KingOfLions
Sehr aktives Mitglied
Das wage ich zu bezweifeln. M.W. sind die GIs durch die asymmetrische Kriegsführung teilweise fast wahnsinnig geworden. Die kleinen Vietkong-Gruppen im Dschungel waren halt kaum effektiv zu bekämpfen oder man hätte das gesamte Land einäschern müssen...
Dass ist schon richtig, und die Amerikaner haben ja auch z.B. mit grossflächigen Entlaubungsaktionen da zu sehr rastischen Mitteln gegriffen.
Letztendlich hätte die USA aber sowohl das militärische als auch das technische Potential (z.B. Atombomben) gehabt, um den Krieg relativ rasch zu beenden. Dass sie es nicht getan haben ist eine politisch-ethische Entscheidung und keine militärische mehr.
Nicht umsonst setzen die USA jetzt ja überwiegend subversive Taktiken, sei es die Unterstützung von Rebellengruppen oder Feindstaaten ein, um in einzelnen Regionen Einfluss zu nehmen. Nur punktuell erfolgen militärische Schläge durch Spezialtruppen, um ungeliebte Führungspersönlichkiten zu entsorgen oder Nachschublinien zu stören. Es ist reiner politischer Opportunismus, zwar wirtschafllich und in ungefährlicher Weise militärisch zu unterstützen, aber nicht mehr direkt und mit grossen Truppenkontingenten selber in einen Krieg einzugreifen.
Letztendlich macht das die USA aber noch mächtiger, da sie selber keine Verluste haben und sich die betroffenen Staaten (siehe arabische Welt) gegenseitig aufreiben und zum Wirtschaftsopfer der USA und ihrr Verbündeten werden.