1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Die innere Lehren von Weihnachten

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Emanuel Tunai, 23. Dezember 2007.

  1. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2004
    Beiträge:
    2.082
    Ort:
    Europa
    Werbung:
    Namaste,

    Weihnachten oder das Hochfest der Geburt des Herrn ist immer mehr zu einem Konsumfest geworden und hat leider bei vielen seine spirituelle Seite verloren. Fragen wir heute ein Kind "Warum feierst du Weihnachten?" so wird er wahrscheinlich so antworten "Wegen den tollen Geschenken!"
    Aber warum wir uns beschenken ist ihm oder ihr leider nicht klar. Die Eltern, welche auch zu einem gewissen Grad die Kinder spirituell Erziehen sollten haben vergessen den Kindern diese wichtigen Lehren mit auf dem Weg zu geben, es wurde immer wichtiger den Kindern bei zubringen der beste zu sein und erfolgreich. Es wird drauf geschaut das BIP zu verbessern aber auf das Wohlbefinden des einzelnen wird wenig geschaut.
    Dabei bedeutet Weihnachten doch viel mehr als Geschenke.

    Selbst in den Weihnachtsfiguren sind so viele spirituelle Lehren verborgen, dass man damit ganze Bücher füllen könnte, aber beschränken wir uns auf die kleinen aber feinen Details.

    1. Der Engel des Herrn erschien Maria
    Dies war wie es viele heute behaupten gewiss keine Vorstellung von Maria oder ein schönes religiöses Märchen sondern entspricht der Wahrheit. Maria war ein sehr weit entwickeltes spirituelles Wesen und somit in der Lage ein Kind auszutragen, welches als Gott selbst geboren wird. Ihr Karma bestand nur aus positiven Bestand und ihre Liebe und ihr Vertrauen zu Gott war endlos. Sie diente Gott bedingungslos und wollte dafür nichts, denn sie wusste, allein schon Gott dienen zu dürfen ist alles, was braucht man da noch materielle Güter?
    Dann erschien ihr der Engel als eine gewisse Prüfung. Er erlegte ihr eine sehr schwierige Prüfung auf, sie musste akzeptieren Schwanger zu werden ohne vorher jemals einen Mann berührt oder gekannt zu haben. Ihr glauben und ihr vertrauen in Gott und darin, dass der Engel von Gott war, war so groß, dass sie wieder bekräftigte die Magd des Herren zu sein und Gott mit ihr machen könne was er will. Daraufhin ergoss sich der Heilige Geist also der Geist Gottes in ihr und das Kind in ihrem Leib wurde zu Gott selbst. All die Zeit zweifelte sie nicht an Gott und an seiner Botschaft und sie trug das Kind groß und übergab ihn Gott.
    Die Geschichte Mariens oder Maria selbst möchte uns mit ihrer in der Bibel kurz geschilderten Geschichte deutlich machen, dass wir Gott dienen müssen und glauben müssen. Gott ist der, der einen niemals in Stich lässt. Gott ist der, der einen immer rettet, leitet und führt.

    2. Der gläubige Joseph
    Joseph von Nazareth war ein Tischler und gläubiger Mann zugleich. Er steht für den arbeitenden und Gottes fürchtigen und Gottes liebenden Mann. Joseph war kein alter Mann so wie in vielen Bildern dargestellt, sonder ein junger Mann. Warum wird er also als alter Mann dargestellt? Nun man will seine reife und seine weisheit symbolisieren.
    Joseph war ein gerechter Mann und ebenfalls ein weit entwickeltes spirituelles Wesen. Dies war der Grund warum er Maria als Frau nehmen konnte und durfte. Auch er wurde von Gott auf die Prüfung gestellt, durch die Schwangerschaft Mariens. Joseph verzweifelte erstmal und wollte Maria stillschweigend verlassen, so gerecht war er, dass er sie nicht bloßstellen wollte. Aber Gott schickte seinen Engel um ihn aufzutragen was er zu tun haben sollte. Joseph vertraute so sehr auf Gott, dass er den Worten dieses Engels folge leistete. Joseph ist aber mehr als der weise junge Mann, er gilt auch als Behüter von Maria und Jesus, er gilt als der demütiige Diener Gottes und Jesu.
    Auch die Geschichte Josephs ist eine spirituelle Lehre. Joseph zeigt uns mit seinem Leben, dass wir stets für die da sein sollen die uns brauchen. Joseph zeigt uns, dass man Gott folgen soll und nicht seinen Kopf um jedne Preis durchsetzen.

