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gedanken zum tod/sterben

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von yxcv, 24. August 2010.

  1. yxcv

    yxcv Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2010
    Beiträge:
    29
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    durch das, dass ich für mein relativ kurzes leben, doch einige menschen gehen lassen musste, mache ich mir diesbezüglich auch relativ viele gedanken zu diesem thema.
    es wirft immer wieder fragen aus, die ich mir einfach nicht beantworten kann und jetzt möchte ich eure meinungen dazu hören:

    - weiß man, dass man stirbt bevor es passiert?

    bei meinem opa war es definitiv so, ich war mehr sein 5.kind als eines seiner enkerl, und ich weiß, dass er wusste, dass es mir schwer zu schaffen machen würde, wenn er vor mir gehen würde...
    er ist an dem tag verstorben als wir auf urlaub fliegen wollten, er hat es gewusst und gewartet bis wir uns verabschidet haben (die ärzte hatten und monate zuvor erklärt er hat maximal noch 6 wochen...)

    bei meiner oma (seiner frau) war es ähnlich, sie hat nur noch auf ihren ersten urenkel - meinen sohn - gewartet, sie hat mir diese zeit - "unsere" gemeinsame schwangerschaft geschenkt und ich bin ihr unendlich dankbar!
    als sich mich bei unserem letzten abschied angelächelt hat, wusste ich, dass ich sie morgen nicht mehr sehen werde...

    dass das bei alten leuten so ist, ok, irgendwie nachvollziehbar, aber bei jungen? bei kindern?

    eine sehr gute freundin von mir hat vor knapp 2 jahren ihren 18jährigen sohn durch einen verkehrunfall verloren - und für mich einfach unvorstellbar - er ist in der früh EXTRA noch einmal zu ihr gegangen und hat sich verabschiedet bevor er in die schule ging... sonst hat er einfach tschüss gerufen!

    momentan geht mir dieses ganze thema nicht aus dem kopf, es macht mich nervös und panisch, ich habe wohl zuviel stress und denke zuviel nach...

    lg
     
  2. Sparkstorm

    Sparkstorm Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2010
    Beiträge:
    1.075
    Ort:
    Oberösterreich
    Ich könnte es mir so vorstellen: Wenn jemand in die geistige Welt geht, ist es für uns Hinterbliebenen meist ein Schock.
    Dann überlegt man viel mehr wann man den Verstorbenen zuletzt gesehen hat oder man sich verabschiedet hat.
    Diese Szenen prägt man sich mehr ein und dadurch kann das Gefühl entstehen, das du beschreibst.
    Man hört es immer wieder,dass Angehörige erzählen, dass sie genau wussten, das sie sich für immer verabschiedeten.

    Ich wünsche dir viel Kraft, Sparkstorm
     
  3. tantemin

    tantemin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2010
    Beiträge:
    3.690


    Bleibe bitte ruhig!Ja,es gibt dieses Wissen.Ich habe es auch erlebt,spüre wenn jemand stirbt und auch mir wurde schon so etwas erzählt wie du hier geschrieben hast.
    Es ist doch schön,dass du dich mit diesen Thema auseinandersetzt.
    Die wenigsten möchten davon etwas hören,geschweige denn darüber reden.
    Da ich schon immer den Tod quasi neben mir habe(bedingt durch die Gabe,die mir in die Wiege gelegt wurde)kann und möchte ich dir etwas sagen;
    Alles war gut,alles ist gut und alles wird gut.
    Vergiss dass bitte nie!
    Liebe Grüsse,tantemin
     
  4. yxcv

    yxcv Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2010
    Beiträge:
    29
    das ist, wonach ich lebe , bzw. habe ich soviel hoffnung danach, dass dem so ist, das es schon fast wieder traurig ist.
    trotzdem macht mich dieses thema nachdenklich, nicht nur im generellen zbsp. im bezug auf meine freundin, die nur durch diesen gedanken, nämlich, dass ihr sohn "sein soll" erfüllt hatte und gehen musste UND das spürte, weitermachen kann - jeden tag aufs neue!
    ich bewundere sie!

