Wirkung von Konjunktionen

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Astrologie ist Handwerk und funktioniert. Und ganz trivial gesehen, auch in finanzieller Hinsicht, ich brauch nicht einmal Klienten hierfür - als Zockerin verlasse mich auf mein astrologisches Wissen.

Hey, super, das habe ich gesucht, eine echte Kennerin der Materie. Wendest Du die Astrologie nur zum Erstellen der Horoskope an oder weißt du auch, wie sie funktioniert? Nein, ich meine nicht das Erstellen oder Deuten von welchen Daten auch immer, der Zusammenhang zwischen Konstellationen (!) und den möglichen eigenen Kräften, Möglichkeiten oder was auch immer ist mir wichtig. Bei Dir habe ich den Eindruck, Du hast Dich lange Zeit damit befasst und bist eine echte Kompetenz auf diesem Spezialgebiet.

Erzähl doch mal ...
 
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Könntest Du mal eine Webseite mit solchen konkreten Aussagen verlinken? Ich habe bisher nichts gefunden.

Dann hast Du nicht ernsthaft gesucht.

[...] «Wie konnte der Finanzcrash geschehen?», fragt sich Raymond A. Merriman. Er beantwortet diese Frage aus astrologischer Sicht,
was ihn dann zur nächsten Frage führt: «Hätte das Desaster verhindert werden können?» – Ja, meint der Autor.
Um dies zu untermauern und den Wert der Astrologie für die menschliche Gesellschaft zu demonstrieren,
zitiert er abschließend aus verschiedenen seiner (überprüfbaren) Voraussagen, die in den letzten 15 Jahren in seinen jährlich erscheinenden «Forecasts»-Büchern erschienen sind und wo jeweils das Jahr 2008 als Beginn eines größeren Wandels,
einer Krise bei sozialen und ökonomischen Trends gekennzeichnet wurde.
http://www.astrologieheute.ch/index.aspx?mySite=Artikel&ArtNr=1003
 
Hey, super, das habe ich gesucht, eine echte Kennerin der Materie. Wendest Du die Astrologie nur zum Erstellen der Horoskope an oder weißt du auch, wie sie funktioniert? Nein, ich meine nicht das Erstellen oder Deuten von welchen Daten auch immer, der Zusammenhang zwischen Konstellationen (!) und den möglichen eigenen Kräften, Möglichkeiten oder was auch immer ist mir wichtig. Bei Dir habe ich den Eindruck, Du hast Dich lange Zeit damit befasst und bist eine echte Kompetenz auf diesem Spezialgebiet.

Erzähl doch mal ...

Du beliebst zu scherzen, "echte Kenner der Materie" sind nicht einmal mir bekannt, nur Astrologen, die in der oder einer anderen Sparte bewandert sind, manche sogar sehr. Wenn Astrologie dich interessiert, fang zu lernen an. Meinen Schülern empfahl ich nach dem Kurs ein Horoskop täglich zu berechnen und zu deuten, mindestens, aber dafür kontinuierlich. Stelle dann fest, ob Zocken aus astrologischer Sicht überhaupt eine Kunst für dich ist...

Ich eigne mich übrigens kaum für Beratung in der Sparte Astrologische Psychologie/Psychologische Astrologie, lese wiederum hier viele User, die es gar nicht so schlecht ;) beherrschen, auf unterschiedliche Art und Weise einem Menschen Fragen zu seinen psychologischen Problemen zu beantworten.
 
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Hallo Fahamu,

was Menschen wirklich/wirksam bewegt, sind ihre Glaubenssätze (so lautet mein zentraler Glaubenssatz). Das gilt für Skeptiker ebenso, für fundamentalistische Skeptiker wie Schlucke erst recht, und oft werden Gläubige sehr schnell giftig, wenn ihre scheinbaren Gewissheiten nicht begeistert geteilt werden. Das hat dann auch einen Anflug von Ängstlichkeit, dass die eigene Trutzburg brechen könnte ... was bliebe dann?

