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Denken, Fühlen, Intuition und das Körperliche

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Traumbaum, 9. Juni 2004.

  1. Traumbaum

    Traumbaum Guest

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    Hora,
    ich weiß den Autor auch nicht mehr so genau, kann mich nur erinnern, dass ich von John Blofeld und von Richard Wilhelm ein paar Bücher zu dem Thema gelesen habe, die ganz gut waren.

    Was mir sonst noch zu der vorigen Diskussion einfällt, ist folgendes:

    Geld ist eine mathematische Struktur im Denken. Ein Problem der heutigen Gesellschaft ist, dass sie das Denken zu sehr überbewertet. Das Denken ist eine Funktion der linken Gehirnhälfte. In der rechten ist das Fühlen. Beide sollen in Harmonie sein, und nicht gegeneinander kämpfen.

    Weil viele Esoteriker und religiöse Menschen überbewerten die rechte Gehirnhälfte zu sehr, und geringschätzen das Denken. Und viele Geschäftsleute und Politiker machen genau das Gegenteil. Aber die Lösung kann nur darin liegen, zwischen beiden Extremen einen Ausgleich zu finden.

    Wieder eine chinesische Weisheit: Der goldene Mittelweg. (Nicht nur eine Weisheit bei den Chinesen, auch bei uns weiß man das natürlich.)

    Außerdem gibt's noch die Intuition und das Körperliche. (Neben dem Denken und dem Fühlen, das sind die vier Grundfunktionen der menschlichen Psyche, nach C.G.Jung.)

    Diese vier Funktionen sind alle lebensnotwendig, und keine davon hat absolute Priorität, und keine darf vernachlässigt werden. Jedoch genau dies ist das Problem, an dem die meisten Menschen kranken. Entweder sind sie religiös und sonstwie spirituell, und das analytische und kritische Denken empfinden sie als Bedrohung, oder sie sind Denkertypen und halten überhaupt nichts von esoterischen Dingen. Das einzige, was diese beiden Extreme oft gemein haben, ist ihre Geringschätzung des Körpers. (Wobei es auch vorkommen kann, dass der Körper wohl geachtet wird, aber dennoch eine andere Funktion minderbewertet wird.)

    Meiner Meinung nach wird der nächste evolutive Schritt der Menschheit darin bestehen, die Gesamtheit des Gehirnes (also alle diese Funktionen gemeinsam) zu nutzen, und nicht nur einen Teil davon. Dadurch werden auch sämtliche Probleme obsolet, die von einer Überbewertung des Geldes, oder einer Überbewertung der Spiritualität (bei gleichzeitiger Geringschätzung des Materiellen), oder einer Überbewertung der zwischenmenschlichen Gefühle (bei einer Unterbewertung des logischen Verstandes und/oder der spirituellen Tendenzen) herrühren.

    Dies klingt einfach, zumindest in der Theorie, in der Praxis aber folgt daraus eine tiefgreifende Umwälzung, die Auswirkungen auf die gesamte Menschheit haben wird. (Weil diese Umwälzung potenziell in uns allen vorhanden ist, durch die Fixierung auf gewisse Teilbereiche aber hintangehalten wird.)

    Ob an dieser Umwälzung Rotarier oder sonstige Organisationen beteiligt sein werden, beurteile ich eher skeptisch, weil es dabei auf jeden Einzelnen ankommt, und je unabhängiger und individueller man dabei ist, desto besser. (Außerdem sind Organisationen normalerweise rational organisiert, und die Überbewertung des Rationalen ist ja gerade auch ein Problem.)
     
  2. Walter

    Walter Administrator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    16. September 2001
    Beiträge:
    15.218
    Ort:
    Oberösterreich
    (Obiger Beitrag wurde aus dem "Elite"-Thema herausgenommen und dafür ein eigener Thread eröffnet)
     
  3. Walter

    Walter Administrator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    16. September 2001
    Beiträge:
    15.218
    Ort:
    Oberösterreich
    Du machst da einen interessanten Sprung - welcher der vier Hälften rechnest Du denn die Esoterik zu?
     
