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das meer

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von handwerker, 18. Januar 2005.

  1. handwerker

    handwerker Guest

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    das meer ist die sichtbare gestalt abraxas, der gott, der das teuflische und himmlische vereint. in ihm liegt jeder ursprung, und jedes ende einer welt. ich nenne das meer von nun an abraxas, meinen gott, dessen ursprung und ende auch ich bin.

    ich habe durch das meer darshan erfahren, eine begegnung mit dem göttlichen. das meer ist unsere wahre natur.

    handwerker
     
  2. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
    Beiträge:
    7.604
    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
    Mit „Wasser" verbindet der Mensch die Vorstellung von Leben schlechthin. In verschiedensten Kulturen und Weltgegenden kommt es als „Urstoff" oder „Urgottheit" in den Mythen der Völker vor. Auch biologisch wird es als der Grundstoff des Lebens betrachtet aus dem und ohne den es kein Leben auf der Erde gäbe. Bei der Erforschung anderer Planeten und Himmelskörper sucht man immer zuerst auch nach Wasser als Grundelement.

    Andererseits tritt Wasser auch oft als das lebensbedrohende Element in Erscheinung. Schöpfung geschieht im Kampf von „Wasser" und „Land" als den Grundstoffen. Im Bild vom Fluss wird Wasser zum Symbol für das Leben schlechthin; als „Styx" trennt und verbindet es die Bereiche von Leben und Tod.

    In vielen Sprichwörtern drückt der Volksmund die Bedeutung des Wassers aus: Vom „Tropfen auf den heißen Stein" bis zum „steten Tropfen auf den Stein", also von Aussichtslosigkeit bis zum Erfolg mit Geduld und Kraft reicht die Bandbreite.

    Wasser kann Ruhe und Gelassenheit schenken und es kann schrecklich tosen und rauschen und, oft zerstörerisch, Massen in Bewegung setzen.

    In der Gen schwebt Gott über den Wassern und scheidet schließlich Wasser, Luft und Erde als die Lebensräume. Immer wieder taucht in der Bibel Wasser an entscheidenden Stellen als Sinnbild der Rettung oder als Zeichen Gottes auf, z.B. im Schöpfungshymnus, der Noaherzählung (hier im Gericht), bei Mose und im Exodus, bei der Taufe im Jordan, in (Heilungs-)wundern Jesu an Teichen und am See zeigt sich besonders die reinigende und erneuernde Wirkung des Wassers.

    In der kultivierten Form der Quelle, nämlich dem Brunnen, begegnen wir dem Wasser häufiger. Zwar haben wir heutigen Menschen dazu kaum noch direkten Zugang, so bleibt uns doch der Brunnen als Urbild. Brunnen bergen das Wasser, im ursprünglichen Sinn ist es frisches Quellwasser, in sich oder lassen es aus der Tiefe aufsteigen. An ihnen wird der Durst der Kreatur gestillt.

    Brunnen sind in der Bibel die Stellen, an denen sich Israel sammelt (z.B. Sichem), das Leben verdichtet oder eine neue Ausrichtung bekommt (z.B. Jakobsbrunnen).

    Im Weihwasser wird Wasser zum Zeichen der Verbindung mit Gott und des Wunsches nach neuem Leben.
     
  3. handwerker

    handwerker Guest

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    hallo niemand,

    oh... danke für deine antwort... so eine antwort habe ich auf mein meer-posting bisher noch nie bekommen.

    cu
    :)
     

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