zu verkaufen und schlugen sich mehr schlecht als recht durch, immer auf der Flucht vor englischen Schiffen. (Meist im Gebiet: Kap Horn) Dann brach Skorbut aus, was wieder einen Teil der noch restlichen Crew hinwegraffte. (shitty water) Schliesslich wurde die Mary Bell von einem englischen Kriegsschiff gestellt und mit Kanonensalven als vermeintliches Piratenschiff versenkt. (sie hissten jeweils eine Piratenflagge, damit niemand auf die Mary Bell rückschliessen konnte und da sie sich so meist relative sicher wähnten) Harald überlebte, an eine Planke geklammert aber schwer verletzt und ertrank in der Folge, Sein letzter Gedanke galt seinen Crewmitgliedern. (6 waren nur noch übrig)

    Hier war es sehr schwierig zu verifizieren. Damals gelang es mir nur herauszufinden, dass es eine Mary Bell gegeben haben dürfte, auch die von ihm genannten damaligen drei grossen Reederein waren verifizierbar (Manchester usw.), auch der Name des Kapitäns (Master) und des Besitzers (Bell) war verzeichnet. Alle zahlreichen Häfen, welche er angab, gab es wirklich.
    LLoyds Schiffregistratur konnte damals (vor rund 16 Jahren) nur vage Angaben machen, sodass die Recherchen schlussendlich nicht völlig überzeugend waren. Das "Missing Link" fanden wir erst kürzlich in der LLoyds Schiffregistratur:
    MARY BELL (1851)

    The British bark MARY BELL was built at Newcastle in 1851. 380/412 tons (old/new measurement) (1851); 375 tons (1863/64). 109.2 x 24.8 x 17.9 feet (length x beam x depth of hold). The annual volumes of Lloyd's Register of Shipping for 1851/52 through 1854/55 give the following information:

    Master: W. Dunn
    Owner: T. R. Bell
    Port of Registry: Shields
    Port of Survey: Newcastle
    Destined Voyage: Aden

    The MARY BELL last appears in the annual volume of Lloyd's Register for 1871/72, although she was last surveyed in March 1866.

    Diese Angaben entsprechen genau jenen, die Harald auch zeitlich angab, die "wahre" Geschichte der Mary Bell ist allerdings offiziell nicht bekannt, da beim Versenken des Schiffes das englische Kriegsschiff davon ausging, ein Piratenschiff versenkt zu haben.

    Besonders überzeugende Faktoren bei dieser Hypnose waren etwa, dass der Hypnotisierte zuerst sehr lange für seine Antworten auf Deutsch benötigte, was mir ein Rätsel war. Spontan kam mir die Idee, ihn englisch anzusprechen - sofort antwortete er in Englisch - ohne Verzögerung - sprach jedoch ein heute nicht mehr übliches Englisch, vielmehr eine Art Alt-Englisch mit Liverpool/Manchester Slang. (Die Verzögerung vermute ich, entstand durch die Übersetzung ins Deutsche - das alleine bedürfte aber einer langwierigen eigenen Erläuterung) In seinem jetztigen Leben konnte er Englisch gar nicht und hatte dies auch nie gelernt.
    Ebenfalls überzeugend kleine Details aus dem Leben, wie authentische Nahrung und seine Vorliebe für Rum, er war in jedem Hafen besoffen und hatte in jedem Hafen eine Frau. Wenn ich ihn in einer besoffenen Phase aus der Hypnose nahm (es waren viele Sitzungen), hatte er einen Brand usw.

    Der Fall Harald II:

