Woher kommt das Böse in der Welt?

Das wage ich zu bezweifeln. M.W. sind die GIs durch die asymmetrische Kriegsführung teilweise fast wahnsinnig geworden. Die kleinen Vietkong-Gruppen im Dschungel waren halt kaum effektiv zu bekämpfen oder man hätte das gesamte Land einäschern müssen...

Dass ist schon richtig, und die Amerikaner haben ja auch z.B. mit grossflächigen Entlaubungsaktionen da zu sehr rastischen Mitteln gegriffen.
Letztendlich hätte die USA aber sowohl das militärische als auch das technische Potential (z.B. Atombomben) gehabt, um den Krieg relativ rasch zu beenden. Dass sie es nicht getan haben ist eine politisch-ethische Entscheidung und keine militärische mehr.

Nicht umsonst setzen die USA jetzt ja überwiegend subversive Taktiken, sei es die Unterstützung von Rebellengruppen oder Feindstaaten ein, um in einzelnen Regionen Einfluss zu nehmen. Nur punktuell erfolgen militärische Schläge durch Spezialtruppen, um ungeliebte Führungspersönlichkiten zu entsorgen oder Nachschublinien zu stören. Es ist reiner politischer Opportunismus, zwar wirtschafllich und in ungefährlicher Weise militärisch zu unterstützen, aber nicht mehr direkt und mit grossen Truppenkontingenten selber in einen Krieg einzugreifen.
Letztendlich macht das die USA aber noch mächtiger, da sie selber keine Verluste haben und sich die betroffenen Staaten (siehe arabische Welt) gegenseitig aufreiben und zum Wirtschaftsopfer der USA und ihrr Verbündeten werden.
 
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Die kleinen Vietkong-Gruppen im Dschungel waren halt kaum effektiv zu bekämpfen oder man hätte das gesamte Land einäschern müssen...
Ich fürchte, das ist richtig.

Heute legen es die Militärs zuerst darauf an, alles einzuäschern, alles zu vernichten und dann einen "glorreichen Siegeszug" anzutreten. Die Atombomben warten schon ungeduldig in ihren Bunkern.

Ich glaube, das "Böse" will, dass die Menschen sich gegenseitig ausrotten. Und was ist, wenn alle Menschen tot sind? Es ist nichts gewonnen, denn die Seelen aller Menschen leben weiter und raufen im Jenseits.

Trotzdem: Es ist gescheiter, allein schon wegen des Friedens friedlich zu leben. Aber das Böse ist hartnäckig, geht leider viele Wege. Wäre der arme Amokschütze in München keinem Mobbing ausgesetzt gewesen, wäre er nicht psychisch krank geworden und hätte er keine Gewalt gesucht. Punkt. (Siehe den Thread über das Böse).
 
Wäre der arme Amokschütze in München keinem Mobbing ausgesetzt gewesen, wäre er nicht psychisch krank geworden und hätte er keine Gewalt gesucht. Punkt.
Sorry, aber das geht mir jetzt entschieden zu weit.
Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn jemand für die Seinen kämpft und tötet, aber der Typ hatte m.M.n. einen mörderischen Charakter, der sich durch irgend einen Einfluß Bahn gebrochen hat. Von nichts kommt nichts und um willkürlich und völlig grundlos auf Kinder zu schießen, muß man schon eine reichlich schiefe Veranlagung mitbringen.
 
Dass ist schon richtig, und die Amerikaner haben ja auch z.B. mit grossflächigen Entlaubungsaktionen da zu sehr rastischen Mitteln gegriffen.
Letztendlich hätte die USA aber sowohl das militärische als auch das technische Potential (z.B. Atombomben) gehabt, um den Krieg relativ rasch zu beenden. Dass sie es nicht getan haben ist eine politisch-ethische Entscheidung und keine militärische mehr.

Nicht umsonst setzen die USA jetzt ja überwiegend subversive Taktiken, sei es die Unterstützung von Rebellengruppen oder Feindstaaten ein, um in einzelnen Regionen Einfluss zu nehmen. Nur punktuell erfolgen militärische Schläge durch Spezialtruppen, um ungeliebte Führungspersönlichkiten zu entsorgen oder Nachschublinien zu stören. Es ist reiner politischer Opportunismus, zwar wirtschafllich und in ungefährlicher Weise militärisch zu unterstützen, aber nicht mehr direkt und mit grossen Truppenkontingenten selber in einen Krieg einzugreifen.
Letztendlich macht das die USA aber noch mächtiger, da sie selber keine Verluste haben und sich die betroffenen Staaten (siehe arabische Welt) gegenseitig aufreiben und zum Wirtschaftsopfer der USA und ihrr Verbündeten werden.

Die "USA" bzw. die paar "Mächtigen", die eine Intervention in Vietnam gefördert haben, sind mit immer brachialeren Methoden vorgegangen und hatten dennoch keinen "Erfolg". Was auch daran lag, dass sie die die sie "angeblich" beschützen wollten immer mehr Leid gebracht haben. So bekam der Vietcong immer "neue" Anhänger. Letztendlich hat sich das Land dann doch "selbst" auf einen heilsamen Weg bringen können.

Besonders Machtvoll im positiven Sinne empfand ich die Friedensbewegung in den USA. Mit "Give Peace a Chance" Gesängen wurde sicher noch schlimmeres Vergehen verhindert. Und dann war da auch noch die "Angst" einer globalen Auseinandersetzung mit China und der dahinterstehenden Sowjetunion. Der Einsatz von Atombomben kam also deshalb auch nicht in Frage. Ganz davon abgesehen wurde in Vietnam mehr Bombenkraft abgeworfen als im gesamten 2. Weltkrieg. Das zeigt mit welcher Gewalt das US-Militär siegen wollte und es doch nicht schafften und die Menschen vorort letztendlich ihre "Probleme" doch "selbst" lösen konnten.

Wichtig finde ich auch zu wissen, dass ein Gebet viel mächtiger ist als eine Bombe... auch das "Gute" ist im Vietnamkrieg am Werk gewesen, nur sieht man es nicht so offentsichtlich wie das "Böse", weil es einfach andere Mittel einsetzt. ;)

Ein ähnliche Phänomen, wie im Vietnamkieg, sehen wir aktuell übrigens auch mit den Sondereinsatzkommandos der USA und den ganzen Drohnenangriffen, die mittlerweile 100. Einsätze mit Waffengewalt pro Tag durchführen! Hier werden wieder nur neue "Feinde" erschaffen und je "Brutaler" vorgegangen wird, desto heftiger wird die Reaktion sein.

Das ist wie jemand der dauernt ins Wasser schlägt und es so erzwingen will, dass es zur Ruhe kommt und still ist. Doch je heftiger und aggressiver ins Wasser geschlagen wird, desto unruhiger ist es. "Wir" schlagen gerade immer wieder ins Wasser, statt ruhig dazustehen und es zu genießen.


liebe Grüße
Alesius
 
Ich fürchte, das ist richtig.

Heute legen es die Militärs zuerst darauf an, alles einzuäschern, alles zu vernichten und dann einen "glorreichen Siegeszug" anzutreten. Die Atombomben warten schon ungeduldig in ihren Bunkern.

Atombomben sind mittlerweile out. Aber nicht aus Menschlichkeit, sondern weil sie zu erobernde Ressourcen mindestens über Jahrzehnte hiweg unbrauchbar sind bzw. zerstört werden.
Heute hat man Neutronenbombe. Porentief, sauber, und man kann sich gleich alle Ressourcen des Gegners einverleiben.

Ich glaube, das "Böse" will, dass die Menschen sich gegenseitig ausrotten. Und was ist, wenn alle Menschen tot sind? Es ist nichts gewonnen, denn die Seelen aller Menschen leben weiter und raufen im Jenseits.

Es gibt nichts Böses. Es gibt nur das Interesse einer Gruppe von Menschen möglichst gut und um Luxus, sprich ohne Arbeit und mit möglichst viel Ressourcen zu leben.
Es widerspricht sogar der diesem Prinzip, eine Ressourcenquelle vollständig auszulöschen. Da daraus dann kein Gewinn mehr gezogen werden kann. Die Menschheit wird sich daher nie selber ausrotten, sondern nur unter dem Stärksten/Mächtigsten versammeln.

