Ziviler Ungehorsam - was darf (Klima-)Aktivismus?

Das geht allerdings auch zu weit!

Die Wut gegen Klima-Kleber eskaliert: Am Donnerstag versuchte ein Passant, einen Aktivisten der „Letzten Generation“ bei den Protesten in Berlin mit einem brennenden Feuerzeug anzuzünden.
Die Polizei konnte Schlimmeres verhindern. Heute wurde ein weiterer Aktivist von einem Auto angefahren.
Umsichtigen und schnell reagierenden Berliner Polizeibeamten ist es zu verdanken, dass ein Brandanschlag auf einen Aktivisten der „Letzten Generation“ in allerletzter Sekunde noch verhindert werden konnte.


Was sind das bloß für Menschen.
 
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Was sind das bloß für Menschen.
Zwar bisher „nur“ ein Einzelfall – Auf eine begangene Straftat - in Selbstjustiz - mit einer noch größeren, menschenverachtenden Straftat zu reagieren – ist jedoch letztlich trotzdem auch eine "Kollateral"-Saat dieser „Klimaschützer“, die dort bei diesem durchgeknallten potentiellen Totschläger aufgegangen ist, denke ich.

Wobei er womöglich selbst die Situation aber „eigentlich“ ebenfalls nur als einen bewussten/“unbewussten“ Vorwand genutzt haben könnte – und er ohnehin bereits zuvor eine tickende Zeitbombe war, die nur noch auf einen „passenden“ Auslöser wartete. :cautious:
 
Zwar bisher „nur“ ein Einzelfall – Auf eine begangene Straftat - in Selbstjustiz - mit einer noch größeren, menschenverachtenden Straftat zu reagieren – ist jedoch letztlich trotzdem auch eine "Kollateral"-Saat dieser „Klimaschützer“, die dort bei diesem durchgeknallten potentiellen Totschläger aufgegangen ist, denke ich.

Wobei er womöglich selbst die Situation aber „eigentlich“ ebenfalls nur als einen bewussten/“unbewussten“ Vorwand genutzt haben könnte – und er ohnehin bereits zuvor eine tickende Zeitbombe war, die nur noch auf einen „passenden“ Auslöser wartete. :cautious:

Jetzt stell dir mal vor was passiert, wenn wir einen blackout haben.
Da knallen dann viele tickende Zeitbomben.
Jo, könnte man schon Angst kriegen.
 
Jetzt stell dir mal vor was passiert, wenn wir einen blackout haben.
Da knallen dann viele tickende Zeitbomben.
Jo, könnte man schon Angst kriegen.
Uns allen ist ohnehin theoretisch alles Mögliche zuzutrauen. :D
Hat eben bloß jeder seinen hirntechnisch unterschiedlich, eigenen Level – bis der subjektive Ausrastpunkt bei ihm/ihr erreicht ist, glaube ich. :)
 
Ob es nun 100 km/h, 110 km/h, 120 km/h oder nur 130 km/h sein würden... ich weiß nicht, wie weit die letzte Generation weiter protestieren würde, wenn es eben wie z.B. in Schweden bei 110 km/h landen würde.

Die Forderungen der Letzte Generation in Österreich beinhalten unter anderem Tempo 100 auf Autobahnen, 80 auf Landstraßen und 30 im Ortsgebiet.

Österreichische Autobahnen kann man nicht mit den deutschen vergleichen, aber bei uns ist Tempo 130 zu viel und bei euch wird es eingefordert!? Hmmm..

Wie ist es denn in Schweden, gibt's bei euch derartige Aktionen von Klimaaktivisten?
 
Die Forderungen der Letzte Generation in Österreich beinhalten unter anderem Tempo 100 auf Autobahnen, 80 auf Landstraßen und 30 im Ortsgebiet.

Österreichische Autobahnen kann man nicht mit den deutschen vergleichen, aber bei uns ist Tempo 130 zu viel und bei euch wird es eingefordert!? Hmmm..

Wie ist es denn in Schweden, gibt's bei euch derartige Aktionen von Klimaaktivisten?
Eigentlich sollte man zu Fuss gehen. Früher sind Menschen auch lange Wege gehatscht. Hohe Geschwindigkeiten soll man runter drosseln bis auf 5 km/h. Da würde man Rekorde aufstellen im Sprit sparen.
Auf der Autobahn 5 km/h. Da könnte man mit Fussgängern nebenher quatschen und ist nicht allein. Da würden Menschen wieder mehr zusammenwachsen, sozialer werden.
Eine tiefe Freundschaft würde entstehen zwischen Fussgänger und Autofahrer. Die Autobahn als riesige Fussgängerzone.
 