    3. Stern von Bethlehem
    Viele sagen "Ja es gab ihn!" andere wiederrum "Nein! Einen solchen Stern konnte es nicht gegeben haben!" Dieser Stern will aber was ganz anderes symbolisieren als einen tatsächlichen Stern. Der Stern ist der Stern der den Weg weist, den Weg zum Christkind. Das Christkind steht für die Erleuchtung und einheit mit Gott. Folgen wir dem Stern (Gottes Wort) und wir werden Betlehem erreichen und die Erleuchtung finden. Der Stern ist die göttliche Flamme in uns, wir müssen ihn erstmal sehen, bevor wir überhaupt uns aufmachen können auf dem Weg nach Bethlehem. Was heisst das nun genau? Nun, bevor wir nicht erkannt haben, dass wir Wesen und Kinder Gottes sind, können wir auch keine Erleuchtung erlangen.
    Erkennen wir den Stern und machen uns auf dem Weg!

    4. Die heiligen (drei) Könige
    Wir wissen, dass es weise waren, aber ob es Könige waren, das können wir nicht genau sagen. Für die spirituelle Botschaft ist es aber nicht weiter von Bedeutung.
    Wenn es wirklich Könige waren, so will uns diese Geschichte sagen und zeigen, dass die weltlichen Herrscher immer dem göttlichen unterstellt sind und ihm huldigen müssen. Denn wie wir wissen, kommen in der Geschichte mehrere Könige vor, so auch König Herodes, welches für das Böse und den Hass gegen Gott steht. Herodes war sehr materiell orientiert und somit gab es für ihn keinen platz für eine "König" auf Erden, welcher auch ihm Heil gegeben hat.
    Herodes forderte die weisen auf, ihm mitzuteilen, so Jesus liegt damit auch er ihn huldigen könne. Das dies gelogen war, merkten die weisen und so zogen sie auf einem anderen Weg weiter. Diese kurze Passage will uns zeigen, dass nur die materielle Orientierung uns einsam macht und einsam lässt und nicht der Weg zu Gott oder Jesus ist.

    4. Weinachten allgemein
    Jesus wurde wie wir wissen in einem Stall geboren. Ein König im Stall und in der Krippe? Nun Gott wollte uns zeigen, wie unwichtig es für eine Person ist wo er geboren wird und Gott hat dadurch die Menschen geprüft.
    Gott offenbarte den armen und Hirten als erstes, dass sein Sohn geboren wurde, denn er kam für die die niemanden hatten und auf Gott vertrauten. Die Reichen machten leider den Fehler, ihr Geld und ihren Besitz als ihren Gott anzusehen und anzubeten

    Weihnachten ist das Fest wo Gott wiedereinmal auf die Welt kam und um seine Kinder zu unterrichten, ihnen den richtigen Weg zu zeigen. So lasst uns zu Weihnachten einander als erstes Gottes segen schenken und uns alles beste wünschen und dann die Geschenke vom Herzen überreichen. Bedenken wir aber immer dabei, der beschenkte ist Jesus, wir beschenken uns damit wir uns freuen, dass der Herr geboren wurde. Aber um wie viel mehr würde sich Jesus freuen, könnten wir uns jeden Tag darüber freuen und jeden Tag uns wie an Weihnachten verhalten? Lasst uns dies Gott als Geschenk machen, lasst uns Gott hingeben und schenken.

