Wie kommt es, dass so viele auf osho reinfallen?

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Ja vielleicht, ich habe mich am Titel orientiert, der sagt eine Menge aus, Stichwort Subtext, alles weitere interessiert mich schlicht nicht.

Das es dir nicht um die Inhalte geht ist zu merken.

Warum fühlst du dich persönlich angefasst, bist du Saskia Laasner persönlich und machst grad Werbung für das Buch?

Nein. Ich fühle mich nicht persönlich angefasst. Das versuchst du mir nur zu unterstellen.

Die Saskia ist nicht der Nabel der Welt, auch wenn sie sich so fühlt. Und du offenbar mit.

Warum sollte sie sich als Nabel der Welt fühlen? Oder ich? Das trifft wohl eher auf dich zu, die sich in ihrer Werbekampagne mit "zig Tausenden zufriedenen Anhängern" gestört fühlt.

Natürlich kann man derartige Bücher auch aus Gründen der Selbsttherapierung schreiben. "Allein gegen die Seelenfänger" klingt sehr reißerisch bis dramatisch. Da halte ich einfach gegen, dass es zig Tausende und noch mehr zig Tausende gibt, die gänzlich andere Erfahrungen mit Osho gemacht haben und diese Dinge komplett anders sehen.

Und zig Tausende zufriedene Anhänger rechtfertigen nicht, was dort geschehen ist. Überhaupt: Du findest den Buchtitel reißerisch - schreibst aber ins Blaue hinein, von "zig Tausenden zufriedenen Anhängern".


 
Ich hatte meinen Beitrag nochmal korrigiert, ich würde Osho eh nicht eindeutig als Sektenführer bezeichnen im Nachhinein.
Dazu müsste man ggf. Sekte erstmal definieren, ich war nie so tief involviert, aber es gab auch Zeiten, früher mal 😁, da habe ich das Ganze sehr kritisch gesehen. Seine Rolls, das orangene Buch usw. Aber irgendwann habe ich mich nur noch auf die veröffentlichten und damit verfügbaren Inhalte fokussiert und da sind durchaus ein paar Highlights dabei. Habe ich bis vor kurzem noch genutzt und finde es sehr inspirierend.
 
Ja, die Autos u.a. fand ich auch superschräg, und v.a. seine Valiumsucht später. Das kam mal in einer Doku und Ma Anand Sheela hatte es bestätigt. Wenn man sich späte.Fotos und Interviews anschaut, hört und sieht man es auch.
Das finde ich wirklich krass vor seinem Hintergrund..
Es gibt noch ein gutes Buch mut Übungen für den Alltag von ihm, das heißt " Was kann ich tun?".
Ist griffiger nich und praktischer als das orangene, finde ich.
 
Ich hatte meinen Beitrag nochmal korrigiert, ich würde Osho eh nicht eindeutig als Sektenführer bezeichnen im Nachhinein.
Er war aber ein sektenführer , auch wenn du es nicht wahrhaben willst .er hat seine Leute selbst eingeweiht ihnen neue Namen gegeben und alle mussten Orange tragen und ein oshobild um den Hals .

Am Ende ist er geflüchtet und er wurde verhaftet .
Er is aber davon gekommen weil er die Schuld immer auf andere abgewälzt hat .

und nein er war nicht erleuchtet.
Ich würde eher sagen das er eine narzistische Persönlichkeitsstörung hatte und andere intensiv manipulierte.
Ich weiß ,was er alles über Erleuchtung sagte ,er hat bis in die Details darüber geredet .
Aber das macht ihn nicht zum erleuchteten.
Das waren alles Mittel um Leute anzuziehen und sie an sich zu binden .er war irgendwann im laufe seines Lebens süchtig nach Anerkennung geworden und davon is er nicht mehr losgekommen .
 
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Er war aber ein sektenführer , auch wenn du es nicht wahrhaben willst .er hat seine Leute selbst eingeweiht ihnen neue Namen gegeben und alle mussten Orange tragen und ein oshobild um den Hals .
Die einen sagen so, die anderen anders.
"Nicht wahrhaben", Gottogott, klingt so, als wolle ich sein Ansehen verzweifelt schützen. :rolleyes:
Das ist lächerlich, weil ich nur ein paar Meditationen und ein bis drei Bücher von ihm ganz gut fand oder finde.
Ich fand ihn ansonsten nicht besonders, und erleuchtet schon gar nicht.

Die mussten kein orange und rot tragen und die Mala war ebenfalls freiwillig. Es gab welche die beides nie trugen, ich kannte solche.
Was eine Sekte (mit aktueller negativer Konnotation) ausmacht ist außerdem hohe Kontrolle der Mitglieder durch hierarchische Strukturen, strenge Regeln und Verhaltensweisen, sowie meistens auch Isolation.
Das war hier einfach nicht so.
Es gab eine gewisse Gruppendynamik, die wohl besonders in den Anfängen zu einigen unschönen Szenen
geführt hat. Ich kenne von Freunden, die älter sind als ich und in Poona waren, da ein paar Geschichten, aber das ist keineswegs zu vergleichen mit Sekten wie Zeugen Jehovas oder sonstwer.
Die gleichen unschönen Szenen konnte es in jeder größeren politischen Gruppe oder Wohngemeinschaft damals geben,
die Zeiten waren so, das war kein Sektenmerkmal.

Also, von mir aus schieß dich weiter auf ihn ein, nicht meine Tasse Tee.
 
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Er war aber ein sektenführer

Und dem ist manch eine(r) offenbar bereit einiges nachzusehen, in seiner Sonderstellung als Guru. Würde Max Mustermann aus Berlin sich ebenso verhalten, käme vermutlich niemand auf die Idee, dass wohl nichts dabei wäre halt ein paar Bücher von ihm zu kaufen - und Kritik als "einschießen" abzutun. Oder als "unschöne Szenen".

 
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