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Der Wille Gottes

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von RitaMaria, 30. Juni 2006.

  1. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
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    Ausgehend von Aussagen im Karmathread möchte ich für diesen Aspekt

    ---> Was will Gott?


    gerne ein eigenes Thema aufmachen, da mir das doch sehr wichtig und interessant erscheint.

    Die übliche Idee ist, dass Gott bestimmte Gesetze/Regeln eingerichtet hat, die es einzuhalten gilt und wenn man das nicht schafft, dann gibts eben Sanktionen... Hölle, Fegefeuer, Reinkarnation in dem Sinne, dass bestimmte Problematiken so lange auftauchen, bis man sie im Sinne und nach den Regeln Gottes gelöst hat.

    DAS glaube ich nicht! [​IMG]

    Diese Regeln und Gesetze gibt es, zweifellos. Sie sind Orientierungshilfen für die, die sie ( noch ) brauchen.

    Und somit drücke ich das mal sehr provokant aus:

    Gott will, was wir wollen.​


    Begründung:

    Gott ist nicht dort in Weitwegistan und wir sind nicht hier weit von ihm/ihr entfernt.
    Einer/eines alleine kann sich nicht erfahren - es fehlt das DU, die Spiegelung, die Erkenntnis dessen, was man ist. So schuf das Meer sich seine Wellen, eine untrennbare Erscheinung, die scheinbar nach außen geht - die es aber immer doch selber ist - aber in scheinindividuellen Äußerungen .

    Wir hatten letztlich in der geistigen Ebene das gleiche "Problem" wie Gott - uns nicht ausreichend erkennen zu können - da ALLES im ALLES IN EINEM geborgen war und sich selber nicht wahrnehmen konnte. Ein Licht kann sich nicht selber erkennen in einem Meer von Lichtern - es erkennt die Einzigartigkeit seines eigenen Lichtes nicht... und die gewünschte Erkenntnis blieb aus..

    So kam die Materie ins Spiel. Eine wunderbare Einrichtung, uns selber erkennen zu können - vor allem in dem, was wir nicht sind = die Erfindung der Dualität.
    Wir gingen nicht alleine in die Materie, weil wir das gar nicht können - ebenso wenig, wie sich eine Welle als Welle vom Meer trennen kann.
    Gott ist hier immer bei uns - als Sohn, als latenter Christus - und erfährt sich selber durch uns, durch unsere Erfahrungen.

    So will Gott, was wir wollen - erfahren, was wir erfahren wollen..

    "Dein Wille geschehe" ist die wunderbare Aufforderung, letztlich in einem langen Prozess des Erkennens und Erfahrens zu verinnerlichen, dass der Motor des Lebens ( Gott ) letztlich darin besteht, zwischen Angst und Liebe zu unterscheiden - den beiden Emotionen, auf die alles im materiellen Leben zurückzuführen ist..

    Mein Wille - und damit der Wille Gottes - ist es letztlich, sich der Liebe und des Glücks bewusst zu werden, aus der wir kamen, zu der wir gehören und die unser Wesen ist.

    "Dein Wille geschehe" ist die Angleichung des materiellen Ego´s an die göttlichen Eigenschaften, die uns hier und jetzt so oft scheinbar verloren gingen.

    "Dein Wille geschehe" ist nicht das Brechen des eigenen Willens, sondern die Bewusstwerdung von --> Der Vater und ich sind eins.

    Das dauert! Beim einen länger, beim anderen weniger lang. Aber darum sind wir letztlich hier. Ein Erkenntnis - und Bewusstwerdungsprozess.
    Kein Festgezurrt-Sein auf einem unerbittlichen Gesetz von Ursache und Wirkung, sondern immer frei und selbstbestimmt - dem eigenen Wunschtempo und Interesse entsprechend.

    Und - wenn wir das wunderbare " Dein Wille geschehe " als die Einheit erkennen, die sie immer war, aber von uns nicht wahrgenommen wurde - dann ist FREIHEIT nicht mehr nur ein Wort, sondern ein Zustand [​IMG]


    [​IMG]

    Gruß von Rita
     
  2. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Gott will was wir wollen halte ich für ein Gerücht.:weihna1

    LG Tigermaus
     
  3. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    DAS wundert mich bei dir kein kleines bisschen [​IMG]

    Auch nicht die absolute Argumentationsfreiheit eines schlichten Gemütes in den Raum geworfenen Statements..
    Bei Argumentantionen müsste man ja denken und .. Teufi, Teufi.... wer weiß, wohin das führen könnte [​IMG]

    Gruß von Rita
     
  4. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    So schuf das Meer sich seine Wellen... schuf sich das Meer seine Wellen? Gibt es ein Meer ohne Wellen? Was ist das Meer? Was sind die Wellen?

    Je tiefer ich diesen Zusammenhängen nach-sinne, desto mehr habe ich das Gefühl, es war immer beides gleichzeitig da. Das Schöpfende und seine Schöpfung. Es ist nicht nur so, daß die beiden nicht voneinander zu trennen sind, es geht tiefer. Es ist eine Gleichzeitigkeit, die an die Grenzen des Denkvermögens geht. Es gibt ja nicht nur kein Weitwegistan, wie du es so einmalig ausdrückst. Es gibt auch kein Vorheristan. Wenn da etwas ist, dann muß da immer etwas gewesen sein, und es ist so wie es der Ende in der Unendlichen Geschichte so unübertrefflich malt. Die Welt aus einem Sandkorn, und was der Bastian sich ausdenkt, war dann immer schon da, mit seiner ganzen Geschichte... weil er sichs nur deshalb ausdenken kann, weils immer schon da war.
     
