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emotionale Manipulation

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von pluto, 2. Oktober 2008.

  1. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
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    Hallo,

    zur Zeit befasse ich mich intensiv mit emotionalen Manipulationen. Ich meine hier unterschwellige persönliche Angriffe auf das eigene Wohlbefinden. Nur derjenige, den sie betreffen, kann sie wahrnehmen. Außenstehende amüsieren sich sogar darüber und verstehen nicht, warum hier etwas eskaliert. Nur wegen ein paar in den Raum geworfener Worte wie z.B. "Das war doch Spass."

    Mich würde interessieren, welche Worte oder Sätze euch auf die Palme bringen. Sätze, bei denen ihr euch innerlich zutiefst verletzt fühlt. Worte, die euch aus dem Gleichgewicht bringen.

    Dann würde mich noch interessieren wie ihr es geschafft habt aus dieser Manipulationsspirale auszusteigen. Mobbing im Arbeitsleben zähle ich auch dazu, denn dies zielt ja genauso darauf ab, jemanden zu verunglimpfen.

    Unterm Strich geht es wohl um Täter und Opfer. Macht und Ohnmacht. Nach meinen Beobachtungen haben die Täter wohl eher eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Die Opfer evtl. eine depressive (sich alles gefallen lassen und dann noch dazu lächeln).

    Liebe Grüße Pluto
     
  2. Suena

    Suena Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2008
    Beiträge:
    1.835
    Liebe Pluto!

    Ich glaube in den allermeisten Fällen fühlen sich beide als Opfer und ziehen daraus ihre Rechtfertigung für ihr Handeln. Es ist fast immer "der andere" der "Täter".

    Liebe Grüße
    Suena
     
  3. Gaia

    Gaia Guest

    Guten Morgen liebe Pluto,

    ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen einfach oftmals nicht nachdenken. Sie reden ohne zu wissen, was sie da genau sagen. Das soll keine Entschuldigung für ihr Verhalten sein. Brauch es auch gar nicht, weil am Ende, sie sich immer und nur vor sich selbst zu verantworten haben. Tief innen drin wissen sie alle und so wie Innen, so Außen.

    Wer diese Täter/Opfer-Spiel erkannt und durchschaut hat, der kanns ich entscheiden, ob er dieses Spiel weiterhin mitspielen möchte oder nicht. Das bedeutet Grenzsetzung, sprich nicht über sich ergehen lassen, sondern Stellung zu sich und der eigenen Person zu beziehen, ohne das Rechtfertigungsformen zum Vorschein treten. Je neutraler man auch in Bezug zu solchen Personen wird, je mehr Akzeptanz entsteht von ganz alleine. Hast du selbst keine Resonanz zu dieser Thematik, kann man dort auch nicht angreifen, lediglich sehen, was läuft und das innere Wissen darum, hält dich bei dir und deiner inneren Stabilität, auch Selbstsicherheit genannt. Wenn du deinen Platz und deine Rollen kennst, dann kann sie dir auch niemand streitig machen, nur solange sie dir selbst noch nicht 100% klar sind, wird es immer etwas von einem äußeren Kampf haben, der jedoch zuvor im Innern statt findet.

    Wichtig dabei ist Kommunikation - das WIE! Es bringt nichts irgendwelche Situationen auseinander zu nehmen, das führt nur von einem zum anderen, aber du kannst immer sagen, wie du dich wann und wie in bestimmten Situationen gefühlt hast. Direkt dem anderen gegenüber treten, sofern dir etwas an ihm oder anderen liegt. Eine weitere Möglichkeit ist Ignoranz, von der ich allerdings nicht so gerne Gebrauch mache, weil sie die eigene menschliche Ignoranz gegenüber andere wiederspiegelt. Und m. E. noch viel unangebrachter ist in manchen Situationen als lösend.

