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Die solilunare Beziehung

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von ELi7, 29. März 2011.

  1. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2007
    Beiträge:
    2.905
    Ort:
    Las Terrenas, Dom.Rep.
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    Eigentlich gibt es in der Astrologie ja nur wesentliche Sachverhalte, die allerdings unterschiedlich be- und gewertet werden..
    Dennoch werden einige Sachverhalte allgemein etwas stiefmuetterlich behandelt. Zu diesen gehoert die solilunare Beziehung, die sich im Glueckspunkt ausdrueckt.

    Ich moechte davon absehen, jetzt diese solilunare Beziehung abzuhandeln. Dafuer eignet sich das Buch von Dane Rudhyar wesentlich besser:
    Der Sonne-Mond-Zyklus
    Sonderband - Astrodata http://www.astrodata.com
    Erscheinungsdatum: 1999
    Preis: EUR 18,00

    Mit diesem Thread moechte ich zur Diskussion ueber den Glueckspunkt und seine Deutung und Bedeutung anregen. Die solilunare Beziehung, die sich in der Beziehung des Mondes zur Sonne ausdrueckt, kann wesentlich zum Verstaendnis der menschlichen Gefuehls- und Erlebniswelt beitragen.
    Ich hoffe auf interessante Beitraege.
    Gruss von Hans Joachim
     
  2. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.041
    Lieber Hans Joachim,

    für viele ist der GP ja eine eher verschwommene Sache und man weiß eigentlich garnicht so genau, was er aussagen soll.
    Bei mir ist er z.b. in den Fischen im 10.Haus. Ich kann damit schon etwas anfangen aber nur sehr vage.
    Ich las mal irgendwo, dass der Glückpunkt so etwas wie ein Schatzkästchen darstellt. Ein Schatz liegt ja in der Regel nicht offen herum und so scheint es bei dem Glückspunkt auch zu sein - er ist der verborgene Schatz im Horoskop und man muss ihn erstmal finden und bergen - dann allerdings wird man reich beschenkt, denn diesen Punkt zu leben, macht glücklich.
    Interssant und erweiternd dazu finde ich die Grad-Interpretation von Dane Rudhyar der zum Grad meines Glückspunkts (9°Fische) schreibt: "Ein Jockey spornt sein Pferd an, da er seine Konkurrenten überholen will.
    Schlüssel: Die intensive Mobilisierung von Energie und Können aus dem Drang nach Erfolg in einem beliebigen gesellschaftlichen Betätigungsfeld, angeregt durch Konkurrenzgeist."
    Dane Rudhyar nennt als Schlüsselwort dazu: Eigenbeschleunigung.
    Damit kann ich persönlich sehr viel anfangen und in diesem Bereich scheint auch mein verborgenes Schatzkästchen zu liegen.
    So ganz habe ich es noch nicht gefunden, aber der Weg ist mir schon klar.
    Schließlich haben wir Astrologen ja eine ausgezeichnete "Schatzkarte" an der Hand.:D

    lg
    Gabi
     
  3. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2007
    Beiträge:
    2.905
    Ort:
    Las Terrenas, Dom.Rep.
    Ja, liebe Gabi,
    die Deutung nach Art der sabyschen Symbole lässt für Menschen, die symbolhaft lesen können, gute Deutungen zu. Hingegen kommen wir der Bedeutung des Glückspunktes wesentlich näher, wenn wir uns dabei den Kernsatz von Dane Rudhyar zu eigen machen:
    Lege die Sonne auf den Aszendenten![/
    Dann liegt der Mond an einem bestimmten Punkt. Und das ist der Glückspunkt1).

    Der Aszendent ist ja unser Fenster zu dieser Welt. Lege doch bitte einmal deine Sonne auf deinen Aszendenten und spüre dann mal hinein, was sich dann bezüglich Mondstellung innerlich bei dir abspielt. Denn was dann da abläuft, ist doch wie ein spannender Film. Kannst du das auch spüren?
    Wenn ich das bei meinem AC auf 15 Grad Zwillinge mache, dann kommt der Mond ins 1.Haus auf 24 Grad Zwillinge. Wie das zu deuten ist, habe ich schon bei Smileyy eingestellt.