Mal Stück für Stück: Es gibt nicht "die Astrologie", sondern eine Vielzahl von astrologischen Schulen, Sichtweisen, Methoden, Erkenntnistheorien. Die Kritik von Astrologie-Feinden ist auch deshalb oft schwer nachvollziehbar, weil sie gar nicht klarmachen, wogegen sie eigentlich argumentieren. Ihr erkennbares Hauptmotiv ist "Angriff ist die beste Verteidigung" ... Verteidigung wovon? Verteidigung des eigenen Glaubenssystems. Das womöglich ins Wanken geraten könnte, wenn "da etwas dran wäre" ... und so schließen sie mit Palmström messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, und machen sich gar nicht erst die Mühe, näher hinzuschauen.

Fahamu, Du sprichst von Ursachen und Wirkungen, und da scheint mir in einer aktuellen, halbwegs seriösen Diskussion über Nützlichkeit und Möglichkeiten von Astrologie ein zentraler Ansatzpunkt zu liegen.

Die Reduktion von komplexen Prozessen in Leben/Natur/Evolution auf relativ schlichte Kausalzusammenhänge war über Jahrtausende ein Ziel wissenschaftlichen Arbeitens ... man versuchte, Ordnung reinzubringen, indem man systematisierte und Modelle schuf, und am Ende gehorcht dann alles der Formel E=mc2 ... und einige sind immer noch auf der Suche nach der "Weltformel".

Der Philosoph Wittgenstein hat in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in seinem "Tractatus" lapidar festgestellt: "Der Glaube an den Kausalzusammenhang ist der Aberglaube". Seither haben sich etliche Zweige in der Wissenschaft entwickelt, die für ihre Thesen und Theoriebildungen erheblich differenzierter mit Kausalitäten umgehen oder ganz darauf verzichten können. Es geht um systemische Beschreibungen, um konstruktivistische Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, es geht um Komplexitäts-Disziplinen wie Chaosforschung oder auch um konkrete Anwendungsforschung in Hinblick auf die Übersetzung von chaotisch strukturierten Systemen in praktische Nutzbarkeit, von der Bionik bis zur Meteorologie. Von der Quantenphysik ganz zu schweigen.

Wenn Edward Lorenz mit seinem "Schmetterlingseffekt" zum Beispiel die Abhängigkeit nonlinearer, selbstreferenzieller Systeme von kleinen Veränderungen ihrer Ausgangsbedingungen beschreibt und postuliert, dass die Auswirkungen bereits mittelfristig nicht mehr prognostizierbar wären, also chaotisch seien ...

... dann kommen besonders trickreiche der Kausalitätsdogmatik her und betreiben Etikettenschwindel, nennen das "determinististisches Chaos" oder "chaotischen Determinismus" ... weil man ja angeblich die Kausalkette vom Flügelschlag des Schmetterlings in Brasilien bis zum Tornado in Texas nachvollziehen könne. Kann man? Ich meine: nein. Man kann zweifelsohne eine solche Kausalkette (kurz)schlüssig konstruieren ... oder aber auch eine ziemlich andere. Da sind ja tausende Bifurkationen dazwischen, die wiederum in komplexen Zusammenhängen stehen, und wenn ich für jede dieser Bifurkationen dann auch wieder das Deterministische im Chaos untersuchen wollte, dann würden nicht einmal die Rechner der NSA ausreichen, um das unendlich komplexe Netz in eine eindeutige Kausalreihe zu überführen. Wobei da immer noch die Annahme im Hintergrund stünde "wenn wir nur detailliert genug hinschauen und berechnen könnten, dann ..." – während die Hardcore-Chaostheoretiker davon ausgehen, dass nonlineare, selbstreferenzielle und erst recht autopoietische Systeme grundsätzlich chaotisch organisiert sind. Da geht es dann um die Ordnungen im Chaos, und die gibt es durchaus. Eben ganz andere als die deterministisch berechenbaren.

Der langen Rede kurzer Glaubenssatz: Der Flügelschlag des Schmetterlings ist kein kausaler Auslöser, kein "Grund" für den Wirbelsturm, sondern ein interaktives Element im komplexen Netzwerk, zu dem auch der Wirbelsturm gehört.

Wenn's interessiert, kann ich dazu ja noch mehr schreiben ... ich kürze das jetzt mal ab: Ich meine, es gibt auf der Basis systemischer Betrachtungsweisen von komplexen Interaktionsmustern und auf der Grundlage konstruktivistischer Erkenntnistheorie durchaus sinnvolle und auch nützliche Möglichkeiten, sich mit Astrologie zu beschäftigen.

Zugegeben, wo Astrologie sich auch heute noch mit kausalen Wirkmechanismen von Gestirnsbewegungen auf das Verhalten von Mensch und Natur begründet, wird es schwierig, das ernst zu nehmen. Auch wenn in jüngster Zeit Astronomen und Biophysiker wieder davon sprechen, dass die komplexen Muster der Interaktion der Gravitation von Himmelskörpern ihren Stellenwert in der Evolution haben könnten. Auch da: Auswirkungen womöglich ... kausale Schuldzuweisung wohl kaum.

Der synchronistische Ansatz von Astrologie ist da schon griffiger ... das "Analogieprinzip". Was esoterisch als "hermetisches Prinzip" verbreitet wird, findet sich in verblüffend ähnlicher Form in der Chaosforschung ... etwa in den Fraktalen von Benoit Mandelbrot, den maßstabsgebundenen Symmetrien, die für bestimmte, chaosmathematisch definierte Muster ein wunderschönes "wie oben, so unten" zeigen.

Weiter abgekürzt: Ich bewege mich als Lebender durch Schichtungen von komplexen Systemen, zeitlich und räumlich, und wenn sich die Fokussierungen von systemischen und komplexitätsorientierten Wissenschaften darauf anwenden lassen, dann werde ich in diesen komplexen Systemen ebenfalls solche Fraktale entdecken können, so ein "wie oben, so unten". Dann werden sich "strange attractors" abzeichnen, wie sie Edward Lorenz beschrieben hat, Phasenräume von Ereignismöglichkeiten. Dann sind die Muster, die meine Verhaltensmöglichkeiten und -umstände beschreiben, systemisch eingebunden in interaktive Netzwerke, zu denen am anderen Ende eben auch das Planetensystem gehört (das ja ebenfalls chaotisch strukturiert ist, wie z.B. hier beschrieben) ... ist es da völlig abwegig, solche interaktiven Muster zu betrachten und auch daraufhin zu fokussieren, ob sie nützliche Konstrukte über mein/unser Sein und Werden erlauben? Das wäre dann vielleicht in vielem weit entfernt von Astrologie, wie sie "der Volksmund" kennt, das wäre ziemlich sicher getragen von vielem, was über die Jahrtausende an astrologischen Konstrukten zusammengesammelt wurde (es wurden ja auch zahlreiche praktikable physikalische Entdeckungen gemacht, als man noch glaubte, die Erde wäre eine Scheibe ...) ... ich für mein Teil habe aus der Beschäftigung mit zeitgenössischem wissenschaftlichen Denken hier und Astrologie da durchaus spannende und auch nützliche Annäherungen finden können.

Ich find ja nichts Übles an Glaubenssätzen ... solange sie offen bleiben und in der Auseinandersetzung nicht auf Sieg oder Niederlage kämpfen ("Es kann nur einen geben!"), sondern sich aneinander und miteinander entwickeln und bereichern. Meinen Lieblings-Glaubenssatz hat Heinz von Foerster formuliert (und Stammleser kennen ihn schon bis zum Erbrechen ;-) ... "Die Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners".
 
Dann hast Du nicht ernsthaft gesucht.

Doch, schon...

[...] «Wie konnte der Finanzcrash geschehen?», fragt sich Raymond A. Merriman. Er beantwortet diese Frage aus astrologischer Sicht,
was ihn dann zur nächsten Frage führt: «Hätte das Desaster verhindert werden können?» – Ja, meint der Autor.

Ich meinte nicht so einen offensichtlichen Quatsch, sondern eine persönliche Charakteranalyse, die nicht auf den Barnum-Effekt setzt.
 
Hallo Fahamu,

was Menschen wirklich/wirksam bewegt, sind ihre Glaubenssätze (so lautet mein zentraler Glaubenssatz). Das gilt für Skeptiker ebenso, für fundamentalistische Skeptiker wie Schlucke erst recht, und oft werden Gläubige sehr schnell giftig, wenn ihre scheinbaren Gewissheiten nicht begeistert geteilt werden. Das hat dann auch einen Anflug von Ängstlichkeit, dass die eigene Trutzburg brechen könnte ... was bliebe dann?

Mal Stück für Stück: Es gibt nicht "die Astrologie", sondern eine Vielzahl von astrologischen Schulen, Sichtweisen, Methoden, Erkenntnistheorien. Die Kritik von Astrologie-Feinden ist auch deshalb oft schwer nachvollziehbar, weil sie gar nicht klarmachen, wogegen sie eigentlich argumentieren. Ihr erkennbares Hauptmotiv ist "Angriff ist die beste Verteidigung" ... Verteidigung wovon? Verteidigung des eigenen Glaubenssystems. Das womöglich ins Wanken geraten könnte, wenn "da etwas dran wäre" ... und so schließen sie mit Palmström messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, und machen sich gar nicht erst die Mühe, näher hinzuschauen.

Fahamu, Du sprichst von Ursachen und Wirkungen, und da scheint mir in einer aktuellen, halbwegs seriösen Diskussion über Nützlichkeit und Möglichkeiten von Astrologie ein zentraler Ansatzpunkt zu liegen.

Die Reduktion von komplexen Prozessen in Leben/Natur/Evolution auf relativ schlichte Kausalzusammenhänge war über Jahrtausende ein Ziel wissenschaftlichen Arbeitens ... man versuchte, Ordnung reinzubringen, indem man systematisierte und Modelle schuf, und am Ende gehorcht dann alles der Formel E=mc2 ... und einige sind immer noch auf der Suche nach der "Weltformel".

Der Philosoph Wittgenstein hat in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in seinem "Tractatus" lapidar festgestellt: "Der Glaube an den Kausalzusammenhang ist der Aberglaube". Seither haben sich etliche Zweige in der Wissenschaft entwickelt, die für ihre Thesen und Theoriebildungen erheblich differenzierter mit Kausalitäten umgehen oder ganz darauf verzichten können. Es geht um systemische Beschreibungen, um konstruktivistische Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, es geht um Komplexitäts-Disziplinen wie Chaosforschung oder auch um konkrete Anwendungsforschung in Hinblick auf die Übersetzung von chaotisch strukturierten Systemen in praktische Nutzbarkeit, von der Bionik bis zur Meteorologie. Von der Quantenphysik ganz zu schweigen.

Wenn Edward Lorenz mit seinem "Schmetterlingseffekt" zum Beispiel die Abhängigkeit nonlinearer, selbstreferenzieller Systeme von kleinen Veränderungen ihrer Ausgangsbedingungen beschreibt und postuliert, dass die Auswirkungen bereits mittelfristig nicht mehr prognostizierbar wären, also chaotisch seien ...

... dann kommen besonders trickreiche der Kausalitätsdogmatik her und betreiben Etikettenschwindel, nennen das "determinististisches Chaos" oder "chaotischen Determinismus" ... weil man ja angeblich die Kausalkette vom Flügelschlag des Schmetterlings in Brasilien bis zum Tornado in Texas nachvollziehen könne. Kann man? Ich meine: nein. Man kann zweifelsohne eine solche Kausalkette (kurz)schlüssig konstruieren ... oder aber auch eine ziemlich andere. Da sind ja tausende Bifurkationen dazwischen, die wiederum in komplexen Zusammenhängen stehen, und wenn ich für jede dieser Bifurkationen dann auch wieder das Deterministische im Chaos untersuchen wollte, dann würden nicht einmal die Rechner der NSA ausreichen, um das unendlich komplexe Netz in eine eindeutige Kausalreihe zu überführen. Wobei da immer noch die Annahme im Hintergrund stünde "wenn wir nur detailliert genug hinschauen und berechnen könnten, dann ..." – während die Hardcore-Chaostheoretiker davon ausgehen, dass nonlineare, selbstreferenzielle und erst recht autopoietische Systeme grundsätzlich chaotisch organisiert sind. Da geht es dann um die Ordnungen im Chaos, und die gibt es durchaus. Eben ganz andere als die deterministisch berechenbaren.

Der langen Rede kurzer Glaubenssatz: Der Flügelschlag des Schmetterlings ist kein kausaler Auslöser, kein "Grund" für den Wirbelsturm, sondern ein interaktives Element im komplexen Netzwerk, zu dem auch der Wirbelsturm gehört.

Wenn's interessiert, kann ich dazu ja noch mehr schreiben ... ich kürze das jetzt mal ab: Ich meine, es gibt auf der Basis systemischer Betrachtungsweisen von komplexen Interaktionsmustern und auf der Grundlage konstruktivistischer Erkenntnistheorie durchaus sinnvolle und auch nützliche Möglichkeiten, sich mit Astrologie zu beschäftigen.

Zugegeben, wo Astrologie sich auch heute noch mit kausalen Wirkmechanismen von Gestirnsbewegungen auf das Verhalten von Mensch und Natur begründet, wird es schwierig, das ernst zu nehmen. Auch wenn in jüngster Zeit Astronomen und Biophysiker wieder davon sprechen, dass die komplexen Muster der Interaktion der Gravitation von Himmelskörpern ihren Stellenwert in der Evolution haben könnten. Auch da: Auswirkungen womöglich ... kausale Schuldzuweisung wohl kaum.

Der synchronistische Ansatz von Astrologie ist da schon griffiger ... das "Analogieprinzip". Was esoterisch als "hermetisches Prinzip" verbreitet wird, findet sich in verblüffend ähnlicher Form in der Chaosforschung ... etwa in den Fraktalen von Benoit Mandelbrot, den maßstabsgebundenen Symmetrien, die für bestimmte, chaosmathematisch definierte Muster ein wunderschönes "wie oben, so unten" zeigen.

Weiter abgekürzt: Ich bewege mich als Lebender durch Schichtungen von komplexen Systemen, zeitlich und räumlich, und wenn sich die Fokussierungen von systemischen und komplexitätsorientierten Wissenschaften darauf anwenden lassen, dann werde ich in diesen komplexen Systemen ebenfalls solche Fraktale entdecken können, so ein "wie oben, so unten". Dann werden sich "strange attractors" abzeichnen, wie sie Edward Lorenz beschrieben hat, Phasenräume von Ereignismöglichkeiten. Dann sind die Muster, die meine Verhaltensmöglichkeiten und -umstände beschreiben, systemisch eingebunden in interaktive Netzwerke, zu denen am anderen Ende eben auch das Planetensystem gehört (das ja ebenfalls chaotisch strukturiert ist, wie z.B. hier beschrieben) ... ist es da völlig abwegig, solche interaktiven Muster zu betrachten und auch daraufhin zu fokussieren, ob sie nützliche Konstrukte über mein/unser Sein und Werden erlauben? Das wäre dann vielleicht in vielem weit entfernt von Astrologie, wie sie "der Volksmund" kennt, das wäre ziemlich sicher getragen von vielem, was über die Jahrtausende an astrologischen Konstrukten zusammengesammelt wurde (es wurden ja auch zahlreiche praktikable physikalische Entdeckungen gemacht, als man noch glaubte, die Erde wäre eine Scheibe ...) ... ich für mein Teil habe aus der Beschäftigung mit zeitgenössischem wissenschaftlichen Denken hier und Astrologie da durchaus spannende und auch nützliche Annäherungen finden können.

Ich find ja nichts Übles an Glaubenssätzen ... solange sie offen bleiben und in der Auseinandersetzung nicht auf Sieg oder Niederlage kämpfen ("Es kann nur einen geben!"), sondern sich aneinander und miteinander entwickeln und bereichern. Meinen Lieblings-Glaubenssatz hat Heinz von Foerster formuliert (und Stammleser kennen ihn schon bis zum Erbrechen ;-) ... "Die Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners".

^^ Typisch 3 Haus :D


Labern Labern Labern..

Soll sich schlau anhören.. ui.. Komolex .. Chaotisch.. Konstrukte... gaanz grosses Kino...

Und das wozu? Um seinem Unverständnis der Dinge - nein, seinem Unwillen sich den Tatsachen zu Beugen; Bedingubgslos - den Anstrich von Seriosität zu verpassen..

Aber wozu? Wovon ist es Ausdruck? Vom Unbehagen mit der Wahrheit- klar und Einfach - dem Dogma. Dem Ende der Diskussion. Der Hammerfall. Der Todfeind - Die Stille, die die Wahrheit ohne sie auszusoprechen mit pornographischer Explizität ihre Existenz und Beshgaffenheit Herausschreien lässt.


Jake; der Spruch mit dem Lügner under der Wahrheeit hängt dir selbst zum Halse Raus weil dein Gebetmühlenartiges wiederholen dessen als Kampfmotto als Endgültige Dogma - dem Triumph über die VerdängtexWahrheit - diexRealität - dir nicht mehr den Kick gibt. Auch Junkies sind von ihrer Droge am Ende gelangweilt... Das ist der Sterbeprozess.. Der Kampf als dessen Mittel die Illusion Dient konnte nie gewonnen werden.. allmämlich wird es bewusst..

Das sinnlose Gekackeiere von Chaos und Komplexität verliert an Motivation... es Trocknet aus Wie eine Absterbende Warze und läst Raum für Evolution, wahre Entwicklung: Öffnung für Wahrheit: dem Paradigmenwechsel: die Rückkehr zur Wahrheit.. Sie Existiert und ist einfach.. Allerdings auch nichts abderes als das wogegen gejämpft wurde mit dem Kecken Spruch..

Wer sollte der Sieger sein Jake? Der Lügner über die Wahrheit..

Der Todfeind sollte Besiegt werden. Die Wahrheit; das unverrückbare Wahrheit; der Tod der Illusion.

Es ist nicht gelungen. Der Dogmatismus hat schon immer gesiegt und wird immer Siegen - entweder als Lüge oder als Wahrheit.
 
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was Menschen wirklich/wirksam bewegt, sind ihre Glaubenssätze (so lautet mein zentraler Glaubenssatz). Das gilt für Skeptiker ebenso, für fundamentalistische Skeptiker wie Schlucke erst recht,

Fundamentalismus wird meist im Zusammenhang mit Religion oder Glaube gebracht. In dem Zusammenhang passt das nicht so recht.

und oft werden Gläubige sehr schnell giftig, wenn ihre scheinbaren Gewissheiten nicht begeistert geteilt werden. Das hat dann auch einen Anflug von Ängstlichkeit, dass die eigene Trutzburg brechen könnte ... was bliebe dann?

Naja, Du z.B. bezeichnest dann Skeptiker als Fundamentalisten. Andere hier vergleichen uns mit Nazis oder der Inquisition. Wenn man sich als Skeptiker in ein Eso-Forum begibt, muss man halt etwas dickfelliger sein.

Mal Stück für Stück: Es gibt nicht "die Astrologie", sondern eine Vielzahl von astrologischen Schulen, Sichtweisen, Methoden, Erkenntnistheorien. Die Kritik von Astrologie-Feinden ist auch deshalb oft schwer nachvollziehbar, weil sie gar nicht klarmachen, wogegen sie eigentlich argumentieren.

Willst Du jetzt allen Ernstes die Uneinigkeit der Astrologen als Argument gegen die Skeptiker vorbringen? Starkes Stück...

Ihr erkennbares Hauptmotiv ist "Angriff ist die beste Verteidigung" ... Verteidigung wovon? Verteidigung des eigenen Glaubenssystems.

Ich weiß mittlerweile nicht mehr, wie oft ich es hier schon schrieb: Wissenschaft (das Werkzeug der Skeptiker) hat mit Glauben nichts zu tun. Das mag für Esoteriker schwer nachvollziehbar sein, ist aber tatsächlich so. Das müsstet Ihr doch schon daran merken, dass Eure Computer funktionieren, obwohl sie von echten Wissenschaftlern und nicht von Wünschelrutengängern entworfen wurden.

Das womöglich ins Wanken geraten könnte, wenn "da etwas dran wäre" ... und so schließen sie mit Palmström messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, und machen sich gar nicht erst die Mühe, näher hinzuschauen.

Auch zum gefühlt 100ten Mal: Die Wissenschaft schaut genauer hin. Offensichtlich sogar genauer als die Astrologen selbst. Das Dumme ist nur, die finden da nix. Und wessen Weltbild das ins Wanken bringt, wissen wir doch alle.

(unglaublich viel Geschwafel ohne tieferen Sinn)

Warum bleibst Du nicht beim Thema? Der Threadersteller will doch bloß wissen, woher die Zusammenhänge zwischen Planetenkonstellationen und menschlichem Charakter herkommen sollen...

Bestimmt gibt es gute Deuter und auch hier stellt sich die Frage nach dem zusammenhang. Was wirkt? Wie wirkt? warum wirkt dasselbe auf die einen so und auf die anderen eben anders?

Eigentlich ist die Antwort relativ einfach. Da es sich bei der Astrologie um einen Aberglauben handelt, wirkt da gar nix. Es ist bisher in der mehrtausendjährigen astrologischen Geschichte nicht gelungen nachzuweisen, dass es irgendwie geartete Zusammenhänge oder Wirkungen gibt. Deshalb ziehen die Astrologen sich gern auf die Synchronizität zurück, übersehen dabei aber, dass man erst mal diese nachweisen müsste, um sie als Argument gelten zu lassen.

Kommt man als Skeptiker auf die fehlenden Nachweise zu sprechen, argumentieren die Astrologen gern mit der angeblichen Unmöglichkeit, die Astrologie zu überprüfen. Davon abgesehen, dass das eine bloße Schutzbehauptung ist, übersehen sie hierbei, dass es dann praktisch auch für Astrologen unmöglich wäre, ihre eigene Arbeit einer Qualitätsprüfung zu unterziehen, was sie zum Paradebeispiel unseriöser Vorgehensweisen machen würde.

Ein weiteres Scheinargument hast Du hier ja bereits gesehen: "Lern erst mal Astrologie, bevor Du sie kritisierst!"
Klaudia Einhorn hat das getan:
http://dermond.at/astrologie.html

Gruß, Schlucke.
 
Fundamentalismus wird meist im Zusammenhang mit Religion oder Glaube gebracht. In dem Zusammenhang passt das nicht so recht.

Naja, Du z.B. bezeichnest dann Skeptiker als Fundamentalisten. Andere hier vergleichen uns mit Nazis oder der Inquisition.

Jakes Pseudoseriöser scheinwissebschaftlicher fanatischer Antifundamentalistischer Fundamentalismus ist der Versuch sich gegen seine Triggerbarkeit durch die von ihm als solche identifizierten Fundamentalisten zu wehren. Er will es loswerden.. Er will sie Besiegen. Sie sollen Endlich "verstegen" dass die Wahrheit eine Erfindung eines Lügners ist.

Es ist Ausdruck eine Psychischen Störung deren Ursache die fanatische Anhängerschaft an die Negierung der Wahren Natur von Wahrheit ist.

So langsam erleben wir seine Ermüdung.. Sein Kampfmotto verliert an Farbe..
Und so langsam erkennt er den Selbstbetrug den sein Heiliger Krieg gegen die Wahrheit bedeutet und dass während sein Motiv der Triumph über den Spiegel ist: der Fundamentalist seine Seele das Opfer ist: die Verachtung der Wahrheit; so wie sich einem aufzwingt wenn man das Kämpfende Ausweichen loslässt: Meditation; statt dem Rausch des 3Hauses zu frönen: Labern Labern Labern..nur keine wahre Erkenntnis zulasse..Pfui
 
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Woah...Randi, weißt du, was ich grade eben gedacht habe? Du bist echt ganz schön skorpionisch...:D Ohne Bewertung jetzt, eben skorpionisch.:zauberer1

Guten Morgen übrigens.:D
 
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