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Baksi - die Schamanen Zentralasiens

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von nasruddin, 18. August 2011.

  1. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
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    Irgendwie habe ich es mit dem Titel vemasselt.
    Der Zusatz "Musiktherapie" ist nicht angekommen ...

    Entnommen aus der Schrift:
    Heilende Musik aus dem Orient.
    Vom traditionellem Wissen der Schamanen und Sufis zu praktischen Anwendung altorientalischer Musiktheraphie.
    Verlag: Südwest ISBN: 978-3-517-08535-7

    Hier noch ein Link für Interessierte in English .. oder auch russisch.

    http://www.sanat.orexca.com/eng/2-03/baksi_jyrau.shtml

    Seit ich mit erinnern kann faszinieren mich die Klänge dieser Welt und seiner Instrumente. Mag sein, dass ich gerne Lärm mache ...

    Zu meinem Vorteil kann ich sowohl die Türkische Sprache ( als Kind vergesse und später wieder erlernt ) als auch das Deutsche zu meinen Muttersprachen zählen. So habe ich die Möglichkeit von beiden Kulturen zu schöpfen.

    Es ist nicht jedermanns Sache, sich die Orientalischen oder die Östlichen Klänge zur Gemüte zu führen.

    Obwohl bei einem Traditionellen Bauchtanz die Gefühle ganz andere Dinge vermitteln können.

    Im Ernst. Natürlich geht es hier nicht um die Trivialmusik für Volksunterhaltung... Obwohl ich Schwyzer-Ländler fürs Leben gerne höre, zumeist begleitet vom Protest meiner Frau und Kinder.
    Inzwischen sind die Kopfhören und die iPods und iPads so Multimedial, dass ich nicht mehr störend bin. Ausser im Auto am Samstag Nachmittag in der DRS 1. Da bin ich dabei ...

    Jetzt aber zurück zum Thema.
    Offensichtlich haben die Schamanen von Zentralasien gewisse Techniken in der Musik-Therapie entwickelt, worauf sich ein Blick lohnt.
    Oder ein Leben, wie Dr. Oruc Güvenc auf der Suche nach Klängen und dem Entdecken von uraltem Wissen, es uns vormacht.

    Das obgenannte Buch versucht, die Geheimnisse eines alten Heilverfahrens zu vermitteln. Es ist in Deutsch und somit auch in unseren Breitengraden nachvollziehbar. Weitere detailliertere Informationen kann man sich auf der Website von www.tumata.com holen.

    Nun zur Musik und Therapie mit Musik. Wer gerne sich den Klängen hingibt, wird von der heilenden Wirkung der Musik zu berichten Wissen.
    Die Baby werden von ihren Müttern mit Musik, gesungen eingelullt.
    Die Erwachsenen lassen sich darin gleiten.

    Ich denke jetzt an die klassische Musik. Von Johann Sebastian Bach, Mahler, Mozart und andere welche wie auch die altorientalische Musik wirken.
    Doch seltsamerweise wird sie jedoch kaum therapeutisch angewendet.

    Nochmals aus dem Buch, Seite 6.
    Aus dem Vorwort, geschrieben von Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Rolf Verres, Ärztlicher Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie am Klinikum der Universität Heidelberg.


    Heilung ist ein Thema, wovon viele Menschen leben.
    Es wird viel "Heilendes" angeboten. So viel, dass einem ganz "drümmlig" wird.


    Mit tumata geht Oruc Güvenc dem musikethnologischen Weg.

    Sein Langjähriger Gefährte, Dr. Gerhard Tucek hat sich in den letzten Jahren, dem Anliegen von wissenschaftlichen Kreisen, welche sich auf die Frage, was Heilung bedeutet und wie Wirkungsnachweise aussehen könnten, gestellt.

    Ich finde das ist eine überaus wichtige Frage.

    Denn in der wissenschaftlichen fundierten Heilkunde Mitteleuropas wollen sich die Menschen darauf verlassen können, dass das, was man Therapie nennt, nachweislich wirkt.
    Man will wissen, bei welchen gesundheitlichen Störungen welche Interventionen die Heilung fördern. Dazu werden eine differenzierte Diagnostik und Versuchspläne gefordert, die es ermöglichen, die spezifischen Wirkungen therapeutischer Interventionen im Vergleich zu unbehandelten Kontrollgruppen herauszufinden.

    http://www.ethnomusik.com/EthnoMusik.php4?S=OrgTeam

    Es ist interessant mit anzusehen, wie sich das schamanische Wissen immer mehr und immer besser der wissenschaftliche Kritik stellen kann.