Trotzdem: Es ist gescheiter, allein schon wegen des Friedens friedlich zu leben.

Nein, denn das würde den Antrieb der Menschheit zerstören, und sie zu einer dumpfen und amorpen Masse machen. Weil es für sie dann keinen Antrieb mehr geben würde. Überlebenskampf ist einer der wichtigsten Treiber die zum heutigen Stand der Menschheit beigetragen haben und noch immer beitragen.

Aber das Böse ist hartnäckig, geht leider viele Wege. Wäre der arme Amokschütze in München keinem Mobbing ausgesetzt gewesen, wäre er nicht psychisch krank geworden und hätte er keine Gewalt gesucht. Punkt. (Siehe den Thread über das Böse).

Aber diese psychische Krankheit (die zweifellos bei solchen Menschen vorhanden ist) wurde durch seine Eltern und die Gesellschaft induziert. Bei wem liegt also die Schuld? Bei dem, der es nicht anders lernt, oder bei dem, der Verursacht? So lange die Gesellschaft nicht hinschauen will - denn dann müsste man etwas verändern -, so lange wird es diese Fälle immer wieder geben.
 
Die "USA" bzw. die paar "Mächtigen", die eine Intervention in Vietnam gefördert haben, sind mit immer brachialeren Methoden vorgegangen und hatten dennoch keinen "Erfolg". Was auch daran lag, dass sie die die sie "angeblich" beschützen wollten immer mehr Leid gebracht haben. So bekam der Vietcong immer "neue" Anhänger. Letztendlich hat sich das Land dann doch "selbst" auf einen heilsamen Weg bringen können.

Ja, die Umstände in Vietnam waren sehr verworren ... und die USA hat zu lange zugewartet, zu viele Menschen geopfert, zu lange klassischen Krieg geführt, um da noch gewinnen zu können.

Und ja, Vietnam hat es ganz gut geschafft. In Korea ist das leider nicht so gut gelungen.

Besonders Machtvoll im positiven Sinne empfand ich die Friedensbewegung in den USA. Mit "Give Peace a Chance" Gesängen wurde sicher noch schlimmeres Vergehen verhindert. Und dann war da auch noch die "Angst" einer globalen Auseinandersetzung mit China und der dahinterstehenden Sowjetunion. Der Einsatz von Atombomben kam also deshalb auch nicht in Frage. Ganz davon abgesehen wurde in Vietnam mehr Bombenkraft abgeworfen als im gesamten 2. Weltkrieg. Das zeigt mit welcher Gewalt das US-Militär siegen wollte und es doch nicht schafften und die Menschen vorort letztendlich ihre "Probleme" doch "selbst" lösen konnten.

Diese Fälle zeigen immer, wie viel Macht das Volk eigentlich hat - was ja auch in den meisten Verfassungen "demokratischer" Staaten festgeschrieben ist.
Das ist ja der Grund, warum heute unheimlich viel Propaganda bereits im Vorfeld über die Medien gemacht wird, um eine mehrheitliche Zustimmung (und sei es mit Falschinformationen) zu erhalten.

Wichtig finde ich auch zu wissen, dass ein Gebet viel mächtiger ist als eine Bombe... auch das "Gute" ist im Vietnamkrieg am Werk gewesen, nur sieht man es nicht so offentsichtlich wie das "Böse", weil es einfach andere Mittel einsetzt. ;)

Das ist allerdings Unsinn. Kein Gebet ist mächtiger als eine Gewehrkugel, also auch nicht mächtiger als eine Atombombe. Ein Aschehäufchen kann noch so viel beten ....

Ein ähnliche Phänomen, wie im Vietnamkieg, sehen wir aktuell übrigens auch mit den Sondereinsatzkommandos der USA und den ganzen Drohnenangriffen, die mittlerweile 100. Einsätze mit Waffengewalt pro Tag durchführen! Hier werden wieder nur neue "Feinde" erschaffen und je "Brutaler" vorgegangen wird, desto heftiger wird die Reaktion sein.

