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Bandscheibenvorfall

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von GianaBanana, 14. April 2010.

  1. GianaBanana

    GianaBanana Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2009
    Beiträge:
    112
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    Hallo und guten Morgen!

    Mich würde es interessieren, ob es bei Bandscheibenvorfall im Lendenwirbel eine Alternative zur OP gibt. Ist es überhaupt möglich, einen Vorfall beispielsweise mit Homöopathie zu kurieren? Was habt ihr für Erfahrungen?

    Viele Grüße
    Nana
     
  2. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
    Hallo!

    Zitat: "Die meisten Bandscheibenvorfälle sind konservativ behandelbar - also ohne Operation. Dies gilt für über 90 Prozent aller Bandscheibenvorfälle. Bei fortdauernden Symptomen oder zunehmenden Lähmungen kann allerdings ein chirurgischer Eingriff notwendig werden.

    Die nicht-operative Behandlung besteht aus Schonung, aber nicht Bettruhe. Zudem erhält der Patient je nach Bedarf milde bis starke Mittel gegen die Schmerzen sowie Wärme. In der Akutphase sollten Sie diese nach einem festen Zeitplan konstant einnehmen - nicht nur dann, wenn der Schmerz am heftigsten ist. So verhindert man, dass sich Schmerz und Muskelverspannung gegenseitig aufschaukeln.

    Ein Physiotherapeut kann dem Patienten schmerzarme Bewegungsmuster zeigen. Eine solche intensive Therapie kann manchmal nur im Rahmen einer ambulanten oder stationären Rehabilitationsmaßnahme durchgeführt werden.

    Es ist immer möglich, dass sich die Beschwerden von selbst bessern oder verschwinden, weil der Gallertkern der Bandscheibe mit der Zeit eintrocknet und schrumpft - vorhersagen lässt sich das jedoch nicht. Selbst wenn der Bandscheibenvorfall kleiner wird, können die Beschwerden bestehen bleiben: Denn der Patient hat sich eine Fehlhaltung angewöhnt, die Muskulatur ist geschwächt und es hat sich eine Angst-Vermeidungs-Überzeugung ausgebildet. So hat sich jetzt eine vom auslösenden Faktor unabhängige Schmerzkrankheit entwickelt. Besteht keine gravierende Lähmung, ist eine konservative Behandlung über mindestens drei Monaten sinnvoll, bevor eine Operation erwogen wird.

    Langfristig müssen Sie die Bandscheiben durch ein gut trainiertes Muskelkorsett entlasten. Das bedeutet: Stärken Sie Ihre Rücken- und Bauchmuskulatur! Lassen Sie sich die Übungen von einem Physiotherapeuten zeigen (Rückenschule) und trainieren Sie anschließend selbst regelmäßig.

    Vorsicht ist vor allem bei ausgeprägten Muskellähmungen geboten. Die Chancen auf eine komplette Rückbildung werden umso geringer, je länger die Lähmung besteht.
    " (Quelle: Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Wallny auf: http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Rueckenschmerzen/Therapie/Bandscheibenvorfall-Therapie-7129.html).

    Also, ich habe Dir nun die therapeutischen Vorschläge hervorgehoben durch die fette Markierung. Vor einer Operation ist es immer sinnvoll, effektive Alternativen zu erwägen. Im Falle eines Bandscheibenvorfalls sind offensichtlich vornehmlich physiotherapeutische Maßnahmen und die Gabe von Schmerzmitteln angezeigt. Ebenfalls wird zu einer Behandlung mit lindernder, spannungslösender Wärme geraten. Ich halte es für äußerst wichtig, dass die Fehlhaltungen und Überlastungen, die eventuell einst den Bandscheibenvorfall auslösten, unbedingt vermieden werden! In dem Artikel wird dies mit dem Ratschlag des Schonens beschrieben! Verschlimmere Deine Symptomatik nicht! Auch beruflicher Stress, der zur einer totalen Verspannung der Nacken- und Rückenmuskulatur führen kann, kommt als Ursache eines Bandscheibenvorfalls in Betracht. Meide ihn, indem Du Grenzen setzt und Dir somit gesunde Freiräume schaffst - auch im Beruf. Nimm die Signale Deines Körpers wahr und ernst! Ob Dir ein Deine Muskeln stabilisierendes Korsett als Unterstützung dienen kann, solltest Du aber mit Deinem Orthopäden besprechen. Es ist nie falsch, zwei verschiedene Ärzte nach ihrer medizinischen Meinung zu befragen.

