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@cindy123, dann schreibe ich Dir zunächst einmal auf, worüber ich derzeit noch nachdenke, und was ich derzeit noch als ein nicht unerhebliches Problem im Rahmen einer weitergehenden Deutung Deines Kartenblattes betrachte.
Eine der größten Herausforderungen bei der Deutung eines großen Kartenblattes besteht zu Beginn immer darin, die realen Personen, die im Rahmen der Fragestellung eine Rolle spielen, anschließend auch korrekt den sich in einem Kartenblatt zeigenden Personenkarten zuzuordnen.
Wie Du leicht nachvollziehen kannst, führt eine unzutreffende Zuordnung einer Personenkarte, in welcher eine reale Person erblickt wird, die jedoch möglicherweise gar nicht von Deinem Kartenblatt gemeint gewesen sein könnte, in logischer Konsequenz dann auch zu einer unzutreffenden Folgedeutung.
Deswegen lege ich bei meinen Deutungen in einem ersten Deutungsschritt immer gesteigerten Wert auf die Klärung der Personenkartenverhältnisse.
Tja, und hier fangen meine bisher noch bestehenden Zweifel an:
Wirklich sicher ist lediglich, dass Du als die Fragestellerin in Deinem eigenen Kartenblatt stets durch die Dame (29) dargestellt wirst.
Durch welche männliche Personenkarte hingegen Dein Partner dargestellt wird, ist demgegenüber keinesfalls gleich sicher.
Viele Kartendeuter vertreten diesbezüglich pauschal die Auffassung, dass, wenn eine Fragestellerin eine Frage in Bezug auf ihren Herzensmann stellt, dieser dann - quasi als Pendant zu der Dame (29) als der weiblichen Hauptpersonenkarte - durch die männliche Hauptpersonenkarte des Herrn (28) verkörpert wird.
Nach meinen eigenen, sehr langjährigen Beobachtungen mag dies zwar tatsächlich in nicht wenigen Kartenblättern der Fall sein, allerdings habe ich eben auch schon eine Vielzahl von Kartenblättern gesehen und gedeutet, wo dies doch wiederum nicht der Fall war, und der jeweilige Mann, nach dem gefragt wurde, durch eine ganz andere männliche Personenkarte verkörpert wurde als durch den Herrn (28).
Hierfür kann es vielerlei Gründe geben.
Das Grundproblem dabei ist schlichtweg, dass die Karten eben nicht zugleich auch selbst von dem Mann, nach dem gefragt wurde, gemischt und ausgelegt wurden.
Hätte wiederum der Mann die Karten selbst gemischt und ausgelegt, dann wäre wiederum er selbst in seinem damit dann auch eigenen Kartenblatt der Herr (28) als die männliche Hauptperson.
Aber auch hier ist es dann genau umgekehrt keinesfalls sicher, dass die Frau, nach der dieser Mann fragt, dann zwingend und automatisch durch die Dame (29) dargestellt werden muss, die selbst die Karten ja gar nicht gemischt und ausgelegt hat.
Für mich ist es angesichts der geschilderten Problematik deswegen in einem ersten Deutungsschritt immer ganz wichtig, zu prüfen, ob dasjenige, was eine weibliche Fragestellerin bereits weiß, auch einer der potentiell möglichen männlichen Personenkarten zugeordnet werden kann, also ob irgendeine männliche Personenkarte in dem Kartenblatt kartentechnisch so dargestellt wird, dass ich mit dieser männlichen Personenkarte dasjenige, was die Fragestellein bereits weiß, in Übereinstimmung bringen kann.
Und in Deinem speziellen Kartenblatt habe ich durchaus nicht unerhebliche Zweifel, ob Dein Partner wirklich durch den Herrn (28) verkörpert werden dürfte, da das, was Du bislang von Deinem Partner berichtet hast, meines Erachtens viel besser zu einer ganz anderen männlichen Personenkarte passt.
Dies möchte ich aber zunächst noch einmal für mich abklären, deswegen zunächst noch einmal meine weitergehende Frage.
Jetzt muss ich erst einmal wieder Deine Rückantwort von soeben mit Deinem Kartenblatt abgleichen.
Fortsetzung folgt ...