    auf der anderen seite wirft es natürlich fragen auf, auf mich konkret bezogen natürlich auch, zbsp. kann man das schicksal und damit auch den tog "linken"?
    ich wusste, sobald meine omi ihren urenkel bekommt ist ihre zeit extrem begrenzt, sie kannte mich, sie hat mich großgezogen, ich war alles und umgekehrt, sie wusste wie es um meinen/unseren kindewunsch bestellt war und nun frage ich mich natürlich, warum haben wir bereits im juni mit der verhütung aufgehört, nicht wie besprochen im september, warum hat es SOFORT geklappt und mein sohn wurde gezeugt?
    das nicht falsch verstehen, jeder hat ein schicksal, einen weg, eine sanduhr, aber habe ich ihre zeit beeinflusst oder sie meine?
    kenn es wirklich sein, das unser leben im hier und jetzt schon in stein gemeißelt ist noch bevor es begonnen hat?
     
  5. tantemin

    tantemin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2010
    Beiträge:
    3.690

    Ja, und Gott hat bzw.hatte seinen Plan mit euch.
    Du fragst warum ihr mit der Verhütung früher aufgehört hattet!?
    Gott wuste es besser.Er wuste dass du und die Omi etwas versöhnliches braucht,sozusagen Trost.
    Stelle dir bitte vor die Schwangerschaft und die Geburt wäre erst gekommen,
    wenn deine Omi schon entschlafen wäre.
    Nein,ihr gingt beide schwanger und darüber freue ich mich für euch.
    Denke mal daran,was deine Omi nun im Jenseits alles zu erzählen hat.
    Lächelst du?!
     
  6. yxcv

    yxcv Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2010
    Beiträge:
    29
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    natürlich, denn das ist (für mich selbst) ja das unfassbare, ich bin nicht traurig, ich war es zu keinem zeitpunkt, ich trage sie in mir.
    ich bin zwar traurig darüber, dass sie nicht mehr physich hier bei mir ist und mich streicheln oder abbusseln kann, dass ich nicht mehr mit ihr kuscheln kann, aber ich weiß, dass sie mit ihm wiedervereint ist und sie da ist, bei mir.

    es ist trotzdem manchmal schwer vorstellbar, dass alles schon feststeht und ich kein kleines bisschen daran rütteln kann - und hier wären wir wieder beim theam angst...
     
  7. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

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    31.194
    Ort:
    Niedersachsen

    Naja, ganz so ist es auch nicht, dass alles schon feststeht, wir haben schon einen freien Willen. Nur, wir leben nicht nur hier in der materiellen Welt, sondern wir korrespondieren auch mit der anderen Welt und mit unserem höheren Selbst und da werden Entscheidungen getroffen, die Du hier nicht bewußt mitbekommst. Und da wirst Du wohl schon mit Deiner Omi besprochen haben, dass Du eben früher ein Kind bekommst, damit sie eben früher gehen kann.
    Du brauchst keine Angst zu haben, Du entscheidest selber und alle anderen Seelen, die Dir lieb sind, sind immer bei Dir. Wir sind hier nur mit allen anderen durch die Materie getrennt. Aber im Grunde kannst Du die verbindung spüren, das ist schon mal ein kleiner Teil. Je mehr man sich mit den anderen Welten auseinander setzt, desto intensiver wird die Verbindung.

    :umarmen:
    lg Siriuskind
     
  8. meinschatz

    meinschatz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2010
    Beiträge:
    3.410
    Ort:
    Irgendwo zwischen Himmel und Hölle
    Also meine Oma hat auch gespürt , das sie Stirbt und sich vorher noch von allen verabschiedet . Es ist auch sehr schwer für Angehörige einen geliebten Menschen zu verlieren . Ich glaube aber , das sie nur nach Hause gehen .
     
  9. shumil

    shumil Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juli 2010
    Beiträge:
    1.736
    Ort:
    brasilien
    na, da sagst du aber was - für uns zurückgelassenen ist es schwer, wir stürzen in trauer, eigentlich weil wir alleingelassen wurden

    die verstorbene person hat da gar nichts von, die empfindet auch keine trauer, denn:
    genau das, wir gehen heim!

    wir sind nicht von hier
    wir sind nur vorübergehend in dieser welt,
    aber wir kommen von ganz woanders her

    da steht mein erlebnis mit dem tod meines vaters ...

    lg
     
  10. MariaHelene

    MariaHelene Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. November 2010
    Beiträge:
    12
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    hallo ihr lieben,
    ich habe mich vorgestern das erste mal in diesem forum zu wort gemeldet, also bin ich neu hier. ich erlebe eine sehr intensive zeit, was mich bewegt hier rat zu suchen und/oder mich mitzuteilen. das jüngste erlebnis geschah heute (sonntag) mittag im beisein meines lebenspartners.. also, was geschah:
    zusammen wollten wir mit der bahn zu meinen eltern auf besuch fahren. am bahnhof (er befindet sich am see) herrschte wenig betrieb ausser dass die züge rollten. nachdem wir die zugbillette am automat gelöst hatten und uns abwendeten entdeckten wir im wartesaal (ein kleiner glasbau mit verschmutzten scheiben) eine person die halb liegend und bewegungslos, in einer eher unbequemen position, auf der bank sass, halb liegend halb sitzend. erst meinten wir, jemand hätte den weg einer langen nacht nicht nach hause gefunden, doch schon beim genauerem hinsehen ausserhalb des wartehäuschens war uns klar, dass diese vorstellung nicht zu diesem bild passte. wir eilten ins häuschen rein und sahen, dass hier ein betagter mann im sterben lag.
    alles weitere geschah sehr intuitiv, ich nahm seinen oberkörper ,auf, und bettete ihn in meinen arm, mit der anderen hand nahm ich seine hand in meine und hielt sie. in diesem kurzen zeitfenster haben wir kein eindeutiges lebenszeichen mehr wahrgenommen, fühlten herz, puls, atmung und alarmierten sofort den notruf. die nähe, die dieser moment in sich getragen hat war schlichtweg ergreifend. ich bin mir sicher, dass diese person mich und die (übermächtige) situation wahrnehmen konnte. ich sprach zu ihm leise und in gedanken, dass er in ruhe gehen könne, wenn er das wolle, und streichte ihm dabei über die wange, ich betete in gedanken und bedankte mich. trotz dem, dass keine reflexe oder ein äusseres lebenszeichen wahrnehmbar war tat er noch einen letzten kurzen tiefen atemzug in meinem arm und da war mir bewusst, das wars.. ich wünschte ihm eine gute reise und blickte dabei über den see, der hinter uns lag. es war ein friedvoller moment. bis der notruf eintraf hielt ich die person noch im arm. der mann wurde auf den boden gelegt und es wurde versucht ihn wiederzubeleben, doch es war aussichtslos, denn er war gegangen. des weitern wurde das geschehene den sanitätern und einem polizist mitgeteilt und rapportiert. es stellte sich heraus, dass die person vom ort stammte und 85 jährig im wartehäuschen am bahnhof in den armen einer ihm fremden person das zeitliche segnete. so geschah es. für mich das erste mal überhaupt, den tod eines menschen derart nahe erlebt zu haben, unfassbar bin ich dankbar, dass mir die ruhe geschenkt wurde, in diesem moment diese mir fremde person zu begleiten. dieser moment und diese erfahrung hat mein leben heute auf eine gewisse und ungewisse art und weise verändert...

    habt dank, dass ich mich mitteilen konnte.
     
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