  5. Gitta

    Gitta Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2005
    Beiträge:
    263
    @RitaMaria


    Frage an Dich:


    Gehst Du davon aus, dass Du einen "100%-Freien-Willen" hast ???



    Über eine kurze Antwort von Dir würde ich mich freuen!



    Lieben Gruß
    von Gitta :escape:
     
  6. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
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    Als Seele habe ich ihn - als Mensch bin ich mir dessen aber noch nicht so bewusst, wie es nötig wäre, um ihn entsprechend anzuwenden..

    Gruß von Rita
     
  7. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    Dem habe ich nichts hinzuzufügen...:liebe1:

    Gruß von Rita
     
  8. Gitta

    Gitta Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    263
    @RitaMaria


    Das 7. Chakra (Kronenchakra oder Scheitelchakra) steht für den "Willen Gottes" - die Verbindung zwischen "Himmel und Erde"!
    (S. auch im Vaterunser - dahinter verbirgt sich das Geheimnis der Hauptchakren)!

    Bei entsprechender "persönlicher Reife" öffnen sich die Chakren nacheinander - von ganz alleine!


    Gruß Gitta :liebe1:
     
  9. DeeCee

    DeeCee Guest

    ich war was den freien willen angeht immer etwas zwiegespalten, weil ich auf der einen seite davon überzeugt bin, dass ich diesen habe, ihn aber irgendwie nicht anwenden kann. bestimmte dinge, dich ich gerne "wollte" traten nicht ein. im nachhinein weiß ich, dass es auch gut so war. meine seele wusste es wohl besser und hat mich sozusagen in eine andere richtung gedrängt. vermutlich war ich noch nicht bewusst (oder reif) genung, um zu erkennen was das "richtige" für mich ist.

    insofern sehe ich das recht ähnlich :)
     
  10. LEGENDA

    LEGENDA Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. März 2006
    Beiträge:
    1.066
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    Hallo zusammen:liebe1:

    Die überlegungen mit dem Meer und der Welle find' ich interessant. Nur, kein Wind, keine Welle.

    meine Sicht:

    Es ist ein Zusammenspiel von allem. Ob es nun der Wille Gottes oder nicht ist, die Schôpfung/der Zusammenhalt entsteht aus dem Gleichgewicht der gegensätzlichen Energien. Das ist ein Gesetz, was auch für die Energie "Gott" gilt. Das Gleichgewicht bringt kein Leid.

    Sogar die Liebe sagte zu Gott: Ich will nicht nur ein Teilchen in dir sein. Ich will mich ganz deiner Seele geben. Aber mich ganz wird du nicht in dich lassen, damit die Harmonie von "Gut und Bôse" nicht gestôrt wird. Ich werde den Vakuum um dich herum füllen. Ich werde alles um dich wârmen, und keine Kälte und keine Dunkelheit des Universums wird dich berühren können.


    Was Gott will, habe ich schon mal geschrieben. hier noch mal:

    Wenn Gott zu uns spricht....
    (übersetzt von mir aus dem Russischen)


    Mein Sohn! Mein lieber Sohn!
    Wie lange Ich schon warte.
    In Jahres-Minute, im Jahrhundert-Augenblick,
    Ich warte.

    Gegeben habe Ich alles Dir.
    Die Erde, ist die Deine.
    Bist frei in allem, wählst deinen Weg.
    Nur um eins bitte Ich, mein SOhn,
    Sei glücklich auf dieser Welt.

    Du siehst mich nicht.
    Du hörst mich nicht.
    Voll Trauer und Zweifel Dein Verstand.
    Du gehst-wohin?
    Du strebst-wozu?
    Verbeugst Dich vor jemand immer zu.
    Meine Hânde reiche Ich Dir.
    Mein Sohn, um eins bitte ich dich,
    Sei glücklich hier.

    Da gehst Du wieder.
    Der Weg führt ins Nichts
    Die Erde zerstôrt sich.
    Bist frei in Allem, und zerstôrst die Welt
    Deine Bestimmung zerstôrst Du.
    Du bist frei in Allem, doch müde bin Ich.
    Mit dem letzten Grâschen Dich wieder erschaffe Ich.
    Und wird wieder leuchten die Welt.
    Nur sei glûcklich, Mein sohn,
    Darum bitte ich Dich.

    Schreckliche Trauer auf heilig Gesicht.
    Man ängstigt Dich mit Hölle und Gericht.
    Man sagt Dir-Ich schicke Richter.
    Ich bete nur darum, um diese Zeit,
    Wo wir wieder glûcklich zu Zweit.

    Ich glaube dran - Du kehrst zurück.
    Ich weiss es - Du wirst kommen.
    In meine Arme schliesse Ich Dich.
    Kein Stifvater! Kein Stifvater bin Ich.
    Du lieber, leiblicher Sohn bist Mein.
    Ich bin Dein Ave Vater.
    Wir werden beide glûcklich sein!

    :liebe1:
     
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