    LG
    deine Gaia:umarmen:
     
  4. Sayalla

    Sayalla Guest

    Stopp! Das sage ich mir innerlich ganz laut und schaue mir an, was an der Situation wirklich Gegenwart ist und was ich da aus meiner Vergangenheit mit reingepackt habe. Meist sehe ich dann meine Verantwortung.
    Ich gehe verschieden damit um. Wenn ich noch nicht soweit bin mich darauf einlassen zu können, mache ich einen Cut- arbeite jedoch für mich weiter an dem Thema.
    Wenn ich adäquat damit umgehen kann, tue ich es.
    LG Sayalla
     
  5. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.709
    Hmmm, ich weiss nicht recht, emotionale Manipulation hat doch etwas mit Erpressung zutun. So ganz verstehe ich nicht was du wirklich meinst.
    Emotionale Manipulationen können in vielen Fällen auch von Außenstehenden wahrgenommen werden. Haben Manipulationen nicht einen Zweck und zwar den, das der andere etwas tut was man selbst will?
    Mir ist nicht ganz klar, wieso das jetzt Angriffe auf mein Wohlbefinden sein sollen.:confused:
    Ist es nicht so, das man mit Gefühlen unter Druck gesetzt wird? So sehe ich das.
    Vielleicht versucht jemand die Schwächen anderer ausuzunutzen, auch das zähle ich zur emotionalen Manipulation.
    Schöne Sätze einer EM sind: »Wenn du dich von mir scheiden lässt, siehst du deine Kinder nie wieder.« – »Ich will doch nur dein Bestes!« usw.

    Und wieso verunglimpfen, ich will doch etwas oder jemanden mit der Manipulation mir zunutze machen.
    Ich glaube das jeder Mensch in gewisser Hinsicht (ganz alltägliche Dinge) unbewußt manipuliert, ebenso manipuliert wird.
    In gröberen, wie eine Manipulationsspirale, muss man erkennen, STOPP, da ist Manipulation am Werke und in dem Moment kann ich es unterbrechen. Dazu muss man sehr viel Selbstbewußtsein und innerer Stärke besitzen, um mich nicht des Friedens willen zu beugen.
    In dem Moment bleibt der Täter allein als "angebliches"Opfer zurück.
    In dem Moment, wo ich sage, ich bin Opfer, versuche ich "unbewußt"schon wieder zu manipulieren.





    lg
    flimm
     
  6. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
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    Hallo Gaia, :umarmen:

    es ist 100%ig klar, dass es um eine Beziehung geht, die einem einerseits weh tut (wegen der Angriffe) und die man andererseits beibehalten will (Verpflichtungen wie z.B. in der Arbeit). Erst dachte ich: ja, das Opfer müsste eine klare Stellung beziehen, wunderbar, Fall gelöst. Dann kamen meine Bedenken: signalisiere ich dem anderen Abstand, dann liebt er mich nicht mehr (oder mag mich nicht mehr). Dann behandelt er mich ja noch schlechter als schon eh. Das will ich nicht. Darum auch dieses Annäherungs-Flucht-Spiel.

    Stichpunkt Kommunikation: gerade hier hakt es. und deshalb verstehe ich deine Antwort nicht. :confused: Weiterhin mit dem anderen reden führt zu weiteren Verletzungen. Ich geh mal davon aus, dass beiden gar keinen Kanal finden, auf dem sie sich ohne Missverständnisse unterhalten können. Demnach bräuchte ein Gespräch immer einen Vermittler. :confused: Wie soll sowas in der Realität aussehen? Den anderen zu ignorieren führt zu einer schlechten Stimmung im Raum. Auch keine Basis.

    @ Suena,

    ein Täter wird nicht so schnell aufgeben. Ein Opfer wird eher dazu zu bringen sein, die Spirale zu verlassen. (selbst wenn es immer wieder auch zum Täter wurde). Ich glaube, dass ein Opfer reflektierter über sich nachdenken kann als ein Täter. Im allgemeinen habe ich beobachtet, dass in einer Gruppe von Menschen sich diese mehr auf die Seite des Täters stellt als auf die des Opfers. D.h. das Tätertum wird so immer mehr gestärkt und dieser wird dann das Opfer noch mehr pisacken.

