1. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

gedanken zum tod/sterben

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von yxcv, 24. August 2010.

  1. choomii

    choomii Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2010
    Beiträge:
    280
    Werbung:
    Liebe Maria Helene,

    ich finde es wunderbar, dass du für den alten Mann da warst. Dass du ihn gehalten und gestreichelt und für ihn gebetet hast. Das hätte nicht jeder gemacht.
    Es war bestimmt eine schicksalhafte Fügung, dass du rechtzeitig gekommen bist, um ihn beim Sterben zu begleiten. Der alte Mann sollte nicht ganz allein sterben.
    Du hast jedenfalls eine gute Tat getan.

    Liebe Grüsse

    Choomii
     
  2. mdelajo

    mdelajo Guest



    Guten Morgen :),

    zu deiner Frage. Die meisten wissen es wohl, denke ich. Zumindest, wenn so ein Stadium der "Altersweisheit" erreicht wurde, sie also ein gewisses Alter erreicht haben, um zu reflektieren und sich gewahr zu werden.

    Natürlich wird es auch immer die geben, für die es völlig unverhofft soweit ist. Also wenn es plötzlich passiert oder der Tod immer ein Tabu-Thema war und verdrängt wurde, also am Körper schon das ganze Leben Raubbau betrieben wurde, ohne dem etwas entgegenzusetzen. Die wehren sich wohl noch gegen die Erkenntnis eines nahenden Todes.

    Mancher ist dann recht plötzlich verschieden, jedoch es ist ja ein Kommen und Gehen für die meisten, somit wirds für den Großteil bald wieder fortgesetzt werden, mit neuem Input und einer weiteren Gelegenheit.

    :)
     
  3. MariaHelene

    MariaHelene Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. November 2010
    Beiträge:
    12
    Danke choomii, die Tat war gut und "heilend" für alle Anwesenden, so empfinde ich es seit dem Geschehen.
    Heute wurde mit uns telefonisch Kontakt aufgenommen seitens eines Familienmitgliedes des Verstorbenen. Am Abend besuchte uns diese Person und überreichte uns im Namen der Familie ein wunderschön schlichtes weisses Blumengebinde und eine Karte mit einem persönlichen Dankesgruss. Das Gespräch empfand ich auch als sehr wertvoll für "alle" und es fühlt sich jetzt an, als hätte sich ein Kreis geschlossen.

    Ich denke, wie eigenartig, in Verbindung eines mir unbekannten 85-jähren zu stehen und ihn auf seinem allerletzten Gang begleiten zu dürfen... (ebenso im Beisein meines L-Partners) - dieses Erlebnis hat uns etwas näher zusammenrücken lassen

    in liebevollen Gedanken an diesen einzigartigen Moment..
    und Dank an dieses Forum..
     
  4. Melancholie

    Melancholie Mitglied

    Registriert seit:
    29. August 2010
    Beiträge:
    46
    Ort:
    Nürnberg
    Werbung:
    hallo yxcv,
    in meiner ersten Schwangerschaft starb mein Opa, in meiner zweiten Schwangerschaft starb meine Oma, und während ich mit meinem Jüngsten schwanger war, starb mein Vater.
    Ich stand neben seinem Bett und sagte, Papa, mach keinen Scheiß, du musst noch durchhalten, im Dezember gibts noch ein Enkelkind.
    Mein Vater lächelte, freute sich, und starb eine Woche später.
    Man könnte fast meinen, es gab jedes Mal einen "Tausch" ein Mann ging aus der Familie, ein Junge wurde geboren, eine Frau ging, meine Tochter wurde geboren, und als mein Vater starb, war mir klar, dass ich mit einem Sohn schwanger bin.
    Und plötzlich ist eine geliebte Person nicht mehr da.
    Verschwunden, als hätte sie nie existiert.
    Was bleibt ist ein Blumenbeet auf einem Friedhof, unter dem ein Körper verwest.
    Bewusst oder unbewusst fängt man an, nach der Person zu suchen, geht an Orte, an denen man mit ihr war, sieht sich Fotos an, versucht festzuhalten was verloren ist.
    Man kauft sich Bücher, von Nahtoderfahrungen, stösst auf Raymond Moody, Elisabeth Kübler-Ross, Bernhard Jakoby und andere Sterbeforscher.
    Und trotzdem ist es nicht fassbar... nicht glaubhaft, zum verzweifeln, die Person kommt nicht zurück...
    Ich bin irgendwann auf Bücher von Medien gestossen, Rosemary Altea, James van Praagh, Paul Meek...
    Menschen, die Verstorbene sehen können, mit ihnen kommunizieren können, Botschaften von der anderen Seite geben.
    Ich sehe auch Tantemin hat dir geantwortet, sie hat die Gabe ebenfalls.
    Irgendwann bin ich auf Seiten von Medien gestossen, englische Medien de. und spiritual help service.de.
    Und hab dort einen Termin ausgemacht.
    Ich bekam dort Botschaften meines Vaters, meines verstorbenen Sohnes und meiner Großmutter.
    Es war unglaublich... und trotzdem zweifle ich noch immer.
    Ich denke mal, die meisten von uns bekommen über diese esentiellen Fragen erst dann Antworten, wenn es bei uns selber so weit ist.
    Bis dahin können wir nur an etwas glauben, sicher werden wir uns wohl nie sein.
    Durch beinahe alle Religionen zieht sich der Glaube nach einem Weiterleben nach dem Tod, man denke mal an die alten Ägypter, und ihren Totenkult, oder das tibetanische Totenbuch, das obwohl schon ca 3000 Jahre alt, im Prinzip die gleichen Nahtoderlebnisse schildert, wie ein Mensch der in der Jetztzeit wieder belebt wurde. (Tunnel, helles Licht, Lebensrückschau in Gegenwart einer höheren Macht)
    Immer wieder auch gab es Berichte von Menschen, die "tot" waren, und wieder zurückkehrten.
    Ich kann mir vorstellen, dass es für uns alle weitergeht.
    Leider ist das auch ein Gebiet, auf dem viel Unfug getrieben wird, ein Tummelplatz für vielerlei Scharlatane. Mit der Urangst des Menschen vor seiner Sterblichkeit lässt sich schon immer gut verdienen...
    Mein Halt ist der Film über James van Praagh, das amerikanische Medium, der der Polizei bei der Aufklärung von Verbrechen hilft, indem er die "Toten" befragt. Und natürlich mein Besuch bei dem Medium, die obwohl sie mich nie zuvor gesehen hatte, so viele Dinge über mich wusste.
    Man könnte natürlich jetzt so argumentieren, dass diese Medien nicht unbedingt Tote sehen müssen, sondern es auch andere Wesen sein könnten, die Sachen über uns wissen.
    Aber wenn es Geister und Dämonen giebt, warum sollte es dann nicht auch Verstorbene geben, die einfach auf einer anderen Seinsebene in einer anderen Form weiter existieren?
    Interessant in dem Zusammenhang vielleicht auch die Bücher von Ian Stevenson, der Kinder untersucht hat, die sich bewusst an ihre vorherigen Inkarnationen erinnert haben.
    Man kann da sehr lange und sehr weit philosophieren, man wird aber auf die meisten Fragen keine Antworten bekommen.
    Liebe Grüße
    Melancholie
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden