Ziviler Ungehorsam - was darf (Klima-)Aktivismus?

Ähm, ich glaube keinesfalls, dass die Sorgen unbegründet sind. :nono:Habe dabei nur das Gefühl, dass speziell die „Letzte Generation“ (hoffentlich) bloß ne Eintagsfliege sein wird, die halt versucht, sich – koste es, was es wolle - auch mal in den bittersüßen Mittelpunkt des mediengeilen Obstkorbs zu manövrieren.
Ich sagte nicht das es unbegründet ist. Wir werden damit umgehen können und müssen. Es lässt sich auch schwer aufhalten. Siehe Projekt Mose in Venedig.

Aber wurscht wird es im Prinzip sein.
Kinder werden Jugendliche. Jugendliche werden Erwachsene, und Erwachsene werden nach der Erwerbstätigkeit alt.

Man sollte sein Einfamilienhaus halt nicht im Flussbett bauen. Das wussten sie auch schon vor 200 Jahren, nur ist dieses Wissen nicht an die Generationen weitergegeben worden. :D

Man kann nur hoffen das langfristig der Extremkapitalismus einer vernunftbasierten Form von demokratischer Planwirtschaft weicht, welches für sozialen und mentalen Ausgleich sorgt.
 
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Ähm, ich glaube keinesfalls, dass die Sorgen unbegründet sind. :nono:Habe dabei nur das Gefühl, dass speziell die „Letzte Generation“ (hoffentlich) bloß ne Eintagsfliege sein wird, die halt versucht, sich – koste es, was es wolle - auch mal in den bittersüßen Mittelpunkt des mediengeilen Obstkorbs zu manövrieren.
Speziell die Vorsitzende der letzten Generation im TV zuletzt war mir nicht egal. Sie wirkte nervös, gejagd und "Geil", also absolut nicht souverän mit dem Ziel irgendetwas erreichen zu wollen. Sie sehen Störung als Ziel. Aber so müssen sie halt sein. Es kann nicht jeder nach der Vorstellung einiger User im Internet Leben, oder gar aussehen. Sind nicht die oberflächlichen TikToker oder Instagrammer viel blöder?
 
Elfi hat schon recht. Es wird alles übertrieben. Es werden noch 100 Generationen leben und nix wird sich besonders ändern.

Ja, die Menschheit wird wahrscheinlich überleben, aber die Bedingungen, unter denen die Menschen dann leben werden, werden sich mitunter deutlich im Vergleich zu heute noch ändern.

In Afrika war's schon immer heiß. Es bleibt wie es bereits war.

Es wird auch da heißer werden, und schlimmer noch: schwül-heiß. Der Anteil der Tage, an denen es auch für gesunde Menschen lebensbedrohlich ist da zu leben, wird steigen. D.h. Regionen, di heutzutage noch bewohnbar sind, werden unbewohnbar werden. Hier erklärt Harald Lesch das etwas detailierter:
 
Ja, die Menschheit wird wahrscheinlich überleben, aber die Bedingungen, unter denen die Menschen dann leben werden, werden sich mitunter deutlich im Vergleich zu heute noch ändern.



Es wird auch da heißer werden, und schlimmer noch: schwül-heiß. Der Anteil der Tage, an denen es auch für gesunde Menschen lebensbedrohlich ist da zu leben, wird steigen. D.h. Regionen, di heutzutage noch bewohnbar sind, werden unbewohnbar werden. Hier erklärt Harald Lesch das etwas detailierter:
Bei dir in Schweden nicht so sehr :)
Für unsere Breiten lernten wir den Begriff subtropisches Winterregenklima bereits in den 90er. 3 Grad im Schnitt mehr bedeutet keinen lebensgefährlichen Wandel für Mittel und Nordeuropa.
Wir fahren im Sommer in den Süden um bei 43° baden zu gehen. Hart arbeiten ist dann nicht mehr so leicht, ist es heute auch nicht. Und 3° mehr bedeutet 40° für den Osten Österreichs und nicht 37, wie jetzt. Von Außen gesehen wird es kausale Schäden geben. Jene die an Berghängen leben, und die genannten Flussbettbewohner. Vielleicht gehört da die Niederlande schon dazu.
Es gibt keinen Grund zur Panik.
Wenn sich die Menschheit frei bewegen könnte, also auch in die unendlichen Weiten der russischen Tundra, weil dann eventuell auch gut für sie gesorgt wird, wäre auch für die Bewohner in Äquatornähe Platz.
Aktuell wird durch die Klimaangst Nationalbewusstsein geschürt, und eine freie Welt als völlig unmöglich erachtet.
Ich denke wenn jedes Dorf in Europa 5 Migranten aufnimmt, gibt es kein Intehrstionsthema - in dem Sinn die Angst die die Rechte als Gegenpol schüren, heute noch nicht vorstellbar, aber in 50 Jahren vielleicht :-)
 
