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  • Ersteller Ersteller Sepia
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Möglichkeiten
Der Verstand kann überall Grenzen akzeptieren. Aber in Wirklichkeit kann die Existenz schon von Natur aus keine Grenze haben. Denn was soll jenseits der Grenze sein? Wieder ein Himmel. Darum sage ich, daß dir für deinen Höhenflug ein unendlich weiter Himmel zur Verfügung steht.Laß dich nicht so einfach zufriedenstellen. Leute, die sich leicht zufriedenstellen lassen, bleiben klein. Ihre Freude ist klein, ihre Ekstase ist klein, ihre Stille ist klein, ihr Wesen ist klein.Aber das ist gar nicht nötig!Wenn du dich so klein machst, beschneidest du dir selbst deine Freiheit, deine unbegrenzten Möglichkeiten, dein grenzenloses Potential.

Kommentar:
Der Adler kann alle Möglichkeiten überblicken, die die Landschaft unter ihm zu bieten hat, denn er fliegt frei und mühelos über den Himmel. Er ist ganz in seinem Element – stolz und selbstgenügsam.Diese Karte deutet darauf hin, daß sich dir jetzt eine ganze Welt von Möglichkeiten öffnet. Da du liebevoller mit dir selbst umgehen kannst und zufrieden mit dir bist, kannst du auch leicht mit anderen arbeiten. Da du entspannt bist und dich wohl fühlst, kannst du vielleicht sich bietende Möglichkeiten schon erkennen, bevor andere sie sehen. Da du mit deiner wahren Natur im Einklang bist, weißt du, daß dir die Existenz genau das gibt, was du brauchst. Genieße den Flug und die herrliche Landschaft, die sich vor dir ausbreitet!
 
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Saraha und die Pfeilmacherin

Der Verstand ist so schlau, dass er sich manchmal im Gewand seines genauen Gegenteils verbirgt. Von der Völlerei kann er in die Askese gehen; vom Materialisten kann er zum Spiritualisten werden; von einem, der in der Welt lebt, kann er zu einem Jenseitsfanatiker werden. Aber der Verstand ist der Verstand. Ob du für die Welt bist oder gegen die Welt, bleibst du in seinem Käfig eingeschlossen.

Ob dafür oder dagegen – beides gehört zum Verstand. Wenn du über den Verstand hinausgehen kannst, verschwindet das Denken, und du bist bewusst ohne zu wählen. Wenn du nicht mehr eine Seite wählst, weder dafür noch dagegen bist, hältst du in der Mitte an. Eine Wahl führt zur linken Seite, zu dem einen Extrem; eine andere Wahl führt zur rechten Seite, dem anderen Extrem. Wählst du jedoch nicht, bist du genau in der Mitte. Das ist Entspannung, das ist Ruhe. Du wählst nicht mehr, bist von nichts besessen, und in diesem Zustand von unbeirrbarem, nicht wählendem Bewusstsein kommt eine Intelligenz zum Vorschein, die tief in deinem Sein vergraben war. Du wirst dir selbst zu einem Licht.

Saraha, der Begründer des Tantra, war der Sohn eines sehr gelehrten Brahmanen, der am Hofe des Königs Mahapala war. Der König war bereit, seine eigene Tochter mit Saraha zu vermählen. Doch Saraha wollte der Welt entsagen, wollte ein Sannyasin werden.

Der König versuchte, ihn zum Bleiben zu überreden; er war ein sehr schöner und intelligenter Mann, so gut aussehend. Doch er blieb bei seinem Entschluss, und es musste ihm gestattet werden. Er wurde ein Jünger des Meisters Sri Kirti. Als Erstes sagte Sri Kirti zu ihm: „Vergiss alle deine Schriften und den ganzen Unsinn, den du gelernt hast.“ Es fiel ihm schwer sein ganzes Wissen wieder aufzugeben, aber er war bereit, alles aufs Spiel zu setzen. Jahre vergingen, und im Laufe der Zeit hatte er alles, was er wusste, losgelassen und war nur noch mit Meditation beschäftigt.

Eines Tages hatte Saraha beim Meditieren plötzlich eine Vision: Er sah eine Frau auf dem Marktplatz, die seine wirkliche Lehrerin sein würde. Er ging auf den Marktplatz und erblickte tatsächlich diese Frau, eine junge Frau, sehr lebendig, sprühend vor Leben, die gerade einen Pfeilschaft zuschnitt. Sie schaute nicht nach rechts und nicht nach links, sondern war völlig versenkt in die Herstellung des Pfeils. Er spürte sofort etwas Außergewöhnliches in ihrer Gegenwart, etwas, das ihm noch nie begegnet war. Etwas so Frisches, etwas, das direkt von der Quelle kam. Als der Pfeil fertig war, nahm die Frau mit einem geschlossenen und einem offenen Auge eine Haltung ein, als würde sie den Pfeil auf ein unsichtbares Ziel richten… Und dabei geschah etwas; es war wie eine Vereinigung.