    @ Sayalla,

    dieses STOPP-sagen ist leichter gesagt als getan, da es sich hier um manipulierte Gefühle handelt. Es wird mit worten ein Gefühl ausgelöst. Demnach müsste das Opfer untersuchen, warum es sich gefühlsmäßig vom Täter angezogen fühlt und dann seine Verantwortung übernehmen und sein Gefühlschaos aufzulösen.

    Liebe Grüße Pluto
     
  7. Suena

    Suena Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2008
    Beiträge:
    1.835
    So sehe ich das auch - alleine die Bezeichnung "Opfer" schreibt ja eine Rolle fest, aus der heraus man agieren kann.

    Liebe Grüße
    Suena
     
  8. Sayalla

    Sayalla Guest

    Ehm....jooo, ganz genauso habe ich das gemeint.
    :)
     
  9. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo flimm,

    "um des lieben Friedens willen" tun wahrscheinlich beide ihres und deswegen merken sie gar nicht, wie arg sie sich verbiegen. Als Konsequenz kann dann nur noch der andere "schuld" sein. Demnach stellt sich die Frage: "Warum ist Frieden für jemanden, der manipuliert oder manipuliert wird, so wichtig?"

    :confused:

    Warum eigentlich hat jemand es nötig einen anderen zu erpressen? Weil er vielleicht mehr Liebe will, anerkannt sein will, akzeptiert sein will ...? Hier könnte ein Zusammenhang mit dem Frieden (s.o.) bestehen. Jetzt stellt sich mir die Frage: wann hat dieses Spiel eigentlich begonnen? Als so einer geboren wurde? Später?

    Diesen Menschen ist es auch wichtig, dass sie sich mit "allen" verstehen und von "allen" geliebt werden.

    Liebe Grüße Pluto
     
  10. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.709
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    Deine schuldfrage ist sehr interessant. Warum kann nur der andere Schuld sein, ist es nicht ein wenig egoistisch von dir? Ist das nicht ein Versuch der Manipulation?

    So würde ich nie denken, aber ich tue auch meißtens nichts des lieben Friedens willen und deswegen bin ich der Thematik wahrscheinlich nicht so tief behaftet wie du.
    Kann allerdings mitreden, weil ich als Jugendlicher natürlich auch mit diesem Thema einmal zutun hatte, aber ich bin raus und muss mich mit einer ManipulationsSpirale nicht mehr auseinandersetzen.

    Und dein Frieden ist eigentlich für jeden Menschen wichtig, wer mag schon Auseinandersetzungen. Wer mag schon etwas verlieren, was er gerne hat.

    Nur wer gelernt hat loszulassen, kann auf Manipulationen nicht mehr reagieren.

    Meist doch, weil er etwas oder jemanden nicht loslassen will. Vielleicht will er auch einfach nur etwas haben, was andere haben und er nicht. Dieser Mensch will Bestätigung, die sein Ego so sehr braucht. Gut vielleicht auch weil er mal ungeliebt war. Aber ich denke das ist immer ein Ego-Problem.

    Ich finde auch du verurteilst sehr.
    Wenn du gelesen hättest, was ich im ersten meiner Beiträge geschrieben habe, dann hättest du schon längst deine Antwort.
    Meinerseits denke ich das jeder im kleinen , also im Alltag, sowieso ein wenig manipuliert um im Leben vorwärtszukommen. Jeder!

    Die, die dies übertreiben, weiss nicht ob es aus der Kindheit kommt oder nicht, aber diese Manschen sind nicht ehrlich zu sich selbst.
    Oder sie fühlen sich in ihrer aufgebauten Scheinwelt sehr wohl.
    Sie würden nämlich tief fallen, wenn die angeblichen Opfer nimmer da wären.
    Komischerweise werden diese Menschen nicht von allen verstanden und geschweige denn geliebt.
    Ganz einfach, weil ein normal denkender und handelnder Mensch das fühlt und merkt.
    Und unbewußt diesen Menschen ablehnt.

    lg
    flimm
     
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