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Esoterisches Ärzte-Bashing,.....

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von SYS41952, 5. August 2016.

  1. SYS41952

    SYS41952 Guest

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    “Pharma-Büttel”, “Dogmatiker”, “Wissenschaftsgläubige” …

    Keine Wortwahl ist Pseudomedizinern und Esoterikern zu abgegriffen, um Kritiker zu bekritteln.

    Die amerikanische Ärztin Harriet Hall (The SkepDoc, Science-Based Medicine) hat “44 Doctor-Bashing Arguments” zusammengestellt und jeweils eine kurze Replik dazu verfasst.

    http://blog.gwup.net/2015/04/11/esoterisches-arzte-bashing-und-die-erwiderungen-dazu/

    http://www.csicop.org/si/show/defen...ine_44_doctor-bashing_arguments_and_rebuttals
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. August 2016
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  2. Selbstmacher

    Selbstmacher Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juni 2016
    Beiträge:
    2.180
    Andersherum erscheint es mir noch extremer zu sein und das von einer Seite, die sich ein Quasi-Staatsmonpol ergaunert hat. Es ist immer ein Unterschied, wer gesellschaftliche Macht hat und wer eher nicht. Kritik gegen Machtmißbrauch ist wichtig.

    Deine Fettmarkierung verstehe ich nicht. Sollte die so sein?
     
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  3. Roti

    Roti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2010
    Beiträge:
    2.370
    Ist ein Aufschrei. da will jemand wiedermal andere Warnen. Ein Versuch das Alternative und Esoterische in eine Schublade zu zwängen. Denjenigen die meinen immer wieder Alternative und Naturmedizin, in einem schlechten Bild darzustellen, wünsche ich das diese mal Schwer-krank werden, und erkenne das Wissenschaft und Medizin ihre Grenzen hat. Und dann auch eine Empathie entwickeln für menschen, die sich dann den Alternativen Methoden wenden.
    Ich weiß das hör sich hart an, doch nur so erkennen Menschen was ist. Den eins wird oft von euch nicht bedacht:
    Die Mündigkeit des Menschen!
     
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  4. WithoutName

    WithoutName Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2014
    Beiträge:
    8.165
    Eine Frage ... hab nicht alles gelesen, jedoch den Punkt

    "
    Man “glaubt” nicht an Wissenschaft – Wissenschaft ist ein methodischer Prozess, der ein begründetes und geordnetes Wissen hervorbringt.”

    Was gestern noch als “gesichert” galt, ist morgen schon veraltet.

    Das zeigt, dass Wissenschaft funktioniert. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind stets nur vorläufig. "

    Wenn etwas als bewiesen gilt und später dann durch neue Erkenntnisse nicht mehr "korrekt" ist, wie kann es dann sein, dass es einst bewiesen werden konnte bzw. "richtig" war?! Ist das nicht irgendwie merkwürdig? Wie kann denn etwas, was bewiesen ist, plötzlich nicht mehr richtig sein, es wurde doch bewiesen? Im Umkehrschluss würde es dann heißen, dass wegen fehlendem Wissen u. der daraus fehlenden Möglichkeit etwas anderes erkennen zu können ein "falsches" Wissen als DAS Wissen unter die Leute gebracht wurde?!

    :sneaky:
     
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  5. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    6.880
    Eine gute Frage, ich erlaub mir mal, sie so zu beantworten, wie sie mir mein Physiklehrer damals beantwortet hat.
    Dir ist vielleicht die "klassische Physik" ein Begriff. Darunter versteht man die meisten Sachen, die man heutzutage im Physikunterricht lernt - Dinge wie Thermodynamik, Newton'sche Mechanik, die Optik usw usf.
    Die Newton'sche Mechanik z.B. funktioniert super gut und jeder Depp kann sie bei sich Zuhause "beweisen". Man kann einfache Versuche mit Pendeln und Kugeln und so weiter machen und nachvollziehen, dass die Formeln, die wir da haben, stimmen. So dachten wir zumindest bis ins 20. Jahrhundert. Dann kam die Quantenmechanik auf. Und man hat plötzlich gemerkt, dass wenns um mikroskopische Dinge geht - also in der Größe von einzelnen Atomen oder noch darunter - dann versagt sie plötzlich. Da passieren Dinge, die man mit der klassischen Mechanik schlichtweg nicht beschreiben kann.