    Dank der emsigen Vorarbeit unserer SchamanInen, die sich dem Wege des Wissens geöffnet, sich deren Disziplinen untergeordnet und so nun das uralte Wissen der Menschheit in die neue Welt hineintragen.

    Die Musik des Barock hat meines Wissens, eine heilende Wirkung.
    In den USA wird die Wirkung der Musik bzw. der Klanges immer besser untersucht.
    Wie es morgen aussehen wird, weiss ich nicht.

    Aber dass es nur mit der Trommel vielleicht auch Maultrommel geht, dass kann ich nicht nachvollziehen.

    Es würde mich interessieren, welche Erfahrungen Ihr mit Musik in eurem Umfeld gemacht hat.

    Gruss
     
  2. Terrara

    Terrara Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2011
    Beiträge:
    305
    Ort:
    Ulm
    Hallo,

    für mich gehört Musik einfach zur spirituellen Arbeit dazu. Allerdings inzwischen nur noch live - mit Konserve kann ich wenig anfangen.

    Wolfgang Bossinger hat einiges über die "Heilsame Kraft des Singens" geschrieben, er geht das Ganze methodisch medizinisch an und konnte nachweisen, dass (selber) Singen einen positiven Einfluss auf Körper und Geist hat.

    Für mich geht es darüber hinaus. Wenn ich "Mother I feel you" singe, dann ist es ein gesungenes Gebet, und ich gehe dabei in Kontakt mit Mutter Erde, schenke ihr meinen Gesang als Dank an ihre Kraft.

    Ich habe auch oft erlebt, dass wir in der Gruppe frei tönen, zu einem bestimmten Thema. Auch das ist sehr intensiv. Das Singen an sich ist für mich auch (nicht immer) eine Methode des schamanischen Reisens.

    Ich spiele auch Klavier, Klassik, Blues, Liedermacher ... auch da ist es so, dass mit einer bestimmten Musik ein bestimmter Raum geöffent wird.

    Das wäre so mein Resümee: Mit Musik werden (Erfahrungs-)Räume geöffnet. Ich kann sie gezielt einsetzen. Das geht zwar auch mit Konserve, aber viel mehr Energie bzw. Potential hat Musik, wenn sie live mit richtigen Instrumenten (und dazu zählt für mich auch die Stimme) zubereitet ist...

    Liebe Grüße
    Terrara
     
  3. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
    Kann ich mir gut vorstellen.

    Das ist gut. Ich werde mich daran machen. Denn ein methodisches Vorgehen verspricht immer einen Erfolg an Erkenntnissen.

    Gefällt mir.

    Viele Gebete entfalten erst durch eine melodische Rezitation ihre wundersamen Heilwirkung.
    Die Chorale in der Kirchen, das Singen der Besucher das hilft bestimmt.
    Interessant ist es auch z.Bsp. bei den Mohammedanern.
    Da wird der Musik mit Instrumenten keine gutes Haar gelassen.
    Ich denke da waren ein paar missmutige Hoca's oder Imame wieder mal am Werk. Doch zugleich werden zum Gebet die Menschen mit Gesang eingeladen. In den Moschees werden Wettbewerbe ausgetragen, wer den Koran am Besten singend Rezitieren kann etc. etc.
    Übrigens, die Sufi's sind da ganz anders. Da hat Musik einen hohen Stellenwert. Ob gesungen oder mit instrumenten.
    Eine ganz bestimme Tonfolge übrigens löst bei mir bestimmte Zustände hervor. Diese taucht sowohl in der Westlichen wie auch in der östlichen Musik immer wieder auf. Barok ist z.Bsp. sehr wirksam.

    Ich sehe gerade bei traumzeit-verlag.de etwas von Wolfgang Bossinger und das Bild hat dazu Tibetische Klangschalen.
    Diese Klänge können auch etwas bewegen.

    Ja. In der Gruppe wird es wirklich sehr intensiv.
    Muss man erlebt haben.

    SchamanInnen haben keine Berührungsängste. Egal was. Wenn es gut ist und gut tut, dann ist es eben gut und wird angewendet ..

    Verstehe ich. Ich höre sehr viel Musik. Aus der ganzen Welt. Ich könnte sagen, ich bereise die Welt in ihrer Musik...

    Selber spiele ich Piano-Akkordeon, versch. Flöten, Maultrommeln, Didgeridoo, zupfe auch ein wenig und experimentiere viel mit Computermusik. Die Fortschritte in den letzten Jahren sind darin gewaltig.

    Ich kann Dir da nur zustimmen. Ergänzend dazu möchte ich meine Beitrag dazu schreiben, die da heisst:

    Musik ist die Sprache der Seele.
    Jedes Geschöpf versteht sie.

    Liebe Grüsse auch
    und Danke für Deinen Informativen Beitrag
     
  4. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
    hallo nochmals

    Ich habe gerade den Trailer W.Bossinger, R. Eckle, Schwingung und Gesundheit mir zugeführt.

    Hat mich sofort angesprochen.
    Hier der Link davon:

    http://video-hned.com/video/OprWBPg...ngung-und-Gesundheit-www-healingsongs-de.html

    Da wird z.Bsp. die Klangwiege gezeigt. Es ist eine Erfahrung für sich ...
    Muss man ausprobieren ...

    Ich glaube, der Musiktherapie wird in der Zukunft z.Bsp. zur Schmerzlinderung ( Krebspatienten ), Atmung --> Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung -> Selbst-Vertrauen immer mehr Beachtung geschenkt....

    Gruss
     
  5. Terrara

    Terrara Mitglied

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    Ulm
    Hallo nasruddin,

    freut mich, dass Du was damit anfangen kannst!

    Übrigens - bei you tube findest du ein paar Lieder von mir, so als Beispiel, was für mich ein gesungenes Gebet ist... du findest mich wohl unter "Gartenzauberle"

    Liebe Grüße
    Terrara
     
  6. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

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    Sehr schön, was ich höre. Wunderschöne Gebete.

    Öffnet das Herz und die Brust...

    Ich wünschte, ich könnte auch singen. Doch meine Tonlage bringt nur Lärm hervor. Und wie seinerzeit Charles Aznavour immer eine Hand ans Ohr halten, damit ich mich selbst hören und korrigieren kann, ist mir irgendwie nicht gelegen.

    So mache es halt mit Instrumenten.

    Doch danken wir der Schöpfung, dass wir Heute leben und uns bewegen können.

    :)

    Gruss
     
  7. Terrara

    Terrara Mitglied

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    Ulm
    ... wie Wolfgang (wir haben schon mal miteinander gearbeitet) gerne sagt: " Jeder kann singen. Es gibt keine Misstöne, nur Variationen :)"

    Liebe Grüße
    Terrara
     
  8. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
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    1.074
    @Terrara

    Ich hätte eine kleine Frage.

    Gibt es bestimmte Akkorde, die für die Heilung besonders geeignet sind?

    Gruss
     
  9. Terrara

    Terrara Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2011
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    Ulm
    Hallo Nasruddin,

    die Frage kann ich so direkt nicht beantworten.

    Bei mir persönlich ist es so, dass ich besondere Tonarten besonders liebe, z.B. Gmoll oder Es Dur.

    Tatsächlich ist es (wenn ich das richtig im Kopf habe, also keine Gewähr für mein Aussage!) so, dass Farben ein bestimmtes Schwingungsmuster haben, und wenn man die Farben okaviert, bist du irgendwann im Frequenzbereich der Töne. Ebenso wird den Planeten ein bestimmter Ton zugeordnet (musste wohl googeln).

    Dann gibt es noch die Idee, dass der Urton ein Ooohm war und ist, und das Singen des Oohms bewirkt tatsächlich einiges.

    Die Idee, dass bestimmte Akkorde heilsam sein könnten, kommt bei mir nicht so an. Eher eben die Grundtöne, und daraus ergeben sich dann ja eh entsprechende Dreiklänge / Akkorde.

    Und so, wie der eine rosa liebt, der andere grün oder blau, so gibts sicherlich individuell Vorlieben für bestimmte Grundtöne.

    Wolfgang hat da auch einiges dazu geforscht, glaube ich. In seinem Buch "Schwingung und Gesundheit" müsste darüber was stehen. Seine Seite findest du unter healingsongs.de

    Liebe Grüße
    Terrara
     
  10. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
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    1.074
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    Ich habe mich vielleicht nicht ganz detailliert ausgedrückt.

    Natürlich dachte ich nicht an einen generalisierten Allheil-Akkord.
    Jeder Mensch hat sicher die eine bzw. die andere Vorliebe.
    G7 habe ich sehr gern.
    Auffallend ist z.Bsp. dass die meisten Flöten in D'dur gemacht sind.
    Thin-Wistle.
    Auch wenn es andere mit weitern Tonarten dazu gibt.
    Die Mehrheit tendiert in diese Richtung.


    Im Moment bin ich bei Tümata und seinen Orientalischen Melodien und Tonarten. Pentatonik scheint mir auch bei den Indigenen Völkern beliebt zu sein. Ist Blues nicht auch Pentatonisch unterlegt ????

    Ja. Muss in diese Richtung weitergehen. Und auch die von Dir empfohlenen Bücher konsultieren. Werden wohl heute oder Morgen ankommen.

    Gruss
     
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