  4. Hora

    Hora Mitglied

    Registriert seit:
    4. Juni 2004
    Beiträge:
    74
    Ort:
    Bayern
    Hey, Walter, weiß jetzt nicht, ob du das absichtlich geschrieben hast, aber mir ist es erst beim 3.Mal lesen aufgefallen und hat mich echt fasziniert :

    4 Hälften ??? Gibt einen interessanten Ansatz zum Nachdenken *ggg*

    Zu deiner Frage :
    Warum sollten sich Wissenschaft und Esotherik, Ratio und Cor, ausschließen ? Ich finde, dass sie zusammen gehören und dadurch erst der anderen Seite einen Sinn geben.

    @Traumbaum :
    Was genau meinst du mit "Geringschätzung des Körpers" ? Etwa psycho-somatische Erscheinungsbilder durch eine unerreichbare Liebe, z.B. ? Würde mein Verstand sich einschalten würde er mir sagen : lass es sein ! Es hat keinen Sinn, weil du dich damit selbst kaputt machst."
     
  5. Traumbaum

    Traumbaum Guest

    Hi Walter,
    die Esoterik gehört zur Halbhälfte der Intuition, ebenso wie Religion, Spiritualität, Imagination, Fantasie, Tagträume,... Wobei man das aber auch nicht so eindeutig zuordnen kann, wenn es um Körperarbeit geht, ist das Körperliche natürlich auch involviert, und wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht, auch das Fühlen.

    Außerdem kann man das noch genauer aufschlüsseln. Am einfachsten, wenn man sich die zugehörigen Gehirnregionen anschaut:

    1. Das Körperliche (bei Jung Empfinden genannt): Im Stammhirn, wo die Inputs des Rückenmarks und der Gehirnnerven auf der niedersten Ebene integriert werden. (Die bekannten sensomotorischen Felder in der Großhirnrinde sind eher sowas wie eine Relaisstation zu den höheren Arealen.)

    2. Das Fühlen: In der rechten Gehirnhälfte, im Schläfenlappen. Wobei hier auf das Zentrum dieser Funktion Bezug genommen wird; natürlich gibt es in der rechten Hemisphäre auch eine Reihe weiterer Areale.

    3. Das Denken. Genauso wie 2, nur in der linken Gehirnhälfte.

    4. Die Intuition. Im Frontallappen.

    4.a. Im Frontallappen der linken Hemisphäre befindet sich das intuitive Denken, welches Zusammenhänge intuitiv erahnt. (Das analytische Denken ist im Gegensatz dazu kritisch und zweifelnd.)

    4.b. Im Frontallappen der rechten Hemisphäre ist das intuitive Fühlen, das eher mit den spirituellen Wahrnehmungen in Verbindung steht.

    Bei Männern liegte die ursprüngliche Persönlichkeit im Bereich von Denken und dem Körperlichen, also in der linken Hemisphäre, und bei Frauen im Bereich von Fühlen und dem Körperlichen, also in der rechten.

    Das heißt natürlich nicht, dass Männer nicht fühlen können, oder Frauen nicht denken, sondern nur, dass ihre zentrale Persönlichkeitsstruktur mit diesen Funktionen verbunden ist, und die anderen beiden eher Hilfsaufgaben haben. (Zumindest solange, bis alle vier Funktionen integriert sind, und gleichermaßen aktiv zusammenarbeiten.)
     
  6. Traumbaum

    Traumbaum Guest

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    Hora,
    natürlich gehören diese Dinge zusammen, aber viele Menschen sind lieber einseitig. Etwa wenn jemand irgendeinen religiösen Glauben hat, ist der kritische Verstand nicht so besonders willkommen, und umgekehrt. Das Problem dabei ist, dass Fehler in einer dieser Funktionen nicht lange bestehen können, wenn die andern Funktionen miteinbezogen werden, also negieren Menschen mit fehlerhaften Ideen lieber die Erfahrung, als dass sie die Ideen korrigieren, und Menschen mit religiösen Erfahrungen negieren lieber das kritische Denken, als dass sie diese Erfahrungen ins rechte Licht rücken.

    Die Geringschätzung des Körpers kann auch sowas sein, wie du beschrieben hast, obwohl Liebe eher mit dem Fühlen zu tun hat. Ich habe damit eher gemeint, wenn man zu intellektuell ist und sich lieber die Augen und den Rücken vor dem Computer ruiniert, weil man andauernd weiterdenken möchte, wobei doch der Körper lieber was anderes täte. Oder wenn man aus irgendwelchen religiösen Gründen den Körper quält, oder vielleicht auch von Fantasie besessen ist und lieber herumtagträumt als etwas ordentliches zu tun.