    Nehmen wir doch mal J.W. Goethe. Er hatte einen Vollmond im Horoskop, daher liegt sein Glückspunkt am DC, bei den anderen Menschen, den Mitmenschen. Und genau das ist sein Lebensthema. Der Vollmond macht glücklich, wenn man sich im Mitmenschen spiegeln kann.

    Der eigentliche Wert des Glückspunktes liegt denn auch im Verständnis der Beziehung des Mondes zur Sonne. Die Frage, die dabei im Vordergrund steht, ist:
    Welches 'Gesicht' zeigt der Mond in einem Horoskop? Handelt es sich um einen Vollmond, Neumond, zunehmenden (separativer) oder abnehmenden (applikativen) Mond?
    Liebe Grüsse von Hans Joachim



    1) Ich habe bewusst das Thema dieser Beiträge nicht 'Glückspunkt' genannt, das hat schon Smileyy gemacht in http://www.esoterikforum.at/threads/150413
     
  4. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2007
    Beiträge:
    2.905
    Ort:
    Las Terrenas, Dom.Rep.
    Wie legen wir rein astrotechnisch die Sonne auf den Aszendenten?

    Wir lassen die Geburtszeit weiterlaufen, bis die Sonne auf den AC zu liegen kommt.

    Ich denke, wenn Sonne und AC identisch werden, kommt der Mensch zu seinem eigentlichen Lebensgefühl. Vielleicht ist ein solches Lebensgefühl erst möglich, wenn das Selbstbewusstsein mit den Lebensaufgaben in Einklang kommt.
    Hans Joachim
     
  5. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.041

    Hallo Hans Joachim,

    das ist echt spannend.
    Mein Astroplus-Programm errechnet diese Punkte, aber auch "von Hand" komme ich bei mir auf 9° Fische / 10. Haus.
    Vielen Dank nochmal für deine Erläuterungen.:)

    lg
    Gabi
     
  6. Xchen

    Xchen Guest

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    Hi Eli,

    diese Methode ergibt aus meiner Sicht Abweichungen, weil die Sonne einige Minuten auf dem AC verbleibt und der Glückspunkt von Minute zu Minute weiterwandert. GP kann beim Tierkreiszeichen bleiben, die Gradzahl verändert sich aber.
     
  7. jogi64

    jogi64 Mitglied

    Registriert seit:
    6. November 2005
    Beiträge:
    184
    Hallo Hans Joachim,

    die Lospunkte (arabischen Punkte) sind ein sehr interessantes aber auch überaus komplexes Gebiet, auf dem immer noch einiges an Forschung nötig ist. In den letzten beiden Jahrzehnten sind immer mehr antike klassische Quellentexte übersetzt worden (meist ins Englische) und bringen für so manche Fragen etwas Licht ins Dunkel.

    Die Art der Berechnung von Rudhyar scheint die Tagformel für die Berechnung des Glückspunktes auch auf Nachtgeburten anzuwenden. Als Tatsache kann aber mittlerweile angesehen werden, dass Ptolemäus die Formel für die Berechnung des GP „fälschlicherweise“ vereinfacht hat, indem er darauf verzichtete, zwischen Tag- und Nachtgeburten zu unterscheiden und demnach die Formel für den GP für Nachtgeburten nicht umgedreht hat. Das haben aber alle Astrologen vor ihm getan und bis auf wenige Ausnahmen (Ibn Ezra, William Lilly) auch alle Astrologen nach ihm, vor allem die arabischen Astrologen. Lilly weist z.B. nach seiner Einführung in den GP darauf hin, dass er bezüglich der „wahren Auswirkungen des Glückspunkts nur wenig zufrieden gestellt“ sei – und das mag daran liegen, dass er für Nachtgeburten die Formel für Taggeburten verwendet hat, wie von Ptolemäus favorisiert.

