Wohnungen für Obdachlose

Das ist sehr Schade, aber ich hoffe und glaube doch mal nicht, dass du nur 12 Jahre lebst, in denen du was vom Leben haben könntest. Das würde mich dann wirklich traurig stimmen.

Leben tu ich ja jetzt, nur die 12 Jahre sind fort. Grad die von 22 bis 34, wo man sich was aufbaut. Und dann mit 34 war ja nicht alles plötzlich gut, ich hab ein Burnout und eine Erschöpfungsdepression gehabt. An die Angehörigen denkt man meist nicht, auch Obdachlose haben oft welche, die alles versuchen, Wohnungen und Jobs beschaffen, die dann wieder verloren werden.
 
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Da haben wir ähnliche Erlebnisse machen müssen. Mit demselben Ergebnis. Außer dass ich mich nciht völlig aufgerieben habe, was vielleicht daran gelegen haben mag, dass es eigentlich so sein sollte, dass Eltern, hier der Vater, sich um sein Kind kümmern sollte und nicht umgekehrt. Und Geschwister einander dann anders versuchen beizustehen.

Ja, bei Geschwistern ist es doch was anderes, allerdings hat sich bei uns die ganze Familie mit aufgerieben, hat ja jeder versucht zu helfen.
 
Leben tu ich ja jetzt, nur die 12 Jahre sind fort. Grad die von 22 bis 34, wo man sich was aufbaut. Und dann mit 34 war ja nicht alles plötzlich gut, ich hab ein Burnout und eine Erschöpfungsdepression gehabt. An die Angehörigen denkt man meist nicht, auch Obdachlose haben oft welche, die alles versuchen, Wohnungen und Jobs beschaffen, die dann wieder verloren werden.
Hängt dir das noch so arg in den Knochen?
Ich sehe das mittlerweile entspannter, was bei mir so schief lief. Wäre ich nicht krank geworden, wäre ich vllt. von einem Alien entführt worden oder ein Dachziegel wär mir auf den Kopf gefallen. Andere bekommen ungewollt Kinder, wiederum andere haben mit ...watweissichdenn, zu tun.
Ich wünsche dir aber auf jeden Fall viel Glück, Freude und Gelassenheit.(y)
 
Leben tu ich ja jetzt, nur die 12 Jahre sind fort. Grad die von 22 bis 34, wo man sich was aufbaut. Und dann mit 34 war ja nicht alles plötzlich gut, ich hab ein Burnout und eine Erschöpfungsdepression gehabt. An die Angehörigen denkt man meist nicht, auch Obdachlose haben oft welche, die alles versuchen, Wohnungen und Jobs beschaffen, die dann wieder verloren werden.
Das kann ich bestätigen, meine Oma, seine Mutter, hat ihm bald 30 Jahre die Miete bezahlt. Den Angehörigen kann man regelmäßig keinen Vorwurf machen.

Und auch psychische Dispositionen alleine sind nicht regelmäßig für Obdachlosigkeit verantwortlich.
 
Meist waren diese Menschen sozial fest integriert, einern, den ich kannte, war erfolgreicher Banker und ständig unter Stress. Mit Familie usw. Er bracht wegen Burnout weg. Dann Frau und Kinder weg. Haus und Vermögen weg. Er kam ins betreute Wohnen und ist dort sauzufrieden, wobei er sich da nur blicken lässt, wenn das Wetter zu übel wird. Ging immer zu den Taxifahrern, sich ein paar Mark schnorren für einen heißen Kaffee. Bei Job- und Hilfsangeboten lachte er dich aus. Sehr intelligent, gebildet, mit dem Druck der Gesellschaft, wie man als Mensch gefälligst zu leben hat, abgeschlossen.

Denn die meisten Menschen, so Du auch, können sich nicht vorstellen, dass Menschen SO leben WOLLEN. ;)


Ich kann 's mir auch nicht vorstellen, für mich wär das die Hölle, kein Dach über dem Kopf zu haben.
 
Meist waren diese Menschen sozial fest integriert, einern, den ich kannte, war erfolgreicher Banker und ständig unter Stress. Mit Familie usw. Er bracht wegen Burnout weg. Dann Frau und Kinder weg. Haus und Vermögen weg. Er kam ins betreute Wohnen und ist dort sauzufrieden, wobei er sich da nur blicken lässt, wenn das Wetter zu übel wird. Ging immer zu den Taxifahrern, sich ein paar Mark schnorren für einen heißen Kaffee. Bei Job- und Hilfsangeboten lachte er dich aus. Sehr intelligent, gebildet, mit dem Druck der Gesellschaft, wie man als Mensch gefälligst zu leben hat, abgeschlossen.