    Zum Schluss noch einige präventive Methoden bezüglich der Bandscheibenvorfälle:

    " * Achten Sie auf Ihr Körpergewicht: Ein zu hohes Gewicht belastet den Rücken und damit Ihre Bandscheiben.
    * Treiben Sie regelmäßig Sport: Besonders günstig für den Rücken sind Wandern, Jogging, Skilanglauf, Kraulen und Rückenschwimmen, Wassergymnastik oder Yoga.
    * Sitzen Sie nach Möglichkeit aufrecht und auf einem normal hohen Stuhl. Wechseln sie häufig die Sitzposition. Ein begleitendes Krafttraining stabilisiert die Rumpfmuskulatur.
    * Positionieren Sie Gegenstände, die Sie oft brauchen, in einer gut erreichbaren Höhe: Augen und Arme werden entlastet und Sie vermeiden, dass Sie die Halswirbelsäule überlasten.
    * Meiden Sie tiefe und weiche Sitzmöbel; empfehlenswert ist ein keilförmiges Sitzkissen. Wechseln sie häufig die Sitzposition.
    * Arbeiten im Stehen: Der Arbeitsplatz muss so hoch sein, dass Sie (dauerhaft) aufrecht stehen können.
    * Heben Sie schwere Lasten, wenn möglich, nicht auf einmal.
    * Heben Sie sehr schwere Gegenstände nie mit gestreckten Beinen und gebeugter Wirbelsäule: Gehen Sie in die Knie, lassen Sie die Wirbelsäule gestreckt und heben die Last "aus den Beinen heraus".
    * Winkeln Sie die Wirbelsäule nicht zur Gegenseite hin ab, wenn Sie Lasten tragen.
    * Verteilen Sie die Last in beide Hände, damit die Wirbelsäule gleichmäßig belastet wird.
    * Halten Sie die Arme beim Tragen von Lasten dicht am Körper: Verlagern Sie dabei den Körper nicht zurück und vermeiden Sie ein Hohlkreuz.
    * Sorgen Sie dafür, dass die Wirbelsäule auch beim Schlafen nicht abknicken kann; sinnvoll sind eine gute mittelharte Matratze plus Lattenrost sowie eventuell ein kleines Kissen zur Unterstützung der natürlichen Wirbelsäulenform.
    " (Quelle: http://www.netdoktor.de/Krankheiten...eugen/Bandscheibenvorfall-Vorbeugen-7130.html).

    Falls Du übergewichtig bist, solltest Du also versuchen, Dein Körpergewicht mindestens auf das Normalgewicht zu reduzieren. Halte Dich am besten auch an die anderen hier aufgelisteten ärztlichen Ratschäge und Vorbeugungsmaßnahmen! Vorbeugen ist ja bekanntlich ohnehin besser als heilen. Achte vor allem auch sorgfältig auf Deine Bewegungsmuster!

    Alles Gute.

    Alice
     
  3. GianaBanana

    GianaBanana Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2009
    Beiträge:
    112
    Hey Alice,

    vielen Dank für die sehr ausführliche Aufklärung :)! Bist du selber betroffen?
    Ich frage mich, ob es bspw. mit Schüssler oder ähnlichen Therapien möglich ist, die BSV sogar rückgängig zu machen...? Oder gibt es da keine "Wundermittel"?

    VG - Nana
     
  4. lilith2601

    lilith2601 Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2008
    Beiträge:
    186
    Ort:
    Wien Umgebung
    Hallo Nana!

    Solange keine Lähmungserscheinungen auftreten gibt es sicher einige Alternativen, um wieder beschwerdefrei zu sein. Ungeschehen kann man, meines Wissens, den Vorfall jedoch nicht machen.

