Woher kommt das Böse in der Welt?

Aber das religiöse Dogma dass Jesus auch gleich Gott ist gibt dem Glauben und somit den Verantwortlichen für den Glauben (Bischöfe&Päpste) eine ganz starke politische Autorität in jener Zeit wo Glaube und Politik bewusstseinsmässig noch nicht trennbar war.

Im Islam funktioniert das ohne die Annahme, daß Mohammed Gott sei?

Ja,weil es gravierende Unterschiede zwischen Jesus und Mohammed gibt.
Mohammed war im Gegensatz zu Jesus Heerführer,also miltärischer Eroberer, und Staatsmann bzw. Staatsführer.
Der Islam hat sich militärisch verbreitet,neben seiner Spiritualität,das Christentum hat sich nur spirituell verbreitet.
Erst Karl der Große hat in etwa das gleiche getan was Mohamed getan hat,nämlich das Christentum in Europa militärisch zu verbreiten.
Und bei den christlichen Kreuzzügen handelt es sich nicht um ein Akt der Missionierung sondern um einen Akt der Rückeroberung im "christlichen" Sinn.
Denn die Kreuzzüge waren das Resultat der militärischen verbreitung des Islam im nahen Osten.Mit der militärischen Eroberung Jerusalems war für das Christentum eine sogenannte Rote Linie überschritten.

Die Trennung von Staat und Kirche begründet sich, im Gegensatz zum Islam, in einer beiläufigen Bemerkung von Jesus wo er sagt:
"Gib dem Kaiser was des Kaisers ist und gib Gott was Gottes ist"
 
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Eventuell wäre es auch sinnvoller eine weitere Diskussion zu diesem Thema in den Thread „Christlicher Kernglaube“ zu verlegen, um hier das Böse nicht aus dem Auge zu verlieren.

Da stimme ich dir zu.
Aber es lag sicher nicht in meiner Aktivität hier dass wir in der Diskussion hier von eigentlichen Thema abgekommen sind.
 
Ohne Menschen gäbe es das Böse nicht. Also ist der Mensch die Ursache des Bösen in der Welt. Sicher nicht jeder Mensch, aber sicherlich viele.

Ohne Menschen gäbes es die Begrifflichkeit des Bösen nicht.Der Mensch ist also Ursache für die Begrifflichkeit Böse,aber nicht für DAS BÖSE.
Denn auch Tiere tun BÖSEs,nur schreiben wir Menschen diese Eigenschaft dann nicht den Tieren zu sondern der Tiere Natur.
Wir Menschen und vorallem religiöse Menschen schreiben das böse Handeln der Menschen aber nicht mehr der Natur zu,weil die Religion uns Menschen dogmatisch lehrt wir Menschen wären etwas besonderes "in den Augen Gottes" und abgesondert von den Tieren zu sehen und zu verstehen.
Letzteres liegt aber am Verstand des Menschen und seiner Fähigkeit sich selber zu reflektieren und somit zu hinterfragen.
Erst der pantheistische Glaube vermittelt uns Menschen dass wir Menschen nicht wirklich abgesondert sind von den Tieren sondern genauso ein Teil der gesamten göttlichen Natur sind wie alle Kreaturen welche bewusstseinsmässig unter uns stehen.
Das Bewusstsein des Menschen ist in der gegenwärtigen Natur auf der Erde schon etwas besondereres,aber nichts von der Natur abgesondertes,wie uns die dogmatische Lehre des Monotheismus erzählen will.
 
Ob der Mensch vom Affen abstammt ist inzwischen eine völlig sinnentleerte Pseudodiskussion an der sich die Kreatonisten weiter gerne selbst aufgeilen um sich selbst bestätigt zu sehen.
Der Mensch,eigentlich müsste man von Menschenarten sprechen wie z.B. auch vom Cro Magnon Mensch,dem Neandertaler,Homo Heidelbergenis usw.und die heutigen Affen haben einen gemeinsamen evolutionären Ursprung bzw. Urahnen.
 
Die Erde Selbst ist ein lebendes Wesen das in Wirklichkeit rein geistiger Natur ist.
Dass überall Geist enthalten ist, das betone ich auch gerne. Aber nur die Quellenergie, die alles belebt und erhält, das ist reiner Geist, mit der Bezeichnung Gott.

Gott setzt Leben mit der Absicht frei, dass es sich selbständig entfalte, das heißt ohne vorherige genaue willentliche Festlegung seinerseits, wie es sich im Einzelnen entwickeln soll. Gott bereitet nur verfügbares Idee-Material vor.

Dieses Selbständige ist von Gott dem reinen Geist sehr verschieden. Sowohl in lichtvollsten, hoch energetischen kosmischen Bereichen, die als Himmel gelten, als auch in der davon am weitesten entfernten dunklen Materie. Materie ist verhärteter, gefrorener Geist als träge schwingendes Licht.

Meine Meinung ist die: Die Wellen, die in den gewöhnlichen Atomen schwingen, sind allein schon im Vergleich zum Schwingen des erdnahen Jenseits äußerst langsam.

Das Geistige ist je nach seiner Schwingung so verschieden, dass es in allem einen anderen Geist gibt. Alles ist Geist, das ist richtig, aber welcher?
 
erdnahen Jenseits
Was genau meinst du damit?
Gott setzt Leben mit der Absicht frei, dass es sich selbständig entfalte, das heißt ohne vorherige genaue willentliche Festlegung seinerseits, wie es sich im Einzelnen entwickeln soll. Gott bereitet nur verfügbares Idee-Material vor.
»Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott« , dieses Sprichwort ist aus genau solchen Gedanken entstanden. ;)
Aber nur die Quellenergie, die alles belebt und erhält, das ist reiner Geist, mit der Bezeichnung Gott.
Deshalb mag jene Quellenenergie das sein, was biblisch als der Heilige Geist bekannt ist; der Logos.
 