    Segnet die Geschenke die ihr jemanden gebt und bittet Gott und die Engel den beschenkten damit glücklich werde zu lassen.

    Mit diesen Worten wünsche ich euch allen eine gesegnete Weihnachtszeit.


    Emanuel Tunai
     
  2. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Hi Emanuel

    sagt wer? Die Wahrscheinlichkeit nämlich spricht dafür das Maria eine ganz normale Junge Frau war, so wie viele vor ihr und viele nach ihr.

    den Karmabegriff kannst du schon mal spühlen, und welches Vertrauen und welche Liebe sie zu Gott hatte, darüber kann man nur Mutmassen - und warscheinlich wird es Zeiten gegeben haben, in denen sie Gott gehasst hat, vorallem dann, wenn sie, wie zu vermuten ist, den Deuterojesaja gelesen hat.

    nein, musste sie nicht, wie gegenüber Allen Menschen hat Gott auch Maria die Freie Wahl gelassen, sie aber hat gesagt: Herr, mir geschehe nach deinem Willen.

    wie alt oder wie Jung Josef war ist Spekulation. Da er aber später nie mehr erwähnt wird, kann man annehmen, dass er Gestorben ist, was ein etwas höheres Alter (oder auch einen UNfall oder einen Krankheitsfall) nicht ausschliessbar macht.

    der Grund, warum er Maria als Frau nehmen konnte war: Er war aus dem Stamme David, sie war aus dem Stamme David, er stammte aus einer ärmeren Familie, sie stammte aus einer ärmeren Familie - thats all

    nee, das Christkind ist Jesus Christus, und was Jesus war ist und sein wird, davon handelt das ganze NT

    da sie freiwillig gekommen waren kann man da nicht von "müssen" sprechen. Im Übrigen erzählen alte Abschriften von Magoi, was etwas ganz anderes zu bedeuten hat - aber das ist etwas, was Magis verstehen müssen ;)

    wer sagt denn, dass Herodes nicht Gläubig war?

    nur wissen wir das nicht ;)

    viele Texte sprechen auch von einer Höhle ;)

    so wie sich dein Text liest, scheint es eher, als glaubtest du, dass Weinachten das Fest ist, bei dem Emanuel Tunai uns mal wieder unterrichten und den rechten Weg zeigen kann :D :D :D

    hast du dich Gott hingegeben? oder verwechselst du deinen Guru immer noch mit Gott und folgst daher einem Kindermordenden Herodes?

    LG

    FIST
     
  3. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2004
    Beiträge:
    2.082
    Ort:
    Europa
    Namaste,

    wie gesagt es sind nur Teilaspekte :) Natürlich waren es keine Könige ich sagte auch WENN :)
     
  4. Alcantara

    Alcantara Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Dezember 2006
    Beiträge:
    19.100
    Ort:
    in der Nähe des <3
    Shalom Emanuel ich wünsche dir auch gesegnte und frohe Weihnachten http://www.esoterikforum.at/forum/attachment.php?attachmentid=8111&stc=1&d=1198400026
    lg Angelwoman
     
  5. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
    Maria und das Kind, Josef, die Könige, die Hirten usw, das als historische Realität zu glauben, passt in unserer Zeit bestenfalls in ein paranormales Kuriositätenkabinett.
    Die Evangelien esoterisch zu lesen und den archetypus zu begreifen, ist etwas ganz anderes.
    Die Menschenfrau Maria gebiert den Sohn Gottes, weil sie schwanger wurde vom Heiligen Geist.
    Ein ungeheures Ereignis, nicht wahr?
    1200 Jahre später sagt Meister Eckart, daß jeder Mensch schwanger geht mit dem Gottesfunken, und die größte Aufgabe, ihn zur Geburt zu bringen.
    Jeder von uns ist Maria, weil jeder den Heiligen Geist in sich trägt.
    Gott muß durch den Menschen ständig neu geboren werden.
    Erst heute, 800 Jahre nach Meister Eckart, begreift eine größere Gruppe Menschen diese Ungeheuerlichkeit.
    Der Mensch als Gottes Notwendigkeit, als Ausprägung des Geistes.
    In den Evangelien liegt eine enorme Kraft.
    Musiker, Maler, Bildhauer, wurden davon zu den größten künslerischen Leistungen der Menschheit inspiriert.
     