Ja, natürklich. Was aber primär darin begründet liegt, dass die "westliche Welt" anderen Staaten ihre Vorstellungen von (christlicher) Moral und Ehtik aufzwingen will, glaubt die alleine seligmachenden Konzepte für Wirtschaft und Politik zu haben. Eine Einstellung, die wir leider auch unserer christlich geprägten Vergangenheit verdanken.
 
Das ist allerdings Unsinn. Kein Gebet ist mächtiger als eine Gewehrkugel, also auch nicht mächtiger als eine Atombombe. Ein Aschehäufchen kann noch so viel beten ....

Genau das dachte ich vor wenigen Jahren auch noch. Was aber einfach darin begründet lag, dass ich die Wirkung einer Gewahrkugel "sehen" konnte, die eines Gebetes aber nicht wahrnehmen konnte.

Ja, natürklich. Was aber primär darin begründet liegt, dass die "westliche Welt" anderen Staaten ihre Vorstellungen von (christlicher) Moral und Ehtik aufzwingen will, glaubt die alleine seligmachenden Konzepte für Wirtschaft und Politik zu haben. Eine Einstellung, die wir leider auch unserer christlich geprägten Vergangenheit verdanken
China versucht auch anderen Dinge aufzuzwingen - siehe Tibet. Auch die Sowjetunion hat dies versucht und hat ihr "gerechtes" Kommunistisches System als Verwand dafür mißbraucht. Die Sucht nach Kontrolle über andere, hat also nicht direkt etwas mit Religionen oder dem Christentum zu tun. Denn Religionen werden ebenso wie viele andere Dinge mißbraucht, um die Menschen zu beeinflußen und zu kontrollieren. Es gibt einfach Menschen, die definieren sich darüber, andere zu kontrollieren und suchen hier ihre Erfüllung. Was nicht funktionieren kann, aber so lange klappt, wie sich Menschen finden lassen, die ihnen die Macht dafür "überlassen". Und das funktioniert in der Regel über das Einimpfen von Ängsten.


liebe Grüße
Alesius
 
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Genau das dachte ich vor wenigen Jahren auch noch. Was aber einfach darin begründet lag, dass ich die Wirkung einer Gewahrkugel "sehen" konnte, die eines Gebetes aber nicht wahrnehmen konnte.

Na ja, wenn der Nächste mit einer Pistole vor dir steht kannst es ja mal mit Beten versuchen :rolleyes:. Das ist etwas realitätsfern ....

China versucht auch anderen Dinge aufzuzwingen - siehe Tibet. Auch die Sowjetunion hat dies versucht und hat ihr "gerechtes" Kommunistisches System als Verwand dafür mißbraucht. Die Sucht nach Kontrolle über andere, hat also nicht direkt etwas mit Religionen oder dem Christentum zu tun. Denn Religionen werden ebenso wie viele andere Dinge mißbraucht, um die Menschen zu beeinflußen und zu kontrollieren. Es gibt einfach Menschen, die definieren sich darüber, andere zu kontrollieren und suchen hier ihre Erfüllung. Was nicht funktionieren kann, aber so lange klappt, wie sich Menschen finden lassen, die ihnen die Macht dafür "überlassen". Und das funktioniert in der Regel über das Einimpfen von Ängsten.

Natürlich, alle "Großen" erobern. Und nein, es hat nicht zwingend mit der Religion zu tun (Ausnahmen wie Islam oder Christentum als "junge" Religionen mal ausgenommen).
Und ja, Menschen lassen sich über Ängste steuern ... was aber auch klar ist, spätestens wenn das eigene Leben oder das wirtschaftliche Überleben bedroht ist, bekommt jeder Mensch Angst. Und die "Mächtigen" wissen das halt und nützen es. Entgegen wirken könnte man nur dann, wenn die Menschen sich gegenseitig unterstützen würden ... und das passiert auch im Ortsverband leider immer weniger statt mehr.
 
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Das primäre Problem ist, daß in diese Welt alles eintreten darf , wie bei einem Betriebssystem, wo kein AV Programm installiert ist.
 
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