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Erfahrung mit (Online)Coaching? bzw therapeutischer Astrologie?

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Delfine, 8. November 2007.

  1. Delfine

    Delfine Mitglied

    Registriert seit:
    12. September 2005
    Beiträge:
    517
    Ort:
    OÖ Linz
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    Hallo , Hat jemand von euch Erfahrung mit (Online)Coaching? bzw therapeutischer Astrologie? - also anwendungsbezogen oder interessiert sich dafür?

    lb Grüße Delfine
     
  2. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Ja.

    Alles Liebe,
    Jake
     
  3. Delfine

    Delfine Mitglied

    Registriert seit:
    12. September 2005
    Beiträge:
    517
    Ort:
    OÖ Linz
    Ja? - interessant. Gute Erfahrungen? im Vergleich mit direktem Coaching?
    Nun : Die Form ist die Möglichkeit der Struktur.
    Ja und nach dieser Form suche ich grade. ;-)
    Es gibt ja übernächste Woche in Linz erstmals den bestNET Kongress - wie du vermutlich weißt, bin schon gespannt auf die Erfahrungsberichte dort.. sind auch einige Beiträge zum Thema Onlinecoaching dabei.

    Nun mich würd das auch interessieren, die Idee hab ich schon länger, weiß aber nicht wie ich das umsetzen kann. Ich finde es praktisch in der heutigen Zeit mit den heutigen Möglichkeiten, Man muss nicht extra von ... wo anreisen, hat die Möglichkeit, spontan von zu hause zu schreiben.. ja.

    Die Frage ist dann halt, wie das mit einer möglichen Gegenleistung/ Bezahlung aussehen könnte - nur und immer gratis und umsonst etwas zu machen kanns ja auch nicht sein und dann hat es auch keinen WErt. Da seh ich noch eine Hürde. Wie machst du das?=

    Ich habe an sich mit einige Menschen das ausprobiert in Form von email kontakt - auch über längeren Zeitraum, und das hat mir sehr gut gefallen.
    Interessant wäre es vll aber auch, ob es nicht ORganisationen oder ähnliches gibt für die man in diesem Bereich arbeiten könnte und welche Voraussetzungen man dafür braucht.

    liebe Grüße nach Graz ;-) Delfine
     
  4. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Die sind eher selten.
    Um das zu vergleichen, lege ich erst einmal Wert auf die Unterschiede: Online habe ich keine ganzheitliche Kommunikationserfahrung. Ich sehe nicht die unmittelbaren körpersprachlichen Aktionen und Reaktionen, keine Mimik, ich nehme nicht wahr, ob jemand auf eine Intervention spontan staunend, abwehrend, zustimmend oder abwartend reagiert ... mit anderen Worten: Der gesamte Bereich des Nonverbalen ist ausgeblendet. Die Kommunikation beschränkt sich auf den Austausch von Sätzen. Was das an kommunikationstheoretischen und -praktischen Unterschieden mit sich bringt, würde hier Seiten füllen.

    Insofern sind für mich Online- und Vis-à-vis-Kommunikation zwei grundverschiedene Kommunikationsformen, und von daher müsste ich Methoden und formulierte Erwartungen für beide Varianten unterschiedlich entwickeln. Für Online-Coaching kenne ich noch keine fundierte Methodik - bin für Tipps durchaus dankbar. Wenn ich jedenfalls da nicht unterschiede, hieße das für mich: Äpfel mit Birnen vergleichen. Wie Du ja selber sagst: Die Formen dafür müssen erst entwickelt werden. Und fairerweise müssten auch die Erwartungs- und Leistungsprofile eines Online-Coaching klar an potenzielle Klienten vermittelt werden.
    Ja, ich auch. Wobei ich grundsätzlich ein wenig skeptisch bin ... zum einen ist das "Coaching" in meinen Augen in erster Linie ein Konstrukt von Menschen auf der Suche nach neuen Betätigungsfeldern bzw. Ausdruck eines Branding-Mechanismus: Um investitionswilligen Menschen/Unternehmen, die schon etliche Erfahrungen mit psychotechnischen Begleitungen gemacht haben, den Frust der Wiederholung des immer Gleichen zu ersparen, werden neue Begriffe geprägt und an sich lange bekannte Verfahren in ein neues Gewand gesteckt - der Klient bucht somit etwas vermeintlich Neues, durchaus auch mit dem angenehmen Effekt verbunden, dass er sich etwas Neuem vielleicht bereitwilliger zur Kooperation öffnet. Und er gibt sich etwas, das "in" ist. Sich coachen zu lassen, das hat schon sein Sozialprestige... auch für die Coaches, weil dadurch quasi-therapeutische Berufsbilder auf einem deutlich geringeren Ausbildungsniveau eröffnet werden.
    Ich finde das auch ganz okay - es sind halt Marktmechanismen. Ich behalte die nur gern im Auge, wenn es um die inhaltliche Betrachtung geht.
    Wenn "Coaching" schon in ist, wie sehr muss dann "Online-Coaching" beim Online-Hype erst in sein... erst recht auf einem bestNET-Kongress...
    Okay, es mag bequem erscheinen. Wenn ich mir allerdings vor Augen halte, wie viel Tippaufwand erforderlich ist, um die Kommunikationsleistung von einer (einer!) Stunde Gespräch abzutippen ... 1 Minute Sprechtext sind ca. 12 normale Word-Zeilen. Nehmen wir die Stunde mit 45 Minuten an ... gibt ja Leerlaufe, Pausen ..., so sind das ausgedruckt ca. 15 Seiten A4. Das ist im tippenden Austausch nur von geübten Sekretärinnen in der gleichen Zeit zu leisten... und brächte dennoch, siehe oben, nur einen Bruchteil der Kommunikationsleistung.

