Woher kommt das Böse in der Welt?

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Die Trennung der Linien vom Affen und Menschen wurde vor 6 – 7 Millionen Jahren vollzogen. Die wirklich wichtigen Schritte dürften aber in der Zeitspanne von vor 2 Millionen – 300.000 Jahren stattgefunden haben (Habilis – Ergaster – Heidelbergensis). Es gab da aber oft gewaltige Zeitabschnitte, in denen sich über Jahrhunderttausende lang wenig verändert hatte. Entscheiden waren immer einschneidende Veränderungen in der Umwelt.

Merlin
 
Entscheidend waren immer einschneidende Veränderungen in der Umwelt.
Ich mag gar nicht daran denken, was für einschneidende Veränderungen auf der Erde eintreten oder bevor stehen könnten.

Erstens die Klimaerwärmung und zweitens Vulkanausbrüche ungeheuren Ausmaßes. Etwa wenn der ganze Yellowstone Park in die Luft fliegt oder wenn bei uns die ganze Magma-Blase unter Neapel explodiert.
 
Die Trennung der Linien vom Affen und Menschen wurde vor 6 – 7 Millionen Jahren vollzogen. Die wirklich wichtigen Schritte dürften aber in der Zeitspanne von vor 2 Millionen – 300.000 Jahren stattgefunden haben (Habilis – Ergaster – Heidelbergensis). Es gab da aber oft gewaltige Zeitabschnitte, in denen sich über Jahrhunderttausende lang wenig verändert hatte. Entscheiden waren immer einschneidende Veränderungen in der Umwelt.

Nach der letzten 90000 jährigen Eiszeit haben wir jetzt eine fast 11000jährige Warmzeit, das Holozän hinter uns. Und nachdem im gesamten Pleistozän oftmals die gleiche Folge von Kaltzeit und Warmzeit erfolgte, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit so, dass in absehbarer Zeit wieder eine Kaltzeit trotz der jetzigen Erwärmungs-Unkenrufe erfolgen wird.

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Quelle:

Menschengemässe Kulturbedingungen sind an Ackerbau und Viehzucht gebunden. Das erfordert Warmzeit Bedingungen, die aber nur alle ca 100 000 Jahre erfolgen.

Da muss sich der Mensch schon sehr warm anziehen oder wieder ein Fell wachsen lassen, um so lange in der Kälte wie ein Wolf mit Fleischbeisserchen bestehen zu können. Keine guten Aussichten.

Was hat das mit der Frage nach dem Bösen zu tun?
Nun, sehr viel. Wenn schon in dieser guten Warmzeit so viel Böses geschieht, wie wird das erstmal in der höchstwahrscheinlich kommenden ca. 90 000jährigen Eiszeit sein? Brrrrrr
ELi

 
Wir Menschen haben innerlich immer gute und schwache Teile in uns, die in ungefähr in der Schwebe sind.
Stimmt, der Satz verdeutlicht mir wieder die wahre Komplementarität: Gut & Schwach.
Das Böse ist ja ein Nachgeben, eine Versklavung seiner selbst, eine Schwäche.
Woher kommt das Böse in der Welt?
Wie interessant wäre hierbei auch die konkrete, vielleicht sogar genauere Frage:
Woher kommt die Schwäche in der Welt?
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Ohne Menschen gäbe es das Böse nicht. Also ist der Mensch die Ursache des Bösen in der Welt. Sicher nicht jeder Mensch, aber sicherlich viele.
Ein klitzekleines bisschen seeeehr stark verallgemeinert.:D Sorry, aber diese Aussage hätte schon auf den ersten 10 Seiten genauso gut bestimmt werden können, dazu braucht es keine 101-Seiten-Diskussion mit 999 Beiträgen, so schön die Zahlen nun auch sein mögen. ;) Dass der Mensch dran schuld ist, wissen wir schon lange, die Herkunft zeigt es aber nicht wirklich an.
 
Da muss sich der Mensch schon sehr warm anziehen oder wieder ein Fell wachsen lassen, um so lange in der Kälte wie ein Wolf mit Fleischbeisserchen bestehen zu können.
Dir ist schon klar, das Menschen in einer solchen Umgebung entsprechende Anpassungen entwickeln? Siehe z.B. Inuit und Selk'nam (die in der unwirtlichen Region Feuerlands völlig nackt umeinandliefen)... Beide Jäger, Fischer und Sammler...

Wenn schon in dieser guten Warmzeit so viel Böses geschieht, wie wird das erstmal in der höchstwahrscheinlich kommenden ca. 90 000jährigen Eiszeit sein? Brrrrrr
Warum soll in einer Kaltzeit mehr "Böses" geschehen? Ergibt keinen Sinn. Die Leute waren mit Überleben beschäftigt und hatten für's Philosophieren über das Böse keine Zeit...

Menschengemässe Kulturbedingungen sind an Ackerbau und Viehzucht gebunden. Das erfordert Warmzeit Bedingungen, die aber nur alle ca 100 000 Jahre erfolgen.
Ach? Die Cro-Magnon hatten also keine Kultur oder waren sie keine Menschen? Und was sind die herrlichen Höhlenzeichnungen, die die Geister der Tiere riefen, Malereien, deren Kraft ich selbst dann spüre, wenn ich nur Fotos davon betrachte? M.M.n. Ausdruck einer sehr hoch entwickelten Kultur.
Mir persönlich stehen übrigens Jägerkulturen psychisch und spirituell viel näher als Ackerbauern und Viehzüchter.
 
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