    Jetzt ist die Sache die: die Newtonsche Mechanik hat lange Zeit gut gedient und uns geholfen. Ohne sie wären wir nicht so weit gekommen wie wir sind, also hatte sie ihren Sinn. Aus Gründen der Einfachheit wird sie bis heute verwendet - für große, komplexe Systeme würde es keinen Sinn machen, die Quantenmechanik anzuwenden. Unser Wissensstandard hat sich aber so krass erweitert, dass die klassische Mechanik nicht mehr ausreicht. Deswegen gibts jetzt die Quantenmechanik.

    In der Medizin ist es ganz ähnlich; manche Behandlungsarten waren für ihre Zeit genau richtig und viel besser, sind aber durch den Fortschritt veraltet - früher hat man z.B. gegen Tuberkulose geimpft, heutzutage findet man, dass die Impfung zu viele Nebenwirkungen hat und behandelt die wenigen Tuberkulose-Fälle einfach einzeln und medikamentös. Die Wissenschaft ist immer nur "das beste, was wir haben". Das tolle ist aber, dass es immer besser werden kann.
     
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  6. Roti

    Roti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2010
    Beiträge:
    2.370
    Werbung:
    Hier zu ein Link: http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/...en-zum-Wesen-der-Wissenschaft-/story/15503055
     
  7. WithoutName

    WithoutName Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2014
    Beiträge:
    8.165
    Mir ist das schon klar, mich wundert eben nur das sture Beharren auf DAS Wissen, obwohl immer noch die Möglichkeit besteht, nur einen Teil des Ganzen wahrzunehmen und genau nur deshalb zu bestimmten Erkenntnissen kommen zu können und so zu tun, als wäre alles andere unmöglich /undenkbar.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. August 2016
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  8. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    8.763

    Das ist nicht wirklich fair und kein Argument in diesem Sinne. Es geht ja nicht darum, dass Alternativen gänzlich zu meiden wären, sondern darum, dass Schulmedizin und Wissenschaften verteufelt werden.

    Es ist oft auch sehr genau das Gegenteil der Fall, Menschen mit einer schweren Krankheit, die felsenfest an Alternativen und Karmakram usw... glaubten, sich oft dazu auch noch "abartig gesund" ernährten und alles taten, was die Alternativen an Theorien und Machenschaften bieten und boten... und letztlich trotzdem schwer krank wurden.... sitzen dann bei den Schulmedizinern in Behandlung. GsD, soll ja kein Vorwurf sein.
     
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  9. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    6.880
    Die wissenschaftliche Methode geht davon aus, dass wir Menschen ziemlich leicht manipulierbar sind. Dafür haben wir auch gute Beweise (optische Illusionen, diverse Biases aus der Psychologie). Sie sagt deswegen: wenn du etwas beweisen willst, dann musst du anderen Leuten genau das gleiche zeigen können wie das, was du behauptest gesehen zu haben. In der Medizin gilt dann z.B.: eine Heilbehandlung muss auch gesund machen. Ein Wissenschaftler kann nie sagen "DAS stimmt und das ist auch ganz sicher!" - es kann ja immer was neues kommen. Aber wenn z.B. eine Therapie oft untersucht wurde und dabei selten oder nie bessere Ergebnisse liefert als ein Placebo, dann liegt der Schluss nahe, dass die Therapie Schmarrn ist, weil die Leute halt nicht gesund werden davon.

    Wenn morgen ein Wissenschaftler mit einem neuen Konzept der Mechanik ankommen würde, würden ein paar Wissenschaftler das nachrechnen - und wenn sich dann rausstellt, dass alle Formeln ganz falsche Ergebnisse produzieren, würde seine Theorie wahrscheinlich ignoriert und nicht verwendet werden.
     
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  10. Crowley

    Crowley Sehr aktives Mitglied

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    Wissen ist nie absolut, sondern immer erweiterbar und Wandlungen unterworfen. Daher kann es prinzipiell kein endgültiges Wissen geben, sondern immer nur das, das jetzt, hier und heute, das beste ist, das wir haben.
    Es gibt keinen Endpunkt, es wird sich immer weiter entwickeln, altes muss neuem weichen.

    (Ich finde, das war mit Abstand der esoterischste Beitrag meinerseits, und das auch noch in einem Medizin-Thread). :)

    :banane:
     
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