    Ein weiteres Leben des obigen Harald war noch interessanter, wenngleich ungleich schwerer zu verifizieren.
    Im 14 Jahrhundert war er der Sohn des Fürsten Gregor von Falkenburg, selbst auch Gregor genannt. In diesem Leben schilderte er das Leben auf der Burg: "Zum Frühstück hatten wir Hammel und Met", die Schwabenkriege unter Eberhard dem Grainer und seine Abneigung gegen Gewalt und den Umgang seines Vaters mit den Dorfbewohnern, zu denen er ein tiefes Mitgefühl hatte.
    Er kritisierte sehr, dass diese praktisch alles abgeben mussten und sehr ärmlich lebten und auch dass die Männer nur als "Kriegsfutter" verwendet wurden.
    In der Burg lebte er, die Eltern, seine Schwester und ein angenommener Bruder, welche alle vom Lehrer "Igor" unterrichtet wurden und natürlich einige Leibeigene.
    Igor lehrte die "Natur", eine Art hochphilosophische Naturlehre, Unterricht gab es für ihn aber auch hinsichtlich Jagd, Kriegskunst usw.
    Die Lehren des Igor sind für mich heute noch von unglaublicher Aussagekraft und einige Historiker sind schwer ins Schlucken gekommen, als ich sie bei Recherchen damit konfrontierte:
    Aussagen wie "Man hört den Pfeil, bevor er kommt", "Alles was modert, wächst wieder" oder "Töte nie ein Tier, ohne Hunger zu haben, sonst tötest Du die Natur", fallen mir spontan ein und beinhalten Weisheiten, die historisch dieser Zeit kaum zugeordnet werden.
    Eine Szene aus seinem Leben: Vor einem Kampf trafen sich die Fürsten in einem Zelt zum Essen, um verschiedenes zu besprechen. Sein Vater wollte, dass er dabei ist. Er schildert die Fürsten, die Namen der Fürsten und den Herrscher über alle, Eberhard den Grainer, welchen er als "eine teuflische, kriegerische Person" betitelt. Er kritisiert das System, dass alle Fürsten dem Grainer loyal sein müssen, ansonsten sie ihr Fürstentum verlieren würden.

    Beim darauffolgenden Kampf sitzt er auf einem Pferd auf einem Hügel und sieht dem Getümmel zu. Er regt sich darüber auf, dass sein Vater ihn zwingt, diesem Gemetzel zuzusehen.
    Auf meine Frage, ob er eine Jacke trägt, meinte er, lächelnd erbost: "Was Jacke ??? Ich trage einen Jagdrock ". Auf meine Folgefrage, ob der Jagdrock aus Leinen sei, wird er belehrend: "Aus Leinen ??? aber nein, er ist aus Linnen". (!!!)

    Wir hatten in diesem Leben in vielen Sitzungen ein sehr umfangreiches Bild des damaligen Lebens erhalten.
    Unter anderem liess ich ihn in einer Hypnose, also während er sich als Gregor in besagtem Leben befand, aufsitzen, drückte ihm einen Kugelschreiber in die Hand, und bat ihn das Wappen seiner Familie/der Falkenburg zu zeichnen. Das funktionierte vorerst gar nicht, da er den Kugelschreiber ansah, in der Hand herumdrehte und nicht wusste was er damit anfangen sollte, noch was das überhaupt ist.
    Ich musste das Wissen um das Wappen mit in eine andere Zeit nehmen, wo er es dann (immer noch in somnabuler Hypnose) zeichnete, da ich keinen Weg gefunden hatte, ihn im 14 Jahrhundert zeichnen zu lassen. Wenn ich mich recht erinnere, wollte er eine Feder haben, um zu zeichnen.

    Schliesslich führte ein familiäres Problem zu seinem ziemlich jungen Ableben. Sein Bruder (das angenommene Findelkind) war im Gegensatz zu ihm selbst kriegerisch wie der Vater und übernahm immer mehr die ihm eigentlich als wirklichen Sohn zustehenden Rollen.
    Er wollte seine Schwester zur Frau nehmen, aber er, die Mutter und sehr intensiv Igor der Lehrer stellten sich dagegen, da auch die Schwester ihn nicht wollte.
    Igor verschwand und Gregor fand heraus, dass sein Bruder (der angenommene) Igor deshalb ermordet hatte. Daraufhin verfolgte und stellte er seinen Bruder, es kam zu einem Kampf auf Leben und Tod, der Bruder starb, während er schwer verletzt noch eine zeitlang überlebte.

    siehe auch: http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=329871&postcount=125


    Verifizierbar war die Falkenburg, sämliche geschichtliche Fakten und die Existenz seines Vaters, seine bisher nicht.
    Das ganze ist eben um die 16 Jahre her und ich versuche derzeit Harald wieder zu finden, umso mehr als leider sämtliche Aufzeichnungen bei einem Wassereinbruch zerstört wurden - er war einer der interessantesten Fälle.
    Vor hatte ich eigentlich noch, mit ihm in Hypnose jenen Ort wiederzufinden, wo er seinen Bruder verscharrt hat und auch verschiedene Verstecke, welche eventuell in der Falkenburg noch auffindbar sein könnten.
    Wie gesagt, Harald im jetztigen Leben hat nur eine sehr "minderwertige" Schulbildung, alleine schon das Wissen um Eberhard den Grainer und die Schwabenkriege oder die Verhältnisse der Fürsten konnte er nicht wissen. Ich schliesse absolut aus, dass er diese Infos im jetztigen Leben gehabt haben könnte. ( und ich hatte diese auch nicht, Geschichte war nicht meine Stärke )

    Ich habe diese Leben deshalb genommen, da diese besonders viel hergeben und auch für mich sehr überzeugend waren.