  6. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
    Werbung:
    Mit Blick auf die in den Evangelien enthaltenen Bilder des dramatischen Lebens Jesu spricht Jung von der richtungsweisenden Wirkung der biblischen Erzählungen. Diese wollen ja nicht eine äußere Lebensbeschreibung oder Schicksalsschilderung des Mannes aus Nazareth liefern.
    Das wesenhaft Archetypische der Evangelienberichte liegt vielmehr darin, daß sie einen inneren Prozess schildern.
    Es ist der Vorgang des auf dem Weg der Reifung befindlichen Menschen.

    Das Drama des archetypischen Christuslebens beschreibt in symbolischen Bildern die Ereignisse im bewußten und bewußtseinstranszentierenden Leben des Menschen, der von höherer Berufung gewandelt wird.
     
  7. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.061
    Ort:
    burgenland.at
    Werbung:
    ... blinde werden blinde führen ... :cool:

    die weihnachtsgeschichte wurde uns vor allem von philippus berichtet,
    unter dem pseudonym "lukas".
    nun, man könnte auch von einem schreiberling in der nähe des philippus ausgehen,
    was sich aber aus der konstruktion des neuen namens verbietet.
    viel eher ist das vortäuschen von mehreren personen glaubhaft.

    mit akribischer genauigkeit wurde hier auf die historischen daten rücksicht genommen, personen und volkszählung.
    in diesem zusammenhang war es dem verfasser auch sehr wichtig, die hauptperson im geborenen kind hervorzustreichen, wobei es sich um einen wirklichen menschen gehandelt haben soll, nicht einer fantasiegestalt, nein, sondern einer person, die durch eine natürliche schwangerschaft auf die welt gekommen ist. einer ganz gewöhnlichen schwangerschaft von 9 monaten. wie in der davor beschriebenen situation im zusammenhang mit der geburt des johannes besonders betont wurde: zuerst die ankündigung einer werdenden schwangerschaft bei den betreffenden personen, frau oder mann, danach die gesellschaft mit elisabeth, um dann doch kurz vor der geburt des johannes noch mal schnell zum manne zu kommen, von der maria aus gesehen, so dass eine zeugung just in dem monat und zeichen des krebses erfolgen konnte, in dem selbst johannes geboren wurde.

    die schwangerschaft dauerte also vom krebs bis zum widder, 9 monate.
    dadurch wurden die erwarteten sektoren des jahreskreises bestrichen, so wie sie in der vorhersage des jesajas beschrieben wurden.
    das musste nicht extra genannt werden, jeder im jüdischen glauben der etwas auf sich gehalten hatte kannte diese, und es musste nur eine andeutung in diese richtung getätigt werden, um zu verstehen zu geben:
    "du weisst eh´, die sektoren jungfrau-waage-skorpion-schütze sind darin alle enthalten."
    um mit einem augenzwinkern darauf zu verweisen ;)
    "schau mal, mit einer geburt im skorpion, konnte nicht einmal mo-ses auf diese kriterien verweisen - alles klar?!
    da ist schon ein wenig mehr als mo-ses!!!"
    oder der zusammenhang mit salomon in der waage,
    "schau da her, hier ist mehr als salomon!!!!"

    gut. wir wissen heute aber logisch denkend, das ist alles nur effekthascherei, denn wo sich etwas mehr ergibt, da fehlt am ende ein wenig.
    hier beisst sich die katze in den schwanz.

    im text des "lukas" steht zwar maria war schwanger, das ist wahr.
    aber genau so wie auf die ergänzenden punkte in der geschichte genauer eingegangen worden ist, fehlt hier plötzlich die genaue beschreibung in der zeitlichen angabe, etwa in den monatsnamen der zeit, oder etwas mehr philosophisch in den zeichen des kalendarischen jahreskreises.