Saraha hatte noch nie so etwas empfunden. In jenem Augenblick dämmerte Saraha die spirituelle Bedeutung ihres Tuns. Ohne nach rechts oder nach links zu blicken, schaute sie nur in die Mitte. Zum ersten Mal begriff er, was Buddha mit dem Mittelweg meint. Er hatte die Mittelachse vermieden. Du kannst von links nach rechts gehen, von rechts nach links, aber du bewegst dich wie ein Pendel hin und her. In der Mitte zu sein, heißt, dass das Pendel nur da hängt, ohne sich nach rechts oder links zu bewegen. Dann hält die Uhr an, dann hält die Welt an. Dann gibt es keine Zeit mehr… dann ist ein zeitloser Zustand da. Er hatte so oft gehört, wie Sri Kirti darüber sprach; er hatte darüber gelesen, darüber nachgedacht und meditiert; er hatte mit anderen darüber diskutiert, dass es richtig sei, in der Mitte zu sein. Nun hatte er es zum ersten Mal in Aktion gesehen: Die Frau schaute nicht nach rechts und schaute nicht nach links… Sie schaute nur in die Mitte; sie war konzentriert auf die Mitte.

Die Mitte ist der Punkt, von wo Transzendenz geschieht. Denke und sinne darüber nach und beobachte es im täglichen Leben.
 
DER REBELL

Die Leute haben Angst, große Angst vor denen, die sich selbst erkannt haben. Denn sie besitzen eine gewisse Kraft, eine Ausstrahlung, eine magnetische Anziehungskraft, ein Charisma, das lebendige, junge Leute aus dem Gefängnis der Tradition herausholen kann …Einen Erleuchteten kann man nicht zum Sklaven machen – das ist die Schwierigkeit. Und man kann ihn nicht einsperren…Jeder geniale Mensch, der etwas von sich selbst erfahren hat, ist nicht so leicht zu nehmen; er wird zwangsläufig Aufsehen erregen. Die Massen wollen nicht aufgerüttelt werden, selbst wenn sie unglücklich sind. Sie sind unglücklich, doch sie sind an ihr Unglück gewöhnt. Und jeder, der nicht unglücklich ist, ist für sie ein Fremder.Ein Erleuchteter ist am fremdesten in dieser Welt. Er scheint nirgendwohin zu gehören. Keine Organisation schränkt ihn ein, keine Gemeinschaft, keine Gesellschaft, kein Land.

Osho The Zen Manifesto: Freedom from Oneself Chapter 9

Kommentar:


Dieser Mann hat Kraft und Autorität – ein Meister seines eigenen Schicksals. Auf der Schulter tragt er das Emblem der Sonne; die Fackel in der Hand steht für das Licht seiner eigenen Wahrheit, die er sich hart erkämpft hat. Ob reich oder arm – der Rebell ist ein Kaiser, denn er hat die Ketten der gesellschaftlichen Prägungen und Meinungen gesprengt. Er formt sich selbst, wobei er alle Regenbogenfarben zulaßt und aus den dunklen, formlosen Ursprüngen seiner unbewußten Vergangenheit ausbricht. Nun wachsen ihm Flügel, um zum Himmel zu aufzusteigen. Sein Wesen ist rebellisch, nicht weil er gegen irgend jemanden oder irgend etwas kämpft, sondern weil er seine wahre Natur erkannt hat und entschlossen ist, danach zu leben. Sein Tier ist der Adler, der Bote zwischen Himmel und Erde. Der Rebell fordert uns auf, Mut zu zeigen, die Verantwortung für uns, so wie wir sind, zu Übernähmen und unsere Wahrheit zu leben.

Quelle

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ENTSCHEIDUNG

Die Voraussetzung für eine Entscheidung ist, dass eine gewisse Wahlfreiheit besteht.

Man steht am Scheideweg und muss wählen, auf welchem der möglichen Wege man weitergehen möchte.

Jede Entscheidung, und erscheint sie noch so banal, verändert und lenkt unseren Lebensweg.

Die einfachste Form der Entscheidung ist, Ja oder Nein zu sagen.