    LG Lilith
     
  5. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Hallo Nana,

    man sagt, ein Bandscheibenvorfall wäre ein Calcium-Mangel (habe ich in einem Kinesiologiebuch gelesen).
    Wenn du einen Vorfall hast, kann dir ein Osteopath sehr sehr gut helfen.
    Wichtig ist der Muskelaufbau am Rücken UND die Übungen für die Nervenreflexe - man sollte regelmäßig auf instabilem Boden wie zB weichem Waldboden gehen, damit werden die Reflexe trainiert.

    Eine OP ist immer der allerletzte Weg.
    Ein Arzt hat mir einmal gesagt, dass es nicht gesichert ist, dass es einem nach einer OP besser geht.
     
  6. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
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    Also: Nutze den Sommer und begib Dich täglich in die strahlende Sonne, welche maßgeblich zur Vitamin-D-Produktion des Körpers beiträgt. Vitamin D unterstützt wesentlich die Aufnahme von Kalzium und verhilft damit zu einem stabilen Knochenbau. Iss dazu ausreichend LEBENSmittel, die reich an Kalzium sind.
     
  7. Lilatag

    Lilatag Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2009
    Beiträge:
    430
    Ort:
    Zuhause
    Bei Bandscheibenvorfällen hilft sogar Akkupunktur.
     
  8. Anku

    Anku Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2008
    Beiträge:
    45
    Hallo,

    ich hatte vor etlichen Jahren einen Bandscheibenvorfall mit höllischen Schmerzen!

    Gottseidank war an dem Tag, als ich die Einweisung ins Krankenhaus bekam, kein Bett frei und ich sollte in einer Woche wieder kommen.
    In dieser Woche informierte ich mich nochmals und beschloß, auf eine OP zu verzichten. Denn es gab keine Garantie, daß es besser würde.....

    Es war ein langer Weg, aber nach einem Jahr und über 60x Krankengym war ich beschwerdefrei und bin es heute noch!

    Ich würde mich niemals operieren lassen, sondern erst alles andere ausprobieren!

    Akkupunktur hat bei mir überhaupt nicht geholfen.

    Liebe Grüße
    Anku
     
  9. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
    Ja, möglicherweise zeitweise gegen die Schmerzen. Dass Therapien mit Akupunktur aber eine durchschlagende Heilung erwirken, halte ich für unwahrscheinlich.
     
  10. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
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    Hallo nochmal!

    Ich habe mich erneut informiert und bin dabei auf die angeblich sehr erfolgreiche Dorn-Breuß-Methode gestoßen, die auch oder vor allem bei Bandscheibenvorfällen eine Indikation besitzt. Bei dieser Therapie handelt es sich um eine Art Rückenmassage, bei der zuerst die Wirbelsäule schonend gestreckt wird. Danach reibt der Masseur oder Therapeut über die betroffenen Bandscheiben Johannisöl in die Haut und lässt selbiges gänzlich einziehen. Dieser Vorgang soll bewirken, dass aufgrund von Fehlhaltungen und -bewegungen zusammengepresste Bandscheiben wieder ihr klassisches Volumen zurückerlangen und auf diese Weise genesen. Verglichen wird dieser Prozess mit einem nassen Schwamm, der lange zwischen zwei schweren Steinen lag und damit vollständig geplättet wurde. Sobald man die Steine (die Fehlhaltung) entfernt und eine Flüssigkeit (das Johannisöl) auf den Schwamm gießt, erlangt er seine ursprüngliche, natürliche Größe nach einer Weile wieder zurück. Eventuell müssen diese Anwendungen also wiederholt werden.

    Elementar wichtig bleibt natürlich, dass Du unbedingt fehlerhafte Körperbewegungen oder Haltungen komplett aus Deinem Leben ausschließt. Nur so können sich die Bandscheiben nach einer solchen Behandlung wieder erholen, wenn sie denn den Erfolg halten kann, den sie verspricht. Da diese Behandlungsvariante keinerlei negative Auswirkungen hat, ist sie vielleicht einen Versuch wert. Viel Erfolg! Hier der zugehörige Link: http://www.dornmethode.com/Dorn-Breuss-Methode.38.0.html
     
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