Denn die meisten Menschen, so Du auch, können sich nicht vorstellen, dass Menschen SO leben WOLLEN. ;)

natürlich gibt es so einige unter den obdachlosen, wie du schreibst, die nichts mehr mit dem gesellschaftlich druck zu tun haben möchten...ist auch ihr gutes recht...aber so wie es hier in thread auf die vielen obdachlosen verallgemeinert wird sehe ich nicht so...es gibt so viele die verdammt gerne rauskommen würden!...unterstützung brauchen sie natürlich...und das sollte in unserem sozialstaat schon drin sein...
 
In dem von mir verlinkten Artikel gehts darum, dass Obdachlosen Wohnungen gestellt werden.
Die Stadt bezahlt die.
Und, es geht weiter darum, wie sehr dass den Leuten hilft und sie eben dann doch weiter kommen.
Es geht nicht darum, dass Leute Wohnungen wegen der Miete verlieren.
 
Es gibt mein Studium in der Form nicht mehr, ist hier alles verändert worden. Meine Prüfungen bringen gar nichts, ich müsste praktisch bei Null anfangen.
dann wünsche ich dir, dass du deinen beruflichen Weg findest, falls das in deinem Interesse liegt, so wie ich das in meinen bisherigen Leben beobachten konnte, geht es für viele in eine ander Richtung als von der wo sie begonnen haben, also einen Wert hat dein Studium so oder so....
 
Es gibt mein Studium in der Form nicht mehr, ist hier alles verändert worden. Meine Prüfungen bringen gar nichts, ich müsste praktisch bei Null anfangen.
Mach das doch! :)
Mein Mann hat mit 50 studieren angefangen und mit 54 war er fertig.
Jeder hat im Leben eine Phase, wo nichts weiter geht, weil derjenige für andere lebt, egal ob das Kinder, Partner, Eltern, Verwandte oder andere sind, aber das ist nicht verloren, sondern eine Erfahrung.
 
Ich hab schon einige Dokus zu dem Thema gesehen.
Da kommen aber auch Leute vor, die sich wirklich bemühen, die aber einfach keine Wohnung finden.
Ohne Wohnung kriegst du keine vernünftige Anstellung und ohne guten Job keine Wohnung.
Teufelskreis.
Natürlich die auch, drum kann es kein einzelnes Konzept geben, sondern mehrere. Nur Wohnraum bereitstellen alleine genügt meiner Ansicht nach nicht. Damit triffst du nur eben jenen kleinen Bereich an Menschen, die wirklich wieder zurück wollen in die Gesellschaft.

Alle, die Probleme mit Ordnung, Selbstorganisation haben, die suchtkrank sind usw. brauchen eine sehr viel intensivere Betreuung bzw. lediglich einen unabhängig lassenden Ort, der für die gesundheitliche Sicherheit sorgt (Essen, Hygiene, Schlafstätte).
 
Natürlich die auch, drum kann es kein einzelnes Konzept geben, sondern mehrere. Nur Wohnraum bereitstellen alleine genügt meiner Ansicht nach nicht. Damit triffst du nur eben jenen kleinen Bereich an Menschen, die wirklich wieder zurück wollen in die Gesellschaft.

Alle, die Probleme mit Ordnung, Selbstorganisation haben, die suchtkrank sind usw. brauchen eine sehr viel intensivere Betreuung bzw. lediglich einen unabhängig lassenden Ort, der für die gesundheitliche Sicherheit sorgt (Essen, Hygiene, Schlafstätte).
Wenn man allen, die keine Lust zu arbeiten haben oder auch aus verschiedensten Gründen nicht können, eine Wohnung samt Verpflegung gratis zur Verfügung stellt, ist es denen gegenüber unfair und demotivierend, die ungern eine niedrige und schlecht bezahlte Arbeit verrichten, nur um über die Runden zu kommen und ein Dach über dem Kopf zu haben.
Ich würde immer nur Hilfe zur Selbsthilfe anbieten und eben ein Notschlaflager mit Essen - aber auch ein wenige Mitarbeit einfordern und wenn es nur ist, dass jeder seinen Teller abwäscht, Kartoffel schält oder den Tisch abwischt.

Menschen , die wirklich krank und hilflos sind, völlig am Boden, die erreichen diese sozialen Dinge meistens eh nicht. Auch unter den Ärmsten gibt es Starke, die das Sozialsystem ausnutzen zu wissen und Schwache, die selbst dafür zu zu krank, zu stolz oder auch zu dumm sind, diesen müsste man helfen, die durch den sozialen Rost fallen, aber die erreicht man meistens nicht, die trauen sich auch nicht auf das Sozialamt, denn auch da muss man sich behaupten und stark sein. Wenn man das ist, kann man auch arbeiten.
 
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