In fast jedem Moment unseres Lebens fällen wir Entscheidungen, ob wir unseren Arm jetzt heben oder nicht, wohin wir schauen, oder ob wir uns in der Nase bohren. Auch wenn wir glauben, wir folgen lediglich unseren Impulsen, so hat zuvor die Entscheidung stattgefunden, eben diesen Impulsen zu folgen.

Aber natürlich gibt es auch Situationen, in denen Entscheidungen gefällt werden, die uns betreffen. Dann haben wir keine Wahlfreiheit mehr.

Quelle

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Beyond superiority and inferiority

Every human being is unique. There is no question of anybody superior or anybody inferior. Yes, people are different.

Let me remind you of one thing; otherwise you will misunderstand me. I am not saying that everybody is equal. Nobody is superior, nobody is inferior, but nobody is equal either. People are simply unique, incomparable. You are you, I am I. I have to contribute my potential to life, you have to contribute your potential to life. I have to discover my own being, you have to discover your own being.

When inferiority disappears, all feeling of superiority also disappears. They live together, they cannot be separated. The man who feels superior is still feeling inferior somewhere. The man who feels inferior wants to feel superior somewhere. They come in a pair; they are always there together; they cannot be separated.

It happened... A very proud man, a warrior, a samurai, came to see a Zen master. The samurai was very famous, well known all over the country, But looking at the master, looking at the beauty of the master and the grace of the moment, he suddenly felt inferior. Maybe he had come with an unconscious desire to prove his superiority. He said to the master "Why am I feeling inferior? Just a moment ago, everything was okay. As I entered into your court suddenly I felt inferior. I have never felt like that. My hands are shaking. I am a warrior, I have faced death many times, and I have never felt any fear--why am I feeling frightened?"

The master said, "You wait. When everybody has gone, I will answer." People continued coming to visit the master, and the man was getting tired, more and more tired. By the evening the room was empty, there was nobody, and the samurai said, "Now, can you answer it?" And the master said, "Now, come outside."

A full moon night--the moon was just rising on the horizon... And he said, "Look at these trees, this tree high in the sky and this small tree. They both have existed by the side of my window for years, and there has never been any problem. The smaller tree has never said, 'Why do I feel inferior before you?' to the big tree. How is it possible? This tree is small, and that tree is big, and I have never heard any whisper."

The samurai said, "Because they can't compare."

The master said, "Then you need not ask me; you know the answer."

Comparison brings inferiority, superiority. When you don't compare, all inferiority, all superiority, disappear. Then you are, you are simply there. A small bush or a big high tree--it doesn't matter; you are yourself. You are needed. A grass leaf is needed as much as the biggest star. Without the grass leaf God will be less than he is. The sound of the cuckoo is needed as much as any Buddha; the world will be less, will be less rich if the cuckoo disappears.

Just look around. All is needed, and everything fits together. It is an organic unity: nobody is higher and nobody is lower, nobody superior, nobody inferior. Everybody is incomparably unique.
 
oops, das war in englisch...

so, hier noch eine, auf eine frage...

Transformation Tarot Card
Liebe
Des Königs Aufgabe an seine drei Söhne

Ein Samenkorn ist wohlgemerkt niemals in Gefahr. Welche Gefahr kann es für ein Samenkorn geben? Aber eine Pflanze ist immer in Gefahr; eine Pflanze ist sehr zart. Das Samenkorn ist wie ein Stein – verhärtet und hinter einer harten Schale verborgen. Aber die Pflanze muss Tausende von Gefahren bestehen. Und längst nicht alle Pflanzen erreichen eine Höhe, in der sie aufblühen können, Tausende von Blüten bekommen können.

Nur sehr wenige Menschen erreichen das zweite Stadium, das der Pflanze. Und nur sehr wenige von denen, die das zweite Stadium erreicht haben, erreichen dann das dritte Stadium, das Stadium der Blüte. Warum können sie dieses dritte Stadium der Blüte nicht erlangen? Der Grund ist Gier und Geiz; sie sind sie bereit zu teilen… es fehlt in ihrem Leben die Liebe.

Man braucht Mut um zur Pflanze zu werden, und man braucht Liebe um zur Blüte zu gelangen. Eine Blüte am Baum bedeutet, dass der Baum sein Herz öffnet und seinen Duft verströmt, dass er seine Seele hingibt und die Existenz an seinem Dasein teilhaben lässt. Fasse Mut – den Mut, dein Ego loszulassen, den Mut, alle Sicherheiten loszulassen, den Mut verletzlich zu sein. Und dann bleibe kein Baum, denn einem Baum ohne Blüten fehlt etwas Wesentliches – es fehlt die Schönheit. Ohne die Liebe gibt es keine Schönheit.