    Wenn die Körperzentren im Gehirn gut funktionieren, dann fühlt man sich stark und wohl, und das Leben macht Spaß, und man ist gut aufgelegt und munter, etc. Wenn sie das nicht tun, zweifelt man die ganze Zeit, fragt sich nach dem Sinn des Lebens, hat zu nichts Lust, ist süchtig nach Kaffee, Tabak, Alkohol,...

    Dazu gehört natürlich, dass man sich ausreichend bewegt, weil der Körper braucht Bewegung, sonst verkümmert er. Wobei aber nicht mal notwendig ist, dass man irgendwie besonders muskulös ist, aber zumindest beweglich und geschmeidig sollte man sein.
     
  7. Moludeami

    Moludeami Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    1.986
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    Was bringt es dem geschmeidigen Körper, hat er keine Muskeln. Ich sags Euch: Mindestens 'nen Bänderriss *lol*.
    Also Geschmeidigkeit alleine bringts nun auch nicht ...

    Zum Thema Geld ... Hauptsache, es bleibt in Bewegung.
    Ich persönlich mag mich aber nicht mit den Menschen persönlich auseinandersetzen, die Geld überbewerten und es gibt verdammt viele davon ... also muss ichs doch.




    Ausserdem gibt es auch ne Menge "Esos", die die angesprochenen Hälften versuchen in Einklang bringen.
    Zur Erklärung zitiere ich mal den hier:
    ***Weil viele Esoteriker und religiöse Menschen überbewerten die rechte Gehirnhälfte zu sehr, und geringschätzen das Denken. Und viele Geschäftsleute und Politiker machen genau das Gegenteil. Aber die Lösung kann nur darin liegen, zwischen beiden Extremen einen Ausgleich zu finden.***

    Vor dem überbewerten der rechten Gehirnhälfte steht erstmal die linke, das Denken.
    Der "Eso" ist an der Esoterik interessiert und denkt ... und denkt und denkt ... und kommt zu einem Entschluss und FÜHLT sich dann plötzlich erleutet. :D
    UND GENAU DA hört dann das Denken erstmal auf *lol* und der "Eso" suhlt sich erstmal in seinem "persönlichem Licht", lässt sich gegebenfalls bestaunen und FÜHLT sich gut. ;)
    Und nun kommts auf die Veranlagung an:
    Der "Geschäftsmensch im Eso" geht dann z.b. hin und erstellt eventuell 'ne Webpage, hängt sich vielleicht noch an irgendnen anderen Material-Pseudo-Erleuchteten und versucht damit Geld zu machen, steigt somit wieder in die Welt der linken Gehirnhälften ein.
    Das ist ja auch einfacher, als sich weiteres selbst zu erarbeiten, weil man ist ja schon "erleuchtet" und da die Welt der linken Gehirnhälften eine ist, die den Menschen lehrt, dass sie sich spezialisieren sollen, damit der allgemeine Ablauf geschmeidiger von statten geht, FÜHLT der "Eso", dass er auf dem richtigen Weg sei, beide Komponenten miteinander zu verbinden.
    Meiner Meinung nach ist es der falsche Weg.


    In der Gesellschaft, so wie sie jetzt (noch) ist, gibt es aber auch kaum Möglichkeiten beides in Einklang zu bringen.
    Seht mal, wir haben immernoch Altlasten aus einer Zeit in der das Denken und das Fühlen über übersinnliche und nicht erklärbare Dinge die Menschen derartig beeinflusst haben. Ein kleines Beispiel dafür ist z.b. die Tatsache, dass in Europa kaum noch Wölfe gibt und es wird den Kids immernoch das tolle Märchen davon vorgelesen: Böse = Wolf.
    Trotz der ganzen Aufklärung, geht so manches dem Menschen einfach nicht in die Birne rein, schade.
    Prüft Euch mal, wie ihr über die eine oder andere Altlast denkt ... und dann fragt Euch, wie ihr darüber fühlt!
    Das ist, denke ich, wenigstens ein Anfang dessen.

    Erst müssen die Altlasten weg, dann kanns weitergehen.
    Es ist verdammt langweilig, sich im Kreis zu drehen.


    Liebe Grüsse, Moludeami
     
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