    Eine der ausführlichsten Beschreibungen und Deutungen des GP findet man bei Vettius Valens (ein Zeitgenosse von Ptolemäus). Er zitiert auch eine der frühesten Quellen zur Berechnung des GP und verweist dabei auf die Texte von Nechepso und Petosiris (ca. 200 v.u.Z.), die eine Unterscheidung bei der Berechnung bei Tag und Nacht betonen. Das größte Problem bei Ptolemäus war eben, dass er kein praktizierender Astrologe war und dass sich seine Art der Astrologie teilweise deutlich von den Techniken und Methoden derjenigen Astrologen unterschied, die zu seiner Zeit (aber auch vor und nach ihm) praktizierten. Er war also keine Vertreter der aktuellen „Mainstream Astrologie“. Die Tetrabiblos wurden auch erst viel später nach seinem Tode bekannt, vor allem durch die Einführung, die Porphyrius dazu schrieb.

    Der GP wurde meist auch nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang und im Verhältnis zum Geistpunkt (Pars Spiritus) und/oder zum Los der Erhöhung (Lot of Exaltation). Das wichtigste bei der Deutung des GP sind (wie bei allen Lospunkten) die Herrscher des Zeichens, in dem er steht (vor allem der Domizil- und Erhöhungsherrscher) sowie ihr Verhältnis zum Punkt selbst als auch zum Geistpunkt usw. Ein Lospunkt ist ein rechnerischer Faktor, dessen Deutung ganz stark durch seinen Dispositor bestimmt ist (dazu gehören Haus- und Zeichenstellung sowie Aspektierung des Herrschers).

    Hier ist ein Link zu einem interessanten Text von Robert Hand:

    3-Mal-w.astro.com/astrology/in_fortune_e.htm

    LG
    Jogi
     
  8. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2007
    Beiträge:
    2.905
    Ort:
    Las Terrenas, Dom.Rep.
    Hallo Yogi
    und besten Dank fuer deine aufschlussreichen Erlaeuterungen.
    Besonders dein Hinweis auf den Geistpunkt scheint mir noch recht wesentlich.
    Der Geistpunkt ist ja die Spiegelung des Glueckspunktes ueber den Aszendenten. Meinem Glueckspunkt auf 9 Grad im 1. Haus und 24 Grad Zwillinge entspricht dem Geistpunkt auf 21 Grad im 12. Haus und 6 Grad Zwillinge.

    Allerdings haben die Berechnungsmethoden schon immer vom effektiven Erfassen des Sachverhaltes abgelenkt. Ich berechne den Glueckspunkt immer von Hand (s. mein Beitrag 3).
    Mach doch mal einen eigenen Versuch.


    Hallo Gabi,
    ja, das ist wirklich echt spannend, sich von der Imagination leiten zu lassen und nicht von numerischen Berechnungsmethoden.
    Liebe Gruesse von Hans Joachim
     
  9. urany

    urany Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2008
    Beiträge:
    11.061
    Lieber Hans-Joachim,

    Du hast Dir ja mal mein Radix angeschaut. Hast Du da den Glückspunkt berechnet, oder, wenn nicht, würdest du es noch tun für mich? Ich blick da nicht so ganz durch, was es heisst, die Sonne auf den AC zu legen.

    Das wäre sehr lieb, denn dann könnte ich mal darüber sinnieren, ob und wie ich ihn lebe. Das interessiert mich schon lange. :)
     
  10. Mila

    Mila Aktives Mitglied

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    Schatzi ;)
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    Hallo,

    Malve, bei einer Taggeburt rechnest du Aszendent + Mond - Sonne
    Nachtgeburt: Aszendent + Sonne - Mond

    s. hier: http://www.astrologix.de/artikel/geschichte/rhand_glueckspunkt.html

    Ich benutze ja Planetenbilder für die Deutung, habe mich mit dem Glückspunkt aber in diesem Sinne noch nicht näher befasst, weil diese Planetenkombinationen für mich eigentlich nicht mit "Glück" (wie z.B. Jupiter) in Verbindung stehen.

    Kann mir das jemand näher erläutern?

    Für mich hat diese Planetenombination eigentlich ganz andere mögliche Bedeutungen.

    LG, Mila
     
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