Ein großer König hatte drei Söhne, und er wollte einen von ihnen zu seinem Erben bestimmen. Es war eine schwere Wahl, denn alle drei waren sehr intelligent und mutig. Für wen sollte er sich entscheiden? Also befragte er einen großen Weisen und dieser machte ihm einen Vorschlag.

Der König kehrte heim und bat alle drei Söhne zu sich. Jedem von ihnen gab er einen Beutel mit Blumensamen und erklärte ihnen, dass er sich auf eine Pilgerreise begeben werde. „Es wird einige Jahre dauern, ein Jahr, zwei oder drei oder vielleicht auch mehr. Und dies ist eine Art Prüfung für euch. Diese Samen müsst ihr mir zurückgeben, wenn ich wiederkomme. Derjenige, der sie am besten hütet, wird mein Erbe sein.“ Und er begab sich auf die Pilgerschaft.

Der älteste Sohn schloss die Samen in eine eiserne Truhe ein, denn er sollte sie genau so zurückgeben, wie sie waren, wenn der Vater heimkehrte.

Der zweite Sohn dachte: „Wenn ich die Samen einschließe, wie mein Bruder es getan hat, werden sie sterben. Und ein totes Samenkorn ist kein Samenkorn mehr. Und mein Vater würde sicher sagen: ,Ich hatte dir lebendige Samen gegeben, und sie hatten die Möglichkeit zu wachsen. Diese Samen sind jedoch tot; sie können nicht wachsen.’“ Also ging er auf den Markt, verkaufte die Samen und behielt das Geld. Er dachte: „Wenn mein Vater wiederkommt, gehe ich zum Markt kaufe neue Samen und gebe ihm welche zurück, die besser sind, als die ersten.“

Der dritte Sohn machte es jedoch am besten. Er ging in den Garten und streute die Samen überall aus.

Als der Vater nach drei Jahren wiederkam, öffnete der erste Sohn seine Truhe. Die Samen waren alle tot; sie stanken! Und der Vater sagte: „Was? Das sollen die Samen sein, die ich dir gab? Sie hätten zu Blumen aufblühen und wunderbaren Duft verströmen können! Das sind nicht meine Samen.“

Er ging zum zweiten Sohn. Dieser war auf den Markt geeilt um Samen zu kaufen. Er kam zurück und sagte: „Hier sind die Samen.“ Der Vater sagte: „Du bist schon besser als der erste, aber du bist nicht so tüchtig, wie ich dich gerne hätte.“

Er ging zum dritten Sohn, mit großen Hoffnungen und auch Befürchtungen. Was mag er wohl getan haben? Und der dritte Sohn führte ihn in den Garten, und dort blühten Millionen von Pflanzen – überall waren Blumen. Der Sohn sagte: „Dies sind die Samen, die du mir gegeben hattest. Bald werde ich die Samen einsammeln und dir zurückgeben.“

Der Vater sagte: „Du bist mein Erbe. Genau so sollte man mit Samen umgehen.“
 
EXISTENZ

Du bist nicht zufällig hier. Die Existenz braucht dich. Wenn es dich nicht gäbe, würde etwas fehlen, was keiner ersetzen kann. Und es gibt dir Würde, daß du der ganzen Existenz fehlen würdest. Sonne, Mond und Sterne, Bäume, Vögel und die Erde – das ganze Universum würde spüren, daß ein kleiner Platz leer ist, den kein anderer einnehmen kann als du. Das ist für dich eine große Freude, eine Erfüllung, denn du bist mit der Existenz verbunden; du bist ihr nicht egal. Wenn deine Augen klar und geläutert sind, kannst du sehen, welche unendliche Liebe dir aus allen Dimensionen zuteil wird.

Osho God is Dead: Now Zen is the Only Living Truth Chapter 1

Kommentar:

Die nackte Gestalt auf dem Lotusblatt der Vollendung ist versunken in die Schönheit des Nachthimmels. Sie weiß, das “Zuhause” nicht ein Platz in der Süßeren Welt ist, sondern ein innerer Zustand der Entspannung und des Annehmens. Die Sterne, die Steine, die Blumen, die Fische und Vögel – sie alle sind unsere Brüder und Schwestern im Tanz des Lebens. Wir Menschen neigen dazu, dies zu vergessen, wenn wir unsere eigenen privaten Ziele verfolgen und meinen, kämpfen zu müssen, um das zu kriegen, was wir brauchen. Doch unser Gefühl von Abgetrenntheit ist letztlich nur eine Illusion, die sich der engstirnige Verstand konstruiert hat.Vielleicht kannst du dir selbst jetzt das große Geschenk machen, dich Überall “zu Hause” zu fühlen. Wenn ja, koste es voll aus, damit es tiefer geht und erhalten bleibt. Wenn du aber meinst, die Welt sei nur gegen dich, gönne dir eine Pause. Geh heute abend hinaus und schau dir den Sternenhimmel an.

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FREUDE

Freude ist ein Ausdruck von Glück.

Es ist ein spontanes, positives und angenehmes Grundgefühl, das in dem Einzelnen das Bedürfnis freisetzt, dieses auch der Außenwelt mitzuteilen und sie daran teilhaben zu lassen (auch stille Freude strahlt man aus).
Freude ist der Ausdruck einer emotionalen Befriedigung. Wir sind zumindest kurzzeitig völlig zufrieden damit, diese Freude zu verspüren.

Freude ist ein gutes Beispiel dafür, dass das, was wir nach außen abgeben, sich dadurch nicht verringert, sondern sich um ein vielfaches vermehren kann. Denn ehrliche Freude ist meistens ansteckend.

Wir können uns auf etwas oder über etwas freuen. Es sind Momente, die uns angenehm berühren, und die ein wenig von der Kraft, die in uns steckt, freisetzen.

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DER NARR

Ein Narr ist einer, der immerzu vertraut. Ein Narr ist einer, der trotz all seiner Erfahrungen weiter vertraut. Du betrügst ihn, und er vertraut dir; du betrügst ihn noch einmal, und er vertraut dir. Nun sagst du: Er ist ein Narr; er lernt es nie. Sein Vertrauen ist unerschöpflich; sein Vertrauen ist so rein, daβ niemand es zerstören kann.

Sei ein Narr im Sinne des Tao, im Sinne des Zen. Versuche nicht, dich mit einer Mauer von Wissen zu umgeben. Egal, welche Erfahrungen auf dich zukommen, laβ sie geschehen, und dann laβ sie immer wieder los. Reinige deinen Geist ständig; laβ die Vergangenheit immer wieder sterben, damit du in der Gegenwart – hier und jetzt – bleibst wie ein neugeborenes Baby.

Am Anfang ist es sehr schwer. Die Welt wird dich übervorteilen – laβ sie gewahren. Es sind arme Kerle. Auch wenn du betrogen, übervorteilt und ausgeraubt wirst, laβ es gschehen, denn das was wirklich dir gehört, kann dir nicht geraubt werden; was wirklich deins ist, kann dir keiner stehlen.

Und jedesmal, wenn du dich nicht von den Umständen verderben läβt, ist es eine Gelegenheit, dich innerlich zu integrieren. Deine Seele kristallisiert sich immer mehr.

Osho Dang Dang Doko Dang Chapître 2

Kommentar:

Von Augenblick zu Augenblick und mit jedem Schritt läßt der Narr die Vergangenheit hinter sich. Er hat nichts anderes dabei als seine Reinheit, seine Unschuld und sein Vertrauen, symbolisiert durch die weiße Rose in seiner Hand. Das Muster auf seiner Weste enthält die Farben aller vier Elemente des Tarot; das heißt, er ist in Harmonie mit seiner ganzen Umgebung. Der Narr folgt nur seiner Intuition, Hier hat er die Unterstützung des Universums, um den abenteuerlichen Sprung ins Unbekannte zu machen. Diese Karte sagt dir: Wenn du jetzt deiner Intuition folgst und das tust, was sich “richtig anfühlt”, dann kann nichts schief gehen. Deine Handlungen mögen anderen oder sogar dir selbst “närrisch” vorkommen, wenn du sie rational erklären willst. Doch die Null, an deren Platz der Narr steht, ist die zahl-lose Zahl, wo Vertrauen und Unschuld dich leiten – nicht Skepsis und vergangene Erfahrungen.

Quelle

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LEERE

Leere beutet nicht zwangsläufig Nichts. Vielmehr ist es die Abwesenheit von etwas.

Leere kann die Empfindung oder Feststellung sein, etwas zu vermissen. Es ist die Erkenntnis, dass etwas nicht ausgefüllt ist.

Wir empfinden einen Raum als leer, wenn entweder keine Menschen sich darin befinden, oder wenn dort keine oder nur wenige Möbel vorhanden sind. Alles was leer ist, hat auf jeden Fall eine Begrenzung, die Anfang und Ende der Leere klar zeigt.

Leere befindet sich immer in uns oder in einer anderen Form von Raum.

Quelle

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