Welche Funktion ist denn der Seele vorenthalten? Hier ist von Geist und zwar "reinem Geist" die Rede, das ist ja auch gut so, denn unreiner Geist stinkt. Ist nun die weibliche Seele dem männlichen Geist untergeordnet? Woraus entsteht sie überhaupt, wenn sie am Ursprung nicht dabei war? Da war nur der reine Geist.

Das Göttliche genannt Gott ist ungeschlechtlich wie wir wissen, und doch sind zwei verschiedene Essenzen in dieser Ungeschlechtlichkeit enthalten, Geist und Seele.

Ich vermute das Böse kam in die Welt, weil aus dem reinen Geist, dem die Seele nicht anhaftete, ein Ungeist wurde, da Geist gefühlslod und natürlich auch emotionslos ist wie Mr. Spock. Die Seele ist der Empfindende Teil des Göttlichen und wird ja auch in allen Kulturen religiösen Charakters als Pistis Sophia , Maria, Tara, Pacha Mama u.a. verehrt.

Wir wissen auch, dass wir in einem Patriarchat leben und somit das "Seelische" unterdrückt und bei dem Mann verdrängt wird. Er könnte ja mit Seele seine Aggressionen nicht ausleben. Er braucht den Krieg, den Wettstreit und alles was jung Siegfried brauchte. Und da er auf seine Gemahlin Seele nicht achtet oder hört, so ist das Leben auf unserem Planeten halt so wie es sich darstellt, nämlich unheimlich marsisch. Mars ist nur durch seine Venus friedlich, doch die ist selten für ihn da, weil sie mit Hephaistos, dem Götterschmied, verheiratat ist.

Nicht Venus kann den Mann aus seiner "Seelenunempfindlichkeit" herausholen, denn mit ihr geht es um Sinneslust, sondern Mond, das weibliche Prinzip. Dieses beeinflusst den Mann unbewusst, unterschwellig, auch als Schuldgefühl z.B,. ein langer Prozess der Wandlung bzw Erweiterung von Bewusstsein. Mond allein würde es nicht schaffen, da im Unbewussten ja eine Art Durcheinander herrscht. Aus dem Transzendentalen bekommt er (müsste "sie" heissen "la luna") Hilfe durch Neptun, der göttlichen bedingungslosen Liebe.
Die moderne Frau ist wohl leider meilenweit davon entfernt uns so wird das Leiden der Menschen auch weitergehen.
 
Ist nun die weibliche Seele dem männlichen Geist untergeordnet?

Es gibt weder eine weibliche Seele noch einen männlichen Geist.
Das männlich-weiblich-Prinzip der Polarität unterliegt einzig der biologischen Physis,also der Natur.
Die Natur braucht dieses Prinzip um bestehen zu können.

Der reine Geist,oder wie reinwiel schreibt,die Quellenergie, bringt Materie - also umgewandelte Energie in die Offenbarung,also in die materielle Welt.
In dieser materiellen Welt entsteht dann erst das männlich-weiblich-Prinzip der Polarität weil die materielle Welt ohne Dualität nicht existieren kann.
Und in dieser dualen materiellen Existenz steckt,wenn auch verborgen, von Beginn an auch schon das Prinzip von Gut&Böse.
Das Prinzip von Gut&Böse tritt aber erst mit Lebewensen in Erscheinung welche bewusstseinmässig dazu fähig sind sich selbst zu reflektieren und zu hinterfragen.Deshalb kennen Tiere kein Gut&Böse.

Dass überall Geist enthalten ist, das betone ich auch gerne. Aber nur die Quellenergie, die alles belebt und erhält, das ist reiner Geist, mit der Bezeichnung Gott.

Ob eine Quellenenergie der Ursprung alles SEIN ist ist fraglich.Denn auch eine Quelle muss gespeist werden.
Beziehen wir das mal auf die Natur,so wissen wir dass eine Quelle nur augenscheinlich eine Quelle ist solange wir nicht wissen wie die Quelle selbst entsteht.
In der Natur ist es ein Kreislauf der die Quelle speist.
Und da Materie nichts anderes als umgewandelte Energie ist wie der Geist auch,kann man durchaus von einem ständig wiederkehrenden Kreislauf sprechen welcher niemals wirklich begann.
Die Quantenphysik sowie die Relativitätstheorie geben dazu durchaus,wenn auch nur theoretische Hinweise.
 
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Und da Materie nichts anderes als umgewandelte Energie ist wie der Geist auch,kann man durchaus von einem ständig wiederkehrenden Kreislauf sprechen welcher niemals wirklich begann.
Die Quantenphysik sowie die Relativitätstheorie geben dazu durchaus,wenn auch nur theoretische Hinweise.

Der Mensch sieht sich in seiner Existenz immer nur innerhalb seines eigenen zeitlichen Bezugs,also immer nur innerhalb seines eigenen Raum-Zeit-Kontinuum.
Die Quantenphysik sowie die Relativitätstheorie kennt allerdings keinen wirklichen zeitlichen Bezug,
weil die Zeit erst wirklich (augenscheinlich) mit dem Urknall beginnt.
Die sogenannte Quellenenergie von reinwiel ist somit nur ein zeitliches Konzept des Menschen und völlig unabhängig von der Quantenphysik sowie der Relativitätstheorie.
Das der Raum und die Zeit in der der Mensch lebt relativ ist ist keine Phrase sondern ein wissenschaftlich nachgewiesener Fakt.
Der Mensch kann diese zeitliche Relativität,also die Interferenzen innerhalb seiner eigenen Wahrnehmung nicht realisieren und geht somit dogmatisch von einer Quellenenergie aus.
 
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