    Noch wichtiger erscheint mir die Wertschätzung durch den Klienten: Wenn die Bequemlichkeit an erster Stelle steht, wenn die Anreise zum Coach seiner Wahl gescheut wird (oder, was in Unternehmenskontexten ja öfter der Fall sein wird, die Bezahlung der Fahrtspesen für den anreisenden Coach vom Controller gestrichen wird), dann heißt das auf deutsch: Es ist mir diesen Mehraufwand nicht wert. Die Leute fahren zwar in die Stadt für Weihnachtseinkäufe oder ins Kino und bis ins letzte Kaff, um die Jettitant zu besuchen, nur für's eigene Seelenheil ist der Aufwand zu hoch!? Welches innere Engagement darf dann noch online erwartet werden?

    In meinen Augen kann das nur nach Zeitaufwand abgegolten werden. Wie es ja beim Real-World-Coaching auch der Fall ist. Der online Coachende hat einen Stundensatz, der sich aus einer marktüblichen Mischkalkulation zusammensetzt, und der kommt zur Anwendung. Alles andere betrachte ich als Hobby oder als Befriedigung der Bedürfnisse, die von einem Helfersyndrom gespeist werden. Wobei das Hobby schon in Ordnung ist - ist ja auch in anderen Branchen gang und gäbe. Wenn ich denke, wie viele Hobbyfotografen deutlich besser sind als Profis... und beim Helfersyndrom habe ich den Eindruck, da drehen halt die, die sich finden, ihre symbiotischen Warteschleifen...
    Ich denke, wenn - siehe oben - Methoden und Erwartungen wirklich geklärt sind, kann es auch für das Online-Coaching durchaus sinnvolle Anwendungen geben ... zum Beispiel, wo es um die Klärung von Sachfragen geht, um die Beantwortung von Fragen, um das Nachfassen bei Themen, die vielleicht bei einem Real-World-Coaching aufgetaucht sind etc. Es geht vermutlich auch dort, wo Coaching als hierarchische Beziehung zwischen klugem Coach und dummem Klienten aufgefasst wird (Ironie...) und der Coach Verhaltensanleitungen und Imperative abgibt oder seine eigene Erfahrungskiste auspackt bzw. der Klient Ersatzeltern sucht (was in meinen Augen mit Coaching nicht wirklich zu tun hätte...).

    Spannender könnte es vielleicht auch durch den Einsatz von Webcams, Videotelefonie etc. werden, was die nonverbalen Begleiteffekte von Kommunikation ein wenig anreichern und den Tipp-Umweg ersparen könnte ... ich fürchte, um das wirklich zu schätzen, bin ich wohl schon zu alt. *g*
    Die gibt es doch ... Questico & Co. ...

    Alles Liebe,
    Jake
     
  5. Delfine

    Delfine Mitglied

    Registriert seit:
    12. September 2005
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    517
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    OÖ Linz
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    Hallo Jake,

    na dann sehen wir uns ja vielleicht.
    und was bzw wie machst du konkret?

    liebe grüße Delfine
     
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