    fehlt sie wirklich, oder sind die hirten nur eine bildliche umschreibung?
    ein hereinholen von fantastischen betrachtungen in der namensgebung von "widder" in die realität, so wie die eigentliche geburt auch vom schreiber als wirklichkeit verstanden werden wollte.

    hier ist nicht nur der verdacht sehr gross, sondern auch die wahrscheinlichkeit verdichtet sich zur tatsache, dass hier eine zeitliche verschiebung der eltern eingeplant gewesen ist, und im zusammenhang mit der volkszählung die beschneidung des knabens mit einer ehrung im tempel von jerusalem verbinden wollten und es auch so getan hatten, zwei monate nach der geburt des kindes.
    das widerspricht der genauen nennung der beschneidung nach 8 tagen,
    und würde die eltern als übeltäter hinstellen nach dem gesetz, die nach einer erklärung verlangt. da war doch diese reise unvorhergesehen aus höherer gewalt eingeplant gewesen - oder nicht?
    ehrlich gesagt, es gibt in der welt schlimmeres als DAS!

    wobei zuvor diese eigenartige konstellation der planeten im mai berechnet werden konnte, ohne sie zu der zeit am nachthimmel zu sehen. hier handelt es sich um eine nahe planetenbahn von jupiter und merkur, während auf der gegenüber liegenden seite am nächtlichen sternenzelt sehr schön der mars als roter punkt im skorpion zu beobachten gewesen ist.

    eine weitere wirklichkeit, die gerne in die sammlung der tatsächlichen werte aufgenommen wurde.
    das heisst, wenn die kombination von jupiter und saturn in einer konjunktion, die heute gerne als stern von bethlehem gesehen werden, sich gebildet hatte, und von meiner wertung des zeitpunktes abweicht, dann verhält es sich genau so wie in meiner darstellung, wo der jupiter und der merkur auf gleicher position feststellbar gewesen sind, jedoch aus der damaligen sicht des firmamentes in der nacht nicht zu sehen waren.
    hier musste ein gegenstück - in diesem fall der mars - gefunden werden, um dieser forderung der sichtbarkeit gerecht zu werden.
    wobei die beobachtung des nahen merkurs und sein zusammentreffen mit dem jupiter eher in betracht kommt, als alle anderen varianten.
    der sichtbare mars in der dunkelheit hätte dann ein übriges dazu beigetragen, besonders weil er als DER PLANET des widders gilt, und in den unendlichen weiten des weltalls befand, auf der anderen seite der eklyptik, von der erde aus gesehen.

    nach all den historischen gesichtspunkten ist es vielleicht noch interessant, einen letzten blick auf die beschneidung des jungen erdenbewohners zu werfen. wurde bisher alles präziese und umschrieben formuliert in den aufzeichnungen, dann ist es doch sehr verwunderlich, dass von dieser begebenheit wenig, fast nichts zu sagen gewesen ist. wo sich doch die darauf folgenden aktivitäten im späteren leben des nazaräners doch hauptsächlich im jüdischen rahmen ereignet hatten.

    wesentlich wichtiger erschien es dem evangelisten hier auf die planeten einzugehen, so wie es so eben auch bei mir darum ausgefallen ist,
    und der querverweis auf herodes, der seine eigenen söhne zum tode verurteilte, damit seine eigene herrschaft etwas länger gesichert war.

    ja gut, die beschneidung. sie musste halt erwähnt werden.
    mehr muss man wirklich dazu nicht sagen, sonst verplappert man sich vielleicht noch?!

    all das hinderte aber die menschheit nicht, an hand dieser aufzeichnungen das fest zu einer feier der familie als mittelpunkt der menschen zu gestalten.
    egal welche richtlinien vorzugeben damit ursprünglich beabsichtigt gewesen sind.

    im thomasevangelium wurde dazu folgendes geschrieben:


    und ein :weihna1
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen