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Der Turmbau zu Babel (Gebrabbel und Sprachverwirrung)

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Bukowski, 14. April 2010.

  1. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    8.763
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    Die biblische Erzählung [Bearbeiten]
    Meister der Weltenchronik

    Die Bibel erzählt von einem Volk aus dem Osten, das eine Sprache spricht und sich in der Ebene in einem Land namens Schinar ansiedelt. Dort will es eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel bauen. Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten. Nun befürchtet er, dass ihnen nichts mehr unerreichbar sein [wird], was sie sich auch vornehmen, das heißt, dass das Volk übermütig werden könnte und vor nichts zurückschreckt, was ihm in den Sinn kommt. Gott verwirrt ihre Sprache und vertreibt sie über die ganze Erde. Die Weiterarbeit am Turm endet gezwungenermaßen.

    Die Stadtbezeichnung „Babel“ ist in der hebräischen Fassung ein Wortspiel, das „Geplapper“ oder „Gebrabbel“ bedeutet. Hierbei handelt es sich um eine Volksetymologie, denn die griechische Form des Namens, Babylon, leitet sich vom Akkadischen bāb-ilim ab, was „Tor der Götter“ bedeutet.

    Im Neuen Testament wird das Thema der Sprachverwirrung nochmals in der Pfingstgeschichte aufgenommen (Apg 2,6 EU). Der Heilige Geist bewirkt dieser Erzählung zufolge durch eine von Jesus Christus ermöglichte Gottverbundenheit ein neues Reden und Verstehen über alle Sprachgrenzen hinweg

    http://de.wikipedia.org/wiki/Turmbau_zu_Babel


    Wie ist diese Geschichte zu verstehen? Ich schaue mal morgen, dass ichs hier einstelle, bin heute schon zu müd... aber vielleicht fällt dem ein oder anderen ja heute schon was ein... Freu mich von euch zu lesen... :)
     
  2. Schade dass du Wiki nimmst.....sehr schade.....
     
  3. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    8.763
    Mensch, stell doch was anderes, besseres ein. Ich habe gerade nichts zur Hand und auch kein "Auge" zum surfen... geht erst morgen wieder... :)
     
  4. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    8.763
    Der Turmbau zu Babel: Gen 11,1-9


    1 Alle Menschen hatten die gleiche Sprache und gebrauchten die gleichen Worte.
    2 Als sie von Osten aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Land Schinar und siedelten sich dort an.
    3 Sie sagten zueinander: Auf, formen wir Lehmziegel, und brennen wir sie zu Backsteinen. So dienten ihnen gebrannte Ziegel als Steine und Erdpech als Mörtel.
    4 Dann sagten sie: Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel, und machen wir uns damit einen Namen, dann werden wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen.
    5 Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.
    6 Er sprach: Seht nur, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen.
    7 Auf, steigen wir hinab, und verwirren wir dort ihre Sprache, so dass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.
    8 Der Herr zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde, und sie hörten auf, an der Stadt zu bauen.
    9 Darum nannte man die Stadt Babel (Wirrsal), denn dort hat der Herr die Sprache aller Welt verwirrt, und von dort aus hat er die Menschen über die ganze Erde zerstreut.

    (Einheitsübersetzung)
     
  5. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    8.763
    Ich versuche hier mal eine eigene Interpretation und habe selbst noch keine weiteren Ausführungen dazu gelesen. Diese meine folgenende Interpretation ist also ausgesprochen spontan und nur ein Versuch im Rahmen meiner Möglichkeiten. Will heissen, ohne Gewehr und so :D... im doppelten Sinne!


    1 Alle Menschen hatten die gleiche Sprache und gebrauchten die gleichen Worte.


    Alle Menschen waren in der Lage sich ohne Kommunikationsprobleme miteinander zu verständingen.


    2 Als sie von Osten aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Land Schinar und siedelten sich dort an.

    Aha! So wirds dann wohl gewesen sein... LOL *g


    3 Sie sagten zueinander: Auf, formen wir Lehmziegel, und brennen wir sie zu Backsteinen. So dienten ihnen gebrannte Ziegel als Steine und Erdpech als Mörtel.


    Wäre hier interessant, wofür wie in Punkt zwei schon die einzelnen Elemente der Geschichte, wie beispielsweise Osten, Lehmziegel, Land Schinar, gebrannte Ziegel und Erdpech usw. stehen könnten. Kann ich nur leider nicht mit aufwarten... Und nehme es daher, wie in Punkt 2 schon zunächst einfach mal zur Kenntnis. :)


    4 Dann sagten sie: Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel, und machen wir uns damit einen Namen, dann werden wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen.

    Die Menschen hatten das Bedürfnis sich einen Namen zu machen. Der Name steht hier in meinen Augen für eine klare Identität, für etwas, das sie deutlich von anderen unterscheidet. Es geht hier womöglich um so etwas wie den Individuationsprozess. Er ist hier allerdings nicht etwas, das sich in Eigendynamik, wie es einem Prozess üblicherweise so anhaftet, an einem selbst verwirklicht, sondern vielmehr etwas, das kontrolliert und eigenmächtig in Gang gebracht wird mit der finalen Absicht "RUHM" (erinnert mich gerade an RAUM, der Platz offeriert und doch ein Gefängnis ist, aber gleichzeitig Geborgenheit in Aussicht stellt) zu erlangen. Wir wollen uns einen Namen machen. Wir wollen wahrgenommen und (an)erkannt werden und uns ganz besonders hervorheben, so dass wir mehr ein Zeichen, eine Identiät sind, etwas das ganz sicher nicht dieses oder jenes sondern es ist, was es aus macht. Nomen est Omen. Wir wollen es uns aber nicht "verdienen", an uns selbst entdecken, sondern eigenmächtig kontrolliert selbst organisieren.


    5 Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.

    Ich möchte hier kurz darauf hinweisen, dass ich aus einer Perspektive schreibe, in der das AT und die darin offenbarten Zusammenhänge für mich universelle Gesetze darstellen mit dem Sinn Notwendigkeiten und ihre Vernetzungen aufzuzeigen und für Menschen nachvollziehbar zu machen. Dem liegt eine Erfahrung zu Grunde, die ich hier aber nicht näher beschreiben möchte. Wir befinden uns hier also in einer Phase, in der die Quelle Kontakt mit ihrem Geschöpf und ihren (notwendigen!) Kreationen bzw. Kreationsvorhaben aufnimmt.


    6 Er sprach: Seht nur, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen.

    Die Quelle stellt zunächst mal den Status Quo fest, und erkennt eine Macht, die auszuufern drohen könnte. Diese Macht ist bedingt durch Einheit der Sprache, von der Quelle gegeben. Es hat etwas von Magie. Eine Sprache sprechen sie, eine Einheit bilden sie darin. Man könnte ja sagen: Ist doch schön. So solls doch sein. Und doch stört die Quelle offenbar etwas. Notwenigerweise. Etwas fehlt: Jetzt wid ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen. Menschliche Allmacht ist nicht gewünscht.

    7 Auf, steigen wir hinab, und verwirren wir dort ihre Sprache, so dass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.

    Dieses Vertrauen hat die Quelle offenbar nicht, dass sie hier weiter gewähren lässt. Wie gesagt, notwendigerweise!



    Ganz oberflächlich reaktionär erkennend liess sich tatsächlich fragen: Ist Gott ein Missgünstiger Oberarsch, der uns nicht an seiner Essenz teilhaben lassen möchte?

    Ich denke vielmehr, dass hier ein notwendiges Korrektiv zur Geltung kommt. Die Menschen wollen in den Himmel. Mit einer Hau-ruck-Aktion. Wir bauen eine Stadt, und einen Turm. Mich erinnert dies an die Schlange. Wir warten nicht auf ihre Umkehr, in der sie wieder gen Himmel strebt, der Herr sie lässt, nein, wir nehmen es selbst in die Hand, wer braucht schon die Schlange geschweige denn die Quelle, wir bauen einen künstlichen Ersatz und klettern je nach Bedarf selbst zum Gipfel. Wir nehmen einfach die Abkürzung. Wir sind uns ja schon so einig, so eins, wie die SPRACHE es eben hergibt. Wir haben das Soll erfüllt und jetzt gehts auf Heim.

    Allein die Sehnsucht ist sicherlich redlich und auch in ihrer Zeit, das heisst harmonisch abgesegnet; und daher ist auch zunächst mal kein Eingriff sichtbar. Bis zu punkt 5 ist also eine gewisse Resonanz und Harmonie gegeben. Der Mensch ist reif. Aber ist er reif genug?

    In Punkt 6 haben wir eine Standpunktdefinition und in 7. ist der Mensch als unwürdig entlarvt. Was er möchte ist schön, nämlich die Verbindung zur Quelle. Wie er dazu gelangen möchte ist aber verdächtig. Und WIESO er es möchte ist gar bezeichnend. Er will sich selbst einen Namen machen, statt selbst seinen Namen zu entdecken. Er will bequem die Abkürzung gestalten, statt sich der Quelle hinzugeben und sie machen zu lassen. Allerdings kommt er durch Erfahrung zu dieser Vermessenheit. Er hat Einheit erfahren, aber auch die Macht, die mit dieser Einheit einhergeht. Sprache ist lebendiges, eigendynamisches Instrument, dass zb. dem Kleinkind den ersten Impuls zur Eigenständigkeit in Erfahrung bringt. Mit diesem ersten Impuls sind die zarten Antennen zur bewussten autonomen Lebensgestaltung gesetzt, ich kann auf meine (Um)Welt ein und auswirken. An diesen ersten Impuls ist sogar beim Kleinkind der nächste Impuls als ICH (nicht dieses oder Jenes) und WILL im Sinne von aktiver Lebensgestaltung angekoppelt. Wo ich Macht erfahre, bin ich und will ich.

    Wenn nun die Quelle notwenigerweise eingreifen muss, dann weil ich mich nicht in Resonanz befinde, die nötige Reife nicht gegeben ist. Es ist also der Versuch, die Welt vor ihrer Zeit zuüberwinden. Dem zu Grunde liegt nicht die blosse Sehnsucht zurück zur Quelle sondern viel mehr weiters ein tiefsitzender Minderwertigkeitskomplex. Ich will eine Stadtbauen, um mir einen Namen zu machen. Mir zur Ehre will ich eine Stadt bauen. Und sie werden von mir reden, das heisst mich lebendig machen, mir das Gefühl geben, ich sei wertvoll, weil ich im Turm den Weg zur Quelle richte. Und die Quelle wird mich lieben. Erst dann.

    Es ist also völlig neben dem, wie es sich tatsächlich verhält. Die Quelle liebt mich auch so. Ich kann keinen Namen mir selbst machen, den sie mir nicht bereits gegeben hat. Und wenn ich noch jeden und alles zuverstehen in der Lage bin, ich niedlicher Mensch bin nicht allmächtig. (GSD!)

    Dass es in 7. "WIR" heisst bedeutet mir verschiedene vollkommene Aspekte und Gesetze Gottes, die in der Zerstörung zur Wirkung gelangen.

    Ein Gesetz wäre zb. WAS DU FÜRCHTEST BRINGE ICH ÜBER DICH!

    Schattenintegration. Du meinst, du seist gross, und weisst nicht, für wie klein du dich hälst und wie klein du tatsächlich bist, weil du Kleinheit hasst und aussortiert hat, so bringe ich Kleinheit über dich. Hier wäre für klein jeder weitere Schattenaspekt einsetzbar.

    Naja, ich wollte eigentlich noch abschliessend resümieren, muss jetzt aber leider los, bis denne! :)
     
  6. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    8.763
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    Wisst ihr was Freunde, .... der Turmbau zu Babel ist lediglich eine Dokumentation dessen, was dabei rauskommt, wenn Mensch versucht, Wahrheit auszudrücken...Was meints? :)
     
  7. Etwas fehlt.....:

    Hätten die höher Bewussten geschwiegen, hätte es keine Verwirrung
    gegeben, meine ich.....

    Der untere Bewusste sucht nach Wahrheit, dann kommt der höher Bewusste
    und gibt sie in seiner Bewusstseinssprache und verwirrt, denn seine
    Bewusstseinsebene ist tiefer nicht verständlich......

    nur einiges bleibt haften, was die vollkommene Verwirrung komplett macht,
    denn das wenige "begriffene" vernebelt den eigenen Horizont,
    stellt ihn komplett in Frage....


    Ist auch hier im Forum DEUTLICH erkennbar..... :)
     
  8. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Ein paar sehr subjektive Splitter zum Thema:

     
  9. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    hi LynSantafee - den threat hatte ich damals gar nicht bemerkt, schönes Thema

    Das wichtigste an diesem Thema sehe ich in der Gemeinsamkeit und dem Wunsch sich in diesem Zustand einzuigeln. Gott, als Schöpfer sah, dass dies in einer evolutionären Isolation enden würde und stoppte dieses Gemeinschaftsprojekt.

    Genaugenommen hat es natürlich nicht irgendjemand (Gott) "gemacht", sondern es ist der Teil einer Entwicklung. Menschsein in seinem heute erlebten individuellen Sein hätt es es nicht gegeben.

    Die seelische Kommunikation ging an dieser Stelle der Entwicklung in eine physische Ebene - es wurde die Sprache geboren, die Möglichkeit, mit Lauten Inhalte zu vermitteln. Wer dies als bester konnte galt damals als Magier (sag ich einfach mal).

    LGInti
     
  10. mdelajo

    mdelajo Guest

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    :)



    Oder als Sophist, je nachdem in welchem Kontext. Ist heute ja ziemlich etabliert.

    :morgen:
     
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