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Mein Ansatz bevor die Ökowelle losbrach, im Kontext das es für Europa sowieso keinen Sinn macht angesichts des geringen Einflusses auf das globale Klima, war der Gedanke "Warum?"
Es geht ja nicht nur darum das wir uns von fossilen Energien trennen, sondern es geht auch um das "soziale Klima".
Angesichts dessen das die Gesellschaft durch Autokratien gerne gespalten wird ist es auch ein diplomatisch gewünschter Weg: Weg vom Öl. Die Ölproduzierenden Staaten haben alle Macht in der Hand
Der Ölpreis (Benzin und Rohstoffe für Alles) steigt nach deren Wünschen.
Als westliche Welt sind wir dem gegenüber machtlos.
Friede auf langfristigem Weg geht aber nur über Wohlstand für Alle.
In Anbetracht bei günstigem Öl würden Autokratien wie Russ, oder VAE, stark an Einfluss verlieren. Deren Perspektive ist natürlich langfristig an der Macht zu bleiben, aber wenn wir es schaffen könnten unabhängig vom Ölpreis Wohlstand zu generieren wäre das ein Einflussverlust dieser Länder. Ein Erschwachen von Autokratien. In deren Länder gibt es unglaublich viel Armut und bewegbare Massen.
Das versteht der einfache Mensch nicht, aber als Strategie ist es okay. Insofern bin ich noch immer auf Seiten der Straßenkleber. Es geht ja nicht nur ums Klima. Sondern darum das der Platz auf dem Planeten in der Zukunft vernünftig genutzt wird. Platz ist für Alle da, auch bei 15 Milliarden Einwohner.

Schon 1980 wurden in Wien pro Tag (Um den Marktpreis aufrecht zu erhalten) an Getreideprodukte in den Abfall gekippt, wie in Graz der 2. größten Stadt Österreichs an einem Tag verzehrt wird. Damals wurden weltweit soviele Getreideprodukte in die Ozeane gekippt, bei Verzehrt über 3000 kal pro Mensch der gesammten Welt.
Das bekannte Verteilungssystem, gewünscht von konservativen, und Reichen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Lasst sie kleben! Sie sind nur ein hilfloser Hoffnungsschimmer, während die Masse bewusst mehr und mehr aufgehetzt und polarisiert wird, um den Fortbestand von Autokratien zu sichern.
 
Die Forderungen der Letzte Generation in Österreich beinhalten unter anderem Tempo 100 auf Autobahnen, 80 auf Landstraßen und 30 im Ortsgebiet.

Österreichische Autobahnen kann man nicht mit den deutschen vergleichen, aber bei uns ist Tempo 130 zu viel und bei euch wird es eingefordert!? Hmmm..

Die Aktivisten fordern auch in Deutschland 100 km/h als Tempolimit auf Autobahnen und 80 auf Landstraßen. Die 130 habe ich ins Spiel gebracht, weil auch die schon Emissionen einsparen würden sowie eine veröffentlichte Studie kürzlich die ökonomischen Vorteile davon nochmal ausgearbeitet hat. Ob die Aktivisten Ruhe geben würden, wenn es bei 130 anstelle von 100 landen würde, weiß ich nicht.

Wie ist es denn in Schweden, gibt's bei euch derartige Aktionen von Klimaaktivisten?

Mir sind keine bekannt. Hier scheint FfF noch stark genug zu sein. Und es gelten ja schon recht strenge Limits hier: 110 auf Autobahnen (oftmals auch nur 100 oder 90), meist 70 oder 80 auf Landstraßen sowie 40 innerorts bzw. auf einigen wenigen Hauptverkehrsadern 60.

Es fährt sich sehr entspannt hier.

Die meisten Blitzer sind ausgeschildert, aber das ist keine Garantie; die Polizei misst manchmal auch "anonym" aus der Luft o.ä. Und, Geschwindigkeitsübertretungen sind etwa 10x bis 20x so teuer wie in Deutschland.
 
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Hohe Geschwindigkeiten soll man runter drosseln bis auf 5 km/h. Da würde man Rekorde aufstellen im Sprit sparen.
Auf der Autobahn 5 km/h. Da könnte man mit Fussgängern nebenher quatschen und ist nicht allein.

Ganz wie im Sommer zur Baustellen-Zeit oder an manchen Stadteinfahrten im Frühverkehr ;)
 
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