Zusammenleben mit der Dualseele ?

Wieso nicht ? Ich finde es schade, wenn schöne alte Threads irgendwann auf Eis gelegt werden. Mit neueren Threads zum Thema "Seelenverwandtschaft" kann ich nie viel anfangen.

:thumbup:

ja, seh ich auch so.. versteh auch nicht, warum man alte Threads oft verstauben lässt - und manche dann so eigenartig reagieren, wenn man darauf antwortet..
 
Werbung:
Irgendwas muss man ja zusammem zu tun haben, und wenn man schon nicht zusammen kommt, sagen manche halt, "er war zum lernen da" :D
ja, stimm ich voll zu! Bzgl. Lernen glaub ich ja sogar, das man von jedem Lernen könnte, bzw. von jeder Situation was draus lernen kann. Und wenn es nur das Lernen ist, das Menschen eben keine Engel sind, u. das manche Beziehung nur auf Illusionen aufgebaut wurden.. Dann wäre es gut zu lernen, das das Leben eben kein Märchen ist..

Kommt halt darauf an, wie man es definiert. SV wird hier oft mit unglück behaftet und die meisten, die davon reden, wissen gar nicht, was Liebe ist.

wer weiss schon genau, was Liebe ist? Und muss man es überhaupt bis ins Detail wissen?
Theoretisch ist Liebe nicht so schwer, nur Praktisch...

Liest man aber so durch Foren u. anderen Internetbereichen, was Menschen (vor allem Frauen) über Liebe denken, so wird´s einem Unheimlich... Vor allem als Mann musst du, um einer Frau zu "genügen" , scheinbar ein Wunderwuzzi sein, u. einen eigenen Willen darf Mann laut manchen Frauen gar nicht mehr haben.. ;)

Liebe ist wie gesagt, doch einfach, wenn beide Teile an einem Strang ziehen, und nicht nur immer vom anderen Fordern, und berechnen wollen, ob man doch nicht mehr gibt, als der andere .. ;)

(aber dafür hätte man so ein altes Thema nicht ausbuddeln müssen...)
find ich nicht weiter schlimm - warum auch? Manchmal liest man sich eben durch Rubriken, und findet genau bei alten Themen etwas, was man schon immer loswerden möchte, bzw. was einem berührt..
 
Es gibt aber viele die genau das im Vorfeld sagen, dass sobald man jemanden gefunden hat bloß nichts mit ihm anfangen soll, sondern nur lernen. Im Nachhinein kann man das noch sagen mit den Lernen, aber nicht wenn man gerade erst jemanden gefunden hat^^
Kommt wohl drauf an. Die meisten geschichten, die man hier ließt gehen soll: X will, aber Y nicht. Und weil X das nicht einsehen kann, wird gleich von Seelenverwandschaft geredet.



Manche Menschen (meistens diejenigen die nicht wissen was Liebe ist) sehen dort Seelenverwandte wo keine sind und dann kommt es eben um Unglück.
Man sucht eben nach liebe und da ist anscheinend alles gut, was sich zumindest so ähnlich anfühlt.
Kann man den Menschen ja eigentlich auch kaum verübeln.
 
Kommt wohl drauf an. Die meisten geschichten, die man hier ließt gehen soll: X will, aber Y nicht. Und weil X das nicht einsehen kann, wird gleich von Seelenverwandschaft geredet.

Man sucht eben nach liebe und da ist anscheinend alles gut, was sich zumindest so ähnlich anfühlt.
Kann man den Menschen ja eigentlich auch kaum verübeln.

Aber bitte nicht immer alle gnadenlos über einen Kamm scheren. Auch mein X will oder kann nicht, aber trotzdem lebe ich mein Leben so gut es geht weiter. Und nicht jeder bildet sich starke Gefühle ein. Im Gegenteil, es gibt genug, die wirklich in der Lage sind zu differenzieren zwischen bloßer Verliebtheit, tiefen Gefühlen oder Obzession.

Außerdem, was ist so schlimm daran, wenn man jemanden liebt? Etwas schöneres kann es doch eigentlich gar nicht geben. Die einfache Liebe ist nicht das Problem, sondern wenn man sich dadurch sein eigenes Leben systhematisch zerstört oder das den anderen (also stalkt, kontrolliert etc.).

Dennoch: Nicht jeder, der an Seelenverwandtschaft glaubt, ist verrückt, so wie es hier immer wieder dargestellt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber bitte nicht immer alle gnadenlos über einen Kamm scheren. Auch mein X will oder kann nicht, aber trotzdem lebe ich mein Leben so gut es geht weiter.
Darum geht es ja auch. Bei dir zumindest sehe ich keinen "abgehobenen wirklichkeitsverlust" wie bei manch anderen.
Aus Ereignissen oder Tatsachen seine schlüsse ziehen, darum geht es ja.


Und nicht jeder bildet sich starke Gefühle ein. Im Gegenteil, es gibt genug, die wirklich in der Lage sind zu differenzieren zwischen bloßer Verliebtheit, tiefen Gefühlen oder Obzession.
Nachdem was man hier teils ließt, kann das echt nicht jeder. Da ist der Wunsch Vater des Gedankens.