Und dann? Glauben die ernsthaft wegen derartiger Aktionen lässt sich die Politik erweichen und geht auf ihre Forderungen ein? Tempo 100 und Fracking Verbot, das sind ja die Punkte...
Es gibt da kein dann. Störung ist der Sinn. Und der 2. Die egoistische Idee, in 20 Jahren stolz im Freundeskreis als gut betuchter Mittelständer erzählen zu können, man war damals auch ein Straßenkleber. Die machen das nicht gratis. Es gibt immer eine Idee, ein Traum, oder Vision die bewegt. :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
daraus zitiert:

Der stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Berlin-Brandenburg der Deutschen Feuerwehrgewerkschaft, Manuel Barth, hat die Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ der Lüge bezichtigt und er sagt: „Die Maßnahmen (der Aktivisten) sind geeignet, Menschenleben zu gefährden.“

Zu der Behauptung der Aktivisten, vor ihren Aktionen die „Einsatzorganisationen“ zu informieren, damit „die Ausweichrouten nehmen können“, sagte Barth: „Da gibt es keine Ansagen vorher.“ Und: „Ich glaube, dass das glatt gelogen ist.“ Die Aktivisten hätten auch behauptet, dass ein Rettungswagen, der auf der A100 blockiert wurde „für Teilnehmer der Straßenblockade“ bereitgestanden habe. (Anmerkung: hab ich auf Twitter selbst gelesen. Die Aktivisten haben dies definitiv behauptet.)

Barth sagte dazu: „Ich habe das mehrfach überprüfen lassen. Das war ein Rettungswagen aus Wilmersdorf auf dem Weg zu einem Notfall in Schöneberg, der dort zwei Stunden gefesselt war.“ Die Leitstelle habe einen anderen Rettungswagen beauftragen müssen. „Die Einsatzstelle in Schöneberg wurde erst nach mehr als 30 Minuten erreicht“, sagte Barth. „Als die Retter ankamen, war der Patient weg. Ich weiß nicht, was aus ihm wurde. Vielleicht ist er mit dem Taxi ins Krankenhaus gefahren, weil der Rettungswagen nicht kam.“
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Soviel zur Titelfrage des Threads. LÜGEN dürfen sie meines Erachtens nicht, und
vor allem rücken sie ihre ganze Bewegung mit lügen in ein ganz schlechtes Licht.
 
Es gibt da kein dann. Störung ist der Sinn. Und der 2. Die egoistische Idee, in 20 Jahren stolz im Freundeskreis als gut betuchter Mittelständer erzählen zu können, man war damals auch ein Straßenkleber. Die machen das nicht gratis. Es gibt immer eine Idee, ein Traum, oder Vision die bewegt. :)
Wenn ich so manchen >Beitrag hier lese macht sich bei mir unbehagen breit.

Noch nicht klar, dass es nicht die Überzeugung ist wegen der Klimaproteste, sondern, um bezahlte Aktionen.

Die letzte Generation bezieht ein Gehalt. Also ein bezahlter Job, da aufeinmal ganze viele Menschen gegen diese unsinnigen Proteste sind.

Beschweren sich, dass Woolworth ein Billigangebot aus dem Sortiment nahm. Was meckern die denn. bekommen doch alles bezahlt.
 
Bei dir in Schweden nicht so sehr :)
Für unsere Breiten lernten wir den Begriff subtropisches Winterregenklima bereits in den 90er. 3 Grad im Schnitt mehr bedeutet keinen lebensgefährlichen Wandel für Mittel und Nordeuropa.
Wir fahren im Sommer in den Süden um bei 43° baden zu gehen. Hart arbeiten ist dann nicht mehr so leicht, ist es heute auch nicht. Und 3° mehr bedeutet 40° für den Osten Österreichs und nicht 37, wie jetzt. Von Außen gesehen wird es kausale Schäden geben. Jene die an Berghängen leben, und die genannten Flussbettbewohner. Vielleicht gehört da die Niederlande schon dazu.
Es gibt keinen Grund zur Panik.

Es ist ja nicht nur so, dass es einfach wärmer wird und Klimazonen sich verschieben. Das ganze birgt noch üble Konsequenzen für diverse Ökosysteme, die nicht so einfach mit den Klimazonen mitwandeln. Der Nahrungsmittel-Anbau wird schwieriger werden. Daruber hinaus, da Du die Tundra und kühlere Klimazonen erwähnst: Wenn da der Permafrost abtaut, wird ziemlich viel methan freigesetzt, was ja auch ein starkes Treibhausgas setzt und so die Erwärmung zusätzlich noch verstärkt. Noch weitere sog. Kipppunkte können getriggert werden (bzw. sind teilweise auch schon gekippt).

Es droht also mit der globalen Erwärmung durchaus, ziemlich unbequem auch für die Menschheit zu werden.
 
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Es gibt ja direkt Stellenausschreibungen, wo man sich für Aktivistenjobs bewerben kann. Liest man sich die Stellenanzeigen durch, geht es dort sehr ungerecht zu. Bewerber werden nach ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung gemäß bevorzugt, und insgesamt steht dabei, daß manche bezahlt werden und andere nicht. Gut möglich, daß dies bei den geistig etwas Wacheren Unmut erzeugt und zu Ärger in ihren eigenen Reihen führt. :cool:
 
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