    Zu Deinen weiteren Fragen : Was sagt die Schul-Psychologie dazu? Befasst sie sich überhaupt damit? Hier kann ich Dir keine rezenten Antworten geben, da mich das die vergangenen 15 Jahre nicht mehr besonders interessiert hat. Natürlich hat sich die Parapsychologie damit befasst und auch in der Transpersonalen Psychologie wurde teils daran gearbeitet. Den IST Stand weiss ich aber nicht, zumal auch mein medizinischer Partner bei manchen dieser Experimentalhypnosen inzwischen schon einige Jahre verstorben ist. Wenn ich aber sehe, wie sich etwa die Esoterik entwickelt hat und was aus meist finanziellen Gründen heute als Reinkarnationshypnose bezeichnet wird und was da aufgeführt wird, will ich es gar nicht wisssen :lachen:

    Dass das Gehirn daher bei solchen Erinnerungen keine Rolle spielen dürfte, ist auch mein Schluss. Leider ist der aber so "abstrus" in der meist vertretenen klassischen Medizin und Psychologie, dass ich mich da besser zurückhalte um nicht selbst Psychopharmaka aufgezwungen zu bekommen. Nur kurz, ich denke, das das Gehirn nur so eine Art "Filter" für das der Seele angehörige Unterbewusstsein darstellt.


    L. G.

    Ramar
     
  9. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

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    Danke Ramar, das sind ja wirklich tolle Geschichten.

    Um es mit den Worten unserer techn. Zivilisation auszudrücken, ist die Seele(das Bewußtsein) die Festplatte, und das Gehirn der Arbeitsspeicher.
    Ein hinkender Vergleich sicher, aber vorstellbar. Das Gehirn setzt die Daten der Seele in Raum und Zeit und macht sie damit in der Realität Verfügbar.

    In der Reinkarnationsvorstellung spricht man vom Schleier des Vergessens, den die Seele bei der Inkarnation erhält, um sich mit dem sterblichen Körper zu identivizieren. Bei Deiner Arbeit hast Du diesen Schleier für kurze Zeit gelüpft.
     
  10. Ramar

    Ramar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.257
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    Hallo Reisender !

    Wenn wir davon ausgehen, dass sich die Inkarnationen wie ausgeführt darstellen, wäre das Unterbewusstsein (die Seele?) die Festplatte und das Bewusstsein der Arbeitsspeicher, welcher im/am/mit dem Gehirn arbeitet, also das Gehirn der materielle Teil des Arbeitsspeichers, das Bewusstsein der "spirituelle" wäre.
    In der Tiefenhypnose arbeitetet der Hypnotiseur ausschliesslich mit dem Unterbewusstsein, welches nebenbei eben auch imstande ist, jegliche Trugbilder dem Bewusstsein realistisch vorzugauckeln oder auch einfach "auszulassen". Das heisst offensichtlich, dass jedes Bild welches wir bewusst aufnehmen, durch das Unterbewusstsein kontrolliert ist. (Sonst wäre es nicht möglich mich real und ausserhalb der Hypnose aus dem Bewusstsein eines vorher Hypnotisierten herauszufiltern, oder, auch ein Experiment, irgendeine Realität in ein völlig anderes Erscheinungsbild zu verwandeln - etwa ein Kind in einen Hund)
    Ebenso hat das Unterbewusstsein die Fähigkeit, Erinnerung aus dem Bewusstsein zu streichen, sei es aus dem jetztigen oder vorhergehenden Leben. (und daher schlüssigerweise auch zuzufügen)
    Offensichtlich ist das aber eine Art Einbahnstrasse, das Bewusstsein hat keinen oder beschränkten Einfluss auf's Unterbewusstsein, während das Unterbewusstsein jeden denkbar möglichen Einfluss innehat...


    L. G.

    Ramar
     
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