Außerdem, was ist so schlimm daran, wenn man jemanden liebt? Etwas schöneres kann es doch eigentlich gar nicht geben. Die einfache Liebe ist nicht das Problem, sondern wenn man sich dadurch sein eigenes Leben systhematisch zerstört oder das den anderen (also stalkt, kontrolliert etc.).
Sehe ich genau so. Aber wer ist schon so "reif" das zu können ?
Also zu sagen: ich liebe Person A und ändere auch nichts daran , egal, wie A zu mir steht. Inklusive: A in Ruhe lassen, wenn A sich keine Bezihung wünscht usw. usf.
Da ist es einfacher und zielführender, selbstliebe zu praktizieren. Denn so begibt man sich gar nicht erst in Situationen, in denen man damit konfrontiert wird, dass jemand einen so ablehnt, wie es oft bei SV-Geschichten der Fall ist.
(Und ich münze das alles nicht nur auf andere, sondern ebenso und zuallererst auf mich ;))
 
Sehe ich genau so. Aber wer ist schon so "reif" das zu können ?
Also zu sagen: ich liebe Person A und ändere auch nichts daran , egal, wie A zu mir steht. Inklusive: A in Ruhe lassen, wenn A sich keine Bezihung wünscht usw. usf.

Ich versuche es, sage aber nicht, dass es hervorragend klappt. Aber ich habe eingesehen, dass ich die Gefühle nicht weg kriege, also muss ich eben lernen, damit zu leben wie mit einer chronischen Krankheit. Ich habe erkannt, dass es nichts mit mir zu tun hat. Ich habe alles getan und das war's jetzt, auch wenn das heißt, dass wir keinen Kontakt mehr haben. Und ich schaffe es immerhin seit über vier Monaten sie komplett in Ruhe zu lassen. Wenn sie nochmal kommen sollte, würde ich mich freuen und sie sicher nicht weg schicken, aber wenn nicht, kann ich trotzdem ein erfülltes Leben führen.

Da ist es einfacher und zielführender, selbstliebe zu praktizieren.
Das mache ich ohnehin bzw. arbeite ich dran. Denn das ist mir am Anfang nicht ganz so gelungen und ich hatte das Gefühl mich durch meinen SP etwas verloren zu haben. Aber da ich es erkannt habe, konnte ich es "korrigieren" und bin jetzt, glaube ich auf einem guten Weg.
 
Das mache ich ohnehin bzw. arbeite ich dran. Denn das ist mir am Anfang nicht ganz so gelungen und ich hatte das Gefühl mich durch meinen SP etwas verloren zu haben. Aber da ich es erkannt habe, konnte ich es "korrigieren" und bin jetzt, glaube ich auf einem guten Weg.
So ging es mir auch und ich habe erst hinterher gemerkt, wie schlecht es mir eigentlich ging in der situation.
Schon seltsam, dass man meint, so vieles zu erkennen usw. wenn man auf den SP trifft. Dabei droht man eigentlich, sich selbst zu verlieren.

Ich für meinen teil weiß mittlerweile immer weniger, was mir die Beziehung gebracht hat. Und ich weiß nicht, ob ich mich darauf eingelassen hätte, wenn ich damals schon das gewusst hätte, was ich heute weiß.
 
Schaut mal auf Youtube: Robert Betz, der erklärt ganz gut über die Erwartungshaltungen, speziell in Partnerschaft und Beziehung, ist ein richtiges AHA Erlebnis!
 
die glücklichsten Paare verlieren sich selbst, gewinnen aber dabei sehr viel: Nämlich die Gemeinschaft in der Liebe.

Schlimmer, als sich selbst in einem anderen zu verlieren (mit Vorbehalt natürlich) ist es, sich selbst allein zu behalten.. ;)
 
Werbung:
Ich für meinen teil weiß mittlerweile immer weniger, was mir die Beziehung gebracht hat. Und ich weiß nicht, ob ich mich darauf eingelassen hätte, wenn ich damals schon das gewusst hätte, was ich heute weiß.

Aber sobald man das Gefühl hat, sich verloren zu haben, hat man es ja schon erkannt und kann dagegen ans teuern. Das habe ich jedenfalls getan und ich glaube, mittlerweile komme ich ganz gut mit allem klar (natürlich mal mehr, mals weniger gut).

Der Unterschied bei dir ist ja, dass du eben auch richtig mit seinem SP zusammen warst. Bei mir stellt sich die Frage ja nicht, ob ich mich drauf eingelassen hätte, denn es kam nie dazu und wird es wohl auch nicht. Die Begegnung an sich und das damit verbundene Leid habe ich mir ja nicht ausgesucht.

Allerdings kann ich schon im Nachhinein sehen, was mir die Beziehung für mich gebracht hat. Ich habe mich enorm weiter entwickelt. Ohne sie hätte ich es vielleicht auch irgendwann geschafft, aber es hätte sicher um einiges länger gedauert.
 
Zurück
Oben